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Montag, 26. Januar 2009

ent-täuschte Erwartungen

jaja, das leidige alte Thema ;-)

Ich hatte es vor Kurzem gewagt, mich bei einem - wie ich dachte - lieben virtuellen Freund ausheulen zu wollen - und auf einmal kamen so Statements wie

"es gefällt mir nicht, wie du über deinen Ex schreibst"
"grad von dir hätte ich mehr erwartet"
"ICH erwarte mir zumindest dass du das lebst was du von dir gibst, alles andere ist beschiss hoch 3"
"du wirst es schaffen, aber bitte schreib dann kein Buch darüber und gib keine Seminare, sondern mache einfach einen stinknormalen job"


Und ich saß da und dachte "aber hallo" - was geht jetzt ab?

Ich mach seit Jahren stinknormale Jobs - hab mich nie als Prophetin für ne bessere Welt gesehen - sondern halt als Mensch, der in manchen Bereichen vielleicht schon ein paar mehr Erfahrungen gemacht hat wie andere - und diese auch durchs darüber schreiben verarbeitet - und gleichzeitig auch mit-teilt.

Mit dem drüber nach grübeln, welchen Nerv ich da jetzt getroffen habe, kamen mir auch zahlreiche eigene Erlebnisse in Erinnerung, wo ich ähnlich heftig re-agiert hatte - und irgendwie formt sich wieder mal ein relativ rundes Bild.

Ja - ich habe 4 Bücher geschrieben - und ja, sie handeln auch von Themen, die in Richtung "Meisterschaft des Lebens" gehen - aber ich war mir bis vor Kurzem nicht bewusst, dass ich dadurch Menschen dazu bringe, mich als irgend einen Guru zu sehen.

Ich hatte auch immer wieder ziemlich klar kommuniziert, dass meine drei Bücher

Seelenheil - Lösung von seelischen und karmischen Verstrickungen
Mein Freund KU - bewusste Arbeit mit dem UnBewussten
Weltbilder bilden Welten - von Don Quijote bis Pippi Langstrumpf

für mich meine persönlichen Abschlussarbeiten zu meinen Ausbildungen darstellen -

systemische Aufstellungsleiterin
Huna (hawaiianischer Schamanismus)
systemischer NLP-Coach

und ich die Bücher geschrieben habe, weil sie vielleicht auch anderen Menschen weiter helfen können auf deren Weg zu einem besseren Verständnis von sich selbst.

Das jemand dadurch auf die Idee kommt, ich sei "untouchable" und irgendwie überdrüber - wär mir nicht im Traum eingefallen. Und irgendwie muss es aber sowas in der Art sein, denn, wenn man mich weiterhin als menschliches Wesen sehen würde, dann dürfte ich auch mal Schwäche zeigen dürfen - und müsste nicht "über allen Themen" drüber stehen.

Naja, war auf jeden Fall mal wieder ein guter Zeitpunkt, um über diese Thematik nach zu denken - und vor allem, hab ich mich jetzt einfach an meine eigenen "Auszucker" erinnert, wenn mal wieder eins meiner Vorbilder von seinem Sockel gestiegen war, um sich mir als Mensch zu präsentieren.

Zugegeben, ich hab zwar oftmals einige Zeit dran gekaut, wenn meine Idole stürzten, aber es war trotzdem nie wirkliche Tragik dabei. Waren sie halt nur mehr menschliche Wesen - wir konnten trotzdem meistens Freunde bleiben.

Was mir an der aktuellen Situation jetzt allerdings noch zu denken gibt ist - dass ich nicht sagen sollte, was ich an dem Verhalten meines Ex sch....e finde - weil ich dran selbst Schuld sei, weil ichs ja angezogen hätte - aber auf der anderen Seite kein Recht habe, zu sagen - "wenn du ein Problem mit mir hast - dann solltest es lösen".

Ist jetzt aber natürlich auch wiederum nur menschlich - bei anderen den Splitter im Auge zu erkennen, aber den eigenen Balken nicht sehen zu wollen.

Ich weiß, dass ich all das angezogen habe, was mir widerfahren ist - und ich habe einige Lernerfahrungen erkennen und erleben dürfen durch all das, was in den letzten 2 Jahren passiert ist - das alles steht für mich gar nicht zur Debatte.

Doch ich erwarte mir von einem "guten Freund" eben auch, dass ich mich ausheulen darf - er mir zuhört - mich vielleicht in den Arm nimmt - und mir das Gefühl gibt - trotzdem - weiterhin mein Freund zu bleiben.

