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Montag, 7. Dezember 2009

Win - Win

Ich hatte grad mal wieder ein nachhaltiges Aha-Erlebnis und möchte die, die es interessiert, dran teilhaben lassen.

Begonnen hatte es durch (m)ein Adventangebot auf FaceBook, eines meiner Bücher für Freunde günstiger an zu bieten - und dann kam eine Stellungnahme
ich habe mir nur gerade überlegt, im Prinzip ist das Schnäppchen, gerade im energetischen Sinne so, wie wenn man den Hund zur Jagd trägt. Eigentlich sollten die Preise drastisch steigen, und die Leute dann einkaufen, weil es eben so, zu einem gerechten energetischen Ausgleich kommt, der dann für beide Seiten stimmt.

die mich sehr zum Nachdenken angeregt hat - wieder einmal - gabs vorher auch schon öfter ;-) Ich hab dann argumentiert, dass ich eigentlich immer bemüht bin Win-Win-situationen zu schaffen und zu leben - aber irgendwas hat dabei gehakt, als ich das schrieb.

Dann wollte ich mir Frühstück machen - und stiess mit dem Brett gegen den Türrahmen - und alles fiel zu Boden - und ich überlegte, was mir das jetzt in Zusammenhang mit dem vorher geschriebenen zu tun haben könnte.

Und plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen - oder wie das Brot vom Brett ;-)

Es waren nie wirkliche Win-Win-Situationen.

Mir fiel ganz spontan eine Aussage einer ehemaligen Wifi.Trainer.Kollegin ein, als ich mal meinte "Paßt schon, ich halts aus" - "Und was wäre, wenn du es nicht mehr aushalten möchtest?"

Ich hatte zwar immer wieder versucht Win-Win-Situationen zu schaffen, aber meistens ging es dabei dann den anderen besser als mir - und ich dachte mir nie etwas dabei.

Mir war über Jahrzehnte immer wichtiger, anderen Menschen nicht weh zu tun - auch, wenn das bedeutet hat, dass ich mich selbst zurück nehme - und mich oftmals auch in - für mich - ungute Situationen brachte dadurch.

Daher ist es auch klar, dass kein entsprechender energetischer Ausgleich zurück kommen konnte - weil ich habe durch mein mir.selbst.weh.tun auch wieder angezogen, dass es mir eben nicht wirklich gut gehen durfte.

Naja, mal sehen, wie ich da jetzt die Kurve bekomme - zumindest gabs schon mal die Erkenntnis, dass zu Win-Win auch dazu gehört, dass es mir auch in der jeweiligen situation gut geht.

Danke für die Erkenntnis - war jetzt wirklich eine langwierige Lernerfahrung - aber ok - es darf jetzt erledigt sein ;-)

Sonntag, 11. Oktober 2009

was du nicht willst, dass man dir tu - das füg auch keinem anderen zu

Irgendwie so ähnlich ging das Sprichwort, welches mir seit einigen Tagen nicht mehr aus den Koopf geht :-)

Anlass?

Ein Spiel ;-)

Noch dazu ein virtuelles.

Eigentlich gehts um nix - oder doch?

Ich hatte ja mal geschrieben, dass ich auf facebook diese ganzen Spielchens nicht wirklich mag, wo man anderen was klauen kann. Naja, eins hat mir dann rein optisch und vom Hintergrund her doch gut genug gefallen, dass ich mich angemeldet hab - Island Paradise - eine paradisische Insel - oder doch nicht?

Es kann der beste mensch nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.

Ich nehms als Lernerfahrung, meine Klauphobie zu überwinden, weils einfach ne nette Insel ist - ich nehms in Kauf, dass mir "liebe Freunde" die Kokosnüsse klauen oder die Eier von den Hühnern - oder auch von der Saat.

Doch dann passierte was, was mich irgendwie ins Schleudern brachte - und auch ins Nachdenken - die Frage - wie hast du deine Hühner davor geschützt, dass die Eier geklaut werden können? Aber hallo!

Naja, ich wussts nicht - ganz ehrlich - hab dann aufgepasst und erkannt, dass der Hühnerstall "schuld dran ist" - wenn wer nen Hühnerstall hat, können keine Eier mehr geklaut werden. Seit heute gibt es eine Glocke dagegen, dass die Ziegen gemolken werden.

So weit - so gut - wird sicher in Zukunft noch mehr Utensilien geben, um die Tiere zu be.schützen - oder auch die Ernte - was auch immer. Darum gehts jetzt aber eigentlich nur peripher - zumindest in meinen Überlegungen.

Da ist die Frage für mich viel vordringlicher - was veranlasst Menschen dazu, das eigene Eigentum zu be.schützen, wenn sie es andererseits als voll natürlich und lustig empfinden, wenn sie selbst andere beklauen?

Ich mein, ich spiel das Spiel - aber ich muss ja niemanden beklauen, nur, weil mans kann. Und da schlägt sich bei mir dann eine unsichtbare Brücke von einem virtuellen Spiel ins reale Leben. Wie stehe ich real zu der Thematik?

Aber auch - wenn ich dieses Muster unbewusst - und/oder im Spiel - lebe, kann mein Unbewusstes unterscheiden, was jetzt Spiel und Realität ist?

Ich mein, wenn ich davon ausgehe - was ich persönlich tue - dass das Unbewusste nicht zwischen Vorstellung und Realität unterscheiden kann - dann provoziere ich ja förmlich, dass ich auch real irgendwann und/oder irgendwie "kriminell" werde - wenn ichs im Spielerischen so halte.

Wobei ich dann auch noch weiter gehen möchte - zu den ganzen Kriegsspielen - wenn ich virtuell "Krieg spiele" - wie soll dann mein Unbewusstes eventuell wissen, dass dies jetzt nichts mit der Realtiät zu tun hat?

Wie auch immer - ich werde sicher keine antworten auf meine Fragen erhalten - aber für mich hat sich wieder einiges insoweit geklärt, dass ich in Zukunft noch bewusster Leben kann und werde.

Es verhindert zwar nicht, dass ich bestohlen werde, wenn ich selbst nicht klaue - aber es machts für mich einfach stimmiger, es trotzdem nicht zu tun, nur - und trotzdem - oder auch grad eben - weils andere anscheinend leidenschaftlich gern tun.

Und es macht für mich auch noch einen Unterschied - jetzt mal wieder bezogen auf das virtuelle Spiel - ob wer mal ausprobiert, was passiert, wenn sie/er klaut - oder wenn sie/er das eben permanent macht.

An dieser Stelle ein grosses Danke an drei ganz tolle Frauen, mit denen ich mich auch real schon über dieses Thema unterhalten hatte - und wo eine davon meine Denk.Welle ins Rollen gebracht hatte durch die Aussage "Du, ich hab dich letztens in Island Paradise beklaut, weil ich wissen wollte, was passiert und bei dir wusste ich, dass es kein Problem ist - aber ich hab dir auch gleich ein Geschenk gesandt als Wiedergutmachung."

Es spürt sich auch ganz anders an - auch bei den beiden anderen, wo wir darüber geredet hatten - und dann eben ausmachten - wir beklauen uns jetzt gegenseitig, weil wir wissen wollten, welche Auswirkungen es auf den Punktestand hat.

Oder eben auf der anderen Seite, es lustig zu finden, von anderen was zu klauen, wenn die es nicht wissen - was ja auch wieder ein Irrtum ist, weil in facebook ja die Meldung kommt, wer von was geklaut hat - und das jedes Mal wenn geklaut wird.

Und dann gibt es die ganz vielen, denen ich an dieser Stelle auch noch danken möchte - die, die gar nicht in Versuchung - oder auch gar nicht auf die Idee kommen - von anderen was klauen zu wollen oder müssen oder sollen.

Was mich jetzt speziell auf dieses spezielle Spiel fasziniert ist die Tatsache, dass ich eben nachvollziehen kann, wer mich wie oft beklaut - und das hat mich eigentlich schockiert - nicht nur die Häufigkeit des Klauens, sondern auch die Personen, welche es tun - und es sind immer wieder die gleichen - und es gibt eben ganz viele, die es nicht tun, das möchte ich nochmal ausdrücklich betonen.

Es ist mir bewusst, Island Paradise ist "nur" ein Spiel - aber ist nicht das Leben auch nur ein Spiel?

Das Thema könnt jetzt noch viel weiter ausufern - weil es kommen mir grad auch Gedanken in Richtung "Will ich wirklich weiterhin mit Menschen in engem Kontakt stehen, die es lustig finden, mich zu beklauen?" - und das jetzt ganz unabhängig von einem virtuellen Spiel.

Es kommt mir dabei auch noch Negativität im allgemeinen in den Sinn - und viele leere Kilometer - und Stunden - die einfach im luftleeren Raum verhallen - weil sie einfach nicht durch eine oberflächliche Positivität dringen - oder auch nicht durch eine positiv angehauchte Oberflächlichkeit.

Ich weiß, ich sehe vieles noch immer zu ernst - aber wenn ich ganz ehrlich bin, mir ist es noch immer lieber so, als mir bei Vielem nix zu denken :-)

In diesem Sinne - wenn wer glaubt, klauen zu müssen, möge es weiterhin tun - meine Aversion gegen das beklautwerden in virtuellen Spielen ist so weit ziemlich aufgearbeitet - mein Bedauern darüber, dass es eigentlich ganz einfach sein könnte, dass wirklich alle immer genug haben könnten, wenn sie sichs zugestehen würden - ohne zu glauben, von anderen nehmen zu müssen - auch das hält sich zwischenzeitlich in Grenzen - und durch dieses mein Aufschreiben hier ist wieder etwas von mir abgefallen, was ich einige Tage mit mir rumgeschleppt hatte.

Wert.Schätzung

Noch ein "grosses" Thema am frühen Morgen - aber hat mich wieder mal ne Nacht lang nachhaltig beschaftigt - einerseits in Hinblick auf - was macht es in einem Team für einen Unterschied, ob gegenseitige WertSchätzung da ist - und andererseits auch - wie wirkt der - mehr oder weniger - wert.schätzende Umgang zwischen Dienstleistern und Klienten/Kunden.

Ausserdem wars auch eines der Hauptthemen des 4-tägigen Seminares, welches ich vorige Woche geniessen durfte. Da wurde mir ziemlich bald bewusst, dass ich gar nicht so "komisch" bin, wie ich befürchtet hatte.

Ich war ja jetzt 14 Jahre lang eher fast nur allein in Bezug auf Beruf - schon immer wieder mal als Wifi-Trainerin mit Kolleginnen gemeinsam - oder eben meinem Ex die Büroarbeit machend - aber da war nie wirklich jetzt so eine tägliche Teamarbeit in beruflicher Hinsicht notwendig.

Und jetzt hab ich ja seit 3.8. einen unselbständigen Job - und da gabs von Beginn an ein paar Kleinigkeiten, wo ich einfach davon ausging, dass ich möglicherweise zu empfindlich re.agiere - und von daher es auch gar nicht so sehr beachtet hatte.

Bis jetzt - wo auf einmal zB die Meldung kam - wir sind doch alle erwachsene Menschen - und haben es daher nicht nötig, von Kolleg.innen als zB Mädel bezeichnet zu werden. Und ich wurde schlagartig hell.hörig, denn genau das war einer der Punkte, die mich nachhaltig stören:+

Wenn jemand - vor allem auch, wenn diese.r jemand vielleicht sogar noch jünger ist als ich - glaubt, mich als Mädel bezeichnen zu müssen - daran ist sogar schon mal ne Liebesbeziehung gescheitert, weil ich das einfach nicht mag - und derjenige es einfach nicht aktzeptieren konnte, dass ich als gleich.wertige Partnerin gesehen werden möchte.

Wobei - da gehts generell auch um Bevormundung und ein "mich retten wollen" - in den meisten Fällen, obwohl ich niemanden den definitiven Auftrag dazu gegeben habe. Das widerstrebt mir persönlich einfach ganz nachhaltig.

Und das führt mich jetzt auch wieder zur Wert.Schätzung - ich schätze jemanden sicher nicht als gleich.wertig, wenn ich ihn als "Mädel" oder "Junge" tituliere - schon gar nicht, wenn mir derjenige kommuniziert, dass sie/er das nicht mag.

Ich gebs zu, ich sag auch manchmal "Hej Mädels" oder "Hej Jungs" - speziell im Internet oder auch in gemütlichen Runden - aber ich achte auch auf die Re.aktionen der Betroffenen - und wenn die ablehnend re.agieren (sie brauchens nicht mal sagen, oftmals sprechen eh Blicke mehr als tausend Worte) dann verkneiffe ich es mir in Zukunft.

Aber gibt auch penetrante "Besser.Wisse3r", die einfach davon ausgehen, weil sie selbst gerne als Mädel oder Junge angesprochen werden würden - ich lass jetzt mal hintenan gestellt, was die systemischen Hinter.Gründe dafür sein könnten - muss das jede.r andere auch wollen - und wenn nicht, dann wird sie/er eben so lange damit zwangs.beglückt, bis sie/er sich damit abfindet, dass es nun mal so zu sein hat.

Da fällt mir noch ein zweites Thema ein, welches mich in den letzten Tagen immer wieder mal beschäftigt - dass jeder Mensch zu allererst mal von sich auf andere schliesst. Klar, tu ich auch - aber mir ist es wenigstens bewusst, dass es dann nicht so sein muss, wie es für mich wäre.

Führt jetzt auch manchmal zu etwas heftigeren - also in meiner Defintion von "für mich hefrtig", weil ich ja meist eine eher ruhige und ausgeglichene Zeitgenössin bin - Diskussion über manche Themen.

Wobei es mir eben auch jetzt grad in dem Intensiv.Coaching.Seminar bewusst wurde, dass ich sehr wohl dazu stehen sollte, dass es für mich einfach so ist - und eben nicht "des lieben Friedens" willen eben wieder mal akzeptiere, dass andere Menschen eben anders denken - und ich das nicht so eng sehen sollte.

