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Freitag, 16. Dezember 2011

unfähige "Geschäfts"männer und chaotische "Firmen"

Passend zum vorherigen, hab ich letzte Nacht noch ein zusätzliches Aha-Erlebnis gehabt.

Es gab zwar viele unfähige "Geschäfts"männer in meinem Leben in den letzten Jahren - aber jeweils zur gleichen Zeit auch immer einen besonders tollen.

Und ich habe letzte Nacht beschlossen, ich werde meinen Blickwinkel ab sofort auf die richten, die mir wirklich gut tun - mein Bestes wollen - und sich voll bemühen, ihren jeweiligen Auftrag bestmöglich zu erfüllen.

Als ich damals den Zoff mit dem Versicherungsmenschen hatte, gab es auf der anderen Seite einen tollen Mann in meinem Umfeld, der mich voll unterstützte - und der es auch noch immer tut - herzlichen Dank, er wird wissen, dass er gemeint ist.

Die beiden zu vergleichen ist überhaupt interessant, weil ich würde beide in die Kategorie "erfolg-&-reich" einreihen - jeder auf seine Art - aber sie leben es auch komplett unterschiedlich.

Hatte ich den Versicherungsmenschen damals fast als "Freund" gesehen, ist es der andere zwischenzeitlich wirklich und real geworden.

Der eine lebt seinen Reichtum aus, indem er sich über Monate nach Dubai absetzt und sich nicht mehr um seine KundInnen kümmert - auch niemanden in der Firma weiter sagt, was zu erledigen ist - und der andere schreibt immer wieder mal ein Mail, wie es mir geht - unabhängig davon, wo in der Welt er sich gerade befindet.

Und jetzt ist es grad wieder genauso - auf der einen Seite der absolute Chaot, der sich - trotz mehrmaliger Nachfrage - um absolut nix gekümmert hatte - auf der anderen Seite der strukturierte und komplett durchorganisierte - und trotzdem flexible, der auf die Bedürfnisse seiner KundInnen voll Rücksicht nimmt - und auch schaut, dass sie zur kostengünstigsten Zufriedenheit bedient werden.

Zum Rechtsanwalt fällt mir zwar aktuell kein konträres Pendant ein, aber da gabs sicher auch jemanden.

Und ich hab auch über die chaotischen "Firmen" und Institutionen nachgedacht, die mir in letzter Zeit immer wieder begegnet waren - irgendwie hatte ich bei einigen davon gedacht, ich könnte ihnen etwas von meiner Struktur mitgeben oder dort lassen - und wurde in allen Fällen eines Besseren belehrt.

Sie brauchen das - sie definieren sich dadurch - es steht mir nicht zu, mich ein zu mischen und/oder ein zu bringen - sie müssen ihren eigenen Weg gehen - und sie müssen es offensichtlich selbst lernen - oder auch nicht.

Aber ich darf mein mir innewohnendes Chaos zulassen - ich bin fast sicher, dass sie mir einfach das sagen sollten und wollten - meine Zerrissenheit aus zu leben ist mein Markenzeichen.

Ich fühle mich im Geschäftsbereich jetzt nicht wirklich chaotisch - aber ich wirke auf andere oftmals trotzdem so, weil ich eben immer mehrere Baustellen gleichzeitig betreue - aber das bin ich - nur in jeder einzelnen für sich hab ich dann trotzdem meist eine konkrete Vorstellung, was jetzt wirklich "meins" ist - und was eben nicht.

I do it - my way

Heißt jetzt aber auch, dass ich nicht wirklich der "Norm" entspreche - und der Vorstellung anderer - und ich glaub, die Chaotenfirmen haben mir genau das aufzeigen sollen - sie leben in ihrem Chaos - und sie über.leben trtozdem - und es braucht mich persönlich nicht kümmern, wie lange noch - das ist deren Sache.

Ich für mich darf aber auch mein schlechtes Gewissen ablegen, weil ich manchmal eben das Gefühl hatte, dass mich andere für unstrukturiert und chaotisch halten - weil interessanterweise tun sie es gar nicht - sondern ich habe mich auch immer mit meinen Maßstäben gemessen - und war dann mit mir auch oft nicht zufrieden.

Wenn ich jetzt akzeptiere, dass ich auf andere chaotisch wirke - und da auch nicht dagegen steuern möchte - dann kann ich jetzt endlich mein organisiertes Chaos lustvoll ausleben - es fühlt sich seit heute früh einfach viel stimmiger an - seit ich eben genau diese Erkenntnis hatte:

Den Fokus auf die Menschen richten, die mir gut tun und mich immer und immer wieder in meinem Tun und Sein unterstützen- und mich dafür zu lieben, auf Andere chaotisch zu wirken.

Dienstag, 22. November 2011

(ver)traue niemanden

schon gar nicht deinen Feunden.

Das ist einer der prägenden Glaubenssätze, mit denen ich aufgewachsen bin - und der offensichtlich mein ganzes Leben geprägt hat.

Da war vor Jahren mein Versicherungsmakler - der mir von nem Freund empfohlen wurde - und der mit der Zeit auch sowas wie den Status eines Freundes bekommen hatte - wahnwitzigerweise - bis zu dem Zeitpunkt, wo ich beschloss, mich scheiden zu lassen - und wieder mal einiges von ihm "gebraucht" hätte.

Ich hab ihm gefragt, ob er das macht - oder ob ichs mir gleich selbst machen soll - nein, nein, macht selbstverständlich alles er, ist ja schliesslich sein Job als mein Versicherungsmakler.

Ok - ich hab ne neue Risikoversicherung bekommen - na klar, die ging schnell, schliesslich bekommt er dafür ja auch schnelles Geld - dass ich ihn 3x fragte, ob er die alte Risikoversicherung jetzt schon gekündigt hätte, ignorierte er gefliessentlich - und ich zahlte einige hunderte Euros - sinnloser Weise.

Dann war das mit der Kreditübernahme - naja, überhaupt - endfälliger Kredit - blöderweise ließ ich mir von meiner Bankvbetreuerin auch noch einreden, ihn nicht gleich um zu stellen - 2 Jahre später wußte ich dann, wie viele schlaflose Nächte ich mir erspart hätte, wenn ichs gleich getan hätte.

Doch zurück zu meinem Versicherungsmakler"Freund" - Kreditübernahme - Aspecta-Versicherung Änderung des Versicherungsnehmers und Prämienfreistellung, weil das Geld knapp war - naja, dauerte letztendlich auch insgesamt fast ein halbes Jahr, bis es so war, wie ichs wollte.

Aber das wars noch nicht - es kam noch besser - eineinhalb Jahre nach der Scheidung - und nach dem Zeitpunkt, wo mein LetztEx nicht mehr zeichnungsberechtigt war am früher gemeinsamen Konto - neuer Einziehungsauftrag für einen Mitsubishi-Colt - Versicherung meinte - lautet auf Ex - ich antwortete - Ex ist Ex und hat keine Zeichnungsberechtigung mehr auf meinem Konto - wem solle ich be.fragen, wie es dazu kommen konnte?

Letztendlich meinte LetztEx lakonisch - wenn ich wissen möchte, warum seine KZF-Versicherung von meinem Konto einzieht, müsse ich unseren ehemalig gemeinsamen Versicherungsmakler fragen - aber hallo - der nette Mann darf froh sein, dass ich keine Anzeige gegen ihn erstattet habe - oder gegen beide - so schauts aus.

Nein - noch nicht das Ende vom Versicherungsmaklerlied - da ich kein Geld hatte, kündigte ich auch meinen Bausparvertrag - na klar wollte er das Geld für die Vignette zurück, die es damals als Geschenk gab - weil wenn er mir nicht so viel gekostet hätte, indem er alles verschlampte, hätte ich auch den Bausparer nicht kündigen müssen.

Waren jetzt aber nur Peanuts - heuer hatte ich Autounfall - Totalschaden - Leasingauto - keine Restwertversicherung - gibt eigentlich nur eine Gesellschaft, die nicht drauf besteht, dass bei Leasing der Restwert mitversichert ist - nein, ratet nicht, wer mir genau die "verkauft" hatte.

Und dann noch der Rechtschutz - komm ich gleich beim nächsten Beispiel :-)

Ok - Autounfall - ich wurde abgeschossen - Personenschaden - ich war im Spital - die andere Person kam aus der Nachrangstrasse und fuhr mir in die hintere Tür auf der Beifahrerseite - wobei von Beginn an klar war, es wird Schmerzensgeld geben müssen.

Ich daher gleich zu Beginn des Krankenstandes zum Anwalt - den mir nicht nur der gleiche Freund empfohlen hatte, der mir damals auch den Versicherungsmakler empfohlen hatte - sondern der auch noch dazu der war, den mir die Rechtschutz (natürlich abgeschlossen übern vorgenannten Versicherungsmakler) anbot.

Frage - muss ich auf irgendwas aufpassen? Ich beziehe Notstand, kann jetzt keine grossen finanziellen Sprünge machen - und kann sein, dass die Leasing jetzt an die 2.500 Euronen von mir will - Restwert - ich kann mir das nicht leisten - was kann ich tun?

3 Monate später - es kommt die Abrechnung von den Versicherungen - sie steigen auf 1.200 Schmerzensgeld ein - meint dann der Herr Rechtsanwalt - naja, wenn sie ne Therapie gemacht hätten, hätten sie mehr bekommen.

Hallo? Wozu frag ich 3 Monate vorher, worauf ich aufpassen sollte? Hätte er mir 3 Moante früher gesagt, dass ich ne Therapie machen sollte - also so ambulant massieren oder so - dann hätte ich das sehr wohl gemacht - dann hätte ich aber ja auch vielleicht das Geld, was ich fürs Leasing brauchte, durchs Schmerzensgeld rein bekommen.

Naja, anderer Freund - anderer "Profi" - wir planen ein gemeinsames Geschäft - ich frage 3 x - was brauchen wir dafür an Unterlagen? Was brauchst du von mir, bevor wir das machen? Gibt es irgendwas, worauf ich aufpassen muss? Nein - alles bestens - ich hab ein komisches Gefühl - frag nochmal - wieder - alles paletti.

Ok - wir machen es - alles perfekt - naja, so weits perfekt sein kann - gestern abend bekomme ich kommentarlos den Mailverkehr zwischen besagtem Profi und einer externen Ansprechperson, wo die Unterlagen einfordert, die es nicht gibt - und lapidar meint - ohne dem gehts nicht.

Und ich bekomm das alles - ohne Kommentar - so nach dem Motto - ok - scheisse, geht doch nicht - naja, wurscht - scheiss drauf - verreck - eh nicht mein Geld, kann mir wurscht sein.

Hallo? Kanns jetzt aber nicht sein - oder?

Wobei, da fällt mir noch was ein, was irgendwie dazu passt - diesmal keine Empfehlung - Freundin direkt - mir gings schlecht - gesundheitlich - hätte fast gesagt - Tendenz Richtung BurnOut - sie bezeichnete sich selbst auf diesem Gebiet als Profi - und erklärte mir längere Zeit, dass ich mir nichts einreden solle, weil sie wisse, was und wie BurnOut funktioniert - und das, was ich hätte, wär nicht mal annähernd was, was BurnOut in die Nähe käme.