Andererseits ist das aber auch genau das, warum meine Ehe vorbei ist - weil ich genau das nicht hatte - als es mir schlecht ging, stand ich allein auf weiter Flur - rein emotional - als ich eine Umarmung brauchte bekam ich Unverständnis und Distanz.

Ja - ich weiß - ist (m)ein uraltes Muster - es war nie wer da, der mich einfach in den Arm nahm und fest hielt - ich "durfte" meine Krisen immer allein durchleben. Das hat mir jetzt fast ein Jahr lang mein Ex wieder gezeigt - und vor Kurzem eben mein virtueller Bekannter - wenns drauf an kommt ist keiner da.

Stimmt nicht - es gibt sehr wohl reale Freunde, die mir jederzeit beigestanden waren als es mir wirklich schlecht ging - die mich nicht nur in den Arm nahmen und mir reale und auch finanzielle Hilfe anboten - das möchte ich auch explizit hier schreiben - und meinen Dank dafür aussprechen.

Aber genau das ist es eben - in der Krise zeigen sich dann eben die wahren Freunde.

Und es tut aber oftmals trotzdem weh, sich von vermeintlichen Freunden verabschieden zu müssen, weil sie eben grad dann, wenn frau sie brauchen würde - eben nicht da sind.

Ist jetzt aber natürlich auch wieder genau das Thema - auch ich habe halt in einige Menschen zu viel rein interpretiert - und zu viel von ihnen erwartet.

Wobei ichs mir auch zugestehen werde, dies auch weiterhin zu tun - wobei ich allerdings auch nicht mehr die Heftigkeit meiner eignen EntTäuschung ausleben brauche, weil diese Erwartungen eben auch aus meiner Sicht immer geringer werden.

Andererseits werde ich jetzt mal an einem Glaubenssatz arbeiten so in der Art "Je weniger ich mir von einem Menschen erwarte, desto weniger kann ich ent-täuscht werden."

Wie der neue aussehen wird, kann ich noch nicht sagen - aber das ist mir jetzt beim Schreiben mal wieder aufgefallen, dass diese Erfahrung bei all den Themen, die ich hier angesprochen habe - dahinter steht - aus meiner Position.

Was mir jetzt grad auch noch bewusst geworden ist, ist wieder mal die Dramadynamik. Ich wollt mich ausheulen - mir einfach was von der Seele schreiben - und mein Gegenüber hats möglicherweise als Einladung angesehen, dass er mich retten sollte.

Wenn er davon ausgeht, ich sehe mich als Opfer - und möchte von ihm gerettet werden, dann macht es für mich auch mehr Sinn, als wenn ich weiter davon ausgehe, dass ers "einfach als ausheulen - zusammenfassen - aufschreiben" gesehen hätte - weil dafür wären die ReAktionen sehr überzogen gewesen.

Naja, wie auch immer - ich hab meinen aktuellen Glaubenssatz, den ich verändern darf - ob jetzt wer mit meinem Geschreibsel hier was anfangen kann oder nicht, sei jeder/jedem selbst überlassen.

Donnerstag, 22. Januar 2009

schreiben schreiben schreiben

Kaum geht das eine eBook in die Endphase kommen schon die Ideen für das neue Buch hervor gekrochen. Eigentlich war ja "Be cause = sei Ursache - Lebe DEIN volles Potential" geplant als mein 5. gedrucktes Buch - sprich Best-Seller - aber irgendwie passte es dann doch nicht.

Es wurde im Laufe des letzten Jahres immer deutlicher, dass das zwar kommt - aber nicht als "der Bestseller" - und da mein NLP-Lehrer damals meinte "Wenn, dann wird das 5. der Bestseller" - muss ja dann zwangsläufig das nächste dieser werden.

Achja, auch das aktuelle eBook ist das 5. seiner Art - also als eBook - nämlich das um wirkliches Geld und nicht nur gegen Unkostenbeitrag - und bisher haben sowohl die VorWörter die schon im Blog stehen, als auch das vorläufige Inhaltsverzeichnis einige Menschen dazu veranlasst, sich zu überlegen, es dann auch wirklich zu kaufen.

Wobei - manche finden die Idee an sich schon zum kotzen - wobei ich zugebe, dass ich mich darum nicht wirklich kümmern kann, die dürfen ihre Probleme gerne selbst auf- und abarbeiten ;-)

Ich steh einfach auf dem Standpunkt, dass nichts sinnlos ist - und dies ist der Sinn den ich all dem gebe, was mir im letzten Jahr so alles untergekommen ist - und woran ich mich dann auch noch aus früheren Jahren erinner(t)e.