Wenn wer glaubt, mir auf die Zehen treten zu müssen - eben grad, indem er mir ihre/seine eigene Denkweise unterstellt - dann sollte sie/er sich nicht wundern, wenn ich auch mal etwas forscher meinem Fuß weg ziehe - und sie/er dadurch vielleicht sogar mal nachhaltig ins Straucheln gerät.

Andererseits ist es natürlich auch wieder voll spannend, so klar und deutlich zu erkennen, wie mein Gegenüber denkt und fühlt, weil wenn eben "Vorwürfe" jetzt irgendwie für mich nicht nachvollziehbar sind, dann ist es für mich spannend, zu erkunden, wie diese Person auf diese Vorannahmen kommt, die sie mir unterstellt.

Hat jetzt vielleicht nicht mehr unbedingt direkt was mit Wert.Schätzung zu tun - andererseits schon auch wieder, weil wenn ich eine sozusagen "negative" Denkweise habe - und diese meinem Gegenüber unterstelle - dann kann ich es höchstwahrscheinlich auch nicht wirklich wert.schätzen, wenn der ganz anders denkt als ich vermuten würde.

Und wieder beisst sich mal die Katze in den Schwanz - und ich mach mal wieder Schluss für jetzt und mach mich für den Fest.Brunch des 10-jährigen Bestehns des Bildungs- und Kulturvereins Grafenbach-St. Valentin zurecht.

Irgendwie ist auch grad das Monat der Festivitäten - vorigen Mittwoch 40 Jahr-Feier Wifi Neunkirchen - heute 10 Jahre BuK - Oktober dürft ein gutes Monat für Neues sein.

Samstag, 10. Oktober 2009

"natürliche" Autorität

Ein grosses Thema, welches mir in letzter Zeit konzentriert begegnet, um wieder einmal angeschaut werden zu können ;-)

Meine Meinung dazu - entweder man hat sie - oder nicht.

Und Autorität entsteht aus sich selbst - nicht aus einem Titel, den man von irgendwen bekommt.

Titel jetzt im Sinne von - einerseits als erworbener oder akademischer Titel - aber auch, indem man zum Vorgesetzten ernannt wird - oder sich selbst ernennt. Derartiges hat nicht zwangsläufig etwas mit Autorität zu tun - in meinem Verständnis davon, was ich mir unter Autorität vorstelle.

Ein paar Beispiele aus meinem doch schon recht umfangreichen und abwechslungsreichen Berufsleben, wobei ich dazu sagen muss, wirkliche Autoitäten - in meiner Definition von "natürlich" - gabs dabei noch nicht viele.

Eine der wenigen war damals der Verkaufsdirektor der metallverarbeitenden Firma in der Nähe meines Heimatortes, der zwar einige rethorische Mängel aufwies, nichts dest trotz aber über umfangreiches Fach- und auch Allgemeinwissen verfügte - und auch das war, was ich persönlich als "echten Chef" bezeichnen würde - er hatte eine ausgeprägte Persönlichkeit und stand hinter dem, was er sagte.

So rückblickend kann ich sagen, die, denen ich "natürliche Autorität" zugestehe, die hatten alle ihre Mängel - aber sie standen dazu - und das machte es vielleicht auch aus - die Kongruenz in ihrem Tun und Handeln - sie leb(t)en alle das, was sie auch nach aussen hin vertraten.

Dem gegenüber gabs auch einige "Giftzwerge", die von irgend wem zum Chef ernannt wurden - und sich dem entsprechend aufführten, ohne wirklich zu wissen, was sie taten. Sie mussten Macht demonstrieren, weil sie keine natürliche Autorität hatten.

Wobei ich möcht grad sogar noch weiter gehen in meinen Überlegungen - es ging und geht nicht immer nur um Autorität - sondern auch um Kongruenz - wobei es für mich keine Autorität gibt ohne Kongruenz.

Was mich jetzt auch noch weiter führt zu meinen bisherigen Lehrern - sowohl damals in der Schule - als auch danach in zahlreichen Weiterbildungsseminaren. Auch da gabs jene, denen ich Autorität zuschreiben würde - und jene, die eher als "Giftzwerge" durchs Leben zickten.

Wie auch immer - alle hatten eins gemeinsam - die echten Autoritäten hatten es nie nötig, sich irgendwie aufspielen zu müssen - weder als Chef, noch als Lehrer - weder als Frau, noch als Mann.

Und die, dies nötig hatten waren eigentlich nie kongruent - sie stellten was dar - sie "spielten eine Rolle" - die Rolle Chef.In und auch die Rolle Lehrer.In - und in allen Fällen haben sie sich selbst - und auch der Umwelt - dadurch nix Gutes getan - schon - rückblickend berachtet - ich für mich hab heute die Möglichkeit, diese meine Erkenntnisse zu haben - und sie auch nieder zu schreiben.

Wünsche allen noch ne grenz.geniale Zeit, in der sie sich immer mehr dem bewusst werden, was sie ausmacht, wer sie sind - und auch, was sie brauchen, um immer mehr zu sich selbst zu finden.

Freitag, 9. Oktober 2009

Wahn.Sinn, wie die Zeit ver.geht

Hallöchen meine Lieben,

unheimlich - 3 Monate - verflogen wie ein Atemzug - viel ist passiert - einiges hat sich ge.löst - anderes verfestigt - der unselbständige Job ist da - zwar mal vorerst nur bis Jahresende fix - aber es gibt trotzdem ein sicheres Gefühl.

Jetzt war ich grad 4 Tage auf einem Intensiv.Coaching.Seminar - und es war genau das - intensiv - auch hier - es hat sich einiges gelöst - anderes ist wieder ins fliessen gekommen - und es spürt sich rundum irgendwie stimmig an - nicht alles - nicht ganz - aber es muss ja nicht gleich perfekt sein ;-)

Es gäbe sooo viel zu schreiben - aber irgendwie passt es noch immer nicht ganz - also belasse ichs beim zwischendurch.Lebenszeichen ;-)

Samstag, 18. Juli 2009

forever young

Es gibt noch eine grosse - und für mich sehr wichtige - Erkenntnis der letzten Tage - eigentlich seit dem Tag nach meinem Re.Set.

Als ich an dem Donnerstag vom Weichtalhaus im Höllental zurück nach Hause fuhr hatte ich irgendwie das Gefühl, um 25 Jahre in die Vergangenheit zurück vesetzt zu sein - in die Zeit nach meiner ersten Scheidung, wo ich mich das erste Mal bewusst aus dem Treibsand zog - und es irgendwie schaffte, mein Leben wieder in den Griff zu bekommen - und ihm auch wieder einen Sinn zu geben.

Ich stand eigentlich mit Nichts da - ging zu meinen Eltern zurück - nach 4 Monaten war ich endlich fähig, mich von irgend einer Arbeit finden zu lassen - einerseits, damit ich endlich abglenkt bin - und auch endlich Geld verdiene.

Damals hat mir ein lieber Freund diesen Job vermittelt - und als nach einem Jahr die Firma in Konkurs ging begann ich dann endlich wirklich zu leben. Genauso spürt es sich jetzt wieder an - ich hatte 2006 und 2007 zwei heftige AMS-Maßnahmen - dann September 2008 die Scheidung - hab mich jetzt mehr schlecht als recht durch gewurstelt - und jetzt ist es an der Zeit, wieder neu durch zu starten.

Und auch das persönliche Gefühl ist wieder so wie damals - dieses "endlich wieder leben wollen - mich spüren wollen - Vergnügen haben - einfach das Leben geniessen" - all das erinnert auch an vor über Jahren, damals, als ich meine erste eigene Wohnung hatte - zwar Firmenwohnung - aber meine - und jetzt hab ich das Haus - mein Haus.

Und ich steh kurz davor, nach 15 Jahren Selbständigkeit endlich wieder einen unselbständigen Job zu bekommen - ich wollte nie selbständig werden - hab damals aus der Not eine Tugend gemacht - weil ich mit 35 zu alt und "überqualifiziert" für den Arbeitsmarkt war - hab ich mich halt selbständig gemacht als EDV.Trainerin - und seither hab ich mich irgendwie durch gewurschtelt.

Auch das jetzt ist wie damals - 1981 - als ich in der Papierfabrik Ortmann zu arbeiten begann - zuerst als eine von Vielen in einer Verkaufsabteilung - dann mit eigenem Aufgabenbereich - und letztendlich in meinem damaligen "Traumjob" EDV - aber die Neugier ist wieder da - die Vorfreude auf eine neue Herausforderung.

Jetzt geht es in die andere Richtung - weg von den EDV-Trainings - hin zu Coaching - schon auch Büro und Marketing - aber endlich wieder mit viel mehr Menschen "arbeiten", die das, was ich ihnen geben kann - auch wirklich wollen - nicht so wie die 2 Jahre AMS-Maßnahme, die mir viel von meinen Nerven gekost hatten.

Ich spüre jetzt auch viel öfter wieder diese Kraft von damals - dieses Vertrauen in meine eigenen Fähigkeiten - die Zuversicht - aber erst seit dem Re.Set - vorher war ich viel zu sehr verhaftet in den aktuellen Themen, die ich irgendwie alle vermischt hatte.

Seit der Knoten gelöst ist - jeder der Beteiligten wieder auf dem ihm zustehenden Platz positioniert ist - seither kann diese Energie wieder fliessen - und ich fühle mich auch absolut leicht und unbeschwert - also zumindest im Verhältnis zu vor einem Monat.

Jetzt bekomme ich eine neue Chance - nochmals durch zu starten - und dieses Mal wirklich bei mir selbst zu bleiben - meinen Weg zu gehen - in gewisser Weise genau das, was (m)ein Freund schon seit Wochen "predigt" - den Weg der Kaiserin zu gehen - mir zu gönnen, was mir gut tut - allerdings unter Berücksichtigung meiner ureigensten moralischen und ethischen Vorstellungen.

Irgendwie spürt es sich für mich grad so an, als ob ich noch "eine zweite Chance" bekäme - damals hatte ich mich nach 4 Jahren dazu entschieden, dass ich gerne eine Partnerschaft leben wollte - nicht mehr "nur" Karriere und "vergnügtes Leben" - sondern eine echte Beziehung - und seither hatte ich mich selbst eigentlich nicht mehr gelebt.

Ich gebe niemanden die Schuld - ausser mir selbst - und ich empfinde diese meine "Schuld" auch nicht als Belastung - es ist einfach so - ich hab ein Muster gelebt, dass mir letztendlich nicht wirklich "gut" tat - mir eine Verdoppelung des Gewichtes bescherte - und mich letztendlich auch frustriert hat.

Und jetzt darf ich noch den anderen Weg probieren - den, den ich damals ausgeschlagen hatte, weil ich mir in (m)einer Partnerschaft - also das, was ich damals für eine solche hielt - die Erfüllung erhofft hatte.

Beinah hätte ich den selben Fehler nochmals gemacht - ansatzweise war ich schon wieder in diese Richtung tendiert - aber Gottseidank war mein jetziger Gegenpart "stark genug" - um einfach aus zu weichen - und mich ins Leere laufen zu lassen - aber trotzdem immer wieder auf zu fangen, sobald ich strauchelte - mir dabei zu helfen - den Schalter bewusst um zu legen - die Weichen in die andere Richtung zu stellen - mal sehen, was mich auf der Strecke jetzt noch alles erwartet ;-)

Reichtums.Spiele

Da gab es schon vor Jahren mal so ne virtuelle Geschichte, wo man sich jeden Tag vorstellte, dass man um € 1.000 mehr bekommt wie am Vortag - und man muss die ausgeben und darf sie nicht sparen - also

1. Tag - € 1.000 zur freien Verfügung
2. Tag = € 2.000 zur freien Verfügung
3. Tag = € 3.000 zur freien Verfügung
.....

Irgendwie hab ich mich damit nicht anfreunden können - im Gegenteil - mich depremierte das Spiel eher, als dass es mich aufbaute - und ich hörte schnell auch wieder auf damit - wie auch der Großteil der restlichen Menschheit.

Was mich faszinierte war, dass die Hard.Core.Spieler letztendlich gestresst waren, weil sie nicht mehr wussten, was sie mit dem vielen virtuellen Geld anfangen sollten - und das, wo es real hinten und vorne nicht zum über.leben reichte.

Dann bekam ich vor einigen Monaten von einem Freund einen Scheck über

Zehn Milliarden Euros

geschenkt - einfach so - auch in der Form von dem Spiel - selbst gestaltet und ausgedruckt - aber der hatte eine andere Wirkung für mich - weil er eben "von Herzen kam" - und nicht von einer virtuellen Bank, sondern eben von einem realen Freund - und ich habs symbolisch gesehen dafür, dass er es mir gönnt - und auch zutraut, dass ich damit was gscheites tun würde.

Und vor kurzem habe ich mein persönliches Reichtums.spiel entdeckt - auf der Internet.Plattform facebook - dort gibt es viele Anwendungen und Spiele - aber eins fasziniert mich regelrecht - und ich habs für mich als mein Reichtums.Spiel "adoptiert" - naja, eigentlich sinds zwei ;-)

FarmVille & FarmTown

Gleich vorweg - es gibt noch viel mehr "Farmen" und ähnliche Spiele, aber bei diesen beiden fasziniert mich auch, dass sie so gestaltet sind, wie ich mir ein grenz.geniales Leben vorstellen möchte:

Es ist immer alles nur psoitiv - bei anderen kann man Pflanzen und tiere stehlen - und/oder dem Nachbarn was kaputt machen - bei diesen beiden unterstützen sich die Nachbarn - beschenken sich - helfen sich gegenseitig auf der Farm aus - und bekommen dafür noch zusätzliche "Coins".

Aber generell zu den beiden Spielen - man bekommt eine kleine Grundfläche, auf der man aussäen und nach einer gewissen Zeit ernten kann - und man kann eben bei den Nachbarn "aushelfen" und sich was dazu verdienen - oder auch einfach, die Nachbarn beschenken - und auch von ihnen beschenkt werden - mit Bäumen und Tieren.

