Dieses Blog durchsuchen

Montag, 8. September 2008

"sehen" und "wahr-nehmen"

Wieder mal ein sehr komplexes Thema. Ich hab mal wieder einen gemeinsamen Nenner gefunden, was viele Einzelthemen gemeinsam haben - ich fühle mich nicht "gesehen" und/oder "wahr-genommen" - speziell von Menschen, die mir viel bedeuten - oder mir mal viel bedeutet haben - bzw. welche in irgend einer form für mich wichtig wären - in meiner Wahrnehmung :-)

Da ist einmal mein Nochehemann, der es ein dreiviertel Jahr lang schaffte, aus meinen Aussagen, was für mich wichtig ist, immer nur das heraus zu filtern, was er gerne darunter verstehen möchte. Entweder hat er mir nie wirklich zugehört, oder ich bin ihm nicht nur gleich-gültig, sondern schlichtweg egal.

Und auch geschäftlich werde ich nicht wahrgenommen. Also gibt zahlreiche Menschen, welche mich kennen, welche auch immer wieder mal um Hilfe fragen - aber die, die es sich leisten könnten, mich dafür auch wirklich angemessen zu bezahlen, die "sehen" mich einfach nicht - obwohl ich theoretisch nicht zu übersehen bin.

Wobei - jetzt hab ich mal das Thema - jetzt bräucht ich nur noch ne Lösung ;-)

Aber das wird schon noch. Kann jetzt natürlich auch wieder mit meinem bereits zum Aufarbeiten begonnenen Kindheitstrauma zu tun haben - das "nicht gesehen werden wollen" als angelernte Fluchtreaktion - schließlich hatte ich bis zu meinem 25. Lebensjahr 50 kg - bei einer Größe von 174 cm.

Naja, heute habe ich das doppelte - aber man sieht mich trotzdem nicht. Wobei - wenn ich davon ausgehe, dass mir im außen immer nur etwas gespiegelt wird, was ich im inneren nicht wahrnehmen und sehen möchte, dann sollte ich vielleicht einfach mal beginnen - mich selbst als liebenswertes Wesen zu erkennen.

Mir hat der gestrige Tag richtig gut getan - Messebesuch - mit "alten Bekannten" fröhlich plaudern - an keine Probleme denken - mich einfach wohl fühlen und leben. Und dann sagt mir doch eine Astrologin bei einer Kurzauswertung auf der Messe, dass ich mir selbst einiges von dem gönnen sollte, was ich bereit bin, für andere Menschen zu geben.

Auweia - voll ins Schwarze - naja, heute helfe ich einen Freund bei seinen PC-Problemen und abends hab ich mich bei den Nachbarn eingeladen - ich möchte es ihnen persönlich sagen, dass wir uns scheiden lassen, möchte nicht, dass sie es von "irgendwem" erfahren - und demnächst macht es sowieso die Runde, sobald es "amtlich ist".

Ich merke es schon sehr, dass es mir rundum besser geht - auch beruflich und finanziell - wenn ich mir zwischendurch wirklich immer wieder mal ne Auszeit gönne - also nicht wochenlang durcharbeite - sondern mich mal für nen Abend zu Freunden verkrümel - und mirs auch gönne, mal nen Tag nichts zu tun, was in Arbeit ausartet - zB Blogs schreiben ;-)

Und demnächst werde ich mir einen "6-Step-Refraiming"-Prozess in Bezug auf "nicht gesehen werden" gönnen - ganz für mich allein - könnte ich mir vorstellen, dass das nochmals nen heftigen Schub bringt.

Achja, die gestern meinte auch, Bestseller weiter schreiben sei ne schlichtweg geniale Idee - und die Sterne stünden dafür voll günstig - was will frau mehr ;-)

Montag, 1. September 2008

wieder mal Spiegel

Genial - ich schreib in einem Forum, um einer seit Monaten rum nörgelnden Tussi igendwie auf die Sprünge zu helfen. Ich schrieb ihr meine Geschichte - als Anregung, vielleicht auch eine andere Meinung kennen zu lernen.

Durch ihr negatives Denken - in seiner vollendetsten Form - sucht sie sofort wieder nach Möglichkeiten, was ich damit meinen könnte - zerfleddert den ganzen Thread nach Aussagen, welche sie mir als bösartig zurück geben könnte - oder zumindest Textausschnitte zitieren, damit sie die als bösartig hin stellen kann.

Und auch in einem anderen Forum läuft was ähnliches - da nörgelt eine rum, weil sie angeblich vorm BurnOut steht - und jeder Kommentar wird abgeschmettert, weil er ja nur dazu gedacht sein könnte, diese Person noch tiefer in die Sch...e zu reiten.

Schon arg - auch auf Xing läuft ne Diskussion darüber, wie gefährlich doch die immer häufiger vorkommenden Esothreads und Einladungen sind - also zumindest sein könnten, wenn da auch nur irgendwas - vor dem mann Angst haben könnte - wahr sein könnte.

Und keine/r merkts - dass es eigentlich immer nur um die eigenen Wahrnehmungen - aus dem eigenen Weltbild heraus gefiltert - geht. Das, was uns am meisten be-trifft - be-troffen macht - ist immer nur der eigene Anteil.