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Mittwoch, 30. März 2011

WitchDesign = WebNanny

Ich hatte in letzter Zeit wieder einige berufliche Aha.Erlebnisse - und jetzt auch beschlossen, meine bisherigen WebDesign Seiten demnächst komplett um zu modellieren.

Ausschlaggebend dafür war eine Aussage eines Kunden und lieben Freundes, der meinte - "eigentlich bist du ja gar keine wirkliche WebDesignerin - du bist eher eine OnlineJournalistin" - und diese Aussage hat mich sehr angesprochen.

Und mir ist in den letzten Tagen auch bewusst geworden, warum mich einige meiner "alten Aufträge" nicht wirklich befriedigt hatten - also letztendlich dann auch keinen Spaß machten - und einige gibts, die waren immer schon freudvoll - und sinds noch immer.

Ich mags nicht, wenn mir die Seiten meiner KundInnen mehr am Herzen liegen als denen.

Konkret - gab einige KundInnen, die mein(t)e, sie wollten eine Seite im Netz, hätten aber überhaupt keine wirkliche Vorstellung, wie die ausschauen solle - und ich hab dann Vorschläge unterbreitet - sie haben sich eine ausgesucht - und wir haben sie gemacht.

Mit allen diesen Seiten bekam ich über kurz oder lang Probleme - entweder kam dann jemand, der ihnen ein "professionelleres Angebot aufschwatzte" - oder irgendwelche Verwandten "übernahmen" den Job.

Und jetzt ist mir der Unterschied aufgefallen:

ich bin keine Leihmutter
ich adoptiere keine WebPageBabys
ICH BIN NUR DIE NANNY

Eine HomePage im Internet ist immer das Baby des jeweiligen Kunden / der jeweiligen Kundin - Sie sind die jeweiligen Elternteile - ich betreue nur die Seite - schaue, dass aus den Seiten das wird, was sich die Eltern vorstellen - bringe ihr Laufen bei - helfe ir dabei, sich in der Welt zu positionieren.

Ich adoptiere das Baby nicht, um es groß zu ziehen.

Wenn Sie ein Kind wollen, dann kümmern Sie sich auch drum.

Ich kann und mag nicht (mehr) zaubern.

Und ohne Inhalte kann die schönste Seite auf Dauer nicht bestehen.

Aber die Inhalte können nie von mir kommen - die Basis - das Baby - ist Ihres - ich kann die Kleidchen nähen und ein paar Mascherl ins Haar setzen, damit das Mädel lieb ausschaut - oder ich kann ihm einen Gehstock schnitzen, damit der Junge auf den Berg wandern kann.

Aber ich werde "Ihr Kind" nicht adoptieren - wenn Sie eine erfolgreiche WebSeite im Netz haben wollen, dann brauche ich rechtzeitigen Input - um die Aufmachung und Ausformulierung kann ich mich gerne kümmern.

Ich mach auch gern die Verbindung in der Welt des Social Media-Netzwerkes wie Xing und Facebook und Twitter - aber Ihr WebAuftritt muss Ihnen am Herzen liegen - sonst lassen Sie es lieber bleiben - und wurschteln so weiter wie bisher.

Es ist - für mich - einfach nur schön, das WebPageBaby eines anderen Menschen heran wachsen zu sehen - gemeinsam mit den Eltern die jeweiligen nächsten Abschnitte und Teilziele zu planen - und dann in die Realtiät um zu setzen.

Ich werde auch weiterhin - in beschränktem Ausmass - Hebamme spielen, indem ich einen Blog bei wordpress.com erstelle und das Design dem Kundenwunsch entsprechend gestalte - aber in erster Linie geht es mir um die effiziente Aufbereitung von Inhalten.

Und nein - ich mache keine Seiten für PowerSeller - die sind mir persönlich zu ....... - keine Ahnung, wie ich das jetzt halbwegs nett formulieren könnte ;-) Ich putze keine künstlichen Christbäume auf, um sie dann als NonPlusUltra eines echten Tannenbaumes zu verkaufen.