Und außerdem ist es für mich ne Art Therapie - alles, was ich formuliere und nieder schreibe, brauche ich mir nicht merken - und als Skorpion mit Aszendent Löwe habe ich ein Gedächtnis wie ein Elefant - von daher - alles, was raus ist - ist weg - für mich - und vielleicht hilfts ja sogar wen anderen.

In diesem Sinne - ich geh mal wieder weiter schreiben :-)

Sonntag, 18. Januar 2009

Krankheitssymptome als Chance zur Heilung

Ich wurde vor Kurzem wieder mal mit einer Thematik konfrontiert, die mir schon vor einigen Jahren begegnet war - und ich damals ziemlich nah mit erlebt hatte:

Prostatakarzinom

Eine Diagnose, welche in seiner vollen Ausprägung zum endgültigen Verlust der "Männlichkeit" führt.

Louise L. Hay schreibt ihn Ihrem Buch "Heile deinen Körper" über

Prostata:
steht für das maskuline Prinzip

Prostataprobleme:
Mentale Ängste schwächen die Männlichkeit
Aufgeben
Sexueller Druck und Schuldgefühle
Glaube an das Altern

Krebs:
Tiefe Verletzung
Lange bestehender Groll
Tiefes Geheimnis oder Trauer, die am Selbst nagen
Trägt Hass in sich
Empfindet Sinnlosigkeit


Damals habe ich leider zu spät mit der betroffenen Person gesprochen, aber vieles von dem, was in dem kleinen Büchlein steht konnten wir nachvollziehen, dass es mit dazu beigetragen hatte, dass es so weit kam, wie es war.

Es gab - und gibt sie noch immer - Schuldgefühle einem vor Jahrzehnten geliebten Menschen gegenüber - aus dieser Situation resultierend auch die Trauer um etwas, was Mann verloren glaubt - es aber auch nicht wagt, zu eruieren, ob diese Trauer überhaupt begründet ist.

Und die Sinnlosigkeit, weiter zu leben, wenn "das" nicht mehr funktioniert - unabhängig davon, ob er es in der ehelichen Gemeinschaft überhaupt noch praktizieren hätte wollen - oder nicht - allein das Wissen darum, dass er "für die holde Weiblichkeit verloren ist" war etwas, woran er noch lange zu kauen hatte.

Bei der betroffenen Person damals kam eben alles zusammen - er war nicht mehr aktiv im Leistungssport tätig - hatte dadurch auch keine "Ausreden" mehr, in der Weltgeschichte herum zu fliegen - nahm zu - und empfand sich selbst als immer schneller "alternd".

Durch sein Übergewicht konnte er die früheren Ausflüge auch nicht mehr in kleinerem Rahmen unternehmen - und dann kamen - nach dem Prostatakarzinom noch Lungenprobleme dazu - "es" nahm ihm dann auch noch förmlich "die Luft zum Atmen" weg.

Und dann kam dann die beste Ehefrau von allen - und bestärkte ihn noch darin, dass er jetzt endlich eh zum alten Eisen gehöre und endlich erwachsen werden solle - sprich - häuslich - auf seine Ideale vergessen - sich um sie und die Beziehung kümmern - nach damals an die 45 Jahren Ehe.

Eine Frage, welche ich stellte, löste förmlich eine Lawine im Denken des betroffenen Menschen aus - und vielleicht hilft sie ja auch noch anderen weiter, um diese "Totaloperation" verhindern zu können:

"Warum - und/oder - wen - möchtest du beweisen, dass du eh schon alt bist?"

Achtung - was mir in diesem Zusammenhang ganz wichtig ist - ich möchte niemanden von einem Arztbesuch abraten - im Gegenteil - wenns irgendwo zwickt und zwackt - unbedingt vom Arzt checken lassen. Worum es mir geht, ist, dass vielleicht durch ein gezieltes Nachdenken über die eigentlichen Hintergründe eine Totaloperation vermieden werden kann - ob das so ist sollte dann aber wieder der Arzt entscheiden.

Ich kann jetzt nur von der damaligen, davon betroffenen Person erzählen - für diese stürzte durch diese Diagnose seine Welt in sich zusammen. Jahrelang als "Draufgänger" bekannt, hatte er irgendwann mit Leistungssport aufgehört - und sich dann sozusagen zur Ruhe gesetzt.

