Dieses Blog durchsuchen

Freitag, 20. Februar 2009

Freiheit - Leben - Elixier

Ich habe heute - oder hat er mich - einen Artikel in Xing "gefunden" - der mich sehr berührt hat - und mich nach.haltig zum nach.denken angeregt hat - und ich möchts mal versuchen - hier - auf neutralem Boden ;-)

Versuchen wir - jeder für sich - zu Anfang nur einen einzigen Tag, nach den 5 Freiheiten zu leben. In jeder Situation die auf uns zukommt. Letztlich waren wir auch die Schöpfer dieser Situation.

Die Freiheit,
das zu sehen und zu hören,
was im Moment wirklich da ist,
anstatt, das was sein sollte, gewesen ist oder erst sein wird.

Die Freiheit,
das auszusprechen,
was ich wirklich fühle und denke,
nicht das, was von mir erwartet wird.

Die Freiheit,
zu meinen Gefühlen zu stehen,
und nicht, was anderes vorzutäuschen.

Die Freiheit,
um das zu bitten, was ich brauche,
anstatt immer erst auf Erlaubnis zu warten.

Die Freiheit,
in eigener Verantwortung Risiken einzugehen,
anstatt immer nur auf Nummer – sicher
zu gehen und nichts neues zu wagen.

Ich wünsche allen die sich darauf einlassen viel Spaß und überraschende Gefühle. Leben. Elixier.


Na dann - ich nehm mir mal Punkt für Punkt vor ;-)

das zu sehen und zu hören,
was im Moment wirklich da ist,
anstatt, das was sein sollte, gewesen ist oder erst sein wird


Das fällt mir persönlich großteils relativ leicht, weil ich durch meine NLP-Ausbildung gelernt habe, immer wieder zu hinterfragen, wie was gemeint ist, bevor ich da mein eigenes Ding rein interpretiere.

Immer schaff ichs natürlich auch nicht, bzw. ist es mir auch nicht immer wirklich wichtig.

was ich wirklich fühle und denke,
nicht das, was von mir erwartet wird


Au weia - da fängts schon an, gleich so richtig heftig zu werden. Dazu gehört nämlich vor allem mal, mir selbst bewusst zu werden, was genau ich grad wirklich fühle und denke - und mich wirklich auch bewusst auf mich ein zu lassen.

Wobei ich da schon auch ziemlich weit fortgeschritten bin in meinem Lernprozess - bzw. hab ichs die letzten tage und Wochen so richtig üben dürfen - und es gelingt mir oftmals auch schon recht gut.

Manchmal gibts noch "Feindbilder" - wo ich in alte Muster rein falle - und das volle Pulle - und wieder in irgendwelche angelernten Sekundärgefühle kippe, statt mir das zu zu gestehen, was ich grad wirklich fühlen würde.

Heute hab ichs aber schon mal geschafft - zumindest im Netz - jemanden zu sagen, dass er sich ein anderes Opfer suchen soll, wenns ihm nicht drum geht, mal mit mir auf nen Kaffee zu gehen - sondern er eigentlich nur daran denkt, wie er mich ins Bett bekommt.

Bei einer anderen - realen - Person hab ichs in der Deutlichkeit noch nicht kommuniziert - das ist eben dann wieder die Doppelbelichtung einer ehemaligen Autoritätsperson - aber auch daran arbeite ich.

zu meinen Gefühlen zu stehen,
und nicht was anderes vorzutäuschen


Das ist meine persönliche Herausforderung - speziell in Hinblick auf andere Menschen. Mir gegenüber zu meinen Gefühlen zu stehen schaff ich ja manchmal schon recht gut - bzw. komm ich oftmals schnell dahinter, worum es geht - aber anderen gegenüber - au weia.

Da gibt es zur Zeit meinem Traum-Mann, bei dem ichs schon auch schaff, ihm am Telefon zu sagen "Ich hab dich lieb" - ob ichs ihm real - Aug in Aug - sagen könnte weiß ich noch nicht.

Und da gibts einen lieben Freund, bei dem ich vor Kurzem das unbändige Verlangen verspürte, ihn zu berühren und ihm nahe zu sein - und dies auch irgendwie - natürlich wieder mal nicht einfach direkt gefragt - bzw. darum gebeten, dass er mich in den Arm nimmt - sondern auf andere Art und Weise.

Als er mich "danach" allerdings in den Arm nahm und an sich drückte - kam schlichtweg die Panik hoch - was er sich dabei denken könnte, wenn ich es einfach genieße - und meinem Impuls nachgebe, mich an ihn zu schmiegen - und einfach rund um mich die Welt zu vergessen.

Naja, seither leide ich darunter, dass ich mich (viel zu) schnell wieder distanziert habe - und diesen wundervollen Moment viel zu rasch "zerstören musste" - aus einem inneren Zwang, meine Gefühle eben nicht - einfach so - zeigen können zu dürfen.

um das zu bitten, was ich brauche,
anstatt immer erst auf Erlaubnis zu warten


Das schaff ich fallweise auch schon - aber nur bei meinen wirklichen Freund.innen - sie um etwas zu bitten - und auch zu unterstellen, dass sie wissen, dass es für mich auch ok ist, wenn sie meine Bitte ablehnen.