Ich betreue in Zukunft nur mehr Seiten von Menschen, die auch wirklich hinter ihrem WebPageBabys stehen - die sich damit identifzieren können, dass es ihr Kind ist - und die mich eben nur als Nanny damit beauftragen, dieses Baby ins rechte Licht zu rücken.

Montag, 28. März 2011

Perpetuum Mobile

Ich hab grad in meinem Vereinsblog einen neuen Artikel gepostet unter dem Motto : Gleich und gleich gesellt sich gerne und möchte hier noch etwas ausführlicher auf diese Thematik eingehen.

Ein uralter Spruch, dem ich vielleicht bisher zu wenig Bedeutung zugemessen hatte - vor allem auch in Hinblick auf das "Gesetz der Anziehung" - bzw. ich hatte schon immer wieder mal drüber nachgedacht - aber so wirklich begreifen, worums gehen könnte - fange ich erst schön langsam an.

Ausschlaggebend sind wieder einige Ereignisse in meiner unmittelbaren Umgebung, welche grosse Ähnlichkeiten aufweisen - und mich eben dazu veranlasst haben, mich wieder etwas intensiver mit dieser Thematik zu beschäftigen.

Als erstes grosses Beispiel kommt mit das Stichwort "Mangelbewusstsein versus Fülle" in den Sinn, was ich ja letztens schon angeschnitten habe - seit ich so die grundlegendsen Fixkosten gedeckt habe, fällt auch der Rest viel leichter - wird immer spielerischer - und macht auch unheimlich viel Spaß - aber der Weg bis hierhin war schon mit heftigen Felsbrocken gepflastert - eigenen - selbst aufgehäuften - naja, jetzt sind die meisten weg - und der Weg ist irgendwie richtig gemütlich und bequem begehbar ;-)

Dann ist so ein grosses Thema meines aktuellen ErLebens - Freunde - oder eben ehemalige - die mir das im Aussen aufgezeigt haben, was ich im Innen nicht sehen konnte - oder wollte - speziell denke ich da jetzt an meine beruflichen Überlegungen.

Ich habe immer irgendwie "gekämpft" - ums Überleben - nie um Beziehungen - das ist mir in den letzten Tagen so richtig bewusst geworden - und viele Beziehungen und Freundschaften sind auch am beruflichen gescheitert - weil ich extrem dünnhäutig reagier(t)e, wenn mir wer an die materielle Existenz ging - das war bei meinem LetztEx genauso wie bei meiner ehemals besten Freundin - ich stecke viel weg - kann mich mit vielen Dingen arrangieren - aber wenn wer nachhaltig an meinem beruflichen ÜberLeben kratzt, dann werd ich absolut aprubt und nachhaltig "nüchtern" und auch "berechnend" (im wahrsten Sinne des Wortes).

Aber anscheinend habe ich das bisher auch gebraucht, um über jegliche Art von "Beziehung" nach zu denken, dass sie mir nachhaltig an die Existenzgrundlage gingen, bevor ich eben "wach" wurde. Wie auch immer - gibt einige Lernerfahrungen der letzten Zeit, die mich jetzt auch in diese Richtung hellhöriger gemacht haben.

Nächster Punkt - mein unmittelbares Umfeld - oder auch das von anderen Menschen - allerdings eben wieder am eigenen Beispiel, weil da kann ich nachhaltig mitreden ;-)

Ich hatte vor Jahren in AMS-Projekten unterrichtet und diese auch geleitet - also eigentlich ein "guter Job" - schon - nur, dadurch wurde mein Rettersyndrom jetzt eher noch nachhaltiger aktiviert, als es vorher eh schon war - und ich ließ mich immer mehr in die Problematik mit rein ziehen - bis ich letztendlich auch genau dort gelandet bin - Arbeitslosigkeit - Notstand.

Hab ich aber auch gebraucht, um wieder um zu denken - nämlich - wie komm ich da jetzt schnellstmöglich wieder raus - weil mit 52 nen neuen unselbständigen Job ist jetzt nichts, was man mir an jeder Hausecke anbietet. Und die, die ich bekommen könnte, sind Keilerjobs, die jetzt auch nicht das ist, was ich wirklich kann - aber das ist ein anderer Punkt, den ich auch schon hinterfrage - weil er eben auch so nachhaltig und penetrant immer und immer wieder kommt in den letzten Wochen ;-)

OK - wie kratze ich jetzt die Kurve?