Aber er hatte weiterhin Träume - sicherlich auch noch in Bezug darauf, weiterhin Frauen beglücken zu können - aber da war die jahrzehntelange Ehefrau, die ihn immer wieder daran erinnerte

dass er sich in seinem Alter jetzt doch - bitte - endlich - diese Flausen aus dem Kopf schlagen solle

Und er tat es - nachhaltig - indem er "unfähig" wurde - und dadurch (natürlich unbewusst) dachte, endlich Frieden zu finden - was natürlich nicht gelang, weil seine Lust war weiterhin vorhanden, er hatte nur keine Chance mehr, sie in gewohnter Weise zu befriedigen.

Er hats überlebt - keine Frage - doch der Preis war und ist hoch. Er leidet jetzt - nach über 7 Jahren - noch immer daran, dass er nicht mehr könnte, wenn er denn noch mal wollte - und das mit weit über 70 - wo es eigentlich eh nicht wirklich mehr eines der Hauptthemen sein wird ;-)

So weit mal die Betrachtung in Bezug auf die Assoziationen, welche von Louise L. Hay stammen. Ergänzend dazu auch noch Rüdiger Dahlke. Er schreibt in "Krankheit als Sprache der Seele" unter anderem:

.....
Hinzu kommt, dass die männliche Haltung beim Urinieren eine Machtposition ist. Mit breit gespreizten Beinen, wird der Strahl offensiv nach vorn gerichtet.
.....
Die entsprechende weibliche Haltung wirkt dagegen eher demütig. Die Frau hockt sich hin und lässt in gebückter Haltung Wasser.
.....
Das Symptom zeigt die Aufgabe: Es geht um die Rücknahme männlicher Größenphantasien.
.....
Ein gängiger therapeutischer Hinweis wirft zusätzliches Licht auf das Krankheitsbild. Aufgabe der Prostata ist es, Flüssigkeit zu produzieren, damit beim Geschlechtsverkehr alles gut rutscht und die Samen auf ihrer Reise versorgt sind.
.....
In diesem Zusammenhang ist interessant, dass in arabischen Kulturen, wo häufige sexuelle Betätigung bis ins hohe Alter für den wohlhabenden Scheich die Regel ist, keine vergleichbaren Prostataprobleme auftreten.
.....
So muss ihm mehr körperlicher Kontakt zum weiblichen Geschlecht empfohlen werden und mehr seelischer Kontakt zur eigenen weiblichen Seite. Mit fortschreitendem Alter werden sich die Schwerpunkte von der sexuellen Begegnung zu jener mit der Anima verschieben. Dabei wird aber die körperliche Ebene bei diesem Symptom in dem Maße wichtig bleiben, wie sie bisher zu kurz gekommen ist.
.....


Was mir jetzt spontan zu dieser Thematik auch noch einfällt - bitte - liebe Mütter - zwingt eure Söhne nicht, im Sitzen zu pinkeln, dann tritt nämlich möglicherweise der konträre Fall ein (auch aus obigem Buch):

Zusätzlich kann auch der männliche Pol auf nachträgliche Bearbeitung warten. Die anschwellende Vorsteherdrüse deutet auch auf die Notwendigkeit von zusätzlichem Wachstum der Männlichkeit hin.


Und dann auch noch eine Thematik, über welche gerade eine Diskussion in der Gruppe Austrian Desk - Treffpunkt Österreich der Businessplattform Xing läuft: Männer und Initiationsriten - warum brauchen sie die?

Ich glaub, das passt auch noch hervorragend zu dieser Thematik - wann ist ein Mann ein Mann - bzw. jetzt dann die Schlussfolgerung - ist Mann noch ein Mann, wenn er "seinen Mann nicht mehr steht?" im wahrsten Sinne des Wortes.

Diese Frage muss dann natürlich jeder Einzelne der Betroffenen selbst beantworten - aber für viele wird es zum Hauptthema, sobald "es" nicht mehr funktioniert. Muss nicht bei allen so sein - ich kenne aber bisher nur solche, wo es das war.

Naja, die Kernfrage(n):
-> was kann Mann (dagegen) tun?
-> bzw. wodurch kann Mann die Heilung unterstützen
Kommt natürlich auch wieder auf die persönlichen Überzeugungen an.

Ich persönlich bin ja davon überzeugt, dass jede meiner Erkrankungen aus mir kommt - und mir dadurch eine Information darüber liefert "was grad falsch läuft" oder eben, welche Thematiken ich ver-ändern könnte und sollte.

Bei Männerthemen kann ich da jetzt eher nur theoretisch mit reden - aber eben auf Grund einiger Gespräche doch vielleicht auch ein paar Anregungen mit beitragen.