Heut hab ich das mit meinen drei besten realen Freunden "geübt" - die eine hab ich um finanzielle Unterstützung gebeten - den anderen um eine wärmetechnische Aushilfe - und den dritten um seelischen Beistand - und alle drei haben zugestimmt - und mir spontan geholfen.

Und ich hatte es auch schon vor einigen Wochen mal "probiert" - einen guten Bekannten zu fragen, ob er mir nicht irgendwie "unter die Arme greifen könnte" - und er hat es spontan ermöglicht - und denkt auch weiterhin auf mich und meine dringendsten Bedürfnisse.

in eigener Verantwortung Risiken einzugehen,
anstatt immer nur auf Nummer – sicher
zu gehen und nichts neues zu wagen


Auch das lern ich grad immer nachhaltiger und intensiver - mich mal zurück zu lehnen, wenn die Hektik und der Druck übermächtig zu werden droht - und mich mal selbst zurück zu nehmen. Allerdings hab ich da eben auch immer noch die moralische Unter.stütz.ung meines Freundes - der mich nachhaltig dran erinnert, wenn ich mal wieder am Durch.dreh.rad zu kurbeln beginne.

Montag, 16. Februar 2009

Schlag auf Schlag

Aber hallo,

grad kommts mal wieder so richtig knüppeldick - ein Thema folgt dem nächsten - und sie werden immer heftiger - irgendwie komm ich grad gar nicht zum verschnaufen.

Ich weiß jetzt mal wieder nicht recht, wie ichs beschreiben soll. Irgendwie ist es für mich seit einigen Wochen so, dass alle "alten" Themen, an die ich großteils schon jahrelang nicht mehr gedacht hatte - nicht nur verdrängt - sondern einige auch dachte, sie schon erledigt zu haben - also dass diese ganzen "alten" Themen nochmal Revue passieren - und irgendwie angeschaut und bearbeitet werden wollen.

Das erste Mal fiel es mir auf, als ich eine Frau kennen lernte, die mich von Beginn an an meine ehemals beste Freundin erinnerte, wo ich dann froh war, als sie weiter weg zog, weil sie mehr als anstrengend für mich war - und nachträglich muss ich auch sagen, ich hatte rückblickend das Gefühl, dass sie mir viel Energie abgezogen hatte - damals.

Naja, war die ganze Situation eine andere - aber voriges Jahr sass ich dann halt bei dieser "neuen Bekannten" und fühlte mich wie in einem "Deja-Vu" - aber war nicht wirklich ein Problem - ich stellte mich dem Thema - und diese Person verschwand wieder aus meinem Leben.

Witzigerweise tauchte kurz darauf die echte "alte" Freundin auf - durch eine gemeinsame Bekannte, die auf mich einredete, dass ich doch wieder Kontakt mit ihr aufnehmen sollte - und irgendwie kann ich mich gar nicht damit anfreunden, mir das nochmals geben zu wollen.

Ok - hab ich auch die gemeinsame Bekannte vergrämt, da sie mich besuchen kommen wollte - es jetzt aber schon einige Wochen nicht tat - also nehm ich an, meine Antwort war nicht wirklich befriedigend für sie :-)

Und dann gibts da meinen (un)heimlichen Verehrer, wo ich jetzt wochenlang dachte, kanns doch nicht wirklich sein, dass der wirklich glaubt, dass ich mit ihm in die Kiste steig.

Also hab ich vorige Woche mal mit ihm Kaffee getrunken - und ja, er will das wirklich - und da ist jetzt ne Lawine losgetreten worden - da kommen jetzt Episoden und Erinnerungen aus einer lang vergangenen Epoche zu Tage, denen ich mich nachhaltig stellen muss.

Aber wieder geht es darum, für mich endgültig heraus zu finden, ob ich mir so etwas jemals wieder gönnen würde. Also weder so ein Verhältnis wie zu meiner damaligen langjährigen Freundin - noch zu einem Menschen wie diesem Mann.

Irgendwie hab ich den Eindruck, dass da jetzt so endgültige Siegel auf gewisse Themen drauf kommen können. Also ich werde nochmals konfrontiert, weil ichs damals nicht wirklich abgeschlossen habe - nicht für mich.

Ich war den Weg des geringsten Widerstandes gegangen - bei meiner Freundin hab ich einfach nicht mehr angerufen - und da dies fast 10 Jahre immer mein Part war - mich bei ihr zu melden - riss der Kontakt dann auch gleich ab, als ich nicht mehr zum Telefon griff.

Naja, braucht mir jetzt keiner kommen mit der Frage, was das für eine komische Freundschaft war - diese Frage hatte ich mir schon mehrfach gestellt - nachdems "vorbei" war.