Und hiermit komm ich zu nem anderen Beitrag im Vereinsblog von vor einigen Tagen - Energie folgt der Aufmerksamkeit

Solange ich mir überleg, wie ich aus der Arbeitslosigkeit wieder raus komme - worauf richtet sich meine Aufmerksamkeit? Genau - auf die Arbeitslosigkeit - die sich dadurch noch mehr verstärkt - und die Abwärtsspirale immer weiter in den Boden bohrt.

Irgendwie hatte ichs zu Beginn auch nicht wirklich geschafft, mir zu überlegen, was ich gerne statt dessen möchte - also irgendwie kamen da keine klaren "Bilder" - ich konnte es nicht wirklich gut ausformulieren - und überhaupt halt alles, was zu einem erfolgreichen Manifestieren beiträgt.

Also hab ich weiter gewurschtelt - hab mir von meiner damaligen Freundin immer und immer wieder vor Augen führen lassen, dass ich vielleicht ja gar keinen unselbständigen Job mehr haben möchte - bzw. damit nicht zufrieden sein dürfte - und wollte den Verein forcieren, der mir zwar am Herzen liegt - aber nicht das Einzige sein wird, was ich in Zukunft tun werde.

Wobei - wenn sich 2 streiten - freut sich der Dritte - weil auf die Idee, dass es noch Alternativen zu - Verein muss endlich gscheit in die Gänge kommen - und - ich brauch nen unselbständigen Job - geben könnte, waren irgendwie nicht greifbar - obwohl ich mir "bestellt" hatte, dass ich endlich wirklich eine Beschäftigung finde, die mir Spaß macht - und auch wirklich gutes Geld bringt.

Ich war anscheinend noch immer auf die "falschen" Themen fixiert, denn es klappte nicht um die Burg - und dann kam das absolute aus - die Grundlage des Vereins war von einer Sekunde auf die andere weg - ich rettete zwar kurzfristig den Verein an sich - überlegte aber nachhaltig, ob ich ihn nicht auch eliminieren soll - weils eben so war, wie es war.

Und ich fing mir eine nachhaltige Magengeschichte ein - lag über den Jahreswechsel darnieder - und dachte weder an Job noch an Verein - mir gings nur bescheiden - ich beschäftigte mich mit anderen Themen - mit der Human Design Matrix - mit den Möglichkeiten eines echten "funktionalen Pentas" - und - Energie folgt der Aufmerksamkeit - am 5.1. "sprang" mich genau das förmlich an.

Die Geschichte mit dem Verein hatte ich auch schon an unterschiedlichen Stellen erzählt - und es wird immer grenz.genialer - irgendwie läuft alles wie von selbst - funktionieren Alle, auch wenn wir nicht ständig beisammen picken - und wir ergänzen und bereichern uns einfach permanent und gegenseitig.

Und als ich mich dann voll auf den Verein konzentrierte kamen dann die "Keilerjobs" - und ich stand mal wieder vor der Thematik - wie schaff ichs, mich selbst besser zu verkaufen? Und die Antwort auf die Frage kam in einem Gespräch zu einem ganz anderen Thema:

"Ich finde, du bist richtig gut in diesen ganzen Social Media Dingen. Was hältst du davon, wenn ich das jetzt in die Hand nehme, dich auch wirklich gscheit zu verkaufen?"

Voila - das isses - und es geht noch viel weiter - weil da eben noch viel mehr damit einher geht als nur, mich als SM-Fuzziline zu verkaufen - mittlerweile geht alles eher in die Richtung, dass sich meine WebDesign-Geschichteln um.wandeln in Online.Journalismus - weil ich eben nicht unbedingt die Grafikerin bin, sondern eher die, die aus relativ wenig Vorgaben tonnenweise Inhalt bastelt :-)

Auch das Drumherum flutscht auf einmal ganz von selbst - Christoph machte Libellchen ein Buch aus ihren eigenen Geschichten und motiviert sie dadurch, dass wir bis zum Tag der offenen Tür gleich auch ihr zweites aufliegen haben werden.