-> an erster Stelle - regelmäßige Untersuchungen um den Verlauf zu erkennen
-> sich grundsätzlich selbst mit der Thematik "Mann-sein" beschäftigen
-> die eigene Position in Bezug auf das "schwache" Geschlecht überdenken
-> vielleicht auch, sich fragen, warum mann glaubt, "alt-sein" zu wollen und/oder zu müssen
-> muss mann sich beweisen, dass mann manns genug ist, auch das zu schaffen

Und dann natürlich - einfach leben - und dieses Leben genießen - in vollen Zügen - unabhängig davon, was grad wo zwickt und zwackt - egal und unabhängig davon, ob Mann oder Frau - und unabhängig davon, ob und welche Krankheiten grad angestellt stehen, um uns auf irgendwas bestimmtes hin zu weisen.

Samstag, 17. Januar 2009

das Leben schwerer machen als es sein muss

Eh klar - ich - mal wieder - langsam zweifle ich ja dran, ob ichs jemals lerne, dass ich durch mein permanentes Denken und grübeln nicht aus jeder Mücke einen Elefanten mache.

Klar, wenn ich Streicheleinheiten - oder eine Umarmung brauche - dann halt ich nicht viel davon, wenn mir wer gute RatSchläge erteilt - oder sagt - siehst, das sag ich ja schon seit Jahren, jetzt erfährst es endlich am eigenen Leib.

Na super

das brauch ich natürlich voll, wenns mir besch...eiden geht.

Andererseits bringts mich natürlich schon auch weiter - weil ich eben immer genauer selektiere, mit Menschen ich mich wirklich gerne umgebe - und mit welchen weniger häufig.

Und wenn ich sag - ich brauch ne Umarmung - und jemand kommt mit mehr oder weniger weisen RatSchlägen - dann geh ich das nächste Mal zu jemand anderen, ders einfach tut - mich in den Arm nehmen und fest halten.

Witzigerweise brauch ich auch gar nicht mehr - meistens - naja, ab und zu wär schon ein Partner, auf dem ich mich verlassen kann - was ganz was geniales - aber nachdem ich das jetzt sowieso schon Jahre nicht mehr hatte, werd ichs auch noch ne Zeit lang durchstehen.

Und die Umarmungen hab ich noch immer bekommen - von wem auch immer - zur Not weiß ich, wo ich hin fahre, um sie zu bekommen - und interessanterweise habe ich seit meiner Scheidung wahrscheinlich mehr gekuschelt als in den Jahren zuvor - auch ne interessante Erkenntnis.

Auch meine aktuelle "Beziehung" ist witzig - weil ich viel zu oft zweifle - und eben von dem ausgehe, was ich bisher in Beziehungen erfahren musste - und von daher zerstöre ich mir oftmals eine tolle Stimmung, indem ich auf das "aber" oder was auch immer warte.

Klar - ich vergleiche - kann auch gar nicht anders - will auch gar nicht anders - wie kann ich Lernerfahrungen integrieren, wenn ich sie nicht mit bereits erlebten Situationen vergleiche?

Gestern zum Beispiel - eigentlich vorgestern - kommt ne SMS - dies und jenes funktioniert nicht wie geplant, er ruft mich morgen - also gestern - an. Naja, ich weiß, er ist bis gegen 16 Uhr im Dienst - danach hacke ichs ab - und stell mich drauf ein, wieder mal ein Wochenende im Ungewissen zu verbringen.

Um 18:30 läutet das Telefon - er war schnell noch was einkaufen, damit er in Ruhe mit mir telefonieren kann - ganz ehrlich - ich hatte nicht damit gerechnet, dass er sein "Versprechen" mich an zu rufen - einhalten würde - also tagsüber schon - aber am Abend nicht mehr.

Und warum? Naja, weil ichs so gewohnt bin - dass Männer gern vergessen, was sie eigentlich versprochen haben. Mal sehen, wie ich noch öfter positiv überrascht werde in nächster Zeit ;-)

Sonntag, 11. Januar 2009

schlichtweg genial

Hi Ihrs,

muss das jetzt einfach mit euch teilen, weil ichs so genial gefunden hatte letzte Nacht. Ich bin ja irgendwie finanziell total am Boden - hab dann speziell während meiner Grippe auch viel an meiner Einstellung gearbeitet - und dann am Freitag doch meine € 9.000 nicht bekommen.

Also gings mir gestern nicht wirklich gut - und mein Schnupfen macht mich auch rasend - am Abend kam dann auch noch das Kratzen im Hals dazu und der permanente Hustenreiz - und die "Werthers Original" schmeckten dann auch so komisch - naja, waren seit über einem Jahr "abgelaufen" - kurzum - mir gings nächtens wieder mal mehr als besch...eiden.

