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Samstag, 23. April 2011

Versuchungen

Boah - was für eine Nacht - was für Erkenntnisse. Ich frage mich ja schon seit geraumer Zeit, was immer wieder an mich heran getragen wird - was ich anziehe - warum - und weshalb - und überhaupt.

Auf der einen Seite sind es ganz tolle Geschichten - wirkliche Freunde, die mein leben bereichern - mit denen ich lachen und weinen kann - die mir wirklich zur Seite stehen - immer für mich da sind, wenn ich mal jemanden zum Reden brauche - oder die mich ganz einfach heraus fordern und anspornen - auf eine ganz tolle Art und Weise - in deren Gegenwart ich mich beflügelt fühle - und der Welt nen Haxn ausreissen könnte.

Aber wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten - und es kommen auch imemr wieder Alpträume aus meinen tiefsten Tiefen, die mich imemr wieder mal vor neue Herausforderungen stellen, mich und meine Position in der Welt immer wieder mal neu zu hinterfragen.

Heut früh beim Aufwachen stand dann irgendwie ein Satz vor meinem geistigen Auge:

Die Versuchungen, um heraus zu finden, wer ich wirklich bin - um dann auch dazu stehen zu können.

Irgendwie so - ich werde mit Situationen konfrontiert, die mich immer wieder zurück auf meinen Weg bringen - naja, manchmal eher zurück schleudern - aber gleichzeitig auch immer weiter vorwärts treiben.

Ich darf zur Zeit binnen kürzester Zeit tonnenweise Altlasten aufarbeiten - anschauen - hinterfragen - teilweise neu definieren - manche auch nur bestätigen und festigen. Eigentlich ist das, was grad läuft in meinem Leben ein unheimlich rasantes Spiel, wo ich in der ersten Reihe sitze - und jederzeit entscheiden kann, mit zu spielen - oder grad mal nur zu zu schauen.

Naja, nicht immer - bei manchen Fragen sollte ich mich einfach engagieren, weil, wen ichs nicht tu - dann kommen sie immer und immer wieder. Es fasziniert mich grad, wie sich mir Themen wie Synchronizität und Wertehierarchie auf eindrucksvolle Weise immer wieder neu zeigen - und mich zu neuen EntScheidungen heraus fordern ;-)

Zu kryptisch?

Sorry, aber sind die Gedanken, die mir seit Stunden durch den Kopf schwirren und mich nicht schlafen lassen :-) Und ich möchte auch nicht detaillierter drüber schreiben - sonst sitz ich nächstes Jahr auch noch hier - und eigentlich möcht ich in einer Stunde mit einer ehemaligen Schulkollegin legga frühstücken fahren.

Denn auch das gehört dazu - der Genuss des Lebens - in unterschiedlichsten Formen - mit möglichst wenig Mitteln möglichst lustvoll leben zu können - und bei mir auch - es mir wert zu sein, dass es genau so sein darf - und es ist einfach wunder-&-voll.

Was mir gestern so richtig bewusst geworden ist, war die Aussage meines PentaDesign Lehrers Andreas - der über meine Variablen in Bezug auf Farben bei der Auswertung der Daten der Human Design Matrix meinte - "Menschen mit diesen Variablen haben nichts mit Erfolg am Hut - die Tun um des Tuns willen - für die ist materieller Erfolg nicht wichtig."

Diese Aussage war für mich irgendwie ein FreiBrief für mein neues Leben - weil ich mir bis dahin selbst immer wieder Stress damit und dadurch gemacht hatte, dass "man" einfach erfolgreich zu sein hat - bzw. eben glauben zu müssen, erfolgreich sein zu wollen - auch, wenns mir persönlich jetzt nie wirklich wichtig war.

Für mich war immer mein Ziel - immer etwas mehr als genug Geld für ein gemütliches und lustvolles Leben zu haben - und wenn ich so über mein bisheriges Leben nachdenke muss ich sagen - immer dann, wenn ich davon besessen war, so richtig erfolgreich sein zu wollen - war das nie wirklich meins.

Jetzt hab ich umgeschwenkt - dank Andreas - er hat mri "meine Ausrede" geliefert, dass ichs mir endlich zugestehe, mich selbst zu verwirklichen - mich auf die Sachen zu konzentrieren, die mir wirklich wichtig sind - wichtig nicht, weil ich glaube, sie tun zu müssen, um igendwas zu erreichen - sondern, weil es sich einfach gut anfühlt, sie zu tun.