Ich bekomme Geschenke für mich persönlich und für mein Wohlbefinden - und fürn Verein echt kostengünstige Angebote - gerade rechtzeitig auch zum Tag der offenen Tür - irgendwie kommt mir alles grad vor, wie Zahnräder, die frisch geschmiert sind und in einander greifen.

Weiters hatte ich über die Feiertage beschlossen, dass ich mir keine nervenden Bekannten mehr geben möchte - also jene, die zwar gerne und immer wieder zu mir kommen - aber mir letztendlich nur die Zeit stehlen - und mir nichts - teilweise absolut nichts - positives bringen - nicht mal irgendwelche Lernerfahrungen - ausser, dass mir meine Zeit zu schade ist, um mich mit keifenden Tussis ab zu geben.

Und witzigerweise funktioniert auch das, ohne dass ichs jetzt explizit kommuniziert hätte - alleine der Beschluss - nö - taugt nix - geb ich mir nicht mehr - hat einige aus meinem Leben verschwinden lassen, die früher doch nachhaltig präsent waren.

Aber gibt natürlich schon auch noch immer "Problemfälle" - die zwar wissen, dass sie Schrott produzieren - und auch, dass das, was sie grad tun, auf Dauer nicht gut gehen kann - aber trotzdem noch nicht bereit sind, daran etwas zu ändern - naja, wird auch immer leichter für mich, mich damit ab zu finden, dass da Hopfen und Malz verloren ist - und es nur meine Zeit kostet, die ich lieber mit kreativen Spielereien füllen könnte, denn mir zum 100. Mal die gleiche Litanei an zu hören.

Wobei es dabei schon auch wieder ein Aha.Erlebnis gab vor Kurzem - eben, dasss besagte Person mir immer und immer wieder erklärte, er hört es einfach nicht, wenn seine Tussi dauernd rum keift - und im Prinzip hab ich nichts anderes getan - weil ich ihn mag - und drum hab ich mir seine Schallplatte eben hunderte Male immer und immer wieder angehört.

Bei ihm liegt meine Aufmerksamkeit noch darauf, dass ich glaube, dass noch nicht alles verloren ist - vor allem hoffe ich noch immer, dass er das auch glaubt, was er sagt - und dass er wirklich halt noch etwas braucht, bis seine Erkenntnisse auch wirklich so weit gesackt sind, dass er sie realisieren kann.

Doch ich bin jetzt auch so weit, dass ich sag - ok - bis Ende des Monats geb ichs mir noch - wenn sich dann nichts Nachhaltiges ändert - und sei es nur, dass er endlich dazu steht, dass er ohne sie nicht leben will - dieses hin und her geht mir auf den Geist.

Wenn er sagt, er liebt die Tussi - dann soll ers tun - gehe hin in Frieden - oder in einer jahrzehntelangen MegaKeiferei - aber wenn er mir erzählt, dass er nichts für sie empfindet - aber sie nicht einfach auf die Strasse setzen kann - und deswegen nicht "Schluss machen kann", dann glaub ich das langsam aber sicher nicht mehr.

Beide Fälle können mir aber nicht nur gleich.gültig, sondern egal sein - er ist weder mit mir verwandt noch verschwägert - er ist einfach ein Freund - und ich muss es mir nur immer und immer wieder bewusst machen, dass ich ihn "nicht retten kann" - wenn er ins Verderben laufen möchte - was jetzt nicht meine Aussage ist, sondern seine - dann muss erst tun - allerdings ohne mich an seiner Seite.

Wobei, das hab ich ihm schon deutlich gesagt - falls er sie heiratet sollte er nicht damit rechnen, dass ich bei dieser Komödie von Hochzeit auftauche - und wenn er sich von ihr ein Kind anhängen lässt, braucht er auch nicht zu mir heulen kommen.