Durch den blöden Husten konnt ich dann auch nicht schlafen - und bin um 1:30 einfach nochmal aufgestanden und hab mich zum PC gesetzt und bissale rum gesurft. Und ich hab im österreichsichen Esoterikforum auf ein Engelorakel gestolpert - was ja nicht wirklich meins ist, aber da ich sowieso nicht wusste, was ich tun sollte, hab ich den Link angeklickt.

Und da gibts nicht nur jegliche Art von Engel, sondern auch Feen - die gefallen mir schon etwas besser - sind meist nicht so aufdringlich wie die Engelsauswüchse - und so hab ich ne Karte angeklickt - tschabumm

Schulden bezahlt ist deine Feen Orakel Tageskarte

Ich dacht, ich spinn - da stand dann auch noch was von - signalisiert deutliche Veränderung der finanziellen Lage und dass ich eine klare Entscheidung getroffen hätte, mich von alten Schulden zu befreien.

Aber hallo - wenn das nicht gut klingt - sollte ich doch noch eine Karte ziehen :-)

Alles ist in Ordnung
ist deine Feen Orakel Tageskarte

Klingt ja noch viel besser - auch der Hinweis, dass die Feen wissen, dass ich mir Sorgen um meine Situation mache und sie mir dadurch versichern wollen, dass alles passt, so wie es ist.

Aber aller guten Dinge sind meist 3 :-)

Perfektes Timing ist deine Feen Orakel Tageskarte

Dies dann noch mit dem Zusatz - falls ich mich frage, wann sich meine Wunsch erfüllt - JETZT - alles ist vorbereitet, ich brauch jetzt nur mehr durch das Tor treten, dass sich mir auftut.

Naja, danach ging ich dann lieber wieder ins Bett - und hab tief und fest bis nach 9 geschlafen. Und jetzt wart ich dann auf heut Abend auf die Lotto-Fee - weil schließlich hab ich mir am 9.1. zumindest einen Quicktipp geleistet - so nach dem Motto - ich geb euch ja ne Chance, mir den großen Reichtum auch auf einfache Art zukommen zu lassen :-)

Samstag, 10. Januar 2009

wwn = war wohl nix

Naja, heut ist der 10. aber keine 9000 Euro da - aber irgendwann lern ich das auch noch mitn Bargeld bestellen - ich befürcht, ich bin noch immer zu bescheiden, was meine persönlichen Bedürfnisse angeht ;-)

Mal sehen, irgendwie wird es sich auch so ausgehen - da bin ich überzeugt davon - und das ist wahrscheinlich auch der Knackpunkt *seufz* - bin ichs mir wirklich nicht wert, einfach so Bargeld zu bekommen? Ohne was dafür tun zu müssen?

Anscheinend noch nicht.

Wobei - so triste wie zur Zeit hats überhaupt noch nie ausgeschaut - und trotzdem verfall ich noch nicht in ähnliche Panikattacken, wie ichs noch vor einem Jahr hatte - also noch wesentlich mehr "Reserven" auf dem Konto waren.

Irgendwie ist das Urvertrauen und die Zuversicht schon heftigst gewachsen in den letzten Monaten - jetzt sollte dann nur bald mal auch das Konto beginnen, ins Plus zu wachsen.

Doch irgendwie ist grad nachhaltig "der Wurm drin" - sowohl in der Auftragslage als überhaupt - keine Ahnung, was grad so nachhaltig ansteht, dass es immer noch heftiger wird.

Jetzt hab ich endlich das alles mit den Versicherungen geklärt - hoff ich zumindest - jetzt könnt ich mich endlich auf neue Aufträge konzentrieren - aber alles, was sich anbahnt hat noch zu lange Vorlaufzeit um das nächste Monatsende zu überstehen.

Also hoff ich einfach mal weiter auf das Wunder - weil irgendwie "springt" mein Generator nicht wirklich an, wenn ich mit dem Gedanken spiele, mich von einem unselbständigen Teilzeitjob finden zu lassen.

Dienstag, 6. Januar 2009

Im Leben wird dir nix geschenkt

.... so lauteten immer wieder die Worte meiner Eltern, wenn ich lieber mal faul in der Sonne hätte liegen wollen, sie aber befanden, dass ich für die Schule lernen sollte - ja genau - für die Schule - weil fürs Leben hab ich dadurch nicht wirklich was gelernt.