Und auch das andere Thema bekommt da jetzt jeden Tag noch ein zusätzliches Mascherl mit der Aufschrift "erledigt" - wurde mir am Wochenende bewusst, dass ich das, was er will, ganz sicher nicht bereit bin, mich drauf ein zu lassen - wurde mir heut früh auch noch klar, dass ich ihn auch gar nie wieder bei mir im Haus haben möchte.

Das ist jetzt aber auch ein Thema, was vorigen Herbst aktuell war - bei der Aktion, als mein Ex seine Sachen zusammen packen wollte - und ich ihm erklärte "In meinem Haus schläfst du nicht mehr - weder im Ehebett, noch auf der Couch."

Und so ähnlich fühle ich mich jetzt auch - ich habe nichts gegen den Gedanken, jemals wieder Sex mit einem Mann zu haben - aber sicher nicht mit jedem :-) Oder nur deshalb, weil er mir die Welt zu Füssen legen könnte und würde und möchte.

Das wars mal wieder - ich werd jetzt noch etwas fehlenden Schlaf von letzter Nacht nachholen - und wünsche euch einen wundervollen Dienst-Tag.

Samstag, 14. Februar 2009

Wann ist ein Mann ein Mann?

Weiter geht's - ja, damit müssts leben, die, die ihr immer wieder mal da vorbei schaut - sie sprodelt wieder *lach*. Also - holt euch nen Kaffee und machts euch gemütlich - wird sicher wieder länger :-)

Und wieder mal ist das Thema "Mann" - jetzt nicht generell und allgemein - sondern nur für mich - meine Definition für einen - für mich als solchen akzeptablen Mann, der ev. auch als Partner in Frage käme - für mich - möchte ich nochmals ausdrücklich betonen - nur für mich - ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit.

Ja, ich war bereits 3x verheiratet - aber ich hatte mir jetzt noch nicht wirkliche ernsthafte Gedanken drüber gemacht, wen ich gerne als Partner haben möchte. Bisher war es so - ich lernte einen Mann kennen - "es" funkte - er war mir sympatisch - bereitete mir auch irgendwelche Gefühle der Geborgenheit und Sicherheit - und ich stellte mich zurück - versuchte, ihm zu gefallen - und scheiterte im Endeffekt kläglich daran ;-(

Und das natürlich auch in beruflicher Hinsicht - "seriöse" Geschäftspartner - ja keine Emotionen - kühl und nüchtern und überlegt - ganz aus meinem offenen Emotionalzentrum (gem. Human Design System) heraus - was ja auch nicht unbedingt schlecht sein muss - sag ich auch ganz offen dazu - und ich war ja jahrelang auch immer wieder - für ne gewisse Zeit - gut mit dieser Vorgehensweise "gefahren".

Naja, und jetzt ist "es" anders - und jetzt brauch ichs auch anders. Begonnen hat das Ganze 2007, als ich während einer Aufstellung "das, was fehlt" anschauen und umarmen - und mich an seiner Schulter ausheulen durfte. Keine Ahnung, wen genau diese Person dar stellte - es bestehen da für mich 2 unterschiedliche Deutungsvarianten - aber es ist eigentlich gleich-gültig, wichtig für mich ist - da gibts noch wen, der für mich wichtig ist - und denn ich jetzt als Teil von mir wahr-nehme.

Und dann lernte ich einen Menschen kennen, der mir ähnliche Wärme und Geborgenheit vermittelte, als ich in dieser Aufstellung kennen lernen durfte - und es war eben nicht mein damaliger Ehemann - ganz im Gegenteil - mir wurde immer bewusster, dass ich das, was ich eigentlich brauchen würde, bei ihm sicher nie bekommen werde.

Aber bei dieser anderen Person wurde mir auch bewusst, was ich all die Jahre vermisst hatte - Aufmerksamkeit - als Person wahr genommen zu werden - für einen anderen Menschen wichtig zu sein. Das Gefühl, dass ich mich nicht zurück stellen muss, um ihm zu gefallen, sondern dass er mich auch wahr-nimmt, wenns mir schlecht geht - und nicht, dass er mich sogar dann ignoriert, wenn ich auch kommuniziere, dass es mir schlecht geht.

Langer Rede kurzer Sinn - er erinnerte mich an meine langjährige große Liebe - und ich genoss es, von ihm "verwöhnt" zu werden - in einer ganz harmlosen Form - in den Mantel geholfen zu bekommen - die Autotür aufgehalten zu bekommen - und und und

Mir wurde bewusst, dass ich das einfach brauche - und dass ich es mir auch nicht länger selbst verwehren möchte. Naja, das Problem dann war, dass wir auch viel geredet und diskutiert haben - und als er dann meinte, dass Mann eben manchmal auch Dinge machen sollte, die Frau gefallen, damit Mann dann im Endeffekt das bekommt, was Mann möchte - naja, dann wars eigentlich das Ende dieser "Freundschaft" - und ich begann, an den Männern im allgemeinen zu zweifeln.

