Position beziehen

und auch dazu stehen.

Hat mit dem letzten Thema was zu tun - dieses hinten rum tuscheln und mutmassen - über andere herziehen - und doch nicht zu dem stehen, was man sagt - manchmal auch - sich dann winden wie ein Aal um aus irgendwelchen selbst gelegten Schlingen wieder raus zu kommen.


Ich gestehe es - ist Thema seit meiner frühesten Kindheit - bin mit Lügen und permanenten Weglassen wichtiger Teile der Kommunikation aufgewachsen - und hatte ne Zeit lang sogar gedacht, dass dies immer so wäre - bis ich dann endlich erwachsen genug war, um fest zu stellen, dass nicht alle Menschen so re.agieren - und vor allem, dass ich nicht so sein muss.

Ab dem Moment habe ich begonnen, mich zu ver.ändern - bewusst und nachhaltig - aber seither isses mir fallweise auch ein Greuel, wenn ich eben auf "normale" Menschen treffe, die eben davon ausgehen, dass Notlügen oder "sich etwas schön reden" keine Lügen sind - und einfach dazu gehören.

Das ist das Eine - das Andere ist - für mich sind "FreundInnen" irgendwie was ganz besonderes - wenn es denn echte Freunde und Freundinnen sind - und solange sie das sind, stehe ich auch jederzeit zu ihnen - wenn sie es nicht mehr sind - nicht mehr ;-)

Aber ich wechsle meine Meinung nicht alle paar Minuten, je nachdem, aus welcher Richtung der Wind strömt - und bei FreundInnen ist es wie bei schwanger - halbschwanger gibts nicht - ich habe Freunde und Bekannte - echte Freunde habe ich ganz wenige, aber die schon ewig - Bekannte wechseln immer wieder - manche kommen mir ab und zu bissale näher - aber selten auf länger.

Wie auch immer - ich bin zwar gemäß der Human Design Matrix ein Profil 4/6, was im klassischen Human Design System als "opportunistischen Rollenvorbild" bezeichnet wird - aber das hat jetzt nicht wirklich was zu tun damit, dass ich meine Meinung ändern würde wie andere ihre Bettwäsche.

Ganz im Gegenteil - ich suche zwar in jeder Situation nach einer Lösung für die aktuellen Fragen - aber wenn ich mir bei irgendwas eine eindeutige Meinung gebildet habe, dann bleibe ich meist auch dabei - für immer und ewig.

Meist aus dem Grund, weil ich manche Dinge schon auch mal hinterfrage - und mich dann eben neu postitioniere, wenn die "alten Einstellungen" nicht mehr passen - aber wenn dies schon öfter der Fall war, wirds dann irgendwann meist ziemlich konkret und eindeutig.


Da gibt jetzt noch was in Bezug auf "Position beziehen" - was mich auch stört ist, wenn ich mit jemanden befreundet bin, dann stehe ich auch dazu - und das funktioniert oft auch bei weniger guten FreundInnen - wenn ich wem mag, kommuniziere ich das auch.

Und wenn dann wer zu mir kommt und über eine derartige Person ablästern möchte - weise ich sie/ihn auch in die Schranken - also sag - du kannst über diese Person lästern, wo immer du willst - nicht in meiner Gegenwart - und echte Freunde respektieren das auch.

Hat auch was mit WertSchätzung zu tun - und das erwarte ich eben grad von befreundeten Menschen - wenn dies wer nicht kann und will - kein Problem - aber nicht als (m)eine "FreundIn". Achja - echte FreundInnen lassen mich auch so sein - und bleiben - wie ich bin - ohne jegliche Ambitionen, mich ver.ändern zu wollen, oder mir ihre Meinung - oder ihren Willen - aufdrängen zu wollen :-)

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