Ok - irgendwann kündigt sie mir die Freundschaft - ich fang mir dann noch nen derart heftigen Reflux ein, dass ich mehrere Wochen flach liege und keinen Bissen runter bekomme - aber siehe da - das, was ganz sicher kein BurnOut war - lt. BurnOut-Expertin - ist schlagartig besser, wenn ich nur im Bett liege und keine Verpflichtungen habe.

Von wegen Profis wärs gewesen - egal ob empfohlenen oder selbst ernannten - meine bisherige Erfahrung - sind alle zum schmeissen - nur nicht anstreifen - könnte was kleben bleiben von deren Unfähigkeit und Unzuverlässigkeit.

Mein Resumé daraus?
Vor allem in Hinblick auf die Einleitung?

Meinem Großvater väterlicherseits hat sein bester Freund um Patente betrogen.

Meinem Vater haben einige seiner NaturFreunde sein Filmmaterial um ein Butterbrot abgeluchst und sind damit reich geworden.

Ich geb mir permanent Profis, die einfach nur zu blöd sind - oder denen es nicht nur gleich.gpltig, sondern schlichtweg egal ist, mich wirklich aufs Beste zu beraten - oder die mich schlichtweg genauso bescheissen wollen, wie mein Vater und mein Großvater betrogen wurden.

Und nu?

Baba und fall nicht
Oh du mein Glaubenssatz, der du mich Zeit meines Lebens hast daran gehindert, mein Leben wirklich voll aus zu kosten und rundum zu geniessen.

Lieber Opa,
Lieber Papa,

ich hab euch das Alles immer geglaubt - aber es waren eure Erfahrungen - ihr habt es genauso in euer Leben gezogen, wie ich es mir immer und immer wieder hab geben müssen. Aber ich brauchs nimma - ich geb euch diesen euren Glaubenssatz mit Dank zurück. Ich weiß jetzt, dass ICH es nicht auf die Art brauche. Schaut bitte freundlich auf mich, wenn ich ab jetzt MEINEN Weg gehe - einen in Freude und Erfolg.

Samstag, 8. Oktober 2011

mit angezogener Handbremse fahren

Das beschreibts auch schon recht gut, wie ich mich aktuell fühle ;-)

Viele Dinge sind initiiert und in die Wege geleitet - aber funktioniert einfach "im Aussen" nicht alles so, wie frau es sich "im Innen" vorgestellt hätte ;-) Stimmt nicht ganz - wie formulier ich das jetzt "richtig".

Manchmal spielt die Umwelt nicht ganz so mit im eigenen Spiel ;-)

Aber passt - für irgendwas wirds gut sein.

Aktuell wird mal wieder "Geduld" von mir gefordert.

Ich habe EntScheidungen getroffen - ich habe alles in die Wege geleitet, dass ich endlich mit einem der Wege, die ich beschreiten will und werde - so richtig Gas geben kann - hatte alles vorbereitet - bis ins Detail geplant - und dann fehlte ein ganz wichtiger Teil.

Was soll mir das jetzt wieder sagen?

Zuerst empfand ich da einen gewissen Druck von aussen - wollte mich aber wieder mal nicht in etwas einmischen, was jemand anderer inszeniert hatte - mein ominöser Thronverzicht - ich find ne Idee cool - wär auch bereit, mich zu engagieren - aber wenn dann wer anderer "ja" sagt, bevor die EntScheidung in mir gefallen ist, dann verzichte ich halt.

Pech gehabt - irgendwann wir auch das für mich "Richtige" dabei sein.

Na dann - anders gesagt - mich würd was interessieren - keiner tut was weiter - irgendwann kommt dann die Ansage - ok, vergessts es - ich sehe "meine Chance" - springe endlich auf den Zug auf - freue mich über den Fahrtwind - und dann auf einmal fehlt eine Weiche und der Zug steht mal wieder und wartet und wartet und wartet.

Ich gestehe, das nervt mich.

Es gibt einige Menschen, die schon mehrfach kommuniziert haben, dass sie an mir am meisten schätzen, dass, wenn es etwas zu tun gibt, dies von mir auch prompt getan wird.

Und das ist wieder mal die Lernerfahrung der letzten Wochen und Monate - mich nervts, wenn Menschen tage- und wochenlang über etwas rum schwafeln, statt endlich wirklich Gas zu geben.

Wahrscheinlich gehts anderen mit mir genauso - weil, wenn mich was nicht wirklich 100 %-ig interessiert, re.agiere ich wahrscheinlich - oder ziemlich sicher - genauso.

Was ich in letzter Zeit auch festgestellt habe ist, dass ich bei manchen Dingen gar nicht nachdenke und einfach tue - spontan und punktgenau - zielorientiert und fokussiert - aber sobald mein Generator (lt. der Human Design Matrix) nicht wirklich "anspringt", dann wirds eher mühsam.

Warums allerding jetzt grad wieder mühsam sein muss, weiß ich nicht - es hat sich gut angefühlt - es spricht jetzt auch vom Verstand nix tragisches dagegen - es war wirklich alles vorbereitet - und dann wurde wieder mal von aussen die Hand/Notbremse angezogen - und noch dazu völlig unerwartet.

Samstag, 3. September 2011

Eine Ära geht zu Ende

Seit 2 Wochen putze ich - statt Dinge zu tun, die ich eigentlich tun sollte - und letzte Nacht wurde mir bewusst, warum ichs einfach nicht schaffe, irgendwas Neues zu beginnen - ich musste wieder mal für mich was klar bekommen ;-)

Ich beschäftige mich a seit mittlerweile 4 Jahren mit der Human Design Matrix - und lerne immer wieder Neues dazu - auch über mich. Und eins davon ist mein definierter Kanal 53-42 - dazu hab ich jetzt grad einen ziemlich ausführlichen Beitrag in meinem gleichnamigen Blog verfasst.

Hier möchte ich jetzt etwas auf die Theamtik an sich eingehen. Eigentlich sind es 2 thematiken - mein Beruf und mein Privatleben - bis jetzt eigentlich immer irgendwie miteinander verknüpft - und in einander fliessend.

Gestern Abend - naja, fast schon die halbe Nacht - hatten wir eine total fruchtbare Diskussion über berufliche Themen - und irgendwie wirkte das dann auch noch in einem relativ unruhigen Schlaf nach :-)

Und da ich ja an Synchronizitäten glaube, hatte ich mir sozusagen meine für mich stimmige Lösung "bestellt". Heute früh wachte ich auf und erinnerte mich spontan an eine Geschichte, die ich vor Kurzem gelesen hatte. Also ich kannte die schon länger, aber ich hab sie vor Kurzem "zu.fällig" wieder gefunden - nein, sie war mich förmlich angesprungen - kurz nachdem ich zum Putzen begonnen hatte.

Damals hatte ich ihr noch keine sooo grosse Bedeutung zugeordnet - aber heut früh war sie mehr als präsent. Die Geschichte findet sich in Libellchens Blog unter

Der Weg zum Glück

Hm - was will ich eigentlich beruflich erreichen? Was sind meine Ziele?

Ich möchte ein angenehmes Leben in der für mich wichtigen Umgebung führen - und ich möchte anderen Menschen dabei helfen, sich selbst zu verwirklichen - aber nicht in der Form, dass ich ihnen etwas einrede - oder sie bewusst an mich binde.

Das Spiel mit und in meinem Kaffeegeschäft ist genau das, was mir gefällt - Kaffee trinken und sich unterhalten - für andere da sein, wenn sie Rat und Hilfe suchen - ihnen helfen, ihre Stärken zu stärken - aber nicht auf Druck - um Zahlen zu erreichen - um einen neuen Status zu erlangen - sondern einfach aus den tiefsten Bedürfnissen meiner Veranlagung heraus.

Und irgendwie werde ich das alles für mich in Einklang bringen - und trotzdem gut damit leben können - auch finanziell - die ersten Schritte sind gemacht - in Kürze steht der nächste grosse Schritt an - und dann gehts los - dann ist alles geklärt, was für mich wichtig ist, vorher noch geklärt zu werden.

Es ist irgendwie total befreiend, auch, wenn ich grad noch einen "schweren" Weg vor mir habe - obwohl ich weiß, dass es gar nicht schwer ist - nur für mich ist es ein wichtiger und gewaltiger Schritt in eine "Neue Zeit".

Donnerstag, 4. August 2011

zu sich stehen

Auweia - welch ein Start in den frühen Morgen - und wieder kommen Tonnen von Erinnerungen hoch - und alles fügt sich in ein stimmiges und rundes Bild - danke an Alle, die daran beteiligt waren - ja - passt - für mich darf ich hiermit wieder ein Kapitel meiner Selbsterkenntnis abschliessen.

Heutiger Anlass - das Posting einer lieben Freundin in einer Gruppe in facebook "Kreislaufmittel" - mit einem Foto von einem Glas Sekt - in der Gruppe geht es um Genüsse.

Eine Meldung - "Zigaretten und? na sehr xund" - so auf die Art. Meine Freundin klärt auf - Kreislaufmittel = Sekt - und als Antwort kommt - auch da gibt es gesünderes.

Wobei - in der Gruppe geht es um Genüsse - nicht um Gesundheit ;-)

Na dann - ich frag nach, was an Sekt ungesund sei - weil ichs einfach wissen möchte, da ich mir auch alle heiligen Zeiten mal ein Gläschen Sekt gönne - oder auch zwei - daraufhin löscht die an der Diskussion beteiligte dritte Person alle ihre Kommentare - und lässt dadurch den verbleibenden Rest irgendwie unzusammenhängend in der Luft hängend.

Das stosst jetzt mir ungut auf - und es triggert mir einiges, was ich noch nie gemocht hatte - dass jemand etwas in öffentlichen Plattformen schreibt - und dann, wenn ungelegene Antworten kommen, ihre/seine Stellungnahme löscht oder verändert.

Also verändern kann mans in facebook nicht - aber eben Kommentare einfach löschen - klar, wir können jetzt auch all unsere Antworten löschen - aber wir komm ich dazu? Nur, weil jemand nicht zu dem stehen kann, was sie/er einige Minuten zuvor geschrieben hat?

Erinnert mich an einige Aktionen auf der Businessplattform Xing - und auch in meinem ehemaligen Forum - wo Teilnehmer - absolut frei.willig - Beiträge gepostet hatten - öffentlich in einem öffentlichen Forum - um dan nach einigen Wochen oder Monaten drauf zu kommen, dass sie das so nicht mehr stehen haben wollen.

Hallo? Gehts noch?

Warum sollte ich als Moderator kostenlose Arbeit machen, weil jemand einfach nicht dazu steht, was sie /er so im Laufe des Tages an Schrott von sich gibt - also aus Sicht eines anderen Tages gesprochen.

Oder es erinnert mich auch an eine ehemalige "Kollegin", die etwas in den Raum stellte - und als ich nachfragte, wann und wo ich so reagiert hätte - sie mit Wischiwaschiaussagen kam - aber keine klare Stellungnahme abgeben konnte oder wollte.

Ja gehts noch?

Einfach blöd rumpflaumen - ohne irgendwelchen eigenen konkreten Background?

Ist das wirklich das, was wir in Zukunft leben wollen?