Für mich brach eine Welt zusammen - nicht nur, dass sich mein Ehemann immer mehr als etwas dar-stellte, was ich mir nicht länger geben wollte, hatte ich plötzlich auch einen lieben "Freund" verloren, weil eigentlich wollte er mich auch "nur in die Kiste bekommen" - und auf sowas re-agiere ich eher allergisch. Ok - wir treffen uns noch fallweise auf nen Kaffee - und reden auch noch über manche Themen - aber die Barriere von meiner Seite ist deutlich spürbar.

Und so durchlebte ich dann ein heftiges Jahr 2008 - mit Scheidung - mit finanziellen Krisen ohne Ende - und mit fallweise Ablenkungen in Form von Netzwerktreffen einer regionalen Gruppe einer Businessplattform. Und ich war - und bin - überzeugt davon, dass ich nie wieder mit einem Mann zusammen leben möchte - eh auch mit keiner Frau - ich mag jetzt mal allein sein und meine Freiheit erforschen.

Vor allem aber - ich vermutete seither bei jedem Mann automatisch, dass er eh nur "das Eine" wolle.

Zu meiner großen Liebe - das war ein Verhältnis, dass sich über Jahre erstreckte - und das ist jetzt für mich so in etwa (m)ein Maßstab - was ich bräuchte, wäre ein Partner, der mir auch dann noch in den Mantel hilft, wenn er sicher weiß, dass er mich jederzeit wieder ins Bett bekommt ;-)

Mir wurde (nicht nur) durch diesen "Freund" dann klar, dass ich es hasse, wenn sich wer verstellt, nur, um anderen zu gefallen. Aber hoppla - das Thema kenne ich doch auch aus ganz anderem Zusammenhang - warum verleugne ich seit Jahren meine Emotionen, um meinen potentiellen Geschäftspartner zu gefallen ?

Autsch - der tat dann wieder weh ;-)

Aber auch da musste ich durch - hatte ich mir schließlich selbst eingebrockt - und meine Umwelt hats mir schlichtweg gespiegelt. Also war meine nächste Herausforderung, mich immer und immer wieder zu hinterfragen - unter welchen Bedingungen ich zu welcher Art von Partnerschaft bereit sein könnte und möchte - unabhängig davon, ob beruflich oder privat.

Beruflich hatte ich in letzter Zeit einige Angebote bekommen, wo ich aber teilweise eher reserviert re-agiert hatte, weil irgendwie mein Bauchgefühl nicht "ansprang". Mit einem dieser potentiellen Geschäftspartner verbrachten ich gestern einen voll netten Abend - also wieder bei so einem Netzwerktreffen.

Und da wurde mir bewusst, dass ich nur mehr mit "Menschen" zusammen sein möchte - sowohl beruflich, als auch privat - und zwar mit offenen und authentischen Menschen - nicht mit Wesen, die glauben, sich verstellen zu müssen, um anderen zu gefallen - und vor allem auch, dass ichs mir nicht mehr geben werde - also ich für mich auch nur mehr mich selbst leben mag.

Interessanterweise habe ich vor einiger Zeit auch einen Mann "kennen gelernt", der genau das verkörpert, was ich mir jetzt eben als privaten Partner vorstellen könnte - allerdings nicht wirklich - da ist eine tiefe Vertrautheit und auch Zuneigung - aber wirklich "zusammen sein" möchte ich nicht wirklich.

Doch er hat mir das Vertrauen wieder gegeben, dass es doch noch mehr Exemplare dieser seltenen "Spezies" gibt, welche ich als einen für mich stimmigen Partner sehen würde. Zuvorkommend - trotzdem - entweder, wenn er weiß, dass er nicht mehr irgendwie sein muss, um mich "rum zu kriegen" - oder auch, wenn er sich gar nichts in dieser Richtung erwartet.

Womit wir wieder beim Thema "Freund" von letzter Nacht wären.

Dieser Mann ist mein Freund, ich kann mit ihm wirklich über alles reden (oder auch schreiben) - und wenn ich was brauche, kann ich auf ihn zählen - sei es, dass ich was energetische ausprobieren möchte und ein Versuchskaninchen brauche - oder, dass ich zu irgend einer Veranstaltung in männlicher Begleitung erscheinen möchte.

Und es gibt noch einen weiteren männliche Freunde in meinem Leben - der ist jederzeit da - hilft mir die Wohnzimmertür in den Keller tragen - oder leiht mir sein Auto, wenn ich mal wieder was übersiedeln - oder entsorgen - möchte.

In der Zeit meines letzten Scheidung - und eigentlich auch schon bei der vorigen - konnte ich mich jederzeit auf ihn verlassen - und er hat sich auch einige Male zur Verfügung gestellt, um mich einfach an seiner Schulter real aus heulen zu können - hat sich Stunden um die Ohren geschlagen, um mich reden zu lassen - und ich wusste, wenn ich wen zum anlehnen brauchte - konnte ich jederzeit zu ihm fahren - und wenn er nicht da war, hab ich mich bei seiner Frau "anlehnen" können.