Und dann geht es natürlich auch um strategisches Denken, welche Produkte man wann sät, um einen optimalen Ertrag zu erhalten - und das alles in Hinblick darauf, dass eben immer nur eine gewisse Summe zur Verfügung ist - die eben immer mehr wird, je mehr man "tut".

Für mich kamen diese beiden Spiele jetzt grad in einer Phase, wo ich mich nach 15 Jahren Selbständigkeit um einen unselbständigen Job beworben hatte - und waren auch ein Zeichen dafür, dass dies eben zu meinem neuen Lebensabschnitt mit dazu gehört - dass ich durch strateigsches Taktieren und Handeln endlich wieder wirklich die Erfolge "einfahren" kann, für die ich mich jahrelang abgekämpft hatte.

Es ist Zeit der Ernte - und zwar - ohne mich weiterhin so anstrengen und verausgaben zu müssen, wie ich es eben in den letzten Jahren getan hatte - es klingt vielleicht jetzt komplett pervers, aber für mich bedeutet ein Vollzeitjob weniger Stress als meine "wundervolle Freiheit der Selbständigkeit".

Ich freu mich auf eine Zeit, wo ich fixe Arbeitszeiten habe - in denen ich mich voll einer neuen Aufgabe widmen kann, die ich schon seit Jahren gerne machen würde - und im Bekanntenkreis auch getan habe - aber nie wirklich auch eine entsprechende finanzielle Abgeltung dafür zu bekommen.

Und ich ernte im Gegenzug genug, um meinen Lebensunterhalt zu finanzieren - und alles, was ich nach der "normalen" Arbeitszeit mache - und - wenn es strategisch und taktisch geplant ist - voraussichtlich dann gar kein grosser Mehraufwand ist zu dem, was ich jetzt mache - mir eben eine noch viel reichere Ernte einbringt.

Noch einen genialen Nebeneffekt hat das Spiel - ich habe mir ja für 20.09.2009 "bestellt", dass die Bank aus dem Grundbuch meines Hauses heraussen ist - und ich mir mein Knusperhäuschen samt dazu gehörenden Grundstücken leisten kann.

Keine Ahnung, wie sich das noch ausgehen kann - aber ich vertraue auf ein entsprechendes Wunder, welches mir diesen Wunsch noch zeitgerecht erfüllt - aber - und das ist so genial - ich habs beim Spiel innerhalb einer Woche geschafft, mein Grundstück zu erweitern - und ich könnte mir heute schon ein Haus kaufen - aber ich warte jetzt auf das, was ich gerne hätte - und gönne mir daher heute einen absolut verspielten Tag, in dem ich säe und ernte ;-)

Naja, zwischendurch "arbeite" ich schon auch real etwas - aber eigentlich stimme ich mich drauf ein, dass ich es noch diese Woche schaffe, mir das nächst grössere Haus zu leisten - im Spiel - und dem entsprechend dann auch am 20.09.2009 mein neues Knusperhäuschen in meinem Besitz sein kann.

Für mich ist das Spi8el eine Metapher - eigentlich 2 - einerseits bewirtschafte ich in FarmVille eine Ranch - die mein Haus und das neue Knusperhäuschen darstellt - und in FarmTown gibt es nur die Plantage, ohne Schnickschnack - nur Felder und Bäume - und ein paar wenige Tiere - das repräsentiert dann die anderen Grundstücke, die ich auch noch haben mag :-)

Und in beiden Spielen "wächst" mein Besitz - wie auch das Vertrauen wächst, dass ichs real umsetzen kann, was ich virtuell grad erlebe. Und es geht nicht nur um Besitz - sondern auch um Gemeinschaft - um die zwischenmenschliche Hilfe - das beschenken und beschenkt werden - die nachbarschaftliche Hilfe - das fühlt sich virtuell schon genial an - und ich freu mich auch drauf, auch das immer öfter und intensiver auch real zu erleben.

Dienstag, 14. Juli 2009

Spielchen spielen

Gibt noch ein paar Themen, die mich seit einiger Zeit begleiten - und die ich mal wieder irgendwie ausformulieren möchte. Da gibts das Thema - bewusst Spielchens spielen - auch mit und bei Menschen, die einem mehr bedeuten.

Ich könnts auch mit den Drama.Spielchens in Verbindung bringen - aber diesmal gehts mir nicht unbedingt darum, ein Drama zu initiieren - oder daraus wieder aus zu steigen - sondern generell darum, andere Menschen bewusst zu manipulieren.

(Mehr über Dramen nach zu lesen - von mir - im Netz - in meinen Buch.Blogs
Seelenheil - Lösung systemischer und karmischer Verstrickungen
Familiendramen
All.Parteilichkeit
Mein Freund KU - bewusste Arbeit mit dem UnBewussten
spiegeln und projezieren
Weltbilder bilden Welten - von Don Quijote bis Pippi Langstrumpf
Drama-Spiele
geheimnisvolle Alltags-Dramen
Lösung des inneren Dramas)

Wir haben schon real einige Male darüber diskutiert - meine Einstellung - ok, wenn mal was "passiert" - unbeabsichtigt und nicht bewusst provoziert - was vom Gegenüber als Spielchen aufgefasst wird - soll vorkommen.

Ich glaub, hat auch viel mit der jeweiligen inneren Einstellung zu tun - und da beziehe ich mich jetzt auch aufs "spiegeln und projizieren" - wenn ich glaube, jemanden bewusst etwas vormachen zu müssen/können/wollen, dann bin ich nicht mehr bei mir, sondern initiiere eben etwas, was entweder ein Spielchen - oder eine Drama.Einladung - ist.

Klar hat mein Gegenüber jederzeit die Möglichkeit, nicht darauf einsteigen zu müssen - aber wenn ich weiß, dass ers einfach automatisch tut - indem sie/er auf das re.agiert, was ich initiiere, dann wirds für mich zur Manipulation.

Also jetzt mal so "in freier Wildbahn" - im Coaching.Kontext ist es oftmals sehr wohl hilfreich, ab und an etwas zu "initiieren" - wobei es auch da nicht unbedingt sein muss :-)

Da kommt jetzt eben auch noch dazu, ob ich mein Gegenüber irgendwo mit rein ziehe, wo ich vorweg schon vermute, dass es ihm nicht unbedingt gut tut - oder ihn zu Höchstleistungen ansporne - immer mit Rücksicht darauf, ihn nicht zu über.fordern.

Und dann kommt natürlich auch wieder dazu, dass das, was ich als meine grenzen definiert habe - nicht unbedingt auch das sein muss, was den Empfindungen meines Gegenübers entspricht - d.h. kann durchaus sein, dass ich da auch irgendwie falsch liege in meinen Vermutungen - daher plädiere ich auch dafür, immer wirklich hin zu schauen, wie das Ggegenüber re.agiert.


Angefangen drüber nach zu denken hab ich, als mir bewusst wurde, dass ich mir vor einiger Zeit einen Partner "bestellt" hatte, mit dem ich eben keine Spielchen spielen brauche, weil wir uns einfach verstehen und ergänzen.

Und seitdem ist es eben immer wieder Thema - und irgendwie ist mir zwischenzeitlich eben klar geworden, dass es schon auch immer wieder mal "passiert" - aber für mich persönlich schliesst sich Partnerschaft und diese bewussten einseitigen Spielchens aus.

Schon - bewusste und abgesprochene - ev. auch lust.volle Spielchens - aber nicht diese bewusste Manipulation - das Drücken von Knöpfen, um beim Gegenüber das zu bewirken, was man von ihr/ihm haben möchte.

Das "passt" für mich einfach nicht mit dem zusammen, was ich mir unter Partner.schaft - in welchem Bereich auch immer - vorstelle. Ich habs letztens auch meiner Freundin so gesagt - wenn ich jemanden liebe, bemühe ich mich, darum, immer offen und ehrlich zu agieren - sobald ich beginne, Spielchens zu spielen, zweifle ich an meiner eigenen Kongruenz :-)


Wahrscheinlich bin ich auch einfach milieugeschädigt ;-)

Schliesslich hab ich die komplette NLP.Ausbildung nicht nur absolviert, sondern auch assistierenderweise noch ein zweites Mal durchlaufen - und ich hab auch noch die natürliche Veranlagung eines reinrassigen Skorpions, um eben genau derartiges meist schlagartig zu erkennen.

Wobei sich ja jetzt auch die Frage stellt - ab wann bezeichnen wir - oder eben ich - etwas als "Spielchen"?

Ich würds so definieren - Spielchen ist, wenn ich die Schwächen meines Gegenübers bewusst ausnutze, um etwas von ihm zu bekommen, was allein meinem eigenen Wohl dient - ohne Rücksicht auf seine Gefühle und seine Bedürfnisse zu nehmen.

Wenns von Beginn an klar ist, wo die jeweiligen Grenzen verlaufen - und beide diese respektieren - ok - wenn sich dann einer der beiden selbst was vormacht - dessen Problem.

Aber ich persönlich träume halt noch immer von einer gleichwertigen Partnerschaft - in allen Bereichen des Lebens - und ab und an gelingt es auch ganz gut, dass sich wirklich gleich.wertige Partner.innen finden, die einen Teil ihres Wegs gemeinsam gehen.

Keine Ahnung, obs irgendwer nachvollziehen kann, worums mir geht - mir fallen auch grad keine Beispiele ein, die es wirklich klarer machen würden - ist halt einfach grad eines meiner ureigensten persönlichen Themen.

Samstag, 11. Juli 2009

Klein sein

Hatte grad mal wieder en Aha-Erlebnis, welches ich gerne - mit allen, die es interessiert - teilen möchte.

Mir ist ja schon seit langem bewusst, dass es aus systemischer Sicht eine gewisse Ordnung gibt, die beachtenswert ist, wenn ich mir selbst das Leben nicht allzu schwer machen möchte.

Innerhalb dieser Ordnung gibt es eben gewisse Positionen, welche unterschiedliche Qualitäten haben. Wenn ich jetzt von mir als Person ausgehe, dann bin ich - wenn ich die "gute Ordnung" einhalte:

==> meinen Eltern gegenüber "die Kleine"
==> meinem Partner gegenüber gleich.wertig
==> meinem Kind gegenüber "die Große"

So weit - so gut - ist mir seit Jahren bewusst - und habe ich auch schon einiges an mir und meiner Einstellung gearbeitet, damit ich diese natürliche Ordnung wieder her stellen kann - doch wirklich "klick" hats grad erst in der Badewanne gemacht.

Ich hab da vor einiger Zeit ein Ritual "er.funden", mit dem ich es auch ohne echter Aufstellung geschafft hatte, mich meinen Eltern gegenüber klein zu fühlen - also eigentlich ist es einerseits ein Ritual und andererseits eine Metapher.

Zuerst zur Metapher - hinter meinem Haus stehen 2 große Fichten, welche ich symbolisch als Repräsentanten für meine Eltern "adoptiert" habe - d.h. wenn ich mal wieder in eine anmaßende Haltung komme - stelle ich mich vor diese beiden riesigen Bäume - und bin schwupps wieder - die Kleine.

Auf der anderen Seite geht es bei dieser Positionierung auch darum, von den Eltern "nehmen" zu können - die Liebe zu spüren, die von Anbeginn der Menschheit - durch alle bisher gewesenen Generationen fliesst - um im Endeffekt dann in mir - bzw. auch in jeder/m von uns - als Krone der Schöpfung zu Tage tritt.

Schön und gut - aber was, wenn diese Liebe im realen Leben nicht spürbar ist - wenn da eben "nix rüber kommt" - von einem oder beiden Elternteilen? Naja, hab ich auch schon gelernt, schaue ich auf deren Eltern - und anderen Ahnen - irgendwoher kommt immer die Liebe, die Mensch zum über.leben braucht.

Oder auch - mein Ritual - ich lege mich in eine wohlig warme Badewanne - mit viel Schaum - so richtig kuschelig - stelle mir den Elternteil, mit dem ich "arbeiten" will vor - bitte darum, dass er mich in den Arm nimmt und festhält - und genieße diese wohlige Wärme so lange, bis es mir wieder besser geht.

Ok - so weit so gut - in letzter Zeit hatte ich wieder mal einigen emotionalen Stress - und dabei schon bissale was erkannt und integriert, bzw. aufgelöst - aber irgendwas fehlte noch.

Und da heute das Stichwort "Klein sein" mich förmlich angesprungen war, dacht ich - mach mal wieder "mein Ritual" - und lass mich von meiner Mutter "halten" - während ich in der duftenden und wohlig warmen Badewanne liege.

Hatte ich gedacht - hats aber nicht gespielt - irgendwie schaffte ich es nicht, mir vor zu stellen, dass meine Mutter neben mir steht - statt dessen hatte ich das Gefühl, dass meine Brüder hinter mir stehen - und auf einmal floss ein derartiger Energiestrom durch meinen Körper, dass ich einige Minuten mal wieder nur geheult hab - diesmal nicht aus Verzweiflung, sondern einfach, weil es voll schön und grenz.genial war.

Mir ist schlagartig bewusst geworden, dass ich bisher wirklich nie eine gleich.wertige Partnerin sein hab können, weil ich eben doch noch diese Umarmungen von meinen Partner gebraucht habe - dachte ich.

Aber brauch ich nicht - das, was ich wirklich brauche - ist das Bewusstsein, von meinen Brüdern "die kleine Schwester" zu sein - war ich immer - und werd ich auch immer bleiben. Ich brauch auch ihnen gegenüber nichts beweisen - oder eben "gross sein wollen" - sie lieben mich auch - oder grad deshalb - weil ich eben "die Kleine" bin.

Ich hab mich auch erinnert, wie es damals war, als ich in der Ausbildung das erste Mal auch wirklich meine Brüder in der Auf.Stellung berücksichtigt hatte - wir haben einfach die Familie nach.gestellt - die Eltern in Form von realen Personen - und die Geschwister mit Sesseln.