Mittwoch, 2. März 2011

wie kommts, dass dich genau die finden, die sich vor dir fürchten?

wooooow - welch Beginn eines neuen Tage - danke an Anna Fürst für diese deine Frage - in einem Thread, der auf den ersten Blick nichts mit mir zu tun hat - auf den zweiten natürlich voll ins Schwarze trifft - und vor allem, das erste war, was mich heute morgen in facebook richtiggehend "angesprungen" war.

Anscheinend nicht nur mein - sondern "unser Thema" der aktuellen Zeit - formuliert als

frage an alle männer: warum fürchten sich männer vor einer hübschen, intelligentenm erfolgreichen frau????

und letztendlich mit dem zwischenzeitlichen Resumée

sollte sich dann eine frau auf schön, dumm, armes hascherl und hilfsbedürftig stellen???

Es gab in leitzer Zeit einige reale Diskussionen in meinem Leben - genau zu diesem Thema. Irgendwie gehe ich persönlich davon aus, dass es irgendwo auch meinen Deckel gibt - und wenn nicht, isses auch gut - momentan fühle ich mich rundum wohl in meiner Haut - meist ;-)

Aber es ist genau das Thema - nicht, dass es keine Männer gäbe, die mich begehrenswert finden - und auch mehr von und mit mir anstellen würden - aber ich habs einfach satt, dass sie sich vorher "Mut antrinken" müssen, um ihre Wünsche kommunizieren zu können.

Oder dann die Kehrseite der Medaille - Männer, die absolut nicht in mein "Beuteschema" passen und es einfach nicht verstehen wollen, dass ich null Interesse an ihnen habe - egal, wie direkt ich es auch kommuniziere.

Ja - die Gedanken kreis(t)en jetzt schon seit einiger Zeit in meinem Kopf rum - eben auch, weil sie auch von anderer (weiblicher) Seite an mich heran getragen worden waren - und letztendlich war genau das die Frage:

Warun fürchten sich Männer vor "starken" und intelligenten Frauen?
Oder eben - warum klammern sie sich an uns, obwohl sie wissen müssten, dass diese ihre Gefühle nicht auf Gegenseitigkeit beruhen?

In weiterer Folge auch - warum klammern sich Menschen überhaupt an andere Personen, obwohl sie selbst wissen, dass ihnen das nicht gut tut - zumindest nicht auf Dauer?

Ich such ja dann auch immer die Entsprechungen in meinem Leben - an welche Menschen klammere ich mich? Tu ichs überhaupt (noch)? Also es gibt einige, die mir wichtig sind, aber an sie klammern?

Na klar, ich denke da an jemand bestimmten - aber ich habe nicht das Gefühl, mich an ihn zu klammern. Wars wahrscheinlich vor 2 Jahren - ich hatte Angst ihn zu verlieren - hätte damals auch viel mehr von ihm gewollt, als er bereit war, mir zu geben - aber letztendlich hab ich ihn doch für einige Zeit aus den Augen verloren.

Und jetztm, wo wir wieder öfter zusammen unterwegs sind, ist eigentlich alles klar - wir sind Freunde - und vor allem eins - seine Nähe tut mir gut - ich fühle mich wohl - es geht mir gut - obwohl - oder möglicherweise grad deshalb - weil ich mich zwischenzeitlich damit abgefunden hab, dass nie "mehr" sein wird.

Irgendwie ist es auch befreiend, zu wissen, dass ich ihm ganz unbefangen gegenüber treten kann. Ich bin jetzt nicht unbedingt die, die mit jedem Habschi in die Kiste hüpft - ganz im Gegenteil - abr es ist schon ein Unterschied, ob ich bei einem Mann damit spekuliere, dass "es" passieren könnte - oder eben nicht.

Kurzfassung - wie kommts, dass mich genau die finden, die ganz sicher nicht als Deckel für meinen Topf in Frage kommen?

Bin ich zu anspruchsvoll?
Träume ich von einer unmöglichen Sache?

Oder gibts einfach noch irgendwo ganz tief in mir drinnen einen Glaubenssatz, der es mir noch nicht zugesteht, dass auch ich endlich den Mann treffe, der mir all das gibt, was ich brauche?