Das allein macht einen enormen Unterschied in der Lebensqualität aus.

Konkretes Beispiel - die Teilnahme an der aktuellen AMS-Maßnahme fühlte sich von Beginn an "gut" an - obwohl es vom Verstand her betrachtet absolut unlogisch war, warum ich dort hin sollte - da haben die Synchronizitäten voll zugeschlagen - und mich förmlich mit der Nase drauf hin gestossen, was ich grad lernen sollte.

Der angedrohte Job hingegen hat ganz was anderes bewirkt - mich endlich wieder drauf zu besinnen, was ich mir in Zukunft selbst zumuten möchte - wo meine Grenzen liegen, welche ich nicht bereit bin, zu überschreiten - oder zu unterschreiten.

Gemeinsam haben sie mich wach gerüttelt - auf eine jeweils unterschiedliche Art und Weise - und das find ich einfach super - zusammen mit einem Erlebnis gestern abend bin ich jetzt wieder klar, was meinen Weg ausmacht - von den tiefsten innersten Werten her.

Grenz.Überschreitungen

hmmmm - grosses Thema - ich werds in kleine Stückchen zerlegen ;-)

Ich habe im Laufe meines bisherigen Lebens einige Grenzen kennen gelernt - in unterschiedlichen Bereichen - manche habe ich akzeptiert - andere ignoriert - manche unbewusst niedergerissen - andere bewusst überschritten.

Manchmal war es nur ein kleiner Schritt - oftmals aber auch eine mächtige VerÄnderung, die durch derartige Aktionen eingeläutet wurde. Eines wurde mir im Laufe der bisherigen Erfahrungen immer wichtiger - mich mit mir selbst wohl zu fühlen - mich selbst lieben und achten zu können für das, was ich tue - und bin.

Und heute wurde ich mal wieder an eine meiner Grenzen geführt - und war für kurze Zeit versucht, eine der für mich wichtigsten Grenzen zu überschreiten - bzw. einen meiner höchsten Werte in Frage zu stellen. Ja - manche Versuchung ist einfach zu gross, um sie unbedacht vorüber ziehen zu lassen.

Doch letztendlich werde ich jetzt noch eine Nacht drüber schlafen - und dann mal in mich rein hören, was meine Intuition morgen dazu sagt - naja, heute - eigentlich. Aber ich glaub, ich habe mich eigentlich schon entschieden - weil ich hab so lange herum diskutiert, bis es eigentlich eh klar war, dass ich mich schon entschieden habe.

Ich fands heute voll spannend - weil ich während des ganzen Gespräches irgendwie ein "komisches Gefühl" im Magen hatte - sprich - meine Intuition zur Vorsicht mahnte - und es mir dann sofort ein dringendes Bedürfnis war, mit dem Menschen zu reden, den ich grad in solchen Situationen als meinen guten Geist betrachte - auch, wenn ich manchmal das Gefühl habe, dass wir fallweise von allen guten Geistern verlassen sind ;-)

Wie auch immer - während des Telefonates wurde mir noch einiges bewusst, was für mich nicht stimmte - schlagartig - klipp und klar - ich finds einfach nur fantastisch. Während ich an anderer Stelle immer heftiger und nachhaltiger Grenzen einreisse, baue ich in anderen bewusst welche auf - alles, was meinem tiefsten Inneren widerspricht wird nicht mehr schöngeredet - sondern den Fakten und Tatsachen ins Auge geblickt.

Und wenn irgendwas - und sei es noch so verlockend - meinen innersten Werten und Überzeugungen widerspricht - dann darf es gerne dort bleiben, wo es ist - und ich brauche mich nicht zwangsweise damit zu beschäftigen. Möge auch dieser Kelch an mir vorüber ziehen :-)

Freitag, 15. April 2011

wie "krank" ist das "System" eigentlich wirklich?

Ich wundere mich ja schon seit einiger Zeit mehr oder weniger heftig darüber, dass ich zu einer 5-wöchigen AMS-Maßnahme freiwillig verpflichtet werde, in der ich lerne, wie ich mich bewerbe.

Und auch alle meine realen Bekannten können sich eines süffisanten Schmunzelns nicht erwehren - so nach der Art - naja, endlich lernst das jetzt, was du jetzt über Jahre - bzw. eigentlich schon über ein Jahrzehnt selbst unterrichtet hast.