Damals wurde mir das erste Mal bewusst, dass ich kein Einzelkind bin - sondern immer die kleine Schwester sein darf - und ewig bleiben würde.

Hintergrundinfo - meine Brüder waren 7 und 11 Jahre älter als ich - und waren aus 1. Ehe meiner Mutter. Als ich 8 war zerstritt sich der ältere mit meinen Eltern und wir hatten eigentlich keinen Kontakt mehr zu ihm - und als ich 13 war starb der jüngere der beiden bei einem Autounfall - d.h. ab 13 wuchs ich sozusagen - in meinem unbewussten Bild meiner Familie - als Einzelkind auf.

Ich hatte danach lange gedacht, dass ich meinem Bruder hab nachfolgen wollen - und daher sein Leben gelebt hatte - ich war nie wirklich "weiblich" - trug immer Jeans und Jeanshemd - und hatte (und habe wahrscheinlich noch immer) sehr männliche Denkweisen und Denkstrukturen.

Doch zwischenzeitlich weiß ich auch, dass es da noch einen Sohn gibt - keine Ahnung, ob real oder als Wunschgebilde - Fakt ist - im System wollte dieser Sohn gesehen werden - bzw. hatte ich es mir auf meine Fahnen geheftet gehabt, mich mit ihm zu identifizieren - und sein Leben zu leben.

Das wurde mir vor 2 jahren bewusst, als dieser Mann auf einmal in einer "kleinen Intervention" auftauchte - und wir uns einfach mal ne halbe Stunde nur in den Armen lagen - und sich danach mein Leben grundlegend veränderte.

Ich war endlich als Frau verfügbar - in dem Wissen, dass dieser Bruder jetzt auch gesehen wird - von mir und von meinen Nachkommen - er hat einen Platz in meinem Herzen - und auch in meinem System.

Und seit heute habe ich meine 3 Brüder auch in meinen metaphorischen Wald eingebunden - es stehen 3 Fichten hinter denen, die schon immer meine Eltern repräsentierten - und es wächst auch noch eine kleine Fichte ganz in der Nähe des Hauses - und das bin jetzt ich - die Kleine - in bezug auf meine Brüder und meine Eltern.

Ich fühl mich mal wieder wie ausgewechselt - die Depression der letzten Tage ist schlagartig vorbei - ich fühle mich absolut frei und beschwingt - und ich "fühle" föärmlich, wie meine Brüder hinter mir stehen - und mich nicht nur beschützen und liebevoll auf mich schauen - sondern ich "fühle" auch, dass ich mir jetzt endlich wirklich dort die manchmal so dringend benötigte Liebe holen kann.

Jetzt bin ich wirklich frei, um einen Parnter als Frau zur Verfügung zu stehen - ich projiziere nicht mehr die Emotionen der kleinen Schwester - oder des Kindes - in ihn hinein - er darf seinen Platz an meiner Seite einnehmen - hinter mir stehen meine Brüder und meine Eltern - die Großen - und vor mir steht meine Tochter - die Kleine - die ihren ureigensten Weg gehen darf und soll.

amama pau - so sei es

Montag, 29. Juni 2009

Re.Set

Jetzt war es mal so weit - ich hab den Knopf gedrückt, um endlich wirklich mein Leben zu re.setten - bzw. eben sowas wie "format c:" gemacht - für alle, die noch wissen, was das sein könnte.

Vorigen Mittwoch überkam mich die absolute Leere - sie hatte sich eh schon länger abgezeichnet - aber dass sie dann so plötzlich da war hat mich dann doch heftigst überrascht - ok - ich war zu nix zu gebrauchen - und diesmal wirklich zu nix - normalerweise fahr ich trotzdem "auf Sparflamme" irgendwie weiter - aber diesmal - null - aus - Ende.

In der größten Resignation kam ein Anruf von einem eher nicht sehr guten Bekannten, der mir wieder Hoffnung gegeben hat - jetzt rein dadurch, dass er mir von seinen Tiefen erzählt hatte - und ich mir da einiges für mich raus nehmen konnte.

Donnerstag absolvierte ich mein Vormittags.Pflicht.Programm - am Nachmittag gönnte ich mir eine energetische Aufladung in der Natur - und letztendlich dann auch mit lieben Freunden.

Freitag dann nochmals Pflicht.Vormittag - danach wieder Entspannung und eher Leere denn Planung. Samstag hab ich mich endlich aufgerafft, die Dinge zu erledigen, die ich schon für Freitag zugesagt hatte.

Sonntag dann ein netter Tag mit Freunden - und mit einigen weiteren Erkenntnissen. Und dann noch ein Besuch bei einer lieben Bekannten, der sich zu einem absolut intensiven Gespräch ent.wickelt hat.

Heute wach geworden mit Schnupfen und Kopfschmerzen und Halsschmerzen - so richtig grippig halt. Auf Empfehlung meines Freundes - gönn dir die Ruhe.Pause und erträum dir dein zukünftiges Leben - hab ich zwar nicht genau das getan, aber trotzdem einige grundlegende Ent.Scheidungen getroffen.

Er hatte damals auch gemeint - re.set und nur mehr die Programme installieren, die ich wirklich möchte - ok - Verlag bleibt zwar bestehen - aber eher nur, um die noch lagernden Bücher darüber verkaufen zu können - und auch ev. eigene neue dann zu verlegen - oder welche für meine bestehenden Autoren.

Das nächste ist mein Online.Magazin - das mir irgendwann mal ein Bedürfnis war, es wirklich wöchentlich neu zu befüllen - da es durch den echten PC-Crash aber jetzt auch schon 3 Wochen keine Neuerungen gab - und es anscheinend niemanden aufgefallen ist - werd ich das zwar nicht einstellen - aber auf monatlich reduzieren.

Blogs liebe ich - also möcht ich weiterhin viele Blogs für viele Menschen machen - und auch lehren, sie selbst zu machen - das gehört einfach zu mir.

Und ich möchte meine Coaching.Aktivitäten wieder.beleben - ich mein, tu ich eh immer wieder zwischendurch - aber irgendwie hats bisher auch noch nicht ganz gepasst - für mich - und grad da hatte ich jetzt auch einige bewegende Erlebnisse, die mich darin bestärken, meiner Art treu zu bleiben.

Da gab es beim letzten Xing.WiSpi.Stammtisch eine interessante Diskussion bezüglich "Verantwortung" und seither ist das auch mal wieder Thema meiner Überlegungen - wie dabei mein Weg ist - und das wurde mir jetzt in Badewanne und danach noch einige Zeit dösenderweise drüber nachgrübeln - klar.

Ich übernehme für mich die Verantwortung - und sicher nicht für andere Menschen - aber ich übernehme auch die Verantwortung dafür, wie das, was ich tue auf andere Menschen ein.wirkt.

Nur für mich und meine Gefühle die Verantwortung zu übernehmen ist mir persönlich einfach "zu wenig" - damit fühle ich mich nicht wohl - und es passt nicht - für mich nicht - ist aber auch ok, wenns wer anders sieht.

Dass ich für andere Menschen und deren Wohlergehen nicht verantwortlich bin ist mir eh schon lange bewusst - und lebe ich auch - meistens - bei guten Freunden - oder eben, mir nahestehenden Menschen habe ich mich vielleicht manchmal zu sehr eingemischt - und wollte, dass es allen gut geht.

Dabei hatte ich aber auch ein ungutes Gefühl, weil, wenn ich mir das Recht raus nehme, für mich selbst verantwortlich zu sein - sollte ich dieses Recht auch allen anderen Menschen zugestehen - und das hab ich nicht immer geschafft in der Vergangenheit.

Jetzt hab ich einen für mich stimmigen Kompromiss gefunden - ich mische mich weiterhin ein, wenn ich das Bedürfnis habe, es zu tun - ich leide aber nicht mit - sondern fühle mit - erzähle auch, wie ich die Situation angehen würde - und was sich mein Gegenüber dabei heraus nimmt überlasse ich der/demjenigen.

Ist eigentlich eh ganz klar - aber ich hab jetzt trotzdem nochmal nen heftigen Schubbs gebraucht, ums wirklich für mich auch aus zu formulieren. Hiermit geschehen - Thema erledigt - auf zum nächsten :-)

Donnerstag, 25. Juni 2009

Partnerschaft

Mir hat vor kurzem ein lieber Freund die Frage gestellt

Bist Du überhaupt bereit Dich auf eine Partnerschaft einzulassen?


Meine aktuelle Antwort - kommt drauf an ;-)

Das nachstehende sind meine persönlichen Gedanken - wahrscheinlich mehr noch als ich in meinen bisherigen Postings hier von mir gegeben hatte - wenns also jemanden nicht interessiert - einfach nicht weiter lesen ;-)


Für mich stellte sich in den letzten Wochen und Monaten eher die Frage, was verstehe ich persönlich unter einer Partnerschaft? Und da ist das Bild zwischenzeitlich relativ klar - für mich.

Ich hab keine Ahnung, ob es sowas je wird geben können, aber ich bin es mir wert, mich nicht mehr auf "Halbheiten" ein zu lassen - wenn es denn jemals wieder so etwas wie eine Partnerschaft mit einem anderen Menschen geben sollte.

Das ist mir in den letzten Tagen so richtig bewusst geowrden. Ich habe schon vieles gelebt, was sich Partnerschaft genannt hatte - schließlich habe ich 3 Ehen hinter mir - und habe auch abseits davon noch einiges gelernt und für mich erkannt.

Was ich in Zukunft von einer Partnerschaft erwarte ist die Kommunikation auf gleicher Augenhöhe - mit einem Partner, der an meiner Seite steht - weder vor noch hinter mir - sondern neben mir - und die Seite darf er sich gerne aussuchen (jetzt systemisch gesehen)

Ich hatte jahrzehntelang Beziehungen gelebt, die dem nicht entsprochen haben - was aber auch klar war, weil ich selbst nie darüber nachgedacht hatte, was ich eigentlich unter Partnerschaft und Beziehung verstehe, sondern das gelebt habe, was ich von "zu Hause" kannte.

Und erst nach meiner letzten Aufstellung vor 2 Jahren habe ich das erste Mal drüber nachgedacht, was ich wirklich will - was ich mir vom Leben erhoffe. Damals eben erhoffe, weil ich mir selbst absolut nicht bewusst war, wer ich bin und was ich bin.

Dazu hat mir jetzt eben dieser mein guter Freund verholfen - zu der Erkenntnis, wie ich mich sehe - und was ich eben auch von einer Partnerschaft erwarte. Ja - erwarte - wenn das nicht gegeben ist, genüge ich mir selbst ;-)

Ich weiß, dass jeder Mensch andere Wahrnehmungsfilter und Glaubenssätze hat - aber ich bin auch überzeugt davon, dass es irgendwo Menschen gibt, die ähnliche Erfahrungen und Empfindungen haben, wie ich sie mein eigen nenne. Nein, ich bin nicht nur überzeugt davon, sondern ich weiß es - einige davon durfte ich in den letzten Tagen näher kennen lernen.

Mit diesem Beitrag möchte ich einfach meine Gedanken zu dieser Thematik ordnen - und in eine Form bringen - und vielleicht auch andere zum nachdenken über diese Frage anregen, die grad ähnliche Prozesse durchmachen wie ich.

Ich habe die Hure gelebt - nicht wortwörtlich - sondern im übertragenen Sinn - ich habe Situationen erlebt, wo ich mich so gefühlt habe - ich habe Mutterersatz gespielt - unbewusst - über Jahre hinweg - und ich habe die kleine Schwester dar.gestellt.

Aber wirklich befrieidigt hat mich keine meiner bisherigen "Rollen". Letztendlich habe ich mich jetzt einer langjährigen Herausforderung gestellt, die schon vor 10 und nochmals vor 2 Jahren mal an mich heran getragen wurde - in beiden Fällen war ich nicht bereit, die Erfahrung zu machen.

Jetzt habe ich es zugelassen - habe mich bewusst drauf eingelassen, all das zu zu lassen, was ich jahrelang verdrängt hatte - wissend, dass es eben wieder einmal "einseitig" bleiben könnte.

War ich über Jahre hinweg "die Starke" - habe ich es jetzt zugelassen, das Gegenteil zu leben - mich zu öffnen - meine Gefühle zu zu lassen - sie auch zu artikulieren - und auf mich selbst zurück geworfen zu werden.

Ich bin dankbar für diese Erfahrung - sie war nötig, um mir mir selbst bewusster zu werden. Doch es ist mir auch bewusst geworden, dass nichts von dem - allein für sich - etwas ist, was ich mir von einer Partnerschaft vorstelle.

Ich bin die Summe all meiner Erfahrungen - und ich gestehe es mir - jetzt - zu - mich in der Gesamtheit meiner Erfahrungen zu er.leben - und dies auch aus zu leben.

Ein wichtiger Schritt zu diesen meinen Erkenntnissen war einerseits meine "Hochzeit" vorigen Sonntag, wo ich in einem Ritual meine männliche und meine weibliche Seite nicht nur bewusst vereint habe - sondern auch, mir selbst geschworen habe, mich und meine Bedrüfnisse in Zukunft selbst aus zu leben.

Es gab jetzt in den letzten Tagen noch heftige Re.Aktionen meinerseits auf diese Aktionen - die mich gestern nochmals in schiere Verzweiflung gestossen haben - es gab gestern einen Moment, wo dann die absolute Resignation und Leere über mich gekommen war.

Nach dem Reset - oder vielmehr fast schon vergleichbar mit "format c:" hab ich heute Mittag begonnen, mich wieder irgendwie zusammen zu setzen - und eben die ersten Erkenntnisse auch zu formulieren - was ich hiermit tue.

Partnerschaft wird es für mich nur mehr geben, wenn es sich dabei um ein gleich.wertiges Geben und Nehmen handelt - ich bin weder die Mutter, die immer gibt - noch die Sklavin, die sich dem Willen ihres Herrn unterwirft.