Vor kurzem hat mir jemand erklärt, ich müsse mehr "raus", damit ich das bekäme, was ich bräuchte - witzigerweise hatte genau der absolut kieine Ahnung - weder, was ich brauche - noch, was ich so die ganze Zeit tue - damals dacht ich - ok - bevor ich sowas wie den "bekomme", gewöhn ichs mir lieber ab.

Aber die Frage heute hat was - warum zieh ich einfach immer wieder solche Typen an, die nur einen Teil dessen mitbringen, was mir wichtig wäre - oder eben "nicht alles", was ich mir von einer eventuellen neuen Partnerschaft erwarte?

Diese Überlegungen gipfeln in letzter Zeit allerdings immer öfter in der Frage - will ich überhaupt jemals wieder sowas wie ne Partnerschaft? Also Partnerschaft ja - beruflich - mit den gleichen Interessen - aber jetzt rein sexuell - brauch ichs überhaupt noch?

Ich war 3x verheiratet - der Sex war in allen drei Ehen jetzt nichts, was ich mir heute wünschen würde. Entweder waren es eher körperliche Ertüchtigungen - oder es war so wie Geschirr abwaschen oder Staub saugen ;-)

Eigentlich gabs bisher nur einen Mann, wo ich in etwas solche Empfindungen hatte, wie ich sie mir heute von einer - neuen - falls überhaupt jemals wieder - Beziehung erwarten würde - dieses "Verschmelzen" - nicht mehr denken müssen - abschalten und geniessen.

Womit ich wieder zum gestrigen Thema komme - ich mag keine Spielchens mehr - entweder passts - oder ich lass es bleiben - eigentlich ist es - für mich - nicht mehr unbedingt nötig - und bevor ich mir sowas antue, wie ichs die letzten Jahrzehnte gelebt hab, bleib ich lieber glücklicher Single ;-)

Auch, wenns mir alle ausreden wollen - bzw. einreden, dass ich mich in Partnerbörsen anmelden soll oder was auch immer. Wozu? Wenns den einen gibt, der mein Herz zum schmelzen bringt, dann wird er mir begegnen - einfach so - irgendwo beim Billa oder Spar.

Und wenns ihm nicht gibt, werd ich deswegen jetzt auch nicht Trübsal blasen, sondern weiterhin mein Leben geniessen.

Aber die heutige Frage ist jetzt ein ganz neuer Ansatz, der mir gut gefällt - und den ich mal ne Zeit zusätzlich im Auge behalten werde - bzw. ich an meinen Freund KU weiter geleitet hab, damit er mir mal ne sinnvolle Antwort liefert - schaun ma mal, was da jetzt noch draus wird ;-)

Dienstag, 1. März 2011

"Spielchens" in Beziehungen?

Also ich würd mal behaupten - der Song triffts mehr als perfekt:

Zeig mir dein Himmel von STS

oder - anders dargestellt:

I hab' koa Zeit mehr für einen Fehler
und auch koan Bock auf Spielerein
Keine Tricks und keine Ausred'n

es is mir wurscht
wenn Narben bleibn
Wenn's auch manchmal no so weh tuat

i will ganz tief hineingrabn
Und mi durchackern bis in dein Herz

anders will i's net mehr hab'n

Den ganzen Text gibt's ==> hier

Dies gilt für Beziehungen genauso wie für Freundschaften. Ich hab diese Spielchens einfach sowas von satt - wenn jemand wissen will, ob ich ihn noch mag, soll sie/er mich einfach fragen.

Und nein, ich lasse es nicht als Ausrede gelten, dass man in facebook Freunde einfach "verlieren" kann - nicht, wenn gleichzeitig auch der Kontakt in Xing verschwindet - das sind bewusste Aktionen - und wenn wer nicht weiß, ob er mich als Freundin / Kontakt haben will - bzw. mehrmals jährlich das auf diese Weise überprüfen will - dann wirds sogar mir irgendwann zu blöd.

Da gibts dann irgendwann nur mehr eine Antwort

Ziehe hin in Frieden
aber end.gültig
. [Punkt]