Fakten:
-> Ich bin Trainerin in der Erwachsenenbildung
--> seit 1993 für EDV
--> seit 1998 auch in AMS-Kursen (bfi Wien, bfi urgenland, seit 2000 Wifi NÖ)
--> seit 2001 auch im Bereich Berufsorientierung
--> 2006 habe ich in einer 9-monatigen Maßnahme im Wifi - vom AMS aus - sowohl EDV als auch ab und zu Berufsorientierung unterrichtet.
--> 2007 habe ich die gleiche Maßnahme geleitet für 6 Monate - da dann auch Einzelcoachings bezüglich Berufsorientierung für die Teilnehmer gemacht - und obiges unterrichtet
--> von 2009 auf 2010 habe ich in einem vom Bundessozialamt geförderten Projekt Menschen mit besonderen Bedürfnissen gecoacht, die großteils auch arbeitslos waren und gleicheitig dazu noch irgendwelche gesundheitlichen Probleme grösseren Ausmasses haben.

Ok - soweit mal die - auch beim AMS - aufliegenden Fakten.

Ich war über Jahre hinweg zugelassene AMS-Trainerin - zur Zeit bin ich es nicht, weil ich seit 2007 keinen vom AMS anerkannte Gender/Diversity-Auffrischungskurs gemacht habe.

In Kürze fahre ich jetzt zum AMS runter, zwecks "Fertigung Kursauftrag" - heißt, ich muss persönlich vorsprechen, um zu unerschreiben, dass ich ab Montag "freiwillig" an einer Maßnahme teilnehme. Im Zuge dessen wird mir erklärt, dass ich im Falle einer Weigerung für 6 Wochen keinen Bezug bekomme (kenne ich von Erzählungen meiner ehemaligen Teilnehmer)

Aber jetzt kam mir heut früh so ne Idee, die mich nachhaltig beschäftigt.

Was hält "das AMS" als Organisation von ihren Mitarbeitern?

Diese Gedanken, die seit meinem Aufwachen heute in meinem Kopf kreisen schockieren mich nachaltig - muss ich ehrlich gestehen.

Achja, für alle, die es noch nicht irgendwo gelesen haben - ich gehe jetzt 5 Wochen lang auf eine Maßnahme, auf der ich

-> den Arbeitsmarkt kennen lerne (mein 2.Ex war Betriebsratsobmann und Gewerkschaftsfunktioniär, davon hab ich also keine Ahnung)
-> wie ich mich bewerbe (siehe vor, hab ich jetzt 12 Jahre lang unterrichtet)
-> wie ich mich im Internet präsentiere (ok, kein Kommentar)
-> wie ich mir im Xing ein Profil anlege, damit ich auch von Recruitern gefunden werde (ich moderiere seit Jahren mit den einzigen beiden österreichischen Xing-Trainern eine der gößeren Gruppen dort - und bis vor kurzem noch 6 weitere)
-> bekomme eine Intensivschulung in Sachen Persönlihckeitsentwicklung (ich bin sysemischer NLP-Coach, PentaDesign-Coach, Suggestopädin, habe die Ausbildung zum NLP-Trainer absolviert, bin Trinergy® Master Practitioner ...)

Und jetzt nochmals die Frage - was haltet "das AMS" von seinen Mitarbeitern?

Ich habe jetzt 12 Jahre lang in AMS-Kursen unterschiedlichster Veranstaltungen unterrichtet - auch Berufsorientierung - und jetzt geht das AMS davon aus, dass ichs eigentlich gar nicht kann.

Und nein - ich weigere mich, es glauben zu wollen, dass sich im ganzen AMS niemand nix denkt - und es nur um ein Schönen der Statistik geht.

Wobei - interessanterweise habe ich die Einberufung zum Kurs auch von jemanden bekommen, der mich persönlich kennt aus der Maßnahme, in der ich die Leitung hatte.

Wobei ich von Beginn an gesagt habe, ich hab kein problem damit, die Maßnahme zu besuchen - und ich werde auch den Trainern nicht aufn Keks gehen - weil irgendwas kann ich sicher lernen - wenns auch vielleicht nicht unbedingt die kolportierten Inhalte sind.