Was mir in den letzten Tagen auch noch sehr stark bewusst wurde ist, dass ich sicher nur mehr eine Beziehung mit einem Partner möchte, wo ich meine energetischen "Spinnereien" ausleben kann. Das war eigentlich in den beiden letzten Ehen nicht der Fall - bei der ersten wars für mich noch kein Thema.

In 2. Ehe habe ich die Reikiausbildung gemacht - und mein damaliger mann hat sich auch dafür interessiert - und auch die Einweihungen bis zum Meister erhalten - und als ich mich dann scheiden ließ war seine Aussage "Jetzt hab ich den ganzen energetischen Schrott für dich mit gemacht, um öfter in deiner Nähe sein zu können - und jetzt gehst trotzdem"

Aber hallo - das war was, womit ich nicht gerechnet hatte - das traf mich wie ein Faustschlag - die Erkenntnis, dass er sich "dafür" nie "wegen sich" interessiert hatte, sondern, um in meiner Nähe zu sein - womit wir wieder beim Thema "verstellen um zu gefallen" wären.

Als ich meinen 3. Ehemann kenne lernte, hatte der sich vorher schon mit vielen energetischen Themen beschäftigt gehabt - er hat dann auch bei mir bis zum Reiki-Lehrer gemacht - und ein Jahr nach mir die NLP-Ausbildung - ist sogar Trainer, was ich bisher noch nicht legalisiert habe - und und und

Doch jetzt - rückblickend betrachtet - muss ich fest stellen - gepasst hats bei beiden nicht - also auch die energetische Arbeit - aber auch das war mir zu der Zeit damals nicht aufgefallen.

Meinem 2.Ex hatte ich - glaub ich - 2 oder 3 Mal eine Reikibehandlung gemacht - und ansonsten war es weder ihm noch mir ein Bedürfnis, das zu wiederholen. Und bei meinem 3.Ex kam es jetzt eigentlich auch nicht öfter vor - also außer, dass ich in Seminaren an ihm die Handpositionen vorgezeigt hatte - so "richtige Behandlungen" gabs max. 2 oder 3 Mal in all den Jahren.

Und Anfang der Woche war ich dann mit meinem "neuen Freund" unterwegs - und es war mir dann irgendwie ein Bedürfnis, ihn energetisch zu "berühren" - und ich hab ihm etwas den Nacken massiert und einiges von der Last abstreifen geholfen - und gestern hab ich ihm eben eine ausführlichere "Behandlung" gemacht - und es ist mir das erste Mal wirklich ein Bedürfnis, das zu wiederholen.

Nein, stimmt nicht ganz - gab auch schon mal nen "Klienten", der immer wieder gerne zu Reikisitzungen kam - und wo es auch für uns beide sehr angenehm war. Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, dass war aber damals auch der einzige Mann, der immer wieder zu Reikisitzungen kam - ansonsten hatte ich fast nur weibliche "Kundinnen".

Sollte ich vielleicht noch als Kriterium für einen potentiellen privaten Partner mit dazu nehmen - es muss auch eine energetische "Berührung" möglich sein - in welcher Form auch immer.

Aber jetzt lass ichs mal wieder gut sein für dieses Mal - und geh in Ruhe frühstücken :-)

Wünsche nochmals allen nen tollen Valentinstag am Samstag.

Freunde

Muss heut noch bissale schreibend "nachdenken", weil ich grad auf einem voll netten Stammtisch war, wo wir auch über das Thema "Freunde" philosophierten - und da kamen einige für mich voll stimmige Aussagen, die ich auch gerne nieder schreiben möchte.

Also da war ein "seriöser" Mann dabei, der dann irgendwann in der Diskussion meinte, er habe schon seit Jahren eine "Freundin" - neben seiner Frau - aber eben "nur" eine Freundin, mit der er über alles reden könne - und wo sonst nichts ist.

Und ich war dort mit einem meiner drei männlichen Freunde - und kann das voll gut nach vollziehen, was der andere meinte - weil ich eigentlich jahrelang immer nur männliche Freunde hatte.

Andererseits hatte ich gestern Besuch von einem Mann, der auch in anderer Hinsicht an mir interessiert ist - und der fragte mich, ob der, mit dem er mich letztens gesehen hatte "mein Freund sei" - ich bejahte - und er hatte das sofort in die sexuelle Richtung interpretiert - was - ich gestehe - mir nur recht war/ist ;-)

Mich hat das heut jetzt mehr fasziniert wie gestern - habe es eben auch meinem Freund erzählt - und es war und ist für ihn ok, dass der andere da eben was rein interpretiert, was nicht ist.

Aber mich fasziniert das jetzt nachhaltig, dass wir drei uns heute eben so "einig" waren in der Begriffsdefinition eines "Freundes" oder eben einer "Freundin". Wobei ich aber immer wieder die Erfahrung mache, dass die meisten Menschen eben unter gegengeschlechtliche.r.m Freund.in meistens eine.n Sexpartner.in verstehen.