Also wenn ich etwas im Internet schreibe - öffentlich - dann habe ich es zwar nicht immer ausgeklügelt überlegt und mehrfach und immer und immer wieder um.formuliert, sondern ich schreibe, wie es mir in den Sinn kommt - aber ich steh auch dazu - und wenn ich wem sage, dass er bescheuert ist, dann kann ich das aus meiner Sicht auch belegen, warum und weshalb ich zu der Erkenntnis gekommen bin.

Wobei mich der heutige Vorfall - und das soeben geführte Telefonat - in meiner Überzeugung bestärkt, dass ich für mich mich nicht mehr mit solchen Menschen umgeben möchte, die einfach nur drauf los plappern, ohne eigentlich zu wissen, was sie tun.

Klar, wir haben alle mal einen schlechte(re)n Tag - aber so grundsätzlich sollten wir schon fähig sein, zu wissen, was wir tun ;-)

Noch eins fällt mir grad ein - letztens in einem Forum, wurde mir "vorgeworfen", dass ich mir widerspreche - und mein Versuch, meine Position zu erklären wurde genau als das bezeichnet, was mir - aus den tiefsten Tiefen meiener Seele - widerstrebt - dass jemand nicht weiß, was er tut.

Aber es bestätigt mich eben darin, ich weiß, wer ich bin und was ich tue - und wenn das wer anderer anders sieht, dann darf dies gerne ihr/sein Problem bleiben - ich habe keine Lust mehr, ihr/ihm immer und immer wieder langatmig zu erklären, wie es gemeint ist ;-)

Doch da kommen wir wahrscheinlich wieder mal in den Bereich der Human Design Matrix - und meinem definierten Ego und definiertem Selbst - klar, dass es viele gibt, die damit einfach ein riesiges Problem haben - und es auch gar nicht nachvollziehen können, dass es wirklich menschen geben kann, die wirklich wissen, was sie tun, wenn sie etwas tun ;-)

Sonntag, 10. Juli 2011

Gelsen und andere stechenden Insekten

Wooow - keine Ahnung, ob es meine trinkbaren Schwammerl sind, oder was ganz was anderes - aber es wird von Tag zu Tag besser.

Kurz zusammen gefasst - bis vor Kurzem war es mir oftmals unmöglich, im Wald hinten barfuss zu gehen - oder abends draussen zu sitzen, weil alle blutsaugenden und stechenden Tiere ganz sicher mich als Nahrungsquelle wählten - und ich dann tagelang nicht liegen konnte, weil diese Stiche ganz furchtbar juckten und unangenehm waren.

Seit einiger Zeit hat sich das irgendwie verändert. Wir waren vor ca. 2 Wochen bei einem Event, wo wir danach dann noch im Garten des Hotels sassen und da fiel dann ein Gelsenschwarm ein, der mich zwar auch attackierte, aber nicht wirklich so heftig wie früher.

Kann natürlich auch sein, dass sie mich nur deshalb nicht wollten, weil mir vorher der Kellner Rotwein drüber gekippt hatte ;-)

Und war auch vor ein paar Tagen so, dass mich im Garten ein Tier "angefallen" hat und nach einiger Zeit war mein Unterarm voll angeschwollen. Ich hab dann gebrauchte Teebeutel aufgelegt, die die Schwellung ziemlich rasch genommen haben und auch die Hitze im Arm war bald wieder weg.

Vorgestern sass ich mit (m)einem Freund und meiner Tochter bei mir hinterm Haus im Garten - und uns trieb die Kälte ins Haus, die mit dem Gewitter aufzog - aber nicht die Gelsen.

Gestern war ich bei seinen Eltern im Garten - und die Gelsen liessen mich auch großteils in Ruhe - ja, ich hab 3 oder 4 Einstiche - aber die Düpel sind wesentlich angenehmer wie früher - sie jucken nicht so viel wie früher - und deshalb fallen sie mir auch nicht wirklich stark auf.

Tja - jetzt lag ich dann heut früh im Bett und hab genau über dieses Thema nachgedacht - und mir war aufgefallen, dass dies eigentlich für mein ganzes Leben gilt - zur Zeit.

All das, was mich früher - manchmal sogar extrem - betroffen hat - und gejuckt hat - wird immer unwichtiger - und betrifft mich nicht mehr so stark - ich nehm vieles nicht mehr so persönlich wie früher - oder ich kratze beizeiten die Kurve, um wieder zu mir selbst zu finden.

Es war für mich heut früh eine ganz tolle Erkenntnis, dass eben nicht nur Menschen - sondern auch Tiere - sich verändert haben - naja, nicht unbedingt die Menschen, die es schon immer gab - aber die Menschen, die in meinem Leben hinzu kommen - die Lebensqualität wird eine andere.

Stimmt auch nicht unbedingt - es kommen ein paar wieder, die ich seit an die 5 bis 7 Jahre nicht mehr getroffen hatte - oder sogar eine ehemalige Schulkollegin, die ich vor 35 Jahren das letzte Mal gesehen hatte - sie stand bei einer Veranstaltung auf einmal vor mir und freute sich nicht minder, mich wieder zu sehen.

Mein Leben verändert sich - langsam und stetig - die stechenden Insekten gibt es zwar noch immer - aber sie suchen sich neue Opfer, weil ich ihnen keine Macht mehr über meine Befindlichkeit einräume.

Und es kommen immer mehr und immer befriedigendere Qualitäten auf mich zu - teilweise ganz von selbst - ohne mein Zutun - doch, eins hab ich schon getan, ich habe EntScheidungen getroffen - jene, welche Glutnester in meinem Leben ich wieder entfachen möchte - und jetzt aber nicht vor der Glut sitze und drin rm stochere, sondern mal kurz mit dem Blasebalg reingefahren bin - und zuversichtlich drauf schaue, dass die Flammen neu auflodern - zu möglicherweise noch ungeahnten Höhen.

Mittwoch, 29. Juni 2011

zwang.haftes Verhalten

Hm, da gibt es Menschen, die etwas im Internet lesen - was ihnen nicht gefällt - und statt, dass sie einfach mit dem Lesen aufhören - klicken sie noch auf weitere Links und lesen immer weiter und weiter - in der Hoffnung noch ganz viel zu finden, worüber sie sich dann echauffieren können.

Ist doch krank sowas - oder?

Mir wars schon mal vor einiger Zeit bei Libellchens Blog aufgefallen, den ich betreue, wo ich ihre Geschichten rein stelle - noch bissale korrigiere und auch formatiere - und mich auch fallweise um die Kommentare kümmere.

Und vor Kurzem eben auch hier.

Also Leute - wenn ihr meinen Blog zum kotzen findet - dann hört doch einfach auf zum Lesen. Ich zwinge niemanden, all das konsumieren zu müssen, was ich hier - und sonst wo - von mir gebe.

Und auch das Libellchen zwing niemanden, ihre Geschichten zu lesen - also - mein RatSchlag am späten Abend - wenns euch nicht gefällt - hörts einfach auf damit, euch und andere zu quälen. Dreht die Kiste ab und widmet euch sinnvollerer Beschäftigung in eurem Leben.

Oder empfindet ihr mich als euren alleinigen und einzigen Lebensmittelpunkt?

Habt ich wirklich nichts anderes zu tun, als euch Stunde um Stunde weiter zu quälen, indem ihr all das lesen müsst, was ihr auf irgend welchen meiner Links findet?

Also für so maso hätte ich niemanden gehalten, dass sich das wer gibt - und sich dann drüber aufregt, dass sie/er es getan hat - natürlich anonym, weil zu dem stehen, was man an Schrott im Netz verzapft - nene - das geht doch nicht - da müsste man sich ja outen als AutoMasochist, die/der sich den ganzen geschriebenen Schrott der Menschheit reinzieht - stundenlang - mit wachsender Begeisterung.

Wobei - das damals mit Libellchens Blog fand ich ja noch witziger - weil meine Vermutung geht ja dahin, dass auch damals wer mir "eins auswischen wollte" - aber einfach zu plont war, zu glauben, dass ich wirklich nicht Libellchen bin.

Das ist dan nämlich noch der Überhammer - ich schreibe - ich mache nur ihren Blog, aber ich bins nicht - und auf Grund dessen, sind Menscen der Überzeugung, dass ich das nur schreibe, damit niemand weiss, dass ichs bin.

Sorry, ich bin zwar ver.rückt und ab.normal - aber so bescheuert, wie euer Denken ist - nein danke - da schreib ich lieber weiter Schrott - damit ihr euch weiter quälen könnt, indem ihr jede Silbe davon in euch aufsaugt und euch daran ergötzt, dass mein Deutsch - aus eurer Sicht - weit weniger fehlerfrei ist als euer eigenes.

Mir kommt da immer der Satz in den Sinn - wer frei von Rechtschreibfehlern ist - der werfe den ersten Stein ;-)

Montag, 13. Juni 2011

aushalten

Ich hab mich heute lange mit meiner Tochter unterhalten, warum grad mir das passiert, was grad eben passiert ist - und sie antwortete - weil dus aushältst. Das hab ich allerdings nicht hören wollen, weil das war jetzt über Jahre hinweg auch oft meine eigene Antwort auf derartige Fragen.

Ich gestehe, ich habs satt. Mir reichts, dass ich immer wieder auf dem Prüfstand stehe, um meine ureigensten Überzeugungen immer und immer wieder zu hinterfragen - dass ich immer wieder "gefordert" werde.

Aber eins habe ich anscheinend schon gelernt in den letzten Jahren:

Ich "halts nicht nur aus", sondern ich habs endlich auch gelernt, Hilfe an zu nehmen - nicht nur von realen Freunden vor Ort - sondern auch von virtuellen Kommunen, die mir einfach mal energetische Untersützung zukommen lassen, wann immer ich welche brauche.

Ich stehe wieder einmal an einem Scheideweg - muss für mich wieder einmal hinterfragen, wie ich in Zukunft leben möchte - grundsätzlich - was ist - mir - wirklich wichtig?

Freunde

Ja - es gibt sie doch - die echten und wahren Freunde. Hatte ich lange Zeit daran gezweifelt, ob es sowas überhaupt gibt - bin ich jetzt wieder voll aufgefangen in einem wohligen Netz derselben.

Wie grad beschrieben war mir gestern ein kleiner Junge ins Auto gelaufen - und irgendwie waren meine Nerven zwar stabil, solange es nötig war - aber dann hab ich sie einfach weg geschmissen und mich in die Arme eines starken Mannes geflüchtet.

Doch beginnen wir beim Beginn - Unfall - danach fuhr ich zu dem termin weiter, wo ich eigentlich um 16 Uhr hätte sein sollen. Ich hatte kurz angerufen, dass ich Unfall hatte und mich später melden würde - bin dann aber einfach hin gefahren, weil mir nach ner Zigarette und Kaffee war - und ich wusste, dort 2 Raucherinnen an zu treffen - ich habs einfach gebraucht.

Auf dem Weg parkte ich mich noch kurz ein und rief einen lieben Freund an, erreichte ihn nicht, sprach ihm aber aufs Band - und während des Termines rief er zurück, und es war mir gleich klar, dass er das Band nicht abgehört hatte - also schilderte ich in kurzen Worten, was passiert ist - und dass er bitte am Heimweg von seinem Termin bei mir vorbei kommen solle, weil ich am Abend nicht allein sein möchte.