Naja, das war zumindest heute der Satz, der heute Frühmorgens ins Bewusstsein trat, nachdem ich gestern Abend mal leise in meinem UnBewussten anfragte, was eigentlich die "Lieferung" von € 5.000 bis Ende 2008 verhindert hat.

Autsch - naja, wie kann mir wer Geld schenken, wenn diese Mauer dazwischen steht - und die hat sich nachhaltigst in mein Denken und Glauben eingeprägt, weil den Satz hab ich oft genug gehört.

Oftmals dann auch noch gefolgt von "Wirst schon sehen, die einzigen Menschen, auf die du dich immer verlassen kannst ist die Familie "gottseidank hab ich den schon vor längerer Zeit bearbeitet, sonst stünde ich schon sehr zerfleddert da - doch irgendwo krebsen schon noch Reste davon herum - weil passt dann auch wieder zum "geschenkt bekommen" - dass mir meine Familie nix schenkt weiß ich zwischenzeitig - also können Geschenke nur "von außen" kommen.

Schaun mer mal. Das war mal die Erkenntnis heute früh, dass dieser Satz noch immer tief ein zementiert in meinem UnBewussten sein Schindluder treibt - also wirds diesem Satz mal "an den Kragen gehen" müssen.

Und vom Kopf her ist er eh schon mehrfachst widerlegt worden in den letzten Jahrzehnten. Jetzt mal "nur" die "großen Geschenke" bisher:

1993 wurde mir eine Trainerausbildung geschenkt, weil 2 Teilnehmer ausgefallen waren und der Kurs sonst abgesagt werden hätte müssen - ich hätte die damals sicher nicht gemacht - aber dadurch, dass sie mir im Endeffekt nicht wirklich was gekostet hat, hab ich sie absolviert - und daraufhin hat sich schlichtweg mein Leben komplett verändert.

2008 stand ich vor der Frage, mich scheiden zu lassen - und das Haus auf zu geben - und irgendwie kam dann die wahnwitzige Idee auf, das Haus trotzdem behalten zu wollen und zu können - da wurde mir jetzt zwar nicht wirklich was geschenkt in der form, dass mir wer Geld in die Hand gedrückt hätte.

Doch - eigentlich schon, denn durch die ganzen Kredittransaktionen - und wenn das jetzt endlich wirklich so funktioniert, wie wirs im September besprochen hatten - dann erspar ich mich monatlich an die 700 € Fixkosten.

Oder jetzt erst vor Kurzem die Aussage "Wir lassen sie jetzt sicher nicht hängen, da fällt uns schon noch was ein" - und eine anschließende tatkräftige Unterstützung - ohne irgendwelche tausende Absicherungen - einfach auf einer absoluten Vertrauensbasis - das ist etwas, was ich eigentlich in der Form noch nie erlebt hatte vorher.

Jetzt - wo ich das schreibe - also das mit den Versicherungen und Kredit - wird mir auch bewusst, dass ichs damals schon nicht hab annehmen können - weil es hat eben nicht schon im Oktober funktioniert - sondern hat sich jetzt noch bis Ende des Jahres hin gezogen - einmal so - nächsten Tag anders -in summe ist das jetzt genau das Geld, was mir heute nachhaltig fehlt - was in sinnlosen Aktionen drauf gegangen ist, weil ich einfach nicht schlichtweg "DANKE" gesagt hatte, sondern das Geschenk verdienen hab wollen - unbewusst natürlich.

Und als ich dann im Dezember € 5000 "bestellte" bis Ende 2008 - da wars eigentlich auch klar, dass die nicht kommen werden - weil ichs einfach selbst verhindere.

Am Sonntag war jetzt ein lieber Freund bei mir - der dann auch meinte - bestellst dir halt, was du brauchst - und seit dem "arbeit ich dran" - nicht am Bestellen - das klappt eh - sondern daran, auch wirklich die Gartentür auf zu machen um die Lieferung herein zu lassen.

Gestern früh hab ich schon das Aha-Erlebnis gehabt, dass ich mir selbst das Leben immer selbst schwerer mach als es sein muss - da hab ich dann eine Zeitreise gestartet - um die Ursache dafür auf zu lösen (ja, eigentlich wollt ich wieder aufarbeiten schreiben *seufz*)

Und heut früh war auf einmal der Satz aus der Überschrift da - aber da gibts jetzt nix rituell auf zu arbeiten - also noch nicht - noch, muss ich ihn denkend mal verarbeiten - und widerlegen - und dafür hab ich jetzt diesen Artikel hier angefangen - weil vielleicht bringts auch wen anderen was.