Ich brauche keinen Partner - ich kann auch mit mir allein leben - ich habe es nie erfahren, was es bedeuten könnte, mit einem anderen Menschen zu "verschmelzen" - also hab ich auch kein wirkliches Problem damit, es nie zu erleben.

Aber mit weniger werde ich mich nicht mehr zufrieden geben - in einer Partnerschaft. Wenns das nicht spielt - auch gut - einseitige und halb.herzige Aktionen hatte ich genug - die brauch ich nicht mehr.

Wenn Partnerschaft, dann nur, wenn wir beide uns so sein lassen können, wie wir sind - uns nicht verändern wollen - in keinster Weise. Ich habe jahrelang "Spielchen" gespielt - aber ich mag einfach nicht mehr. Ab und zu ist es ja ganz nett - aber ich glaube nicht, dass es wirklich notwendig ist - nicht in einer gleich.wertigen Partnerschaft.

Schaun ma mal ;-)

Mittwoch, 24. Juni 2009

Es gibt sie wirklich

Ich hätte es nicht für möglich gehalten - und doch ist mich grad einer "angeflogen" - ein Engel in Menschengestalt - und jetzt bin ich hellwach - und noch mehr verwirrt wie vorher.

Vorgeschichte - mir gehts seit geraumer Zeit nicht wirklich gut - schon - eigentlich - aber manchmal stürz ich einfach ab - kilometer.tief - in den Treibsand - wühl mich durch - tauch irgendwie wieder auf - und mach weiter - um dann wieder ab zu stürzen.

Und heut war mal wieder Treibsand angesagt - naja, eigentlich hab ich vormittags EDV-Seminar - und bin da eh halbwegs anwesend - aber als ich heim kam gings wieder los - diesmal in einer bisher nocht nicht wirklich so extrem gefühlten Heftigkeit.

Ich hab ganz laut um Hilfe gerufen - naja, eigentlich ganz leise - mit ner SMS - die auch prompt beantwortet wurde - und wos dann geheissen hat - sei froh, wenn du dich "absolut leer" fühlst, weil dann kannst sicher sein, dass du einfach du selbst bist.

Klang recht gut - und ich hab mirs auch einige zeit gegeben - mich in die Badewanne gelegt - und nichts gemacht - dann wollt ich ein Mail beantworten - und bin mitn PC wieder abgestürzt - nachdem er notdürftig repariert worden war in den letzten Tagen - naja, sollte halt nicht sein.

Nichts desto trotz hab ich dann gegen Abend wieder zum Nachdenken angefangen - und auch zum rum grübeln und mit dem Schicksal hadern. Aber da eh alles nix bringt, bin ich dann einfach ins Bett gegangen - ohne wirklich schlafen zu können.

Und wie ich so im Bett lieg, läutet das Telefon - und es ruft mich ein Bekannter an, mit dem ich eigentlich bisher immer nur geschäftlich telefoniert hatte - und fragt mich, wie es mir gehe und ob er mich störe - es war kurz vor 22 Uhr - eine eigentlich unmögliche Zeit.

Aber das Telefonat war schlichtweg grenzgenial - weil er hat mir so viele dinge erzählt, die ich 1:1 auf meine aktuelle Situation umlegen kann, dass ich einfach nur mehr staunend hier sitze - und jetzt erst recht nicht schlafen kann.

Und er meinte, er hätte im Internet nach einer meiner Seiten schauen wollen - und sei wohin gekommen, wo das Bild von mir irgendwie "unrund" war - und da er dabei noch ein komisches Gefühl bekam, hat er gemeint, er ruft einfach mal an und fragt, wie es mir geht.

Jetzt haben wir ne Stunde telefoniert - und ich bin zwar noch immer irgendwie leer - aber durchaus auch wieder hoffnungsvoll - das Telefonat war jetzt genau richtig für mich - und sowas hab ich überhaupt noch nie erlebt.

Ich find das einfach grenz.genial und komm nimma ausn Staunen heraus. Er hat mir jetzt auch angeboten, das nächste Mal, wenn ich wieder ne Krise im Anmarsch spüre, einfach bei ihm vorbei zu kommen und nen Kaffee zu trinken.

Das leben ist wirklich wunder-&-voll - es hätte heute viele Menschen gegeben, wo ich nicht überrascht gewesen wäre, dass sie sich melden - aber nicht er - das war jetzt einer der "Zu.Fälle", die wirklich absolut passend sind.

Dienstag, 23. Juni 2009

3 Mal reicht

Mir ist grad mal wieder was bewusst geworden, was ich in letzter Zeit immer wieder mal gesagt hatte - und was anscheinend auch so ne Art Glaubenssatz ist, der mich schon seit geraumer Zeit begleitet.

Nach meiner 3. Scheidung meinte ich - ok - 3x reicht, brauch ich nicht mehr - naja, ich hab zwar nochmal ein Treueversprechen abgelegt - aber diesmal mir selbst, damit ich mich nie wieder in Versuchung führe, so zu agieren wie in den letzten Beziehungen.

Und auch das Ende meiner 3. Ehe passierte nach 3x - 3x hatte ich gesagt, dass ichs nicht mehr schaffe - und einen Partner an meiner Seite bräuchte - nachdem dies anscheinend zu anstregend gewesen wäre, habe ich dann halt die Konsequenzen gezogen.

Gegen Ende des vorigen Jahres hatte ich dann ein etwas innigeres Verhältnis zu einem langjährigen Bekannten aufgebaut - aber nachdem er 3x ein Treffen platzen hat lassen, hats mir auch da gereicht - und ich habs endlich geschafft, mir "die Flausen aus dem Kopf zu schlagen".

Aktuell passiert grad wieder so etwas - diesmal auf einer anderen Ebene wie voriges Jahr - doch diesmal wurden meine Hoffnungen erst 2x ent.täuscht - naja, jetzt hab ich 2 Möglichkeiten - entweder ich ver.ändere meinen Glaubenssatz - oder ich warte auf "das Ende" ;-) Mal sehen, was noch draus wird.

Auf jeden Fall ist mir schon mal bewusst geworden, dass ich eben immer wieder diesen 3-er-Rhythmus habe - und jetzt auch die Chance hätte, ihn zu ver.ändern - aber ich bin mir noch nicht sicher, ob ichs wirklich will.

Wenn ich mir selbst gegenüber ehrlich sein soll, bin ich momentan grad mal wieder so weit, dass ich mich eher dazu entschliessen werde, mich wieder mal in Arbeit zu vergraben - als auf eine echte Partnerschaft zu hoffen.

Schaun ma mal :-)

Dienstag, 16. Juni 2009

ein neues Leben meldet sich mit leiser Stimme

War es letztens meine Heckenrose, die mir Freudentränen in die Augen trieb, so waren es heute die feinen piepsenden Stimmchens der frisch geschlüpften Vogelkinder, die sich unter meinem Dach eingenistet haben.

Dass da ein Vogelnest ist, war mir schon seit ein paar Tagen bewusst, aber jetzt dürften sie geschlüpft sein, weil ganz feine piepsende Stimmchen zu vernehmen sind - und die Eltern noch viel öfter hin und her fliegen um die Jungen zu nähren.

Und es passt mal wieder hervorragend - auch metaphorisch.

Neues Leben beginnt - nach der Depri am letzten Wochenende zeichnen sich jetzt auch bei mir neue Wege ab - einerseits der unselbständige Job, der in greifbare Nähe gerückt ist - und der mir genau das bringt, was ich so dringend benötige - die Sicherung der Fixkosten - andererseits auch, dass ich wirklich immer mehr dazu stehen kann, was mir persönlcih wichtig ist - unabhängig davon, was meine unmittelbare Umwelt möchte.

Heute früh ist mir durch das Mail meines Freundes bewusst geworden, dass ich zwar schon immer die Verantwortung dafür übernommen hatte, wie meine Aktionen auf meine Umwelt wirken - und was sie be.wirken - aber ich selbst trotzdem noch immer nicht die wichtigste Person in meinem Leben war.

Jetzt habe ich die Ent.Scheidung getroffen, dass ich weiterhin mit beiden Beinen fest verwurzelt im Leben stehen bleiben möchte - und seither fügen sich auch wieder alle Puzzleteile - wie von selbst - in.einander.

Es war eine wundervolle Zeit, etwas mehr im Träumen zu verweilen - irgendwie "ging" es trotzdem - aber es ist nicht meins - ich brauch eine solide Basis - und ich will mein Haus - und auch mein Auto - weiterhin behalten - dafür bin ich auch bereit, meine Träume von einer allseits erfüllten Partnerschaft wieder zurück zu stellen.

Irgendwann werd ich auch diesen Glaubenssatz aufgearbeitet haben, dass es für mich immer nur das Eine oder das Andere gibt - beruflicher Erfolg versus echter Partnerschaft - wobei - eigentlich habe ich das, was ich heute unter einer echten Partnerschaft verstehe, eh noch nie gelebt, weil es bisher immer irgend welche Arten von Abhängigkeiten waren.

Aber jetzt ist mal die solide finanzielle Basis wichtig - der Rest darf dann gern einfach kommen - und mich genau so überraschen, wie es jetzt dieser Job getan hat. Noch habe ich ihn nicht, aber allein die Aussicht darauf hat einiges in mir bewirkt, was ich nicht missen möchte.

Es funktioniert - ich hatte dran gezweifelt - aber ab dem Zeitpunkt, wo es "nicht mehr wichtig" war - wo ich resigniert hatte - kams ganz von selbst. Vom Kopf her wars mir eh schon länger klar - einerseits muss es ein Herzenswunsch sein, andererseits darf ich mich nicht dran klammern.

Ich weiß, ist leichter geschrieben als getan - und ich schaffs auch nicht immer - aber das ist das ganze Geheimnis am Geheimnis ;-)

In diesem Sinne verabschiede ich jetzt auch noch meine Migräne - und geniesse dann einen entspannten Nachmittag und Abend mit Freund.innen.

Montag, 15. Juni 2009

einmal Treibsand und zurück

Ich hab mirs mal wieder selbst beweisen müssen - naja, eigentlich nicht - diesmal wars etwas anders als die letzten Male, wo ich mir ne kurze Auszeit gegönnt hatte - und da allein durch wollte - diesmal wusste ich, dass ich einige ganz liebe Freund.innen habe, die ich jederzeit würde anrufen können - getan hab ichs allerdings trotzdem nicht *zugeb*

Ich erinnere mich noch an den Vorabend meines 50ers - das erste Mal seit 25 Jahren allein zu Hause - ich hatte kurzfristig überlegt, mich bei den Nachbarn auf ein Gläschen Rotwein ein zu laden - oder auch auf mehrere - um meinen Welt.Schmerz zu ertränken.

Letztendlich hab ich mich in Gallenkolik und Weinkrämpfe fallen lassen - und hab diese Nacht mitn Kübel aufn WC sitzend verbracht - vieles Altes los gelassen - ziemlich genau 2 Wochen nachdem mein letzter Ex ausgezogen war - hab mich noch von einigem erleichtert - und bin dann gegen 7 Uhr mit Schüttelfrost ins Bett gefallen - um einige Stunden später von einem ganz lieben Telefonat wieder in die Realität zurück geholt zu werden.

Die nächste Krise hatte ich zum Jahreswechsel - da wurde das Geld nachhaltig knapp und ich überlegte, meine Gewerbescheine ruhend zu stellen und Notstand zu beantragen - da ich dabeinicht das Gefühl hatte, das wllein durchstehen zu sollen, hab ich mir da immer wieder auch Unterstützung von einem netten Bekannten geholt, der zwischenzeitlich zu einem meiner beiden besten Freunde wurde.

Doch diesmal hab ichs absichtlich vermieden, ihn an zu rufen, obwohl ich mich danach gesehnt hätte, sein Lachen zu hören und mich von seiner guten Laune mitreissen zu lassen. Diesmal gings - für mich - wieder um mehr als "nur" meine Stimmung zu heben - es war wieder mal ein Lernprozess, den ich nur allein machen konnte.

Wir hatten ja am Donnerstag Grillfestl im Himmelreich - und machten auch Modenschau, weil wir ja nächsten Sonntag ein keltische Hochzeitsritual planen. Und dann sah ich Samstag früh die Fotos - und stürzte ohne Vorwarnung in den Treibsand.

Ich weiß, ich bin weder schlank noch sonst was in der Art - aber so unvorteilhaft wie auf den Fotos hab ich mich schon lange nicht mehr gesehen. Und ich wollte mich jetzt endlich auch diesem Thema stellen.

Ich hatte vor der Hälfte meiner Jahre die Hälfte des heutigen Gewichtes. Und irgendwie waren die letzten 25 Jahre wie in einer Art Trance abgelaufen - 2 Ehen mit älteren Männern - einer hat dauernd gefragt, wie ich schon wieder daher käme - der andere gar nicht - aber ich selbst hab über mich und meinen Körper nicht wirklich viel nachgedacht.

Und so ging ich in die Breite - nicht unbedingt wegen des zu vielen Essens - im Gegenteil, ich hatte früher viel mehr gegessen und nahm nichts zu, obwohl ichs unbedingt wollte. Aber ich habs jetzt nicht wirklich bewusst wahrgenommen im Laufe der Zeit - und Samstag früh stand das Thea im Raum und wollte beachtet werden.

Damit ich mich auch nicht davor drücken konnte gab auch noch mein PC den Geist auf und schmiss mich so voll auf mich selbst zurück. Ich hab die letzten 25 Jahre Revue passieren lassen - die Versäumnisse, die ich in Bezug auf mein körperliches Wohlbefinden einreissen hab lassen - und versank in eine tiefe Depression.

Dazu kommt noch, dass wir am 21.6. ein keltisches Hochzeitsritual geplant haben - nicht "gegeneinander" - sondern jede.r für sich - uns selbst die Treue zu schwören, dass wir uns ab jetzt selbst treu bleiben, uns lieben und ehren und achten - bis dass uns der Tod in eine andere Dimension zurück bringt.