Keine 5 Minuten später rief meine Tochter an und fragte, wie es mir ginge - ich war total verwirrt, weil ich hatte sie absichtlich nicht gleich angerufen, damit sie sich keine Sorgen macht. Sie meinte, ihre Freundin hätte angerufen und gesagt, dass ich nen Unfall hatte und sie mich fragen solle, wie es mir geht.

Ich beruhigte sie und versprach, sofort an zu rufen, sobald ich wieder zu Haus sei. Als ich nach meinem Termin zur Einvernahme am Posten war rief dann mein Freund an, er hätte jetzt Zeit, ich sagte, ich meld mich, wenn ich weg fahr - was ich dann auch tat - und wir ziemlich gleichzeitig vorm Haus eintrafen - also er kam grad, als ich die Kardinalschnitten aus dem Auto gekratzt hatte.

Als ich zu Hause stehen blieb rief auch ein ganz lieber anderer Freund an, der mir sofort anbot, er käme noch am Abend raus und würde bei mir bleiben, wenn ich es möchte - ich lehnte dankend ab, weil eben grad das Auto stehen blieb.

Ich hab dann mal in seinen Armen ne Runde geheult und er hat mich ganz fest gehalten und gestreichelt, bis ich mich wieder halbwegs beruhigt hatte - dann hat noch ein anderer Bekannter angerufen - der wollt wissen, wie der Mittagstermin ausgegangen war - ich sagte nur, hab keine Kopf dafür, mir war ein Kind ins Auto gerannt - und ich meld mich wieder.

Dann rief ich meine Tochter an - währenddessen rief die Freundin des vorgenannten bei dem an, der neben mir stand und bat ihn, bei mir vorbei zu schauen, weil ich dürfte nen Unfall gehabt haben - und er beruhigte sie, weil er eh schon neben mir stand.

Gegen 23 Uhr rief dann noch mein wiener Freund an und fragte, ob eh noch immer alles ok sei und wenn ich was brauche, kann ich auch heut früh anrufen, damit er her kommt.

Das war irgendwie voll schön - dass es so viele Menschen gibt, die Anteil nehmen daran, wie es mir geht.

Interessant war dann auch die Auflösung des Rätsels, warum die Freundin meiner Tochter wusste, dass ich nen Unfall hatte, weil die war "zu,.fällig" bei dem Fotoshooting, bei dem auch der Freund war, der letztendlich dann den Abend mit mir verbrachte.

Das Schönste ist die Gewissheit, nicht allein zu sein, auch, wenn ich allein lebe - es gibt viele Menschen, die jederzeit und schnellstmöglich kommen würden, wenn ich sie darum bitten würde.

Vor.Ur.Teile

Tragisch aber trotzdem lehrreich.

Mir ist gestern ein 6-jähriger Junge ins Auto gelaufen - und ich wähnte mich kurzfristig in einer Art Hölle - um danach den Himmel auf Erden zu erleben.

Warum Hölle - weil einige der Menschen, die das Zeltfest besuchten, sofort mit den Aussagen zugegen waren - eh klar, angsoffene Raser - das be.traf mich fast mehr als dass die Mutter des Jungen nicht viel früher da war wie die Rettung.

Ich hatte um 13 Uhr einen Geschäftstermin, trank 3 Gläser Leitungswasser - fuhr kurz heim, um für den nächsten Termin um 16 Uhr noch die vorbereiteten Kardinalschnitten zu holen - und war am Weg von zu Hause zu einer Besprechung mit meinen zukünftigen Chefinnen.

Nachdem ich beim hinauffahren schon sah, dass das Fest in vollem Gange war - und beim runter fahren noch dazu die Kardinalschnitten im Auto standen, bremste ich mich vorm Festgelände noch zusätzlich ein - so nach dem Motto, dass ich nicht zu aprubt bremsem muss, falls ein Betrunkener irgendwo raus taumelt.

Als ich dann auf Höhe eines - ich glaub es war ein Mitsubishi - so mit abgehackten Heck, also in Kindhöhe nicht durchsehbar - war, sah ich eine Bewegung und verriss das Auto nach links, konnte den Aufprall aber nicht verhindern.

Ich trat auf die Bremse, sprang aus dem Auto, da war schon ein Mann beim Kind und drehte es auf die Seite. Unmittelbar darauf stand einer mit dem Handy daneben - und ich glaub der dritte war schon mein Nachbar, von dem ich wusste, dass der sowohl bei der Feuerwehr ist, als auch, dass er als Pfleger im Krankenhaus arbeitet.

Dann meinte einer - rufts den Walter - also ging ich zum Zaun des Zeltfestes und schrie rein, sie sollen den Rot-Kreuz-Sanitäter dringend rausholen. Der hat dann das Kind auch fachgerecht versorgt und auch die Rettung war binnen kürzester Zeit da - gefolgt von der Polizei.

Ich hab nichts getan - hätte es auch gar nicht können - ich fühlte mich wie eine Maus in Anbetracht einer Katze - aber ich wusste das Kind auch in den besten Händen, die ich mir vorstellen kann - und ich find, es war eine Fügung des Schicksals, dass all das in einer Umgebung passiert ist, wo die professionellste aller Hilfen absolut prompt zur Stelle war.

Interessant waren dann die Aussagen der Besucher des Zeltfestes - die da dann eben wetterten von wegen betrunken und Raser - ohne auch nur die geringste Ahnung davon zu haben, was tatsächlich passiert war - weil sie eben im Zeltfest feierten.

Und es war auch interessant zu beobachten, wie Teile der Exekutive nachhaltig unwirsch mit mir umgingen - bis zu dem Zeitpunkt, als der Alkomat 0,00 Promille zeigte - und beim Aufnehmen der Daten klar war, dass ich kurz vorher von zu Hause weggefahren war.

Die anwesende Polizistin war von Beginn an voll nett - und rief dann auch die Sanitäter als ich vorm Alkoholtest noch Nasenbluten bekam - und wollte mich dann auch gleich mit schicken, was ich aber ablehnte, weil ich das Nasenbluten auf den Schock schob.

Ich hab dann noch den ursprünglichen Termin absolviert und danach noch das Protokoll am Posten aufnehmen lassen, bevor ich dann wirklich meine Nerven weg schmiss und mal ne Runde heulte - aber da war ich dann schon geborgen im Netz toller Freunde.

Wobei ich jetzt heute, rückblickend, nicht sicher bin, welcher Schock der grössere war - der Schock, dass grad mir ein kleiner Junge ins Auto läuft - oder der Schock über die ReAktionen der Umwelt, weil die eben so total unterschiedlich waren.

Ich werde jetzt dann mal versuchen, die Mutter des Jungen zu erreichen, ob sie schon weiß, was jetzt wirklich los ist - gestern war alles voller Blut und bei der Einvernahme wussten sie nur, dass er mehrere Knochenbrüche hat.

Das Blut war klar, weil er genau in Kopfhöhe am Rückspiegel angerannt war, er hat also sicher eine geplatzte Lippe und vielleicht ein paar Zähne verloren - ich hoffe aber, dass es nicht viel mehr ist - und vor allem nichts, was nicht in Kürze wieder heil wäre.

Dienstag, 24. Mai 2011

Inszenierungen

Gleich vorweg - ich mags nicht - weder, wenns wer anderer tut - noch, wenn ichs selbst tu - oder tun sollte - nicht im privaten Kontext - beruflich hab ich kein wirkliches Problem damit, etwas zu "inszenieren", was in den Bereich Guerilla- oder trojanisches Marketing fällt - aber nicht im Privatbereich.

Warum komm ich drauf?

Ganz einfach, weils immer wieder Thema ist und ich gestern wieder mal ein längeres Gespräch mit einem eigentlich ganz lieben Freund hatte - aber genau der Punkt stört mich - hat mich schon immer gestört - und wird mich voraussichtlich auch noch ne Zeit lang stören.

Ich muss auch gleich dazu sagen, genau das ist auch der Grund, warum er seit geraumer Zeit nur mehr "ein lieber Freund" ist - und wir nicht mehr "zusammen sind", obwohl wirs eigentlich nie wirklich waren, aber es hätte durchaus mehr werden können - ja, wenn .....

Also vorweg - wir sind gute Freunde - und ich akzeptiere seine Einstellung zu dieser Thematik - möchte es aber mir nicht (mehr) geben müssen. Begonnen hatte alles vor einiger Zeit, als ich irgendwie das Gefühl von Schmetterlingen in meinem Bauch verspürte - er war einfach toll - zuvorkommend - hat mir das Gefühl gegeben, mich als Frau wert zu schätzen - ich fühlte mich rundum gesehen und angenommen.

Irgendwann landeten wir auch im Bett - und es war voll schön - die paar Sachen, die nicht ganz so toll waren, haben wir ausdiskutiert - und eigentlich hätte alles ganz toll werden können - tja, wenn wir nicht einmal zu oft so grundsätzlich diskutiert hätten - über Gott und die Welt - und dann auch bezüglich Beziehungen zwischen Mann und Frau - und dann kam die Aussage:

"Naja, Mann weiß ja, was Frau gerne hätte - und wenn er ihr das gibt, bekommt er dann auch das, was er gern möchte." Und ich muss sagen, das war für mich ein Schlag in die Magengrube, weil ich zwar viele solche Männer - und auch Frauen - kenne - aber von ihm hätte ich grad das nicht erwartet gehabt.

Ich fühlte mich irgendwie ausgenutzt und betrogen - und es ist seither auch nie wieder irgendwas sexuelles gelaufen - ich mags einfach nicht, wenn wer glaubt, mich mit Tricks manipulieren zu können - oder auch zu müssen - nicht, wenn ich davon ausgegangen war, dass es ihm ein Bedürfnis ist, das zu tun, was er tut.

Vielleicht sollte ich auch noch dazu sagen, dass es lange Zeit vorher einen Mann gab, bei dem diese Dinge eben wirklich selbstverständlich waren - und auch noch sind - und dass ich auch jetzt einen Freund hab, bei dem das selbstverständlich ist - blöderweise hatte ich das damals bei "ihm" eben auch unterstellt gehabt.

Und zwar gehts konkret um solche Dinge, wie mir zu zu hören - mir die Tür auf zu halten - das schmutzige Geschirr in die Küche tragen nach dem Essen - Kleinigkeiten, die ich in meiner letzten Ehe nicht bekam - und auf die ich in einer ev. neuen Partnerschaft grossen Wert lege.

Warums mich gar so betroffen hat war auch die Tatsache, dass wir auch darüber diskutiert hatten, dass ich es absolut nicht mag, wenn wer - im Privatbereich - glaubt, sich verstellen zu müssen um das zu bekommen, was er möchte.

Ich möchte nie wieder Sex mit jemanden haben, wo nicht von Beginn an klar ist, dass zum Zeitpunkt, wo passiert, was passiert - es wirklich beide wollen - ohne Einschränkungen - und ohne Berechnung.