Auf der einen Seite find ichs voll super, dass mein Trainer jemand ist, mit dem ich über Jahre hinweg in der Fachgruppe der WKO, wo die Energethiker dazu gehören - zusammen gearbeitet habe - und den ich als Reiki-Lehrer-Kollegen schon seit dem vorigen Jahrtausend kenne und schätze - und den ich seit meinem Ausscheiden aus den Energethikern eigentlich nichtmehr gesehen habe - könnten neue spannende Synergien entstehen.

Auf der anderen Seite finde ich es spannend, mal die Gruppendynamiken wirklich aus einer Metaposition zu beobachten und kennen zu lernen - als Teilnehmer ist es sicher spannend, die Rangordnungen nach Raoul Schindler in ganz neuer Form zu erleben - in der Praxis - ohne, durchs selbst unterrichten "abgelenkt" zu sein.

Und vielleicht gibts ja noch ganz andere Erkenntnisse, die mich letztendlich weiter bringen auf meinem Weg. Von daher freu ich mich schon auf den Kurs - sopervers das jetzt klingen mag. Aber halt die Gedanken von heut früh sind grad irgendwie leicht dämpfend.

Donnerstag, 14. April 2011

typisch Mann?

Irgendwie gibt es seit einiger Zeit den "running Gag" - oder auch die Aussage - meist zwischen uns Mädels - "naja, Mann eben" - oder - "naja, (b)ist halt auch nur ein Mann" - jetzt nicht unbedingt bös gemeint - aber trotzdem ;-)

Und grad vorher hab ich wieder was erfahren, wo ich echt hier sitze und nur mehr den Kopf schüttel - und Erinnerung an den Beginn des heurigen Jahres hoch kommen, wo ich in einer ähnlichen Situation war - und mir in etwa das gleiche dachte, wie gestern eine andere "Betroffene".

Vorweg "meine" Situation von Anfang des Jahres - eine kleine Gruppe von Menschen, die das Ende der Feiertage zelebrieren. Einer platzt mitten in die Runde - und hat mal überhaupt kein Problem damit, dass die anderen schon seit an die 5 Stunden zusammen feiern - und er eigentlich - ich würd mal sagen - zu dem Zeitpunkt als Störfaktor empfunden wird.

Naja, Mann eben

Etwas später - als die ersten Gäste bereits gegangen sind - entwickelt sich zwischen den beiden anwesenden Männern eine Diskussion über "Lokale in Wien, wo man(n) Frauen en Masse aufreissen kann".

Noch einige Stunden später - alle sind weg - bis auf den einen - der sich angeregt mit der Gastgeberin über Dinge unterhalten möchte, die sie überhaupt nicht interessieren - bzw. er ihr Dinge erklären möchte, von denen er zwar nur theoretisch einen Anflug von Ahnung hat - sie jedoch mit denen nachhaltige reale Erfahrung hat.

Ist jetzt vielleicht keine gute Voraussetzung, wenn man(n) zB meint, er würde sich jetzt ein Auto leasen, weil Kredit bekommt er keinen - und es sich partout nicht ausreden lässt, dass Leasing eigentlich nur ne teurere Form des Kredits ist - und wenn wer keinen Kredit bekommt - er auch kein Leasing bekommt - weil da die gleichen Voraussetzungen benötigt werden - und nein, Leasing ist nicht ganz was anderes wie Kredit - und nein - Leasing mach nicht das jeweilige Autohaus, sondern auch eine Bank - und wenn das partout nicht in den Sturschädel eines "Mannes" rein will, dann ist Frau möglicherweise auch für andere Themen irgendwann mal weniger aufgeschlossen.

Ok - Kurzfassung des Restes - irgendwann kam dann die - zu dem Zeitpunkt - weil siehe Diskussion über Leasing - und absolut unpassender Versuch, das Thema zu wechseln - Meldung "Es gibt viel zu wenig Liebe auf der Welt."

Ich gesteh - ich hatte keine Idee, was Liebe jetzt mit Leasing und Kredit zu tun haben könnte - aber ich kratzte die Kurve, indem ich nachfragte, worums jetzt grad wieder gehe - und die angesprochene Person rum zu drucksen begann, naja, alle machen sich nur unnötige Probleme, statt einfach liebevoller miteinander um zu gehen.