Naja, nur - wenn ich das tu - ohne, dass ich mich wirklich anschauen kann - wo bleibt da die Selbst.Liebe. War mir dann auch klar, warums grad jetzt - noch schnell vorm Ritual - sein sollte, dass ich auch dieses Thema erledige.

Nach der Verzweiflung folgten wieder mal die stundenlangen Weinkrämpfe Verzweiflung darüber, was ich alles nicht mehr ungeschehen machen kann - und Panik darüber, dass ich wieder mal ein Versprechen ablegen würde, hinter dem ich nicht wirklich stehen kann.

Samstag gegen 20 Uhr war ich so weit, mir externe Hilfe zu holen - da war die Sehnsucht nach starken Armen, in die ich mich einfach flüchten konnte - fast übermächtig - aber gleichzeitig war mir auch bewusst, dass das dann eben wieder nur eine Flucht vorm hinschauen gewesen wäre.

Also hab ich noch bis Sonntag gegen 13 Uhr heulend im treibsandigen Weltschmerz verharrt, bevor ich dann mal mit duftendem Schaumbad wieder meine Lebensgeister weckte - und dann nach einem kurzen Telefonat mit meinem Freund beschloß, dass es reicht - und ich jetzt endlich mir Alternativen überlegen sollte, wie es - eben auch in dieser Hinsicht - weiter gehen soll.

Was am Samstag Vormitag begann - endete Sonntag gegen 15 Uhr - der Treibsand wurde wieder zu einem festen Untergrund - und ich fand die Stufen heraus - ich probierte Alternativen für nächsten Sonntag - bekleidungstechnisch - und begab mich wieder unter Menschen.

Mir ist bewusst, dass ich das Gewicht, was ich mir in den letzten 25 Jahren zugelegt hatte - großteils als Schutzschicht nicht innerhalb einer Woche verlieren würde - aber ich mach jetzt einfach das Beste draus - verändere das Knackwurstoutfit etwas - strecke und kaschiere - und verabschiede mich auch weiterhin von meinem Schutzpanzer, den ich jahrzehntelang gebraucht hatte.

In diesem Sinne - i'am back - wieder strahlend und voller Lebensfreude ;-)

Mittwoch, 10. Juni 2009

Vereinnahmung

Hi ihrs,

mich beschäftigt grad mal wieder ein Thema - und dazu möcht ich auch ein Testergebnis aus einer facebook-Anwendung voran stellen, weils ganz gut dazu passt - finde ich


Viele Leute mögen dich, denn du bist nicht eingebildet und immer Hilfsbereit!! Mit deiner sensiblen Art bist du ein guter Zuhörer und stets beliebt! Du zeigst deine Gefühle offen und was andere nicht wissen ist, dass du etwas zerbrechlich bist und andere dich verletzen können indem sie hinter deinem Rücken über dich sprechen!!! Was aber selten vorkommt!!.


Naja, stimmt - kommt selten vor - aber wenn, werd ich fast schon böse :-)

Vorgeschichte - ich hatte mal ne Freundin, die mir zwar oftmals eine große Hilfe war auf meinem Weg, immer mehr zu mir selbst zu finden - aber sie war auch lästig - auf ihre Art - und hat mir Unmengen an Energie gekostet, die ich damals noch nicht so schnell wieder.her.stellen konnte.

Als sie dann in ein anderes Bundesland zog - kam ich danach erst drauf, wie viel mehr Reserven ich hatte, seit sie nicht mehr dauernd forderte. Vor Kurzem meldete sich eine gemeinsame Bekannte und meinte - ich solle doch diese jahrelange Freundschaft nicht so in der Versenkung belassen, wie sie seit 2000 ist - aber ich hatte keine sonderliche Lust daran, an diesem Zustand zu ändern.

Zur gleichen Zeit damals gabs noch eine Bekannte, der ich immer wieder Besorgungen macht - einkaufen ging - Banksachen erledigte - auch da kam ich "danach" drauf, wie viel Substanz mir ihre Eskapaden immer wieder gekostet hatten.

Und vor Kurzem lernte ich wieder wen kennen - ursprünglich dachte ich weder an Parallelen zu damals - noch irgendwas in diese Richtung - aber vorigen Freitag hatten wir dann ein Telefonat, was mir irgendwie "komisch" vorkam - und danach begann ich drüber nach zu denken, was mich wirklich stört.

Siehe da - es ist wieder mal das gleiche Muster wie bei den beiden anderen - und da gabs noch einige mehr, die mir jetzt beim Schreiben noch zusätzliche einfallen, ich aber nicht gesondert anführen möchte.

Wie auch immer - jetzt kam eben dann auch noch das hoch, dass es da zwei Themen gibt - das eine ist das Fordern und Klammern - zu glauben, nur weil ich nett zu ihr bin, kann sie gleich "bei mir einziehen" - oder zumindest seien wir jetzt die "besten Freundinnen".

Und das andere ist eben das "hinter meinem Rücken über mich reden" - und dann mich an zu rufen und zu sagen "Wenn du mir was sagen willst, dann tu es einfach." ohne, dass ich weiß, wie sie auf die Vermutung kommt, dass es etwas geben könnte, was ich sagen möchte.

Das ist auch etwas, was ich immer wieder mal erlebt hatte - dass entweder jemand gegen mich intrigiert - oder einfach die Aussage eines Dritten mißversteht - und statt mich zu fragen "Du - haben wir ein Thema, das wir besprechen sollten?" davon ausgeht, dass ich wissen muss, was sie meint.

Noch ein drittes Thema spielt da auch mit rein - Zwangsbeglückungen - das ist auch was, worauf ich persönlich nicht steh. Da geht es um die Menschen, die ein ausgeprägtes Rettersyndrom haben - und das bei allem und jedem ausleben müssen - egal, ob derjenige das will oder nicht.

Praktisches Beispiel - ich erzähle etwas - einfach, weils so ist - und mein Gegenüber springt förmlich drauf an, mich retten zu wollen - und auch, wenn ich sage, dass ichs nicht will, nutzt es nix - sie wollen ja "nur das Beste".

Oder eben Coaching ohne Auftrag - ich tus nicht - weil ichs eben selbst nicht mag - und trotzdem passierts mir persönlich immer wieder mal, dass sich wer bemüssigt fühlt, mich bekehren oder eben retten zu müssen - hin zu dem, was sie/er glaubt, dass "das Beste"2 für mich sei.

Kleine - eigentlich voll witzige Episode - in dem Zusammenhang - telefonier eben wieder mal - und dann kommt die Aussage "du brauchst Oregano.Öl, und wenn du das nicht mehr zur Heilung deiner psychischen Verletzungen brauchst, dann kannst es auch zum Kochen verwenden."

Ich drauf "also das sicher nicht" - und sie "Also doch - hast ein Problem mit Oregano!" - ich "nein, nur mitn Kochen, weil das tu ich nicht" - und sie "du solltest dich auf jeden Fall mit der Thematik des Oregano beschäftigen, wenn du es nicht ausstehen kannst" - ich schon etwas lauter "ich hab nix gegen Oregano, nur gegen das Kochen" - und so geht es noch mehrmals weiter, bis ichs aufgeb und das Gespräch wieder mal abbreche, weils eh nix bringt.

Wobei mir jetzt beim Schreiben wieder mal auffällt, dass das auch etwas ist, was jetzt diese drei konkreten angesprochenen Beispiele gemeinsam haben - sie haben alle prinzipell nicht zugehört, wenn ich etwas gesagt hatte - sondern mir einfach ihre Überzeugung überstülpen wollen.

Und so in der Art sind auch jene Menschen, wo ich Coachings einfach abbreche und sie an Kollegen verweise, weil ich mir das nicht geben möchte, dass ich mich zahllose Male unnötigen Redeschwalls aussetze, nur, damit sie ihrer Unfähigkeit zum Austausch frönen können.

Doch ich hab auch ganz liebe Freunde, die eben genau das haben und tun, was ich so schätze - sie müssen mich nicht zwangsweise retten - aber sie sind jederzeit für mich da, wenn ich Hilfe brauche - und es geht auch nicht immer drum, dass wir uns gegenseitig perfekt auf die Nerven gehen müssen - sondern wir können auch ganz zwanglos und gemütlich beisammen sitzen und einfach zusammen träumen und Ideen in die Welt setzen.

Es ist einfach eine andere Qualität der Beziehung, wenn man andere Menschen so sein lassen kann, wie sie sind - ohne zu glauben, eben jeden retten zu müssen - aber trotzdem zu helfen, wenn man darum gebeten wird.

In diesem Sinne - ich freu mich auf unsere morgige Grill.Party und werde mich nurmehr mit solchen Menschen umgeben, die mir wirklich gut tun - auch das gehört - für mich - zu dem, was ich als "immer mehr zu mir selbst finden" bezeichne.

Samstag, 6. Juni 2009

Die Liebe er.blüht



Das Leben ist doch wirklich grenz.genial.

Ich hab ja da (m)einen Traum - dass sich demnächst orange.gelbe Heckenrosen über die Veranda des Knusperhäuschen ranken, welches sich hinter meinem Grundstück befindet - und das ich seit Jahren schon als Gästehaus dazu haben möchte - weil es eh nicht bewohnt ist.

Interessanterweise habe ich damals - 2001 - als wir damals hier eingezogen sind - die "normalen" Rosen ausgegraben - und meiner Mutter geschenkt - weil ich mit Rosen nicht wirklich viel anfangen konnte - und voriges Jahr kam dann der Wunsch nach Hecken.Rosen - so kleine feine, welche sich eben an den Stehern der Holzveranda empor ranken.

Und ich hab im Vorjahr - durch Scheidung und sonstigem Stress - mich auch nicht wirklich um den Garten gekümmert - hab erst heuer wieder angefangen um zu planen und neu zu arrangieren.

Jetzt war ich grad draußen - frische Luft schnappen - und schauen, obs eh noch nicht regnet - und ich sitz da - und auf einmal seh ich was ganz zartes - rosafarbenes - vor der Forsythie - und als ich genauer hin schaute, hab ich bemerkt, dass sich da eine Heckenrose ent.wickelt hat - einfach so gewachsen ist.

Und ich fand das jetzt als so geniale Metapher für das Leben - und die Liebe - dass ich euch dran teil.haben lassen wollte. Diese Heckenrose hat jetzt seit Jahren allen Widrigkeiten getrotzt - und ist gewachsen - um heuer erstmalig zu erblühen - noch ganz zart - mit einer kleinen Blüte - aber die leuchtet ganz kräftig aus dem Dickicht.

Interessanterweise habe ich auch heuer endlich gelernt, wirklich Liebe zu zu lassen - noch ganz zaghaft - ohne irgendwelche Bedingungen zu stellen - einfach fließen zu dürfen. Ich liebe - ohne etwas dafür zu erwarten - oder zu verlangen - es ist eine ganz andere Qualität, als ich es jemals bisher erleben durfte.

Und gleichzeitig mit der Liebe kommt die rosafarbene Heckenrose in mein Leben - ganz von selbst - ohne sie kaufen und pflanzen zu müssen - sie ist schon immer da - oder schon länger - aber sie war mir noch nie aufgefallen, weil sie einfach bisher noch nie er.blühte - und heuer wagt sie es.

Scheeeeeeeeeeeeeee

Dienstag, 26. Mai 2009

Wind.Mühlen.Felder

Ich mal wieder ;-)

War ja heftig dicht bei mir in den letzten Wochen - aber jetzt ist irgendwie neuer Schwung in mein Leben geflattert. Naja, eigentlich war er das schon zu Beginn des Jahres - so mal ein erster Vorgeschmack auf das, was da noch kommen könnte.

Aber vorigen Sonntag hatte ich mal wieder so ein richtig heftiges Aha.Erlebnis. angefangen hatte es ja mit der Aussage "Machts halt ein Holler.Ritual" (siehe vorigen Beitrag) - und dann wurde es nochmal ziemlich eng in meinem Leben - und ich machte mir wieder das Leben selbst schwerer als es sein müsste.

Samstag war noch ein netter Nachmittag und ein etwas missglückter Abend - aber es hatte den Vorteil, dass ich Sonntag früh ausgeschlafen war. Ich hatte mich ja schon seit einiger Zeit auf eine Matinée im Schloss Potzneusiedl gefreut.

Nachdem mir dann der Routenplaner erklärte, ich solle "über Wien" fahren, weil das schneller - allerdings auch weiter - als "unten rum" sei - hatte ich beschlossen, das selbst aus zu probieren - sowohl in Bezug auf km, als auch auf Fahrtzeit.

Ich also auf die Strada (A2) - dann S1 nach Schwechat rüber - A4 Richtung Neusiedlersee runter - und letztendlich auf die A6 nach Potzneusiedl - und dann passierte es einfach - am liebsten wär ich stehen geblieben - und hätte mich auf der Autobahn häuslich nieder gelassen.

Dutzende Windmühlen - links und rechts der Autobahn - man fährt mitten durch - es ist einfach grandios - die Energien, welche da bewegt werden - sowohl zur Stromerzeugung - als auch energetisch betrachtet - ich fühlte mich auf einmal wie im 7. Himmel.

Es war schier überwältigend - da ich fast allein auf der Autobahn war, fuhr ich ganz langsam - und genoss es, solange es ging. Das genialste dran ist, man fährt mitten durch - die Windmühlen stehen links und rechts der Autobahn - man hat also gar keine Chance, als dieses energetische "Durch.Wirbeln" voll mit zu bekommen - und zu genießen :-)

Als ich beim Schloss angekommen war, musste ich meinen Freund anrufen, um ihm zu sagen, dass diese Wind.Mühlen.Felder einfach ein Traum sind - er meinte "und sonst geht's dir gut?" - als ich von den "Feldern" sprach - aber es war auch so irgendwie - in Wiesen pflanzen sie Erdbeeren an - in Potzneusiedl Windmühlen *lach* - nicht wirklich - aber auf mich machten sie genau den Eindruck - Wind.Mühlen.Felder, die energetisch Tonnen be.wegen.