Was ich für mich jetzt heute so deutlich erkannt habe ist, dass ich lieber mit Menschen zusammen bin, die eben ähnliche Interessen - und Begriffsdefinitionen - verwenden wie ich.

Schon komisch, dass gestern war für mich irgendwie gekünstelt - ich habe mich auch nicht wirklich wohl gefühlt - und heute habe ich mit 2 Männern über Sex und Freundschaft diskutiert, ohne da irgendwie ein "blödes Gefühl" dabei zu haben.

Ist aber auch irgendwie verständlich, weils heute eben auch einfach "locker" war - und ich mir sicher sein kann, dass beide eben nicht mit mir "in die Kiste steigen wollen" - bzw. es aber auch kein Thema wäre, dass, falls mal einer mit/bei mir übernachten würde, dass da irgendwelche Dinge von mir erwartet werden würden, die einem von uns beiden vielleicht unangenehm wären.

Klar, ist mal wieder eins meiner Themen - und mir ist auch bewusst, was da gestern noch mit geschwungen ist/war. Muss ich anscheinend noch etwas dran arbeiten, um das auf zu lösen.

Aber es war heute eben einfach total toll, zu erkennen, dass ich dieses "komische" Gefühl eben nicht bei Jedem habe. Mal sehen, wie das alles noch weiter geht - eins ist klar - ich werde in Zukunft weiterhin auf mein Bauchgefühl hären, ob "die Chemie stimmt" oder eben nicht.

Und jetzt wünsch ich noch allen einen genialen Valentinstag und verkrümel mich ins Land der Träume.

Sonntag, 8. Februar 2009

die Person liebst du

Ich hatte in einem anderen Blog ein sogenanntes chinesisches Horoskop eingestellt - für alle, dies auch machen wollen - einfach ==> hier klicken <==.

Da gibt es bei der Auswertung einen Punkt, wo dann raus kommt, die Person, die bei ..... steht, die liebst du (nein, ich verrate eh nicht, wer wo steht, falls dus doch auch selbst ausfüllen magst ;-)

Und daran hab ich jetzt einige Zeit dran rum gekaut - weil eigentlich hätte ich spontan - aus den tiefsten Tiefen meines Selbst - behauptet, dass ich die andere liebe, die, wo raus kam "die magst du aber ihr bekommt es nicht geregelt" - was ja eigentlich viel besser passt - muss ich durchaus zugeben ;-)

Naja, die Aussage lies mir trotzdem keine Ruhe - und dann machten wirs auch noch mit anderen in der Gruppe - also jede für sich - aber wir haben danach noch drüber geredet - und da kam eine ähnliche Meldung von einer ganz lieben Bekannten, die mir sehr ähnlich ist.

Und wir haben dann noch stundenlang drüber geredet - ja - ich liebe diese Person - aber jetzt nicht so, wie ich bisher gesagt hätte - "ich liebe dich" - naja, wenn ichs denn gesagt hätte *lach*

Ich liebe diese Person auf einer ganz anderen Ebene. Also ich bin überzeugt davon, dass er nie Sex haben möchte mit mir - und ich mag ja sowieso kuscheln lieber ;-)

Aber von unserem Wesen her sind wir uns nicht nur sehr ähnlich - sondern wir sind uns auch immer wieder gegenseitig Spiegel - die uns dann aber eben wieder auf uns selbst zurück werfen.

Von daher ist es für mich sowas wie Selbstliebe - nur eben auf eine andere Person projiziert - wenn irgendwer nachvollziehen kann - in welchen Sphären ich grad mal wieder um spinne :-)

Wie auch immer - probierts mal aus - ist echt genial, was dabei raus kam - und das nicht nur bei mir :-)

Samstag, 7. Februar 2009

Lotto-Jackpot

Ich hatte ja grad geschrieben, dass es das Thema Lottogewinn gab - und da wurde auch auf einen Beitrag verwiesen, den ich gerne hier aus meiner Sicht beantworten möchte - aus dem einen Grund, weil ich nicht Mitglied der Gruppe dort bin - und ausserdem passts mir grad hier besser - weil da bin ich sozusagen "zu Hause" ;-)

Dazu ist aus meiner Sicht zu sagen, dass es vom Prinzip der Anziehung funktioniert. Warum es bei vielen, sehr vielen Menschen nicht funktioniert ist die Summe aus einer Menge Kleinigkeiten.

Naja, wem sagst du das ;-)
Wenns das nicht wäre, hätte ich ja schon lang einen

1.) Brauche das Geld - ist im Wunsch der Mangel?

Brauchen ist relativ - ich kann mir durch den morgigen Jackpot meine Träume schneller realisieren als sonst - aber wenn ich ihn nicht mache, werd ichs trotzdem schaffen.

2.) Was mache ich wenn ich den JackPot habe? Wem sage ich es? - ist hier Angst im Spiel?

Auch, wenn ich immer und immer wieder in mich rein fühle - da ist keine Angst - da ist einfach grenzenlose Begeisterung und Freude.

Ich sag es meiner Tochter, meinen besten Freunden - und das wars auch schon.

