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Odysee in den absoluten Frust

Da gibts ja die Sache mit meiner Mutter - also dürfte einigen hier bewusst sein, dass ich sie jetzt nicht wirklich heiss und innig liebe - aber trotzdem "pflichtbewusst" genug bin, sie so jede 2. Woche im Heim zu besuchen. Nein, ich habe sie nicht "ins Heim gesteckt" - aber seit sie im Heim ist, besuche ich sie öfter als früher - warum auch immer - ist mir jetzt auch grad erst beim Schreiben aufgefallen. Als sie noch zu Hause war, war ich maximal 1x pro Monat bei ihr - zu Begin ihres Heimaufenthaltes fuhr ich jede Woche rüber.

Schreiben als Therapie

Wird wahrscheinlich nicht viele geben, die gelegentlich meine Beiträge lesen - und noch nicht auf die Idee gekommen waren, dass ich mir oftmals in meinen Blogs einfach was "von der Seele schreibe". Ich praktiziere das eigentlich schon seit Jahrzehnten - hatte damals nach meiner ersten Scheidung alles aufgeschrieben, was mich wirklich belastet hatte - und habs dann abgelegt - wissend, dass ich mir das Alles nicht merken brauche - weil es eh irgendwo nieder geschrieben ist - und jederzeit nachgelesen werden kann. Damals noch mit einer manuellen Schreibmaschine - naja, bissale Elektronik hatte sie schon - aber war 1980 - also schon seeeehr lange her ;-) Zu Zeiten meiner 2. Ehe schrieb ich eher nichts - da machte ich stundenlange Wanderungen, wenn mir danach war, "aus der Haut zu fahren" - war eine Kombination von Abreagieren - mich selbst müde laufen - und einer heilsamen Trance - gab Menschen, die mich darauf ansprachen, warum ich sie nicht grüsse, wenn ich so...