Ich hab heute mit einem lieben Bekannten darüber gesprochen - und er meinte - "ja, genial - aber das funktioniert nur, wenn man von oben kommt" - und genauso ist es - wäre ich die kürzere, aber langsamere Strecke gefahren, hätte ich diese morgendliche Begrüßung nicht genießen können.

Mir war auch schlagartig bewusst, dass diese Energie auch in mir - und meinem noch immer manchmal zu starrem Denken - etwas verändert hat - ich fühlte mich rundum freier und beschwingter - es wurde auch ein voll netter Tag.

Und am Abend holte mich dann eine von uns drei Mädels ab - um mich mit zu nehmen zum gemeinsamen Holler.Ritual - bei dem wir dann nicht nur unsere Geld.Wünsche ans Universum übergeben haben - sondern dann auch noch lange zu Dritt ums Feuer standen - und auch dieses Gefühl des "gemeinsam etwas bewegen und bewirken" genossen haben.

Und wir haben beschlossen, ende Juni gemeinsam zur nächsten Matinée ins Schloss Potzneusiedl zu fahren, weil es einfach ein grandioses Erlebnis ist - zuerst die Wind.Mühlen.Felder - dann das Schloss selbst - und auch die Actions sind immer wieder ein Erlebnis der besonderen Art.

Gestern hab ich beschlossen, mir keinen weiteren Stress wegen Geld zu machen - hab mir eine private Zwischenfinanzierung gesichert - und seither kommen auch wieder neue Aufträge auf mich zu, die mir die Rückzahlung sichern - was aber morgen kein Thema mehr sein wird, weil da der erste Wunsch manifestiert wird.

Das ist auch noch ein Punkt, der mir am Sonntag bewusst wurde - solange ich "ums Überleben kämpfe", kann ich mir Fülle vorstellen soviel ich will - ich schaffs einfach nicht - aber jetzt hab ich mal das Geld, welches ich brauche - zwar nur leihweise - aber es ist unendlicher Druck von mir abgefallen - und ich fühle mich auch schlagartig wesentlich leichter und erleichtert - jetzt kann ich wieder "aus dem Vollen schöpfen".

Donnerstag, 21. Mai 2009

Holler.Ritual

Nachdem ich ja vor einiger Zeit fest.gestellt hatte, dass, wenn der Goldregen blüht endlich der Geldsegen kommt, hatte gestern unser druidischer Hexen.Meister die spontane Idee, dass wir noch bis spätestens Sonntag ein zusätzliches Geld.Ritual machen sollten, um auch die Mengen und Zeitpunkte zu manifestieren.

Jetzt hab ich mit den Mädels ausgemacht, dass wir das am Sonntag durchführen werden. Da heut früh aber so schön die Sonne vom Himmel strahlte - und den Holler (Hollunder) beschienen hat, hab ich spontan beschlossen, meins schon heut zu machen.

Also hab ich heut früh 3 Hollunderblüten abgeschnitten und in die Sonne gelegt zum trocknen. Jetzt am Abend hab ich mich hin gesetzt - und meine drei nächsten konkreten Geld.Wünsche aufgeschrieben - jeden auf ein eigenes Blatt - mit ein paar Zeichnungen dazu - und hab mir vorgestellt, wie es jeweils sein wird, wenns eintrifft.

Dann hab ich mir ein gemütliches Feuerchen entzündet - hab jeweils eine Hollerblüte mit einem Zettel umwickelt - und dem Feuer übergeben, damit es mit der Leichtigkeit dieses Hexen.Gewächses an das Universum übergeben wird.

Und jetzt geniesse ich mal die nächsten Tage - und halte den Zustand der Euphorie aufrecht, der sich heute eingestellt hat - in Hinblick darauf, dass jetzt mal diese meine 3 konkreten Wünsche - zum vorgegebenen Zeitpunkt - eintreffen.

Und am Sonntag Abend wiederholen wir das Ganze dann im Kreise von uns dreien - die wir eh dauernd neue Dinge aushecken - und uns gemeinsam des Lebens erfreuen. Geiles Feeling - muss ich ganz ehrlich zugeben.

Falls noch wer Lust hat, es auch zu machen - sollte bis Sonntag sein, dann ist Neumond - und bis dahin kann der Fluss noch angekurbelt werden. Wichtig ist - konkrete Zahl - Lieferdatum - wofür konkret wirds verwendet werden.

Hollunderblüten morgens schneiden - trockenen lassen - abends mit den Wünschen umwicklen - pro Blüte einen Betrag für ein konkretes Vorhaben - und im Feuer transformieren lassen - und dem Universum zu übergeben.

Ich wünsch euch allen, die ihr das lest - eine erfolg-&-reiche Zeit mit vielen wunder-&-vollen Momenten.

Mittwoch, 20. Mai 2009

Integrität

Das war das Thema beim heutigen WiSpi.Stammtisch in Wien - und mir fiel zuerst spontan "referentielle Integrität" ein - ein Begriff aus Access, wo es darum geht, dass eben Beziehungen zwischen einzelnen Tabellen der Datenbank definiert werden.

Und irgendwie ließ mich der Gedanke jetzt nicht aus - und ich hab auch beim heim fahren noch intensiv drüber nachgegrübelt, was diese Bezeichnung mit meinem Bezug zu Integrität zu tun hat. Naja, passt ja mal wieder 100 % ;-)

Wobei ich mit dem Begriff "Integrität" noch immer nicht wirklich was anfangen kann - aber die meisten Teilnehmer am Stammtisch haben ihn mit Authentizität in Verbindung gebracht - da wirds schon greifbarer für mich.

Ja - ist grad mal so richtig mein Thema - ich hab zwar schon länger das Gefühl, relativ authentisch zu leben - aber irgendwie auch wieder nicht. Und die Bezeichnung "referentielle Integrität" beschreibt in etwa das, was ich unter Authentizität verstehe.

Ich lebe mich - nicht immer - aber immer öfter - aber nur, wenns nicht offensichtlich auf Kosten anderer Menschen geht - oder auch - wenn ich mit dem, was meine Ursachen auslösen keine Wirkungen provoziere, wo ich von vorn herein weiß, dass sie dem widersprechen, was meinem gegenüber wichtig und wert.voll ist.

Mir gehts um die Zusammenhänge - und Wechselwirkungen - in Beziehungen - sowohl in einer Datenbank - als auch im menschlichen Miteinander - das ist mir heute mal so richtig bewusst geworden.

Ich stelle meine Bedürfnisse noch immer zurück, wenn es darum geht, die Bedürfnisse von Menschen, die mir am Herzen liegen - nicht zu negieren. Aber jetzt tu ichs bewusst - wenn ichs tu - früher wars eine Automatik, die einfach da war - und die ich auch nie hinterfragt hatte.

Und ich überlege vorher, was mein Handeln für Auswirkungen auf mein Gegenüber hat - eben auch wie in der Datenbank - wenn ich in einer Tabelle was ver.ändere - wie regiert die andere Tabelle in dieser definierten Beziehung.

Von daher schließt sich für mich wieder der Kreis - und es ist klar, warum mir nur der eine Begriff immer und immer wieder in den Sinn kam - jetzt kann ichs wieder ad acta legen - und endlich schlafen gehen - wünsch euch noch erkenntnis.reiche Zeiten ;-)

Montag, 18. Mai 2009

Märtyrer

Hatte grad eben wieder mal (m)ein Aha-Erlebnis.

Ich hab ja so meine Probleme mit meiner Mutter, da ich mit vielen Dingen, die sie tut und sagt, einfach nicht klar komme. Jahrzehntelang hatte ich mich drüber gärgert - oder mich arüber aufgeregt - dann wars mir ne Zeit lang egal - und seit Kurzem überleg ich, was das Alles mit mir zu tun hat.

Letztens hatte ich ein Gespräch, indem auf einmal die Aussage kam "Sie muss immer die Märtyrerin sein" - und ich konnte dem nicht wirklich widersprechen - aber trotzdem hats noch nicht wirklich "booom" gemacht - das kam erst heut früh.

Weil eigentlich leb ich ja genau das gleiche Muster - seit über einem halben Jahrhundert - ich habe mich in meinen Partnerschaften immer zurück genommen - und wenn ich dann nicht mehr konnte - bin ich dann irgendwie ausgebrochen - und hab meist viel zurück gelassen.

In erster Ehe wars die Einrichtung, die wir uns mit dem Hochzeitsgeld meines Großvaters gekauft hatten - ich wollte nur weg - das, was ich für alles bekam reichte grad für ein altes Auto und dem Rechtsanwalt.

Dann lebte ich einige Jahre lang in etwa etwas, was ich als "mein Leben" bezeichnen würde - wirklich selbständig und selbstbewusst. bis ich auf die Idee kam, dass zu einem erfüllten Leben auch eine entsprechende Partnerschaft gehören könnte.

Und dann schloss sich wieder der Kreislauf - ich heiratete einen "angesehenen" Mann -stellt mich in die 2. Reihe - funktionierte - verzichtete auch fallweise auf Dinge, die mir spaß gemacht hätten - um des lieben Friedens willen.

Als ich beschloss, mir das nicht mehr zu gönnen, kippte diese ehe- es dauerte trotzdem noch einige Zeit, bis ich mich wirklich aufraffte, nochmals von vorne beginnen zu wollen -blöderweise gleich wieder in Beziehung zu einem anderen Mann.

Im Endeffekt kam ich dadurch aus diesem Kreislauf aber nicht raus - sondern steckte nur noch weiter drinnen in dieser emotionalen Abhängigkeit zu einem anderen menschen, die ich mir selbst ausgesucht - und vielleicht sogar erschaffen - hatte.

Voriges Jahr nun entdeckte ich mal das Thema - mich zurück nehmen und die 2. Geige spielen - aber ich wusste noch immer nicht, was das mit dem Märtyrertum meiner Mutter zu tun hat - bis es mir heut früh schlagartig bewusst wurde.

Ich hab vor ziemlich genau einem Jahr schon überlegt, diese letzte Ehe zu beenden - konnte mir zum damaligen Zeitpunkt aber nicht vorstellen, dass ich das Haus und meine Katzen verlassen möchte - dass die ehe keine mehr war, war klar - aber ich wusste nicht, wie es weiter gehen könnte.

Als dann der Druck zu groß wurde, kam auch gleich die Lösung in Form von der Idee, vielleicht das Haus - und auch die Katzen - behalten zu können. Und mein Ex meinte auch, wenn er aus dem Kredit raus kommt, dann geht er einfach.

Und dann kams - ich konnte es nicht einfach so annehmen, dass ich das Haus behalten kann und darf - unabhängig davon, dass ich eh den Kredit übernommen hab - und es weiterhin erhalte. Es war mir ein Bedürfnis, auch noch dafür zu sorgen, dass er bis zu seiner Pensionierung den gewohnten Lebensstandard möglichst aufrecht erhalten könnte.

Heut früh hockte ich jetzt im Wald - voller Verzweiflung, weil ich mal wieder nicht weiß, wie ich das nächste Monatsende schaffe - und da fiel es mir jetzt endlich wie Schuppen von den Augen - und wozu hab ich mir das angetan?

Wozu hab ich ihm alles Geld, was noch irgendwo da war - einfach in den .... geschoben? Na klar - nur deswegen - um das Märtyrertum meiner Mutter weiter leben zu können. Weil jetzt bin ich endlich auch mal die Arme, die nicht nur verlassen wurde, sondern die sich auch noch um alles kümmern muss.

Bullshit - spielts nimma - danke Mama - du darfst dir dein Märtyrertum behalten - und damit tun, was du willst - ich gebe es mir nicht mehr.

Ich lebe endlich wieder mein Leben - genieße jeden Moment meines Da.Seins in vollen Zügen - und irgendwie wird es schon weiter gehen. Nie wieder werde ich die Befindlichkeit eines anderen Menschen über meine eigene stellen. Und ich brauche auch nicht "arm" zu sein, um gesehen und geachtet zu werden.

Ich bin ich - und ich werde es auch für den Rest meines Lebens bleiben - so sei es.

Mittwoch, 6. Mai 2009

Gold.Regen = Geld.Segen

Hallo Ihrs,

einfach grenzgenial, was mir mal wieder passiert ist ;-)

Ich war vor ein paar Tagen im Garten gesessen - Existenzängste beschlichen mich mal wieder - ich konnte sie zwar abwehren, aber irgendwie liessen sie nicht locker.

Schau ich so in meinen Garten rum und sehe, dass der Gold.Regen.Strauch beginnt, seine Blüten zu ent.wickeln - und denk so bei mir - sobald der Gold.Regen blüht kommt auch der reale Geld.Segen - einfach so.

Gestern hatte ich einen geschäftlichen Termin - hat sich alles gut angelassen - nach einem netten Abend mit einem lieben Freund - und einer erholsamen Nacht, nach der ich schon um 7 aus den Federn sprang - geh ich raus - sehe die ersten kleinen gelben Blütenspitzen am Goldregen - genial - that's it - er blüht - es blüht.

Jetzt werd ich noch die nächsten Tage für einige manifestierende Meditationen verwenden - auch für liebe Freunde - wär doch gelacht, wenn das nicht hervorragend funktioniert.

Samstag, 2. Mai 2009

Walpurgisnacht im Himmelreich

Ich hatte keine Ahnung, was passieren wird - und es wurde viel intensiver, als ich es mir vorstellen hätte können. Welch Energie - von 7 Frauen, die alle ähnlich schwingen - angeleitet und begleitet von dem einfühlsamsten Mann, den ich je kennen lernen durfte.

Es war schlichtweg traumhaft, mich wirklich fallen zu lassen - mich dem hin zu geben, was er uns in den geführten Meditationen vorschlug, zu sehen und hören und fühlen - während den Einzelsitzungen die Energien im Kreis nicht nur aufrecht zu halten, sondern noch zu potenzieren durch die Kraft aller.