Was ich damit mache ist klar - herumliegende Grundstücke kaufen - Haus aus bezahlen und umbauen - einigen, mir wichtigen Menschen Geld zukommen lassen - einiges spenden - den Rest sinnvoll anlegen - wahrscheinlich auch in Grundstücke und/oder Immobilien - oder was auch immer - den entsprechenden Finanzberater hätte ich eh schon.

3.) Besitzdenken - es gehört alles mir

Ja - tut es - ich hatte noch nie etwas "ganz für mich allein" - und ich will das endlich nachhaltig auskosten - hab schon eine Idee jetzt mit dem haus - das gehört zwar eigentlich noch der Bank - aber doch ist es jetzt "meins" - es fühlt sich für mich voll gut an.

4.) Energetische Faktoren - unbewusste Einstellung zu Geld

Ich war ein halbes Jahrhundert davon ausgegangen, dass ich mir das, was ich möchte - teilweise hart - erarbeiten muss - und bin seit einem Jahr am umdenken - und da ist jetzt einfach ein Lottojackpot die einfachste Art - zu viel Geld zu kommen.

Was mir jetzt beim Schreiben noch einfällt - ....ohne jemand bestimmten anderen dadurch zu schaden. Klar, wenn ich gewinne können andere es nicht tun - aber da "schädige2 ich jetzt nicht jemand bestimmten. Das ist auch für mich in der Werbung "mein Thema" - dass ich niemanden was einreden möchte - auch, wenn ich eine passende Lösung wüsste - und mich danach ärgere, dass derjenige bei wem anderen dann ein vielfaches von dem bezahlt, was es bei mir gekostet hätte - und letztendlich doch nichts wirklich gelöst ist.

Das ist jetzt aber nicht unbedingt nur die Einstellung zu Geld direkt, sondern überhaupt die Einstellung, dass es leicht sein darf - die fehlt mir noch nachhaltig - aber im Gegensatz zu vor 2 Jahren schwebe ich ja schon auf Wolke 49.

5.) Wer kann sich wirklich 35 Mio bildlich vorstellen - in 500 Euroscheinen sind es wieviele Pakete? Ein Paket besteht aus 100 Stück

Naja, bei mir geht es jetzt ja "nur" um 1,9 Mio - aber wirklich bildlich vorstellen brauchts ja auch gar nicht - also nicht für mich - mir genügt es, wenn ich die emotionale Sicherheit hab, dass es am Konto ist - und dass ich all das kaufen kann, was ich gerne tun würde.

6.) Fühle ich mich wirklich wohl mit so einer Summe?

jajajajajajaja

7.) Welche Ängste habe ich ab dem Zeitpunkt wo ich den Geldbetrag gewonnen habe im Vergleich zu jetzt?

Keine - ich weiß sowieso, dass ich meine Träume realisieren werde - und das wär jetzt einfach nur eine zusätzliche Beschleunigung. Und wenns eben "nur" ein Gewinn ist, ist es für mich auch weniger tragisch, alles wieder zu verlieren - im Gegensatz dazu wärs vielleicht tragischer, wenn ich wieder alles verliere, was ich mir mühsam erarbeite.

Weiß jetzt nicht, obs klar ist, was ich meine.

Meine Träume sind seit vorigem Jahr keine Mehr, sondern sie wurden zu relativ klar definierten Zielen.

Ich fürchte mich nicht davor, dass sie sich realisieren und manifestieren.

Der Lottojackpot würde die Realisierung nur etwas beschleunigen - und meine Neugier mindern, wie sie sich erfüllen werden - weil das ist für mich der Unsicherheitsfaktor - wie schaffts das Universum - oder wer auch immer - mir meine zeitlich fixierten Ziele um zusetzen.

Und da ich ein relativ ungeduldiger Mensch bin, wär halt jetzt einfach ein Jackpot sowas von grenzgenial - und es wär mit einem Schlag alles erledigt, was ich für die nächsten 2 Jahre geplant habe.

Dann gabs dort noch nen Nachsatz
Wünsche jedem den Gewinn der Ihm/Ihr zusteht

Naja, der gibt mir noch zu Denken - ob ich wirklich schon so weit bin, ihn mir zu zu gestehen ;-) Mal sehen - morgen weiß ichs.

Geschenk

Hi Ihrs,

gestern hat ein lieber Freund mal wieder was angestoßen, was mir seither keine Ruhe lässt und ich nachhaltig drüber nachdenke und auch rum philosophiere - es ging um Lottojackpot - und er meinte, er schreibe von "echten Geschenken" - wobei ich da keinen Unterschied sah - und dann kam von seiner Seite

Geschenk ist für mich etwas zu erhalten ohne eine Gegenleistung von mir. Und das macht Freude.