Zugegeben - um 2 Uhr früh - allein zu Haus mit einem derart nervtötenden Menschen - war ich jetzt überhaupt nicht mehr gewillt, mich von meiner besten Seite zu zeigen - vor allem nicht nach den vorhergegangenen Diskussionen - wo mir in Abrede gestellt werden sollte, dass Erfahrungen, die ich seit Jahrzehnten habe (Leasing) - oder die ich seit einem halbem Jahr real praktiziere (geringfügige Nebenbeschäftigung neben Arbeitslosenbezug) auch nur annähernd so sein könnten, wie ich sie permanent erlebe - weil irgend ein Typ, der sich selbst eingeladen hat - und partout nicht heim wollte - sich einbildete, dass alles ganz anders sei.

Wie auch immer - ich fragte ihn dann einfach direkt, ob er jetzt eigentlich grad von Liebe oder von Sex spräche - und worauf er jetzt wieder hinaus wolle - und er meinte dann, naja, nicht, dass ich glauben würde, dass er jetzt Sex mit mir haben wolle - es gehe einfach nur darum, dass es eben viel zu wenig Liebe auf der Welt gäbe.

Naja, sehe ich auch so - wobei ich einen wessentlichen Unterschied sehe, was die Begriffe Liebe und Sex bedeuten.

Und das hab ich auch ziemlich deutlich kommuniziert - so in etwas - "Sie sollten Liebe nicht mit schlichtem Sex verwechseln, da liegen Welten dazwischen - und beide bedingen sich auch nicht zwangsläufig."

Naja, er hörte mir auch da nicht zu - und bete weiter seine stekcen gebliebene Schalplatte weiter runter, dass es schade sein, dass es viel zu wenig Liebe auf der Welt - und unter den menschen gäbe. Achja, was mir damals in der aktuellen Situation auch aufgefallen war - er starrte bei seinem Rosenkranz der etwas anderen Art permanent ein Bild an - und fand es nicht mal der Mühe wert, mich - als seine inzige mögliche Gesprächspartner - an zu schauen, während er mit mir sprach.

Und als ich ihm um 2:30 bei heftigen Minusgrädern schlussendlich doch noch einfach vor die Tür setzte, konnte er es offensichtlich nicht glauben, dass er jetzt nicht bei mir wohnen dürfe, mit seiner doch so vorbildlichen Einstellung zum Leben.

Leute - kann doch nicht wirklich euer Ernst sein, dass ich neben einer potentiellen was.auch.immer - ob Sexpartnerin oder potentiellen überhaupt.Partnerin - mit anderen über die Möglichkeit diskutiert, wo ihr rattenscharfe Bräute aufreissen könnt, wenn ihr mal nen Notstand habt - und euch dann wundern, wenn Frauen, die dabei waren, sich dann nicht willfährig vor eure Füsse werfen und euch die Füsse lecken.

Gehts noch?

Andere Baustelle - anderes Beispiel - zwei Männer unterhalten sich - im Beisein von 2 Frauen - über die Möglichkeit, in bestimmten Lokalen in Wien Bräute auf zu reissen - einer der beiden meint - naja, wenn man(n) nen gscheiten Notstand hat, isses eigentlich egal, was man(n) zwischen die Beine bekommt - zur Not könne man(n) sie sich ja "schönsaufen" - und ausserdem von hinten seis meist eh erträglich - und ne halbe Stunde später dann eine der beiden fragt, ob sie jetzt eigentlich vielleicht doch mit ihm vögeln wolle.

Naja, siehe vor.

Also ich gestehe, ich bin ja froh, dass ich in de konkreten Beispiel als potentielles "Opfer" von Beginn an ausscheide - weil eine derartige Option möchte ich voraussichtlich eh nicht wirklich sein. Wobei wir vorher auch noch debattiert hatte, ob das jetzt für mich ein Lob sei, dass ich - als seine "eine seiner besten Freundinnen" - keine Option für Sex sei - so gesehen - bin ich froh ;-)

Könnte man jetzt allerdings auch genauso gut so verstehen, dass ich so potthässlich sein könnte, dass man(n) nicht mal mit der gewissen Ration Alk einen hoch bekommen könnte in meiner Gegenwart. Naja, möglich wärs schon *lach* - und nur angemerkt, dass meine Scheinwelt natürlich schon auch bis zu der negativsten Form der Interpretationsmöglichkeiten reicht.

Aber mal im Ernst @Jungs:

Seid ihr wirklich so schwanzgesteuert, dass ihr - bei entsprechend heftigen Notstand - alles flachlegen würdet, was nicht schnell genug bei 3 auf den Bäumen ist?