Danach die Opfergaben beim Feuer - mit Blumen und Rotwein - der Sprung übers Feuer - seine Trommelbegleitung - der Kreis der 7 - tanzend um das Feuer - nach einem ausgiebigem Regenschauer duftete der Wald ganz frisch und rein.

Dazwischen dann immer wieder lustvolle Schlemmereien - Lachs und Kaviar und Toast - gemischt mit edlen Weinen - zum Abschluss dann noch Spätlese und Trockenbeerenauslese - nachdem wir uns auf die Besen geschwungen hatten um noch die Vereinigung mit der männlichen Kraft zu zelebrieren, nachdem wir gut geerdet und mit unserer Weiblichkeit in Kontakt gekommen waren.

Alles in Allem - ein unvergleichliches Erlebnis - zusammen mit Menschen, die sich teilweise vorher nicht kannten - aber sich gleichzeitig als Ihresgleichen wahr- und annahmen.

Dienstag, 31. März 2009

Hexen.Schuss

Was für eine Woche - was für Erkenntnisse.

Vorigen Mittwoch hatte ich um 14 Uhr einen Termin bezüglich Besprechung für eine HomePage - und um 15 Uhr traf ich mich mit einer langjährigen Freundin eines lieben Bekannten, dessen Blog ich betreue - und um 13:30 - beim Anziehen der Socken - gab es mir im rechten unteren Kreuzbereich einen Stich, dass ich für über 5 Minuten keine Luft bekam.

Naja, ich quälte mich ins Gewand, verzichtete aufs Stylen - und rauschte zu meinen Terminen. Am Abend telefonierte ich mit meinem Freund und er meinte "wogegen hast dich jetzt gar so verkrampft?" Ich fand nicht wirklich eine befriedigende Antwort - und am Donnerstag wurde es eh wieder leichter.

Freitag früh kam mein Freund zum Frühstück - ich nahm Tisch.Untersetzer aus einer Lade - rabautz - Krampf - noch heftigeres Aua - na super - ich hielt durch - danach fuhren wir noch zu einer Bekannten um Palmzweige - und am Abend hatte ich einen Vortrag über Netzwerken, den ich nicht nur halbwegs überstand, sondern dann noch einen netten Abend mit einer lieben Freundin verbrachte.

Samstag war ich Nachmittag in Wien und danach fuhren wir zu einem langjährigen Bekannten in die Nähe von Stockerau - und es wurde wieder früh - oder spät - und ich verbrachte den Sonntag in relativ faulem Zustand die meiste Zeit im Bett - aber die Schmerzen waren wieder weg.

Bis - naja, gestern früh fahr ich einkaufen - weil ich absolut nichts mehr zu Hause hatte - kam heim - stellte noch schnell die "Grüne Tonne" dort hin, wo sie hin gehört - gab auch noch den Restmüllsack hinein - und weil ich keinen Schnee mehr brauche - wollte ich auch die Schneeschaufel endlich wegräumen - und rutschte voll auf der Schräge mit den Halbschuhen aus - so nach dem Motto - je höher desto platsch.

Muss ich weiter erzählen? Korrekt - Stich genau an der gleichen Stelle wie die beiden Male vorher - nur diesmal tat dann auch noch der Fuß weh, weil blöd drauf gefallen. Um 15 Uhr kam mein Freund, weil wir uns einen netten Nachmittag machen wollten - bevor wir nach 18 Uhr zu meinen Vortrag abrauschten.

Soviel die Fakten - dazwischen immer Gespräche wo er meinte "wogegen verkrampfst du dich?" Naja, wenn ich das gewusst hätte. Aber es musste erst so schlimm kommen, dass ich dann auch gar nicht mehr schlafen konnte - bzw. kann - und so grübelte ich jetzt eben wieder darüber nach, warum ich mich jetzt wirklich so verkrampfe.

Die ersten Ideen betrafen dann immer die unmittelbar folgende Aktion - also am Mittwoch die Hp - und Freitag und Heute eben, dass mich mein Freund besucht - aber ich fand keinen Grund, warum ich mich deswegen verkrampfen sollte.

Und grad eben kam das Aha-Erlebnis - es war nicht das erste, sondern das jeweils letzte Ereignis des Tages. Nachdem ich nicht schlafen konnte, stöberte ich jetzt einige Zeit im Xing - und da schrieb eine "tu nur das, was dir wirklich Spass macht" - und das wars jetzt.

Mein Treffen am Mittwoch hatte den Hintergedanken, dass ich eben wieder Leben in den Blog dieses Freundes bringen wollte - weil ich irgendwie ein schlechtes Gewissen hatte, schon so lange nichts mehr getan zu haben - obwohl ihm selbst das genügt, was ich immer wieder mal tue - da hat mich der Ehrgeiz verkrampft.

Am Freitag hielt ich einen Vortrag über netz.werken, was zwar "mein Thema" ist - aber eher, um es zu leben und drüber zu schreiben - aber nicht unbedingt, um es vor Menschen vor.zu.tragen, die alle eh großteils auf Xing zu Hause sind - und wofür ich auch nichts bezahlt bekomme.

Montag war jetzt noch witziger - drum auch der Schmerz heftiger - ich hatte voriges Jahr unserem ortsansässigen Bildungs- und Kulturverein 5 Themen für Vorträge vorgeschlagen - und sie haben sich für "Guerilla.Marketing" entschieden.

Witzigerweise gabs dann nur 3 Anmeldungen und der Vortrag wurde abgesagt. Da aber 7 vor verschlossener Tür standen, wollten sie ihn heuer wiederholen. Und obwohl ich dann voriges Jahr froh war, dass er abgesagt wurde - weil ich viel lieber andere Themen vortragen würde - hab ich auch heuer wieder zugesagt.

Als mir das jetzt alles so richtig bewusst wurde, wars mir auch klar, warum sich mein Körper verkrampft, wenn ich noch immer Dinge tu, die ich zwar nicht wirklich will - und auch nicht aus vollster Überzeugung - und aus jubelndem Herzen - heraus mache.

Aber es hat mir auch bewusst gemacht, dass ichs jetzt endlich wirklich durchziehen sollte, meine Aktivitäten neu zu ordnen und zu strukturieren - und dafür wars dann ja doch wieder gut. So schreib ich das jetzt hier - schmeiss mich danach in die Heia - und schau, wozu ich in den nächsten Tagen Lust hab ;-)

Montag, 23. März 2009

meine große Liebe & weitere Erkenntnisse

Na super - das hatte ich jetzt wieder nötig. Fahr gestern mit meinem Freund brunchen - er meinte "was ist los, du bist so nachdenklich" und ich meinte, da wäre eben wieder ein Thema hochgekommen, an dem ich grad nage.

Und ich erzähls ihm - Verhältnis - alles bestens - passte auch sexuell (was bei mir eher die Ausnahme war bisher) - und dann wars aus - innerhalb eines Jahres wohnte ich mit meinem 2. Mann zusammen - mitten in 2. Ehe "flammte es" wieder auf - dauerte wieder einige Jahre - erlosch spontan - und innerhalb eines Jahres war ich mit meinem 3. Ehemann zusammen.

Sein trockener Kommentar "Ist dir aber schon auch bewusst, dass deine beiden Ehen eher eine Flucht vor dem war, was du eigentlich gewollt hättest? Alibihandlungen, um dich nicht dem eigentlichen Thema zu stellen? Das solltest nochmal anschauen - und vor allem rein.spüren, wie es dir geht, wenn du wirklich offen für eine Antwort bist - und mit dieser Person allein bist."

Na super - solche Freunde braucht Frau *lach* - ich liebe ihn einfach in seiner brutalen Offenheit - vor allem, wenn ich eh schon selbst zum gleichen Ergebnis gekommen war - aber es faszinierte mich, dass er wirklich wieder spontan und brutal auf den Punkt brachte, wofür ich mal wieder ne Nacht gebraucht hatte.

Voila - mal schauen, wie schnell ich das jetzt für mich klären kann.

Zwischenzeitlich war auch der Brunch selbst noch eine Lehrstunde - oder fast 4 - in Sachen "Stell deine Fragen und du wirst Antworten erhalten - woher auch immer." Und das funktioniert wirklich - so deutlich wie gestern hab ich das noch nie erlebt - aber es war gigantisch.

Wir unterhielten uns beim hinfahren über dieses Thema - und als ich das Auto einparkte meinte er, was bedeutet für die MZ? Ich überlegte - es fiel mir nur "Mein Ziel" ein - worauf er meinte - dann solltest in diesem Zusammenhang schnellstmöglich körperlich die Dualität leben und Geist und Seele sind eh schon im Einklang mit der Erfüllung dieses Zieles.

Ich sass mal wieder im auto und schaute nur gestreift - und er deutete auf das Kennzeichen des Autors, was Aug in Aug mit uns stand MZ200.. - ich wr mal wieder sprachlos - er meinte - die 1. Zahl sei immer Körper - die 2. Geist - und die 3. Seele - in seinem Spiel des Lebens mit Autokennzeichen ;-)

Und die Zahl 2 symbolisiere eben die Dualität - und 0 ist die Einheit - und was jetzt noch viel witziger war - als wir heim fuhren, fuhr vor uns ein roter Fiesta mit NK 200 .... - worauf er dann auch gleich meinte - rot und Fiesta muss jetzt einfach noch ein freudiges und zum Feiern einladendes Zusatzzeichen sein.

Noch witziger wars dann beim Brunch selbst, weil wir hatten einen Tisch, der uns nicht wirklich gefiel - und wir fragten den Kellner, ob wir nicht einen anderen haben könnten -und der meinte - naja, auf den zweiten Rauchertisch kommt dann ein Pensionsgast, der jetzt dann 2 Wochen hier sei - aber er werde das schon regeln.

Naja, geregelt wars nicht, aber sie hat ihren Blutdruck deutlich heben können dadurch, dass sie sich maßlos echauffiert hat ob unserer Dreistigkeit, ihr den Tisch zu "stehlen". Aber war halt auch ihr Problem, dass ich nicht mehr gewillt bin, um jeden Preis auf andere Menschen Rücksicht zu nehmen - außerdem hätt sie sich durchaus auch in den Nichtraucherbereich setzen können, weil sie rauchte eh nicht - außer in sich ;-)

Und es war so ein megawichtiges Verkaufsseminar im Laufen, wo die protzenden Tiroler Merzedese vor der Tür standen - und die jungen Burschen gestriegelt und geschneuzt wichtig durch die Hallen flatterten - auch die waren grenz.genial - mein Freund meinte - wenn die irgendwann mal emotionen zeigen würden, würden sie sich wahrscheinlich selbst einliefern lassen.

Wir hatten viel Spaß, beim Beobachten der Gruppendynamik - und beim weiter spinnen eigener Ideen, wozu wir diese Teilnehmer brauchen - was wir davon lernen können - und letztendlich haben wir in diesen 4 Stunden wahrscheinlich mehr "gearbeitet" als in den letzten Wochen zusammengezählt - jetzt in Bezug auf Planung und Realisierung - zumindest meines - zukünftigen Lebens.

Wir hatten ja schon einige Gespräche über das, was ich wirklich machen möchte - und was wirklich "von Herzen kommt" - aber gestern war das Thema eben wieder "aufgelegt" - der eine Trainer sass so schräg vis-a-vis und erzählte mit unbeteiligter und emotionsloser Miene davon, wie sie anderen Menschen das Geld aus der Tasche ziehen könnten.

Aber es kam nicht wirklich rüber - weil er eben eine Art gehirngewaschener Roboter war, der selbst nicht wirklich be.greifen konnte, worum es gehen könnte, wenn er wirklich hinter dem stehen würde, was er predigt - der war so ein extremes Negativ.beispiel dessen, was ich mir unter Trainer vorstelle, dass mir dadurch aber wieder einiges für meine eigene Arbeit bewusst wurde.

Und das witzigste war, als ich eben so mitten im grübeln und herumspinnen war, ging mein Freund auf die Toilette - und ich dachte so, worauf ich mich spezialisieren sollte - weil ich einfach noch immer ein zu breit gefächertes Angebot habe - und als ich zur Eingangstüre schaute standen dort 5 Männer, die auf ihre Frauen warteten - und irgendwo in meinem Hirnkastel machte es "klick" und war klar.

Ich kann nur mit Männern arbeiten - das spiegelt mir eben auch wieder mein Freund, der großteils mit Frauen arbeitet - und ich hab bisher auch immer nur mit Männern Coachingsitzungen gemacht, wo dann wirklich Geld geflossen war.

Bei Frauen blieb es meist bei der ersten kostenlosen Schnupperstunde - aber wenn ich mit Männern arbeitete ging immer "viel weiter" - und sie waren auch durchwegs bereit, gutes Geld dafür zu bezahlen, um wieder in ihre eigene Mitte zu finden - und sich nicht mehr von dem unterkriegen zu lassen, was "man" tun sollte - oder auch nicht.

Also setze ich jetzt meine zukünftigen Prioritäten auf die Arbeit mit Männern - und hab dadurch aber auch die Symbiose mit meinem Freund, der ja wiederum mehr mit Frauen arbeitet - von daher können wir uns auch gegenseitig wieder immer neu befruchten - austauschen - und unsere Erfahrungen ergänzen.

Und mir wurde gestern auch klar, dass es einfach "meins" ist, mit Menschen direkt zu arbeiten - in Seminar, in der Gruppe - oder auch mal mit einer einzelnen Person in einem Einzel.Intensiv.Seminar - das macht einfach mehr Spass als all die virtuellen Gschichteln - wobei die aber natürlich auch ihren eigenen Reiz haben.

Aber all das kann nicht den Blick ersetzen, wenn im Gegenüber das Aha-Erlebnis auftaucht - wenn die Pupillen verschwimmen - um dann glasklar wieder in die Welt zu blicken - das ist einfach in sich ein geniales Feeling - da ist sicht.bar und greif.bar, dass etwas ver.ändert wurde - ich freu mich schon drauf, das wieder immer öfter zu er.leben.