Klar - für den Lottoschein zahl ich - auch wenns in meinem Fall nur € 2,30 war - was mir auf die Möglichkeit von 1,9 Mio Euro irgendwie nicht wirklich als maßgebliche Gegenleistung erscheint ;-)

Aber da hat er schon recht - Geschenke sind eigentlich etwas, was man - einfach so - bekommt. Mein Problem dabei ist, dass ich eigentlich noch nie irgend etwas "einfach so" bekommen habe - ich hab zwar schon einige male etwas geschenkt bekommen, wofür jetzt keine unmittelbare Gegenleistung meinerseits erbracht werden musste - aber meist wars mir persönlich dann eben ein Bedürfnis, etwas "dafür zu tun".

Ich glaub, ich weiß gar nicht, wie es ist - einfach was geschenkt zu bekommen - einfach Danke zu sagen - und mir nicht zu überlegen, was ich dafür tun und/oder geben sollte.

Vor Jahren wurde ich mal auf ein Seminar eingeladen - kostenlos - wenn es mir nicht gefällt - oder wenns mir gfällt und ich danach für das Institut arbeite, brauch ich auch nichts bezahlen. Ich hatte es eigentlich als Geschenk gesehen - und war selbstverständlich auch bereit, danach für das Institut zu arbeiten.

Rückblickend betrachtet wärs jetzt - in seiner Definition - eigentlich kein Geschenk gewesen, weils an Bedingungen geknüpft war - keine Frage - war schon ok so - und hat viel in mir bewirkt -und mir letztendlich auch gebracht.

Mir gehts hier jetzt einfach nur um die Begrifflichkeit des Schenkens - weil - witzigerweise schenke ich schon fallweise was - ohne mir eine Gegenleistung zu erwarten - aber wenn ich was bekomme, möchte ich etwas dafür zurück geben - oder jemande anderen ein ähnliches "Geschenk" machen.

Ich hatte auch zurück geschrieben:

Und deine Überlegungen sind natürlich wieder mal voll nachvollziehbar für mich - obwohls eben genau wieder mal mein Thema ist - dass ichs mir eben noch nicht vorstellen kann, wirklich was "geschenkt" zu bekommen - in deinem Sinne - weil ichs eben übe Jahrzehnte hinweg praktiziert hatte, für das, was ich mir leisten möchte - manchmal sogar recht hart - zu arbeiten.


Und ich spinn da grad jetzt noch weiter - bei mir wars auch in Beziehungen immer so - ich hab gegeben und gegeben - und wenn ich dann mal was gebraucht hätte, war natürlich weit und breit niemand, der mir freiwillig was geschenkt hätte, weil ich das ja früher auch nie gebraucht und gewollt hatte.

So gesehen lebe ich seit einem halben Jahrhundert in einem Teufelskreis - aus dem ich mich jetzt schön langsam erst wieder heraus buddle.

Doch bleiben wir bei Beziehungen - meine Ehen waren da so ein typisches Beispiel - ich habe den jeweiligen Partner bewundert - hab ihm die Wünsche von den Lippen abgelesen - und im endeffekt hab ich dabei ganz auf mich selbst und meine Bedürfnisse vergessen.

Mich hatte voriges Jahr mal wer gefragt, was mir beim Sex gefällt - und das einzige, was ich antworten konnte war - das kuscheln danach - das bräuchte ich - der Sex an sich ist für mich kein Thema - da hab ich eigentlich immer das getan, was der jeweilige Partner von mir wollte - unabhängig davon, ob mir das Spaß gemacht hatte - oder auch nicht - war für mich einfach so.

Ich bin auch mit dieser Person zu keinem schlüssigen Ergebnis gekommen - aber mir wurde dadurch auch bewusst, dass ich mir jahrzehntelang meine Kuscheleinheiten durch unterschiedlichste (Spiel)Arten des Sex sozusagen "erkauft" hatte.

Naja, heut früh beim Geschirr abwaschen wurde mir dann auch bewusst, warum mich früher die "Sklavinnen" in der BDSM-Szene so aufgeregt hatten - weil ich einfach nicht erkennen wollte, dass ich das gleiche Muster lebe - obwohl ich das überhaupt nicht will.

Und da ichs an mir selbst nicht erkennen konnte - wurde es mir eben im Außen immer und immer wieder vorgeführt - im wahrsten Sinne des Wortes :-) hat trotzdem noch Jahre gedauert, bis es endlich durch gesickert ist in mein Bewusstsein.

Ok - frau kann nicht alles haben - und die spontanen Selbsterkenntnisse kommen halt nicht immer gleich - andererseits sind die aber auch oftmals ein Geschenk - spontan - plötzlich - aus heiterem Himmel.

Wie eben gestern diese aussage - verbunden mit der heutigen Erkenntnis, dass ich jahrelang als Sklavin gelebt hatte - obwohl ich nach außen hin immer die war, die "das Sagen hatte" - und mit einer derartigen Diskrepanz isses natürlich jetzt nicht wirklich lustig :-)

Naja, jetzt muss ich mich halt ent-scheiden - nehme ichs an, dass ich eben sowieso "die Starke" bin, auch, wenn ich gerne schwach sein möchte - und halte mir dann selbst jemanden, der mich vergöttert und auf Händen trägt - oder bleib ich zukünftig einfach allein?