Also was ich jetzt tu ist Situationen in meine Erinnerung rufen, wo ich sehr wohl "etwas geschenkt" bekommen habe - um dadurch einfach obigen Glaubenssatz auf zu lösen - und irgendwann dann auch um zu formulieren.

Da fällt mir gleich noch was ein - bei meiner 2. Scheidung hatte ich damals 200.000 Schillinge Firmenschulden - und stand beruflich vor einer ähnlichen Situation wie heute - da war nix - da gibts zwar den EDV-Trainer-Job im Wifi - den gabs damals auch schon - aber da gibts kein fixes Einkommen, sondern das ist auf Werkvertragsbasis - kommt ein Auftrag - isses gut für mich - kommt keiner - naja, eh schon wissen.

Wobei damals eben auch noch die Schulden dazu kamen - aber ich wusste, dass ich "es" trotzdem durchziehen wollte - und im Endeffekt hat mir mein damaliger Versicherungsmakler das Geschenk gemacht, dass er mir die Lösung gezeigt hat - mit meinen bestehenden Versicherungen jongliert hat - 2 aufgelöst - und mir bleiben von der Auszahlung noch 4000 Schillinge über.

Und jetzt wars eben auch wieder der neue Versicherungsmakler, der mir den tipp mit Umschichtung bezüglich Kredit gab - und ich mir jetzt dann irgendwann bald wirklich diese 700 € pro Monat Fixkosten erspar.

Ich bin beiden dankbar dafür, was sie getan haben - aber das, was danach kam, war jeweils der Grund, mich im Endeffekt von ihnen zu trennen.

Da kommt dann auch das andere Thema zum Tragen, was mir mein HDS-Analytiker auch gesagt hat, dass das für mich ein ganz grosses Thema ist - ich brauche Menschen, denen ich vertrauen kann - und sowas ist mehr als selten.

Bei den Versicherungsmaklern gings jetzt nicht so sehr ums Vertrauen, sondern darum, dass, wenn wir etwas ausmachen - oder ich um etwas bitte und es kommt kein definitives "nein, mach ich nicht", dass ich leider immer wieder davon aus ging, dass es erledigt wird.

So hab ich jetzt also monatelang sinnlos monatlich fast 100 € für eine Versicherung bezahlt, wo ich bereits im August gebeten hatte, die zu kündigen - und dann im September nochmals erinnert - und - und - und.

Da werd ich dann zornig - so viel Geschenk kann auf der anderen Seite gar nicht rein kommen, dass es derartige Versäumnisse aufheben würde - wenns konkret um mein Geld geht - das knappest kalkuliert war - und sich dann im Endeffekt nichts ausgeht - und ich alle meine Reserven aufbrauchen muss, um meinen Verpflichtungen nach zu kommen, dann werd ich zornig - und dann beende ich auch Freundschaften - oder auch Ehen.

Ich hasse Unzuverlässigkeiten. Wenn ich jemanden um etwas bitte und diese Person sagt klipp und klar - du, das mach ich nicht - oder - ich weiß nicht, wann ich dazu komme - ok - ist für mich eine klare Vorgabe - aber wenn ich einen Versicherungsmenschen frage, was muss ich konkret tun - und er mir antwortet - das machen wir dann schon, wenn das Scheidungsurteil da ist, dann erwarte ich mir, dass es klappt - und sich nicht noch 3 Monate hin zieht - auf meine Kosten.

Ok - Lernerfahrung - ich bin am absoluten Überziehungslimit - hab keinen aktuellen Auftrag in Aussicht - und bis zum Monatsende sinds noch 25 Tage - also brauch ich ein Wunder - also hab ich mir am Sonntag dann € 9.000 bis 9.1.2009 "bestellt" - für mich - zu meiner freien Verfügung - um damit zu tun, was ich möchte - auch, die Konten ab zu decken - aber mir dann auch noch was Gutes zu tun.

Und damit das auch wirklich geliefert werden kann, bin ich noch am aufräumen - Hof kehren sozusagen, damit der Postbote nicht stolpert wenn er das Geld bringt.

Und ein riesiger Felsbrocken war eben obiger Satz, den ich mit diesen Überlegungen hier mal aus dem Garten raus karre und an einen Platz ab stelle, wo er niemanden behindert - ich würd sagen, gleich ums Eck - neben das Bankerl - da kann man dann vielleicht sogar die Jause drauf abstellen, wenn man welche mit hat - ja, das Bild gefällt mir - und das ist jetzt wieder der rituelle Teil des Ganzen.

Ich halt euch auf dem Laufenden.