Und wenn ein Mann was will von mir - dann soll ers bitte einfach sagen.
Und wenn er irgendwas "Spezielles" will, dann erst recht.
Ich hab jetzt nicht grundsätzlich was gegen Inszenierungen ;-)
Also nicht, wenns irgendwie vorher abgesprochen ist - und ne Art RollenSpiel ist.

Von mir aus kann er mirs auch schreiben - aber nicht glauben, er muss was Bestimmtes dafür tun, damit er das bekommt, was er sich erträumt - wenn ichs auch will, dann bekommt ers auch ohne spezielle Gegenleistung - und wenn ichs nicht will, bekommt ers auch nicht, wenn er sich auf den Kopf stellt und mit den Zehen wackelt - oder womit auch immer.

Ich hatte auch vorigen Sommer ein witziges Erlebnis - relativ viel Alk - also für mich ist alles, was 2 Gläser Asti ist schon viel *zugeb* - und zu recht fortgeschrittener Stunde kam dann die Frage, ob wir uns kurz vertschüssen könnten.

Wir hatten echt ne geile halbe Stunde - aber er kam danach nicht damit klar, was passiert war - hallo? Wenn mich wer fragt, ob ich mit ihm vögeln will - und ich ja sag, dann sollte er nicht damit rechnen, dass ich dann in der letzten Sekunde alles wieder abblase.

Ok - zurück zum Ausgangspunkt - Aussagen wie "Wenn Mann eine Frau schon länger kennt, dann weiss er ja schliesslich, worauf sie steht - und wenn ich ihr dann das gebe, was sie möchte, dann bekomme ich auch eher das, was mir angenehm ist."

Nein - nie und nimmer - nicht (mehr) mit mir.

Jungs - vergesst es - spielts nicht - wenn ich Sex will, will ich Sex - ohne wenn und aber - ohne mich da irgendwie an- oder einbraten zu müssen - ok - romantische Stimmung - Kerzenschein - gutes Essen - Körperkontakt - alles gut und schön - aber glauben, wenn Mann mir schmeichelt geht eher was wie wenn nicht - spielts nicht - entweder geht sowieso was - oder ganz sicher nicht.

Und gegenüber von "bratenden" Männern bin ich seit an die 4 Jahren sowieso mehr als skeptisch - und seit heuer bin ichs mir auch nachhaltig wert, mich nur mehr mit Männern zu umgeben, die auch dazu stehen, was sie mit mir tun wollen - in welcher Hinsicht auch immer ;-)

Montag, 23. Mai 2011

noch mehr zum "Gesetz der Anziehung"

Ich möcht noch bissale was drüber schreiben, weils eben grad nachhaltig Thema ist in meinem Leben ;-) Bzw. es noch irgendwas gibt, was ich persönlich noch nicht ganz geschnallt habe, weils grad ziemlich nachhaltig thematisiert wird in meiner Umgebung.

Ok - fangen wir am Anfang an - alles, was wir empfangen ist das, was aus der eigenen Saat entstanden ist.

Oder auch

Wir ernten, was wir gesät haben

Und wenn wir jetzt was bekommen, was wir nicht wollen, dann hatten wir das falsche Saatsackerl erwischt gehabt - irgendwann. Alternative, wir hatten das falsche bestellt - wie auch immer - es kann immer nur das wachsen, was in uns ist - und/oder von uns gesät wurde.

Ich habe mich lange Zeit schwer getan, das wirklich in jeder Lebenslage nachvollziehen zu können. Nehmen wir mal meine letzten beiden Ehen - ich habe mich gegen Ende der letzten immer und immer wieder gefragt, welche meiner ureigensten Überzeugungen schuld dran sind, dass ich genau diesen Typen angezogen hatte.

Und irgendwann kam ich zur Erkenntnis, dass ich es einfach nie in Erwägung gezogen hatte, dass es einen Menschen geben könnte, der mich meiner selbst willen liebt - der in mir nicht nur die Mama sieht, die ihm aufs Klo setzt und den Allerwertesten danach wieder auswischt.

Ich hatte nie erlebt, wie eine "echte Beziehung" aussehen könnte - und von daher kam ich auch gar nicht auf die Idee, jemals eine führen zu können - oder zu dürfen. Mich hielt der Trott meiner Eltern gefangen - fast ein halbes Jahrhundert.

Als ich dann für mich meine Muster erkannt hatte, hab ich mich scheiden lassen - und mir blöderweise einen Mann "gewunschen", der nicht immer nur an Sex denkt, wenn er auch irgend eine Frau sieht - naja, blöderweis hab ich dann genau das geliefert bekommen - blöderweise deshalb, weil dieser Mann mich dazu hätte bringen können, mich nochmals zu binden - aber das war eben genau das, was für ihn nie in Frage kam und kommt - und natürlich hat er kein sexuelles Interesse an mir - auch selbst bestellt.

Naja, Lernerfahrung für die nächste Bestellung - genauer formulieren, was frau möchte - und jegliche Eventualitäten mit einplanen.

Anderes Beispiel - Wunsch - ich möchte neu anfangen und die Altlasten los werden - ok - prompte Lieferung - allerdings etwas anders als ichs mir vorgestellt hatte - ich hatte so an Lottosechser oder RomanBestSeller gedacht, damit ich jegliche Schulden zurück zahlen könnte.

Irrtum, sprach der Igel und stieg von der Drahtbürste - ich wurde in meinem unselbständigen Job gekündigt und sah mich gezwungen, den Verlag des LetztEx zu eliminieren - ich mein, ist ja auch genau das, was ich mir bestellt hatte - weil ich hatte es nicht genau definiert, was ich wirklich will.

Und interessanterweise hab ich mich jetzt in der Zeit der Arbeitslosigkeit und des Notstands auch wirklich endlich finanziell erholt - wie auch immer das jetzt funktioniert hat - letztendlich bin ich jetzt genau dort, wo ich hatte hin wollen - Altlasten sind weg - Haus und Auto sind mir geblieben - und mit etwas Glück hab ich in Kürze wieder einige interessante und abwechslungsreiche Jobs.

Das war auch ganz witzig - als ich arbeitslos wurde hatte ich mal gemeint - ich möcht auf ne Maßnahme geschickt werden, weil ich gern mal die andere Seite sehen möchte - voila - vor eineinhalb Monaten war es so weit - sie schickten mit zu ner 5-wöchigen Maßnahme, wo ich hätte lernen sollen, wie ich mich "richtig" bewerbe.

Und ich hab "die andere Seite" kennen gelernt - seither weiß ich, dass ich mir als Trainerin immer viel zu viel angetan habe - und wenn ich in Zukunft nur die Hälfte von dem mach, was ich früher in AMS-Kursen versucht hatte, den Teilnehmern mit zu geben - bin ich wahrscheinlich noch immer weit über dem, was zurzeit so "üblich" ist.

Also - wieder was gelernt

Und ein Gutes hatte die Maßnahme - ich kam auf die Idee, wieder als AMS-Trainerin tätig zu werden - mich zu erkundigen, wo ich die nötigen Voraussetzungen (hatte sich zwischenzeitlich verändert) bekomme - und werde am 9.6. wieder alle nötigen Voraussetzungen erfüllen.

Damals - 2007 - hatte ich das Thema AMS-Mahnahmen eigentlich abgeschlossen - dann kamen solche "grossen" Maßnahmen wie die, die ich geleitet hatte, eh nicht mehr - dann Scheidung - und irgendwie stand es seither nicht mehr zur Debatte.

Nachdem jetzt aber unser Trainer meinte, er will nicht mehr - und wenn er kündigt könnte er mich als Nachfolgerin vorschlagen - hab ich eben begonen, die Voraussetzungen wieder zu bekommen - und hab mir auch nen Kurs schenken lassen, der mich dann dazu befähigt, wieder als AMS-Trainerin tätig zu sein.

Ich habe auch lange Gespräche geführt mit Menschen, denen ich vertraue - und die ich auch als Art Coach betrachte - und bin zu dem Entschluss gekommen, dass das, was mich damals am meisten an diesen Massnahmen gestört hatte - nicht mehr in meinem Leben ist - also sollt ichs durchaus wieder versuchen :-)

Und kaum war alles unter Dach und Fach erfuhr ich im Einzelcoaching auch, dass die meisten Schulungsinstitute jetzt auch nur mehr unselbständige Trainer beschäftigen (dürfen), was mir jetzt wieder entgegen kommt, dass ich nicht mehr selbständig sein möchte - also schon - aber nur mehr nebenbei freiberuflich.

Ein Institut, welches mir im Bereich Coaching bekannt war beschäftigt auch Trainer - wusst ich auch nicht - und ich hatte vorigen Freitag Vorstellungstermin und wenn alles klappt, kann ich in 3 Wochen fix dort anfangen - Teilzeit - zu einem verhältnismässig gutem Gehalt - und ich kann vieles von dem, was ich auch jetzt mache - dann weiterhin freiberuflich weiter machen.

So gesehen, hat alles letztenldich irgendwie funktioniert - auch, wenn es vor nicht ganz einem Jahr ganz anders ausgeschaut hatte. Als ich damals gekündigt wurde, war das ein Schock - und ich hatte auch kurzfristig die Nerven weg geschmissen und bin krank gewesen - es war irgendwie zu viel - nach 15 Jahren Selbständigkeit in der Art, dass ich selbst und ständig arbeitete - konnte ich einfach nciht mehr.

Und da ich nicht auf das hörte, was mein Körper eh schon länger versuchte, mir klar zu machen - hat er dann letztendlich einfach w.o. gegeben - und mir das "besorgt", was mich ganz sicher dazu veranlasste, die Altlasten los zu werden - Jobverlust - verbunden damit, meine Gewerbe aufgeben zu müssen, um überleben zu können.

Jetzt steh ich da - schau zurück - ich bin noch nicht ganz gesund - aber mir geht es wesentlich besser als noch vor einem halben Jahr - und ich freu mich auf die Zukunft - und die immer punktgenauer eintrudelnden "Lieferungen" vom Universum ;-)

Sonntag, 22. Mai 2011

Das Geheimnis ....

..... rund um das "Gesetz der Anziehung".

Zugegeben, ich habs noch nicht bis ins letzte Detail erforscht, aber es gibt doch einige Dinge, die ich in meinen Leben selbst schon erkannt und gelöst hab - und falls es wen interessiert, möchte ichs mal zusammenfassend hier nieder schreiben.
Man zieht immer das an, was man aussendet

Au weia - wie lange habe ich mit diesem Spruch gehadert - und es einfach nicht wahrhaben wollen, dass es vielleicht wirklich so sein könnte :-) bzw. hab ichs einfach nicht begreifen wollen, WIE es gemeint ist - und habe mich mit Händen und Füssen - und speziell mit selbsterfundenen Ausreden - dagegen gewehrt.

Konkret - es geht um die Thematik - wozu brauche ich Machoarschlöcher - siehe dazu auch meinen heutigen Blogbeitrag bei "Lebenselixier, Zentrum zur Harmonisierung von Körper & Geist & Seele"

Letzte Nacht war ich wieder nachhaltig mit dieser Thematik konfrontiert, daher ist es auch jetzt grad so präsent für mich.

* Warum hatte ich jahrelang so ein präpotenstes MA als Partner?
* Warum ziehe ich danach gleich wieder ein MA an?
* Was sende ich aus, damit solche Typen zurück kommen?

