von Chefs und sich wichtig machenden Giftzwergen

Ich möchte vorweg schicken, dass diese metaphorische Bezeichnung jetzt nicht zwangsläufig etwas mit dem Aussehen und/oder der Körpergrösse dieser Gift"Zwerge" zu tun hat - wobei ich aber auch zugeben muss, viele derer, die sich aufführen und wichtig.machen.müssen - erinnern dann doch fallweise auch wieder an solche ;-)

Und noch was zweites ist mir wichtig - ich hatte Zeit meines unselbständigen Berufslebens gottseidank meist männliche Vorgesetzte - und die wenigen weiblichen sind allesamt genauso ein zu ordnen wie ihre männlichen Kollegen.

Wenn ich so genauer drüber nachdenke - mir fällt jetzt keine weibliche Vorgesetzte ein, die nicht nachhaltige Anzeichen von GiftZwergin hatte ;-)

Aber ist auch wieder mal klar, weil die, die mir nicht beweisen mussten, dass sie besser seien - worin auch immer - als ich - haben mich auch als Schulter zum Ausheulen gebraucht - was ich jetzt auch nicht unbedingt als "ChefEigenschaft" betrachte :-)

Hm - was mir grad auffällt - ich dürfte auch immer irgendwie ne Art von Angst und Unsicherheit verbreitet haben - sowohl bei männlichen, als auch weiblichen Vorgesetzten - also nicht, dass ich ängstlich und/oder unsicher gewirkt hätte - aber dass sie irgendwie unsicher wurden - durch mich.

Und Frauen hab ich halt immer irgendwie dazu animiert, eben genau das GiftZwergige hervor zu kehren - also jetzt speziell in der einen Firma, wo ich letztendlich dann die Frau und die Schwester vom eigentlichen theoretischen Chef im gleichen Büro sitzen hatte ;-)

Nein, ich hatte eigentlich keine Vorurteile gegen weibliche Chefs - nur die Erfahrung zeigt, dass ich letztendlich immer wieder an welche geriet, die einfach nur zickig waren - was auch an der allgemeinen Persönlichkeit lag, weil sie eben glaubten, sich in einer Männerdomäne beweisen zu können.

Doch zurück zu den GiftZwergen - ich bleib mal bei den männlichen - weil die beiden Frauen in meinem  bislang vorletzten unselbständigen Job waren letztendlich eigentlich indiskutabel :-)

Ich unterscheide zwei Arten von Vorgesetzten - die, die ich als Autorität respektiere und achte - und jene, die ich nicht wirklich ernst nehmen kann - als Führungspersönlichkeit. Ich glaub, ich hatte es schon mal irgendwo beschrieben - aber ich find es nicht mehr.

Es gibt die "Chefs", die ich wirklich ernst nehme - und denen gegenüber ich mich auch immer absolut loyal verhalten habe. Und jene, die rumhampeln wie das Rumpelstilzchen - und wild schaumschlagend herum wirbeln - die kann ich nicht ernst nehmen - sorry, ist so.

Nein - ein echter Chef muss nicht perfekt sein - aber er muss wenigstens irgendwas können - und ich muss ihm vertrauen können. Mir sagen, was ich zu tun habe, dürfen alle, die mir monatlich entsprechendes Schmerzensgeld zukommen lassen - jene, die ich als Chef akzeptiere, würdens auch ohne dem bekommen :-)

Da gehts auch um "sich aufspielen" oder "wirklich was können" - und dabei haben dann viele ein Problem mit mir - weil ich ziemlich schnell hinterfrage, wer und was "echt" ist - oder nur eine aufgesetzte Maske, um irgendwie besser zu wirken.

Womit wir wieder zu meiner Thematik von Schein und Sein kommen - wenn ich wem drauf komme - und das tu ich meist sehr schnell - dass jemand Wasser predigt - und Wein trinkt - dann kann ich diese Person nicht länger als Autorität in Erwägung ziehen.

Und je mehr diese Person sich dann aufspielen möchte - und "den Chef herauskehren" - desto mehr mutiert diese Person in meinen Augen zur absoluten "Witzfigur", über die ich nur mehr müde lächeln kann - zu viele derartiger MöchteGernWasAuchImmer haben schon meinen Weg gekreuzt ;-)

Was mache ich, wenn sich ein Chef als GiftZwerg ent.puppt? Ich suche mir eine neue Bezugsperson - welche ich als Vorgesetzten, der mir auch Weisungen erteilen darf - akzeptiere und respektiere - wenn ich an eine der Firmen denke, wo ich vor meiner Selbständigkeit beschäftigt war, wars genau so - auch optisch.

Mein direkter Vorgesetzter war auch optisch so ein richtier GiftZwerg - er hat permanent einen "auf Wichtig gemacht" - und wenn ich was gebraucht habe, bin ich zum Prokuristen gegangen, weil der war für mich wirklich noch ein "Chef vom alten Schlag" :-)

Mein 2. unselbständiger Job war aber da das genaue Gegenteil - da war ein direkter Vorgesetzter rein optisch eher jetzt von der Sorte "GiftZwerg" - im Gegensatz zum "Big Boss" - aber da habe ich eben meinen direkten Vorgesetzten wert.geschätzt - und konnte ihn auch als Autorität wahrnehmen und akzeptieren.

Ich sags mal anders - wenn ich bei jemanden das Gefühl habe, dass diese Person nur irgendwie ganzen Tag rum blubbert und plappert - ohne Inhalt und echtes Wissen dahinter, dann kann das für mich kein "Chef" oder auch keien "Chefin" sein - dann ist das ein Schaumschläger.

Solchen Menschen kann und ich will ich keine Autorität zugestehen - die kann und will ich nicht ernst nehmen :-) Wenn mein Bauchgefühl allerdings sagt - ja, diese Person weiß, wovon sie spricht - dann kann sie sich auch meiner Loyalität und meiner Arbeitsbereitschaft sicher sein.

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