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Mittwoch, 26. Mai 2010

wie wichtig ist die Meinung "der anderen" wirklich?

Hi Ihrs,

ich hatte heut früh wieder ein nachhaltiges Aha-Erlebnis - als ich durch den Regen Richtung Eisenstadt fuhr.

Irgendwie geht grad alles drunter und drüber - ich tu und tu - und bin mit den Ergebnissen nicht wirklich zufrieden - und gestern wars mal wieder eskaliert.

Sowieso schon etwas genervt hat mich dann auch ein lieber Freund nicht wirklich aufgebaut - kam ich heim - bekam noch Horronachrichten von einer Freundin - und den Tipp, was mit meinem endfälligen Fremdwährungskredit zu tun von ner anderen.

Danach noch stundenlang in Skype mit einem anderen lieben Freund geschrieben, der mir letztendlich geholfen hat, meine aktuellen finanziellen Horrorszenarien distanziert zu betrachten und neu durch zu rechnen - und meine aufkeimende Panik im Keim zu ersticken.

Wie auch immer - der Tag war eher als Streichresultat zu verbuchen - die Nacht war dann dem entsprechend auch nicht wirklich lustig und erholsam.

Nichts desto trotz - heut früh sitz ich im Auto - und plötzlich fällt mir eine der gestrigen Aussagen ein - in dem Jahr, wo es mir egal war, ob ich die Vorgaben erfülle, hatte ich das bestee Ergebnis meiner über 30-jährigen Laufbahn - so in der Art.

Und ich sass im Auto und überlegte, warum ich mich eigentlich grad bemühe - mir den A... aufreisse um etwas zu erreichen, was schier unmöglich ist - und warum es mir überhaupt wichtig ist, dies zu erreichen.

Auf einmal waren da irgendwie meine Eltern - und die Erkenntnis, dass mir eigentlich schon seit Jahren egal ist, was andere Menschen von mir denken - ausser meine Eltern - da bin ich noch immer eher brav und folgsam.

Und blöderweise fallen auch Chefs und Chefinnen unter diese Kategorie - sie sind automatisch irgendwie sowas wie Autoritätspersonen - ob ich sie jetzt vom Verstand her wirklich ernst nehmen kann oder nicht - rein emotional haben sie mir irgendwas zu sagen.

Das geht dann - bzw. ging dann - so weit, dass ich mich selbst fertig mach(t)e, weil ich irgendwelchen Vorstellungen nicht so wirklich entsprochen habe - und daher machte ich mirs dann noch viel schwerer als es unbedingt sein musste.

Ok - Problem erkannt - Chefs sind keine Eltern - und Eltern sind auch nur Menschen - und eigentlich kanns mir auch bei denen egal sein, was sie von und über mich denken - passt - aus - Schluss - Abflug in einen erholsamen Schlaf ;-)