Und warum fällt mir jetzt grad noch ein lieber Bekannter ein, der auch immer wieder die These bestätigt "dumm f...t gut" - und mehr braucht man(n) ja gar nicht - da nimmt man(n) eine nervtötende Zicke in Kauf, wenn man(n) regelmässig das bekommt, was man(n) braucht.

Auch in einigen Internetforen laufen zur Zeit Diskussionen zu ähnlichen Thematiken - find ich grad echt voll cool - und vor allem, wenn sich man(n) mit derartiger Einstellung - also, wo kann ich die schäfsten Tussis aufreissen und flachlegen - letztendlich nix anderes abbekommt als scharfe Tussis - denen leider aber oftmals bereits andere den Verstand aus dem Kopf gef...... haben.

@Sorry an diejenigen welche - einige wenige, die ich bisher kennen gelernt hab - und von denen ich weiß, dass sie eine ganz andere Einstellung zu Frauen und Sex haben - wobei ich gestehe, sind eher wirklich die Ausnahmen.

Sonntag, 10. April 2011

hoch hinaus

Ich kann mich noch erinnern, wie ich meiner ExFreundin erzählte, dass ich mir jetzt mal wen chartern müsste, der meinen Dachboden ausmistet - und sie drauf meinte "warum machst das nicht selbst?"

Auf meine Antwort, weil ich nicht schwindelfrei bin und daher auch nicht von aussen mit der Leiter auf den Dachboden klettern will, kam ihre Frage "Was ist da oben, was du nicht sehen willst?" - und ich drauf wahrheitsgetreu meinte "Keine Ahnung, was noch nie oben, weil - siehe vor - nicht schwindelfrei - ab der 3. Stufe der Leiter."

Sie verstand es nicht - und ich machte mir doch echt bis heute Gedanken darüber, warum ich meine Angst nicht überwinde und einfach hoch klettere. Schliesslich hab ichs auch schon fallweise geschafft, die Lampen im grossen Raum unten zu wechseln - wobei ich meist warte, bis 2 kaputt sind, damits auf einmal geht *zugeb*.

Naja, morgen ist Sperrmüll - also lies es mir gestern keine Ruhe - und noch immer hall(t)en die Worte im Ohr - "was ist da oben, was dich daran hindert, hoch zu klettern und hin zu schauen?"

Antwort - nix - ausser einer Matratze - es ist ein ganz normaler Dachboden - unausgebaut - eigentlich schade um ihn - aber es ist absolut nichts Erschreckendes oben.

Aber - ja - genau - ändert nichts an der Tatsache, dass er (noch) nur mit Leiter von aussen "begehbar" ist - und ab der dritten Stufe der Leiter das Schwindelgefühl überhand nimmt.

Ok - ich könnte sicher etwas dagegen tun - nur - wozu?

Hat mich jetzt grad auch erinnert an die Aussage ihres Ex - kurz bevor die Freundschaft in die Brüche ging - "ist es nicht doch super, nen Mann im Haus zu haben, der kleine Arbeiten erledigt?"

Passt jetzt alles irgendwie nicht zusammen - in meiner Welt - ich mach mir alles selbst - und dann mach ich mich von wem abhängig, ders (aus meiner absolut subjektiven Sicht) absolut nicht wert ist, auch nur einen Gedanken unnötigerweise an ihn zu verschwenden.

Ok - ich habs heut nochmal getan - jetzt darf dich die beiden end.gültig ad acta legen - ich brauch keinen Mann im Haus, der mir fallweise Reparaturen erledigt - und ich brauch auch nicht selbst auf den Dachboden klettern.

Für beide Fälle gibt es Handwerker, die sowas liebend gerne tun - gegen Bezahlung - und die danach wieder abrauschen. Ich brauch es mir nicht antun, des lieben Frieden willen zurück zus stecken und es in Kauf zu nehmen, dass son Typ in meinem schon immer NichtraucherWohnbereich mit der brennenden Zigarette aufs Klo geht und sichs dort gemütlich macht.

Danke, dass dies alles heute wieder "hoch gekommen" ist - mit jeder Stufe der Leiter, die ich nochmals erklommen hab, weil ich gestern das Türl nicht gut genug zugemacht hab und es der Sturm wieder aufgeweht hatte.