Naja, ganz einfach - weil ich halt auch eins bin - mehr oder weniger

oder auch

Damit ichs endlich mal versuche, selbst auch aus zu leben

Sind beides Dinge, die jetzt nicht wirklich angenehm sind, schon gar nicht, wenn ich dann am nächsten Morgen vorm Spiegel stehe - andererseits bin ich ne Frau, da ist die Gefahr weniger gross, dass ich überleg, ob ich die Klinge zum rasieren verwend oder zum Auslöschen eines weiteren MA ;-)

Ne Zeit lang hab ich mir damit beholfen, dass ich davon ausging - wenn ich ein MA an meiner Seite hab, kann ichs dem ausleben lassen - und ich brauchs selbst nicht tun - aber hat nicht wirklich funktioniert - letztendlich wurde es mir trotzdem immer und immer wieder gespiegelt, dass es ein Anteil in mir ist, den ich nicht bereit bin, wirklich zu zu lassen.

Ok - irgendwann wars dann auch so weit, dass dieses "mein" aktuelles MA nicht mehr so häufig an meiner Seite war - und ich fand dadurch dann immer mehr meinen Weg im Umgang mit meinem Anteil am MA. Dazu gehörte auch die Erkenntnis bei der PentaDesign-Ausbildung, dass viele Menschen mit offenem EgoZentrum grundsätzlich ein Problem damit haben, wenn sie auf jemanden treffen, der dieses Zentrum definiert hat.

Noch dazu, wenn dieser Ego.ist dann noch ein definiertes Selbst hat, d.h. auch weiß, wer und was sie/er ist - und vielleicht noch ne definierte Kehle, um das dann auch noch kommunizieren zu können. Also ich für mich persönlich hatte jetzt eben in den letzten Jahren immer wieder Menschen in mein Leben gezogen, die mir das gezeigt haben, wie ich meine definierten Zentren aus.leben könnte - damit ich für mich meinen Weg finden kann, was zu mir passt.

Wobei - worums natürlich vorrangig ging - und geht - ich habe letztendlich erkannt, dass mich der Großteil der Menschheit als eben genau das wahrnimmt - und ich mir das Leben selbst unnötig schwer mache, indem ich "immer lieb" sein möchte - denn, je mehr ich mich bemühe, desto MA-mässiger komm ich grad bei denen an, die sowieso schon ein Problem mit definierten Egos haben - und das sind 70 % der Menschheit.

Heißt jetzt für mich - wenn ich mich "zurück nehme" - meine Bedürfnisse nicht auslebe - dann bringt das absolut Null - nämlich weder meiner Beliebtheit bei der übrigen Menschheit - noch mir selbst - naja, ausser Magenbeschwerden, weil die hab ich mir letztendlich Ende vorigen Jahres jetzt auch noch eingehandelt.

Und das spannendste, was mir jetzt eben seit einem halben Jahr immer und immer wieder passiert - seit ich mich immer weniger bemühe, meine Bedürfnisse und Emotionen zurück zu stellen - mich zu beherrschen - im Griff zu behalten - desto mehr positive Ressonanz kommt aus meiner Umwelt.

Letzte Nacht gabs ne Extremsituation - naja, nicht real - vorweg mal nur mental - wir haben Karten gelegt - an dieser Stelle Dank an L. - hast wirklich super gemacht - und mir dadurch ein weiteres Aha-Erlebnis beschert - aber das ist eine andere Geschichte.

Ich konnte mit den Karten nicht wirklich was anfangen, also schon - aber war irgendwie eine Thematik, die kein Wohlbefinden in mir auslöst - und ich fühlte mich ähnlich wie vor 3 Wochen, als wir in anderer Konstellation ähnliches taten - aber führte eben zu vorher erwähnten Aha.Erlebnis - und bestätigte auch etwas, was meine Tochter schon vor längerer Zeit mal fest stellte.

In Bezug auf die Human Design Matrix möchte ich es mal so zusammen fassen. Ich habe zwar Ego und Selbst und Kehle definiert - kann aber trotzdem nicht wirklich immer das "rüber bringen", was mir wichtig ist. Auf der anderen Seite werde ich von an die 70 % der Menschheit als MA gesehen, obwohl meine eigene Befindlichkeit weit entfernt davon ist.

Naja, ich hab aber auch ein offenes Emotionalzentrum - und ich könnt mir vorstellen, dass dies irgendwo der Schlüssel zu dem ist, was mir in den letzten Wochen und Monaten eben immer wieder mal "komisch" vorkam. Es gibt immer wieder "ein Thema" - allerdings nur im Zusammensein mit zwei Männern mit definiertem Emotionalzentrum.

Der eine bekennt sich grad nachhaltig dazu, dass er (s)einen sexuellen Notstand aufarbeiten möchte - der andere meint eher, dass er mit Sexualität wenig am Hut hat - jetzt so global gesehen - er macht mir gegenüber auf Kumpel - was ich ja auch über Jahrzehnte hinweg immer wieder praktiziert hatte in meinem Leben ;-)

Und was ich grad nachhaltig spannend finde, dass ich mir ja zu Zeiten meiner letzten Ehe "bestellt" hatte, endlich einen Mann zu treffen, der nicht dauernd nur an Sex denkt, wenn er mit mir zusammen ist - naja, blöd, wenn frau sich dann genau in den Kerl verliebt, der sie selbst nur als Kumpeline sieht - aber - selber schuld - bestellt ist bestellt - also entweder zurück schicken - oder umtauschen - oder damit leben und ne neue zusätzliche Bestellung aufgeben :-)

Letzte Nacht wurde ich mit der Thematik konfrontiert, mich den Ängsten zu stellen, welche eine Dreiecksbeziehung mit sich bringen könnte - also so echt - mit zwei Männern zusammen leben - unter einem Dach - also das war die Thematik der Karten, wo ich wieder mal da sass und überlegte, was das jetzt mit mir zu tun haben könnte?

Ich hab weder vor, mit irgend jemanden zusammen zu leben - und schon gar nicht mit 2 Männern - und noch viel weniger, in dieser Geschichte das Zepter zu schwingen ;-)

Aber es hat mir etwas bewusst gemacht - solange ich meinen MA-Kumpel liebe - und mich dazu bekenne, dass er einen ganz wichtigen Platz und Stellenwert in meinem Leben einnimmt - solange kann ich keine andere reale Beziehung auf sexueller Ebene eingehen - weil eben unterschwellig genau das Bild einer derartigen Dreiecksgeschichte raus kommen würde.

Der Großteil der Menschen, die uns beide kennen lernen ist überzeugt davon, dass wir "zusammen sind" - und nur einige wenige glauben es zwischenzeitlich, das wir nichts miteinander haben, was man unter Partnerschaft einstufen würde. Aber tief drinnen in mir wäre es ein Gefühl des "ihn betrügen", wenn ich mich auf eine echte Beziehung einlassen würde.

Und genau das ist jetzt eben grad Thema

bleib ich (partnerschaftlich) allein - vegnüge mich ab und zu mit einem willigen Sexpartner - und geniesse weiterhin die traute Zweisamkeit mit "ihm"?

oder

finde ich einen Weg, es für mich irgendwie auf die Reihe zu bekommen, mit jemand anderen eine echte Partnerschaft ein zu gehen ohne das Gefühl zu haben, "ihn" zu hintergehen?

Wohlgemerkt - wir haben keine Partnerschaft - er stellt keine Ansprüche - auch nicht, dass ich ihm "treu" bleiben sollte - es ist allein etwas, was aus mir kommt. Es war schon immer so - wenn ich jemanden liebte, war ich ihm treu - solange dieser Zustand andauerte - wenns mal vorbei war, wars mir auch egal, ob ich ihn betrog oder nicht - sobald die Liebe weg ist, ist dieses mein Gefühl auch weg.

Im konkreten Fall ist "er" mir jetzt aber zu wichtig, um ihn einfach "in den Wind zu schiessen" - und andererseits steht definitiv fest - es wird nie was anderes geben, als wir jetzt haben - und das ist eben mein aktuelles Dilemma.

Oder eben auch nicht mehr - weil das war eben meine Beschäftigung, nachdem heut in den frühen Morgenstunden die letzten Gäste das Himmelreich verlassen haben - was soll mir das Kartenbild sagen?

Warum werd ich auf "nen flotten Dreier" hin gewiesen, wo das jetzt nicht wirklich was ist, was ich in einem partnerschaftlichen Kontext ausleben möchte. Ich hab auch schon mit einigen mir nahestehnden Personen heut drüber gesprochen - alle meinten, dass sie auch kein problem damit hätten, wenn ich mit 2 Männern offiziell zusammen leben würde.

Die einzige, die wirklich ein nachhaltiges Problem damit hätte wär ich ;-)

Und daraufhin ist mir das eben bewusst geworden, worums eigentlich geht - für mich - nicht um das reale Ausleben von irgend welchen und irgend wessen Phantasien - sondern um meine tief drinnen liegenden Emotionen und Einstellungen.

Jetzt weiß ichs - jetzt kann ichs ändern - war ne schwere Geburt - sie ist vollbracht - schaun ma mal, was jetzt kommt - möglicherweise ja ne reale und partnerschaftliche Dreiecksgeschichte *lach*.

Abschliessend möchte ich noch all jenen, die ein nachhaltigew Problem mit mir haben wünschen, dass sie es für sich bald lösen können, weil - eh schon wissen - warum zieht wer mich MA an? Naja, weil sie/ers für irgendwas braucht. Und die, die mich als nett und freundlich und zuvorkommend kennen - freu mich auch über euch - schön, dass es euch gibt.

Samstag, 23. April 2011

Versuchungen

Boah - was für eine Nacht - was für Erkenntnisse. Ich frage mich ja schon seit geraumer Zeit, was immer wieder an mich heran getragen wird - was ich anziehe - warum - und weshalb - und überhaupt.

Auf der einen Seite sind es ganz tolle Geschichten - wirkliche Freunde, die mein leben bereichern - mit denen ich lachen und weinen kann - die mir wirklich zur Seite stehen - immer für mich da sind, wenn ich mal jemanden zum Reden brauche - oder die mich ganz einfach heraus fordern und anspornen - auf eine ganz tolle Art und Weise - in deren Gegenwart ich mich beflügelt fühle - und der Welt nen Haxn ausreissen könnte.

Aber wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten - und es kommen auch imemr wieder Alpträume aus meinen tiefsten Tiefen, die mich imemr wieder mal vor neue Herausforderungen stellen, mich und meine Position in der Welt immer wieder mal neu zu hinterfragen.

Heut früh beim Aufwachen stand dann irgendwie ein Satz vor meinem geistigen Auge:

Die Versuchungen, um heraus zu finden, wer ich wirklich bin - um dann auch dazu stehen zu können.

Irgendwie so - ich werde mit Situationen konfrontiert, die mich immer wieder zurück auf meinen Weg bringen - naja, manchmal eher zurück schleudern - aber gleichzeitig auch immer weiter vorwärts treiben.

Ich darf zur Zeit binnen kürzester Zeit tonnenweise Altlasten aufarbeiten - anschauen - hinterfragen - teilweise neu definieren - manche auch nur bestätigen und festigen. Eigentlich ist das, was grad läuft in meinem Leben ein unheimlich rasantes Spiel, wo ich in der ersten Reihe sitze - und jederzeit entscheiden kann, mit zu spielen - oder grad mal nur zu zu schauen.