All diese Gedanken kreisten in meinem Kopf:

Wie nachhaltig beeinflussen mich noch immer Worte einer ehemaligen Freundin?
Wie wichtig ist es, selbst auf einer Leiter rumturnen zu wollen?
Wie sehr belastet mich meine Höhenangst im täglichen Leben?
Daraus folgt - wozu sollte ich jetzt nachhaltig etwas dagegen unternehmen?

Weiters dann - zum anderen Thema - unabhängig davon, dass ich mir nicht mehr vorstellen kann, jemals irgendwen nochmals fix in meinem Haus zu haben - ausser Katzen - wenn ein Mann nur dafür gut ist, Reparaturen im Haus zu erledigen - dann darfs gern auch ein Handwerker sein - und von mir aus gern auch eine Frau ;-)

Und während ich wieder so meine Leiter vom Dachboden runter kletterte kam ich zu dem EntSchluss - ich bin eigentlich ein rundum glücklicher und zufriedener Mensch - ich hab mir - trotz Arbeitslosigkeit noch immer alle Handwerker leisten können - und ich werde es auch in Zukunft schaffen - ganz locker und gemütlich.

Ich war zwar jahrzehntelang verheiratet - zugegeben, mit unterschiedlichen Männern - doch wirklich brauchen tu ich keinen - also jetzt so als dauerhafte Beziehung - ich glaub, ich bin jetzt wirklich schon zu lange alleine, um mich nochmal umgewöhnen zu wollen.

So, wie es jetzt ist, ist es voll ok - ich hab nen lieben Freund, mit dem ich immer wieder Zeit verbringe - manchmal mit absolut tiefen und intensiven Gesprächen - manchmal "nur" arbeitenderweise und brainstormend - manchmal auch ganz ent.spannt das Leben geniessend.

Dann gibt es meinen göttlichsten aller Masseure, der meine Seele berührt und mich zum fliegen bringt, bei dem ich ab und zu für eineinhalb Stunden einfach abschalten und geniessen kann.

Und ich habe einen "gscheiten" Lover, der zwar manchmal einen Anstoss braucht, um mich wieder mal besuchen zu kommen - aber wenn er kommt, dann lässt er keine Wünsche offen - und - ganz ehrlich - ich bin froh, wenn er nach einer Kuscheleinheit danach - einfach wieder geht.

Zusätzlich gibt es einige wenige Freunde, die mich manchmal fordern, die mir Denkanstösse liefern - welche mich in Riesenschritten immer weiter bringen - und denen ich mich auch in jeder Hinsicht an.ver.trauen kann.

Was will ich mehr?
Nichts

Alles, was noch zusätzlich kommt ist ein Geschenk, welches ich dankbar annehme ;-)


Noch was zu "hoch hinaus"
Ich habs auch auf mein Leben umgelegt - will ich wirklich "hoch hinaus"?

Will ich mir weiter was vor.schwindeln, um die Karriereleiter immer höher und höher klettern zu können? Welchen Maßstab ist es, dass ich das wollen sollte? Meiner? Scheint irgendwie nicht so, denn sonst wär ich eben schwindelfrei - und würde permanent in luftigen höhen herum turnern.

Klar, da gibts noch immer die Idee mit meinem RomanBestSeller - mit dem würde ich reich werden - auch finanziell reich - doch wirklich wichtig war er - mir - noch nie - und wird es auch nicht werden - wenn er "passiert" isses voll ok - falls nicht, allerdings genauso.

Ich schreibe für mein leben gern - meine 4 bisher erschienen Bücher entstanden, weil sie mir ein Bedürfnis waren - ein Bedürfnis, meine jeweiligen Ausbildungen ab zu schliessen - für mich - auf meine Art - und eines war eben auch einfach "passiert" - aus einer Spielerei über die Weihnachtsfeiertage.

Wenn es irgendwo nen tollen unselbständigen Job für mich gibt - bitte her damit - ich habe kein nachhaltiges Problem damit, wieder jeden Tag in der Früh auf zu stehen - falls mich allerdings keiner wirklich findet, werde ich - sobald es wieder möglich ist, ohne, dass ich ein nachhaltiges Problem bekomme - schauen, dass ich meine Selbständigkeit wieder aufnehme - oder wie auch immer.