Naja, nicht immer - bei manchen Fragen sollte ich mich einfach engagieren, weil, wen ichs nicht tu - dann kommen sie immer und immer wieder. Es fasziniert mich grad, wie sich mir Themen wie Synchronizität und Wertehierarchie auf eindrucksvolle Weise immer wieder neu zeigen - und mich zu neuen EntScheidungen heraus fordern ;-)

Zu kryptisch?

Sorry, aber sind die Gedanken, die mir seit Stunden durch den Kopf schwirren und mich nicht schlafen lassen :-) Und ich möchte auch nicht detaillierter drüber schreiben - sonst sitz ich nächstes Jahr auch noch hier - und eigentlich möcht ich in einer Stunde mit einer ehemaligen Schulkollegin legga frühstücken fahren.

Denn auch das gehört dazu - der Genuss des Lebens - in unterschiedlichsten Formen - mit möglichst wenig Mitteln möglichst lustvoll leben zu können - und bei mir auch - es mir wert zu sein, dass es genau so sein darf - und es ist einfach wunder-&-voll.

Was mir gestern so richtig bewusst geworden ist, war die Aussage meines PentaDesign Lehrers Andreas - der über meine Variablen in Bezug auf Farben bei der Auswertung der Daten der Human Design Matrix meinte - "Menschen mit diesen Variablen haben nichts mit Erfolg am Hut - die Tun um des Tuns willen - für die ist materieller Erfolg nicht wichtig."

Diese Aussage war für mich irgendwie ein FreiBrief für mein neues Leben - weil ich mir bis dahin selbst immer wieder Stress damit und dadurch gemacht hatte, dass "man" einfach erfolgreich zu sein hat - bzw. eben glauben zu müssen, erfolgreich sein zu wollen - auch, wenns mir persönlich jetzt nie wirklich wichtig war.

Für mich war immer mein Ziel - immer etwas mehr als genug Geld für ein gemütliches und lustvolles Leben zu haben - und wenn ich so über mein bisheriges Leben nachdenke muss ich sagen - immer dann, wenn ich davon besessen war, so richtig erfolgreich sein zu wollen - war das nie wirklich meins.

Jetzt hab ich umgeschwenkt - dank Andreas - er hat mri "meine Ausrede" geliefert, dass ichs mir endlich zugestehe, mich selbst zu verwirklichen - mich auf die Sachen zu konzentrieren, die mir wirklich wichtig sind - wichtig nicht, weil ich glaube, sie tun zu müssen, um igendwas zu erreichen - sondern, weil es sich einfach gut anfühlt, sie zu tun.

Das allein macht einen enormen Unterschied in der Lebensqualität aus.

Konkretes Beispiel - die Teilnahme an der aktuellen AMS-Maßnahme fühlte sich von Beginn an "gut" an - obwohl es vom Verstand her betrachtet absolut unlogisch war, warum ich dort hin sollte - da haben die Synchronizitäten voll zugeschlagen - und mich förmlich mit der Nase drauf hin gestossen, was ich grad lernen sollte.

Der angedrohte Job hingegen hat ganz was anderes bewirkt - mich endlich wieder drauf zu besinnen, was ich mir in Zukunft selbst zumuten möchte - wo meine Grenzen liegen, welche ich nicht bereit bin, zu überschreiten - oder zu unterschreiten.

Gemeinsam haben sie mich wach gerüttelt - auf eine jeweils unterschiedliche Art und Weise - und das find ich einfach super - zusammen mit einem Erlebnis gestern abend bin ich jetzt wieder klar, was meinen Weg ausmacht - von den tiefsten innersten Werten her.

Grenz.Überschreitungen

hmmmm - grosses Thema - ich werds in kleine Stückchen zerlegen ;-)

Ich habe im Laufe meines bisherigen Lebens einige Grenzen kennen gelernt - in unterschiedlichen Bereichen - manche habe ich akzeptiert - andere ignoriert - manche unbewusst niedergerissen - andere bewusst überschritten.

Manchmal war es nur ein kleiner Schritt - oftmals aber auch eine mächtige VerÄnderung, die durch derartige Aktionen eingeläutet wurde. Eines wurde mir im Laufe der bisherigen Erfahrungen immer wichtiger - mich mit mir selbst wohl zu fühlen - mich selbst lieben und achten zu können für das, was ich tue - und bin.

Und heute wurde ich mal wieder an eine meiner Grenzen geführt - und war für kurze Zeit versucht, eine der für mich wichtigsten Grenzen zu überschreiten - bzw. einen meiner höchsten Werte in Frage zu stellen. Ja - manche Versuchung ist einfach zu gross, um sie unbedacht vorüber ziehen zu lassen.

Doch letztendlich werde ich jetzt noch eine Nacht drüber schlafen - und dann mal in mich rein hören, was meine Intuition morgen dazu sagt - naja, heute - eigentlich. Aber ich glaub, ich habe mich eigentlich schon entschieden - weil ich hab so lange herum diskutiert, bis es eigentlich eh klar war, dass ich mich schon entschieden habe.

Ich fands heute voll spannend - weil ich während des ganzen Gespräches irgendwie ein "komisches Gefühl" im Magen hatte - sprich - meine Intuition zur Vorsicht mahnte - und es mir dann sofort ein dringendes Bedürfnis war, mit dem Menschen zu reden, den ich grad in solchen Situationen als meinen guten Geist betrachte - auch, wenn ich manchmal das Gefühl habe, dass wir fallweise von allen guten Geistern verlassen sind ;-)

Wie auch immer - während des Telefonates wurde mir noch einiges bewusst, was für mich nicht stimmte - schlagartig - klipp und klar - ich finds einfach nur fantastisch. Während ich an anderer Stelle immer heftiger und nachhaltiger Grenzen einreisse, baue ich in anderen bewusst welche auf - alles, was meinem tiefsten Inneren widerspricht wird nicht mehr schöngeredet - sondern den Fakten und Tatsachen ins Auge geblickt.

Und wenn irgendwas - und sei es noch so verlockend - meinen innersten Werten und Überzeugungen widerspricht - dann darf es gerne dort bleiben, wo es ist - und ich brauche mich nicht zwangsweise damit zu beschäftigen. Möge auch dieser Kelch an mir vorüber ziehen :-)

Freitag, 15. April 2011

wie "krank" ist das "System" eigentlich wirklich?

Ich wundere mich ja schon seit einiger Zeit mehr oder weniger heftig darüber, dass ich zu einer 5-wöchigen AMS-Maßnahme freiwillig verpflichtet werde, in der ich lerne, wie ich mich bewerbe.

Und auch alle meine realen Bekannten können sich eines süffisanten Schmunzelns nicht erwehren - so nach der Art - naja, endlich lernst das jetzt, was du jetzt über Jahre - bzw. eigentlich schon über ein Jahrzehnt selbst unterrichtet hast.

Fakten:
-> Ich bin Trainerin in der Erwachsenenbildung
--> seit 1993 für EDV
--> seit 1998 auch in AMS-Kursen (bfi Wien, bfi urgenland, seit 2000 Wifi NÖ)
--> seit 2001 auch im Bereich Berufsorientierung
--> 2006 habe ich in einer 9-monatigen Maßnahme im Wifi - vom AMS aus - sowohl EDV als auch ab und zu Berufsorientierung unterrichtet.
--> 2007 habe ich die gleiche Maßnahme geleitet für 6 Monate - da dann auch Einzelcoachings bezüglich Berufsorientierung für die Teilnehmer gemacht - und obiges unterrichtet
--> von 2009 auf 2010 habe ich in einem vom Bundessozialamt geförderten Projekt Menschen mit besonderen Bedürfnissen gecoacht, die großteils auch arbeitslos waren und gleicheitig dazu noch irgendwelche gesundheitlichen Probleme grösseren Ausmasses haben.

Ok - soweit mal die - auch beim AMS - aufliegenden Fakten.

Ich war über Jahre hinweg zugelassene AMS-Trainerin - zur Zeit bin ich es nicht, weil ich seit 2007 keinen vom AMS anerkannte Gender/Diversity-Auffrischungskurs gemacht habe.

In Kürze fahre ich jetzt zum AMS runter, zwecks "Fertigung Kursauftrag" - heißt, ich muss persönlich vorsprechen, um zu unerschreiben, dass ich ab Montag "freiwillig" an einer Maßnahme teilnehme. Im Zuge dessen wird mir erklärt, dass ich im Falle einer Weigerung für 6 Wochen keinen Bezug bekomme (kenne ich von Erzählungen meiner ehemaligen Teilnehmer)

Aber jetzt kam mir heut früh so ne Idee, die mich nachhaltig beschäftigt.

Was hält "das AMS" als Organisation von ihren Mitarbeitern?

Diese Gedanken, die seit meinem Aufwachen heute in meinem Kopf kreisen schockieren mich nachaltig - muss ich ehrlich gestehen.

Achja, für alle, die es noch nicht irgendwo gelesen haben - ich gehe jetzt 5 Wochen lang auf eine Maßnahme, auf der ich

-> den Arbeitsmarkt kennen lerne (mein 2.Ex war Betriebsratsobmann und Gewerkschaftsfunktioniär, davon hab ich also keine Ahnung)
-> wie ich mich bewerbe (siehe vor, hab ich jetzt 12 Jahre lang unterrichtet)
-> wie ich mich im Internet präsentiere (ok, kein Kommentar)
-> wie ich mir im Xing ein Profil anlege, damit ich auch von Recruitern gefunden werde (ich moderiere seit Jahren mit den einzigen beiden österreichischen Xing-Trainern eine der gößeren Gruppen dort - und bis vor kurzem noch 6 weitere)
-> bekomme eine Intensivschulung in Sachen Persönlihckeitsentwicklung (ich bin sysemischer NLP-Coach, PentaDesign-Coach, Suggestopädin, habe die Ausbildung zum NLP-Trainer absolviert, bin Trinergy® Master Practitioner ...)

Und jetzt nochmals die Frage - was haltet "das AMS" von seinen Mitarbeitern?

Ich habe jetzt 12 Jahre lang in AMS-Kursen unterschiedlichster Veranstaltungen unterrichtet - auch Berufsorientierung - und jetzt geht das AMS davon aus, dass ichs eigentlich gar nicht kann.

Und nein - ich weigere mich, es glauben zu wollen, dass sich im ganzen AMS niemand nix denkt - und es nur um ein Schönen der Statistik geht.

Wobei - interessanterweise habe ich die Einberufung zum Kurs auch von jemanden bekommen, der mich persönlich kennt aus der Maßnahme, in der ich die Leitung hatte.

Wobei ich von Beginn an gesagt habe, ich hab kein problem damit, die Maßnahme zu besuchen - und ich werde auch den Trainern nicht aufn Keks gehen - weil irgendwas kann ich sicher lernen - wenns auch vielleicht nicht unbedingt die kolportierten Inhalte sind.