Ich mag mich nicht mehr dazu zwingen, etwas zu tun, was mir keinen Spaß macht - warum sollte ich irgendwo als Verkäufer anfangen, wenn ich genau weiß, dass ich auf diese Leiter nicht steigen möchte - unter keinen Umständen - ich kann nicht verkaufen - und ich will nicht verkaufen - also warum sollte ich Kurse machen, um verkaufen zu lernen?

Es gibt so viel, was ich beherrsche - wirklich kann - wo ich auch absolut effizient und wirtschaftlich zum Einsatz kommen kann - wär doch gelacht, wenn es nicht einen Job gibt, der voll für mich passt - warum sollte ich mich verbiegen müssen, um etwas zu bekommen, was nicht meins ist?

Ich bin überzeugt davon, dass ich auf meinem für mich richtigen und stimmigen Weg bin - und werde diesen auch weiterhin nach besten Wissen und Gewissen geniessen ;-)

Samstag, 9. April 2011

Sexy Jungs

Irgendwie kamen wir gestern abend auch auf das Thema Sringtanga - naja, eigentlich haben wir über offene und definierte Emotionalzentren in Bezug auf die Human Design Matrix diskutiert - aber zu Emotionen gehört auch Sex - und dann kam eine lustige Geschichte - wo mir dann auch einiges dazu einfiel.

Thema war "anbraten" - im Zuge einer exzessiven Feier - wo letztendlich dann ein Mann meinte, er habe einen tollen Body - und er habe auch nen Stringtanga an - und dies dann am Tisch strippenderweise demonstrieren musste.

Da fiel mir ein, dass ich nen Bekannten hatte, der damals meinte, er strippt für mich bei meinem Geburtstag - und ich daraufhin meinte - du, nicht nötig, ich steh nicht auf sowas - aber er drauf bestand, dass er nur noch ein paar Kilo abnehmen muss, dann sei er wieder perfekt - und es würde für mich ein Genuss sein, ihn strippen zu sehen.

Gottseidank hat sich das Thema wischeneitlich erledigt - sonst wäre mir das vielleicht wirklich noch bevor gestanden ;-) Wobei ich - auch ohne Strip - zwischenzeitlich seinen Körper bewndern durfte - und - ich verzichte dankend auf den Strip.

Warum ist das jetzt aber so, dass wir so eine unterschiedliche Wahrnehmung haben?

Ich hatte da schon mal ein ähnliches Erlebnis - ein Mann mit errigierten Penis dachte, ich sinke jetzt gleich vor Ehrfurcht vor ihm in die Knie - und ich meinte nur - wenn er dann mal wieder von seinem Trip runter sei, können wir gerne noch nen Kaffee trinken, bevor er unverrichteter Dinge wieder geht.

Jungs - mich persönlich turnt das wirklich einfach nur ab.

Zwischenzeitlich bin ich mir jetzt schon verkorkst und komisch vorgekommen, weil auch meiner jetzt jahrelang beste Freundin beim Anblick eines nackten Männerkörpers mit knackigem Po der Sabber im Mund zusammen gelaufen war - und ich viele Frauen kenne, die es einfach anziehend und erotisch finden - einen Mann "in voller Pracht und Männlichkeit" vor sich zu sehen.

Und?
Was sollte mich da dran reizen?

Wobei - stimmt so nicht - mich reizte es bisher schon immer wieder - entweder zu nem Lachanfall - oder zu der Frage "Und? Hat Mann sonst auch noch was zu bieten wie nen Ständer?" Weil wenns nur um das geht, fahr ich zum Leiner - die haben Kleiderständer in unterschiedlichsten Ausformungen.

Ich finde nacke Männerkörper in keinster Weise erotisch - also nicht, wenn sie sich aufreizend vor mir posieren und unterstellen, dass mich das jetzt zu irgendwas veranlassen könnte, was sie gerne hätten.

Auf der anderen Seite empfinde ich mich auch nicht wirklich als prüde und verkorkst - wenns passt ;-) Aber dazu gehört eher ganz was anderes, als das Protzen mit der Männlichkeit.

Ineressanterweise bin ich jetzt gestern eben auch wieder drauf gekommen, dass ich auch mit dieser Sicht nicht ganz allein auf weiblicher Flur stehe - und das war ein ganz tolles Aha-Erlebnis - es gitb doch wirklich auch andere Frauen, denen andere Werte an einem Mann wichtiger sind, als ob der jetzt den optimalen Körper hat.