Auf der einen Seite find ichs voll super, dass mein Trainer jemand ist, mit dem ich über Jahre hinweg in der Fachgruppe der WKO, wo die Energethiker dazu gehören - zusammen gearbeitet habe - und den ich als Reiki-Lehrer-Kollegen schon seit dem vorigen Jahrtausend kenne und schätze - und den ich seit meinem Ausscheiden aus den Energethikern eigentlich nichtmehr gesehen habe - könnten neue spannende Synergien entstehen.

Auf der anderen Seite finde ich es spannend, mal die Gruppendynamiken wirklich aus einer Metaposition zu beobachten und kennen zu lernen - als Teilnehmer ist es sicher spannend, die Rangordnungen nach Raoul Schindler in ganz neuer Form zu erleben - in der Praxis - ohne, durchs selbst unterrichten "abgelenkt" zu sein.

Und vielleicht gibts ja noch ganz andere Erkenntnisse, die mich letztendlich weiter bringen auf meinem Weg. Von daher freu ich mich schon auf den Kurs - sopervers das jetzt klingen mag. Aber halt die Gedanken von heut früh sind grad irgendwie leicht dämpfend.

Donnerstag, 14. April 2011

typisch Mann?

Irgendwie gibt es seit einiger Zeit den "running Gag" - oder auch die Aussage - meist zwischen uns Mädels - "naja, Mann eben" - oder - "naja, (b)ist halt auch nur ein Mann" - jetzt nicht unbedingt bös gemeint - aber trotzdem ;-)

Und grad vorher hab ich wieder was erfahren, wo ich echt hier sitze und nur mehr den Kopf schüttel - und Erinnerung an den Beginn des heurigen Jahres hoch kommen, wo ich in einer ähnlichen Situation war - und mir in etwa das gleiche dachte, wie gestern eine andere "Betroffene".

Vorweg "meine" Situation von Anfang des Jahres - eine kleine Gruppe von Menschen, die das Ende der Feiertage zelebrieren. Einer platzt mitten in die Runde - und hat mal überhaupt kein Problem damit, dass die anderen schon seit an die 5 Stunden zusammen feiern - und er eigentlich - ich würd mal sagen - zu dem Zeitpunkt als Störfaktor empfunden wird.

Naja, Mann eben

Etwas später - als die ersten Gäste bereits gegangen sind - entwickelt sich zwischen den beiden anwesenden Männern eine Diskussion über "Lokale in Wien, wo man(n) Frauen en Masse aufreissen kann".

Noch einige Stunden später - alle sind weg - bis auf den einen - der sich angeregt mit der Gastgeberin über Dinge unterhalten möchte, die sie überhaupt nicht interessieren - bzw. er ihr Dinge erklären möchte, von denen er zwar nur theoretisch einen Anflug von Ahnung hat - sie jedoch mit denen nachhaltige reale Erfahrung hat.

Ist jetzt vielleicht keine gute Voraussetzung, wenn man(n) zB meint, er würde sich jetzt ein Auto leasen, weil Kredit bekommt er keinen - und es sich partout nicht ausreden lässt, dass Leasing eigentlich nur ne teurere Form des Kredits ist - und wenn wer keinen Kredit bekommt - er auch kein Leasing bekommt - weil da die gleichen Voraussetzungen benötigt werden - und nein, Leasing ist nicht ganz was anderes wie Kredit - und nein - Leasing mach nicht das jeweilige Autohaus, sondern auch eine Bank - und wenn das partout nicht in den Sturschädel eines "Mannes" rein will, dann ist Frau möglicherweise auch für andere Themen irgendwann mal weniger aufgeschlossen.

Ok - Kurzfassung des Restes - irgendwann kam dann die - zu dem Zeitpunkt - weil siehe Diskussion über Leasing - und absolut unpassender Versuch, das Thema zu wechseln - Meldung "Es gibt viel zu wenig Liebe auf der Welt."

Ich gesteh - ich hatte keine Idee, was Liebe jetzt mit Leasing und Kredit zu tun haben könnte - aber ich kratzte die Kurve, indem ich nachfragte, worums jetzt grad wieder gehe - und die angesprochene Person rum zu drucksen begann, naja, alle machen sich nur unnötige Probleme, statt einfach liebevoller miteinander um zu gehen.

Zugegeben - um 2 Uhr früh - allein zu Haus mit einem derart nervtötenden Menschen - war ich jetzt überhaupt nicht mehr gewillt, mich von meiner besten Seite zu zeigen - vor allem nicht nach den vorhergegangenen Diskussionen - wo mir in Abrede gestellt werden sollte, dass Erfahrungen, die ich seit Jahrzehnten habe (Leasing) - oder die ich seit einem halbem Jahr real praktiziere (geringfügige Nebenbeschäftigung neben Arbeitslosenbezug) auch nur annähernd so sein könnten, wie ich sie permanent erlebe - weil irgend ein Typ, der sich selbst eingeladen hat - und partout nicht heim wollte - sich einbildete, dass alles ganz anders sei.

Wie auch immer - ich fragte ihn dann einfach direkt, ob er jetzt eigentlich grad von Liebe oder von Sex spräche - und worauf er jetzt wieder hinaus wolle - und er meinte dann, naja, nicht, dass ich glauben würde, dass er jetzt Sex mit mir haben wolle - es gehe einfach nur darum, dass es eben viel zu wenig Liebe auf der Welt gäbe.

Naja, sehe ich auch so - wobei ich einen wessentlichen Unterschied sehe, was die Begriffe Liebe und Sex bedeuten.

Und das hab ich auch ziemlich deutlich kommuniziert - so in etwas - "Sie sollten Liebe nicht mit schlichtem Sex verwechseln, da liegen Welten dazwischen - und beide bedingen sich auch nicht zwangsläufig."

Naja, er hörte mir auch da nicht zu - und bete weiter seine stekcen gebliebene Schalplatte weiter runter, dass es schade sein, dass es viel zu wenig Liebe auf der Welt - und unter den menschen gäbe. Achja, was mir damals in der aktuellen Situation auch aufgefallen war - er starrte bei seinem Rosenkranz der etwas anderen Art permanent ein Bild an - und fand es nicht mal der Mühe wert, mich - als seine inzige mögliche Gesprächspartner - an zu schauen, während er mit mir sprach.

Und als ich ihm um 2:30 bei heftigen Minusgrädern schlussendlich doch noch einfach vor die Tür setzte, konnte er es offensichtlich nicht glauben, dass er jetzt nicht bei mir wohnen dürfe, mit seiner doch so vorbildlichen Einstellung zum Leben.

Leute - kann doch nicht wirklich euer Ernst sein, dass ich neben einer potentiellen was.auch.immer - ob Sexpartnerin oder potentiellen überhaupt.Partnerin - mit anderen über die Möglichkeit diskutiert, wo ihr rattenscharfe Bräute aufreissen könnt, wenn ihr mal nen Notstand habt - und euch dann wundern, wenn Frauen, die dabei waren, sich dann nicht willfährig vor eure Füsse werfen und euch die Füsse lecken.

Gehts noch?

Andere Baustelle - anderes Beispiel - zwei Männer unterhalten sich - im Beisein von 2 Frauen - über die Möglichkeit, in bestimmten Lokalen in Wien Bräute auf zu reissen - einer der beiden meint - naja, wenn man(n) nen gscheiten Notstand hat, isses eigentlich egal, was man(n) zwischen die Beine bekommt - zur Not könne man(n) sie sich ja "schönsaufen" - und ausserdem von hinten seis meist eh erträglich - und ne halbe Stunde später dann eine der beiden fragt, ob sie jetzt eigentlich vielleicht doch mit ihm vögeln wolle.

Naja, siehe vor.

Also ich gestehe, ich bin ja froh, dass ich in de konkreten Beispiel als potentielles "Opfer" von Beginn an ausscheide - weil eine derartige Option möchte ich voraussichtlich eh nicht wirklich sein. Wobei wir vorher auch noch debattiert hatte, ob das jetzt für mich ein Lob sei, dass ich - als seine "eine seiner besten Freundinnen" - keine Option für Sex sei - so gesehen - bin ich froh ;-)

Könnte man jetzt allerdings auch genauso gut so verstehen, dass ich so potthässlich sein könnte, dass man(n) nicht mal mit der gewissen Ration Alk einen hoch bekommen könnte in meiner Gegenwart. Naja, möglich wärs schon *lach* - und nur angemerkt, dass meine Scheinwelt natürlich schon auch bis zu der negativsten Form der Interpretationsmöglichkeiten reicht.

Aber mal im Ernst @Jungs:

Seid ihr wirklich so schwanzgesteuert, dass ihr - bei entsprechend heftigen Notstand - alles flachlegen würdet, was nicht schnell genug bei 3 auf den Bäumen ist?

Und warum fällt mir jetzt grad noch ein lieber Bekannter ein, der auch immer wieder die These bestätigt "dumm f...t gut" - und mehr braucht man(n) ja gar nicht - da nimmt man(n) eine nervtötende Zicke in Kauf, wenn man(n) regelmässig das bekommt, was man(n) braucht.

Auch in einigen Internetforen laufen zur Zeit Diskussionen zu ähnlichen Thematiken - find ich grad echt voll cool - und vor allem, wenn sich man(n) mit derartiger Einstellung - also, wo kann ich die schäfsten Tussis aufreissen und flachlegen - letztendlich nix anderes abbekommt als scharfe Tussis - denen leider aber oftmals bereits andere den Verstand aus dem Kopf gef...... haben.

@Sorry an diejenigen welche - einige wenige, die ich bisher kennen gelernt hab - und von denen ich weiß, dass sie eine ganz andere Einstellung zu Frauen und Sex haben - wobei ich gestehe, sind eher wirklich die Ausnahmen.

Sonntag, 10. April 2011

hoch hinaus

Ich kann mich noch erinnern, wie ich meiner ExFreundin erzählte, dass ich mir jetzt mal wen chartern müsste, der meinen Dachboden ausmistet - und sie drauf meinte "warum machst das nicht selbst?"

Auf meine Antwort, weil ich nicht schwindelfrei bin und daher auch nicht von aussen mit der Leiter auf den Dachboden klettern will, kam ihre Frage "Was ist da oben, was du nicht sehen willst?" - und ich drauf wahrheitsgetreu meinte "Keine Ahnung, was noch nie oben, weil - siehe vor - nicht schwindelfrei - ab der 3. Stufe der Leiter."

Sie verstand es nicht - und ich machte mir doch echt bis heute Gedanken darüber, warum ich meine Angst nicht überwinde und einfach hoch klettere. Schliesslich hab ichs auch schon fallweise geschafft, die Lampen im grossen Raum unten zu wechseln - wobei ich meist warte, bis 2 kaputt sind, damits auf einmal geht *zugeb*.

Naja, morgen ist Sperrmüll - also lies es mir gestern keine Ruhe - und noch immer hall(t)en die Worte im Ohr - "was ist da oben, was dich daran hindert, hoch zu klettern und hin zu schauen?"

Antwort - nix - ausser einer Matratze - es ist ein ganz normaler Dachboden - unausgebaut - eigentlich schade um ihn - aber es ist absolut nichts Erschreckendes oben.

Aber - ja - genau - ändert nichts an der Tatsache, dass er (noch) nur mit Leiter von aussen "begehbar" ist - und ab der dritten Stufe der Leiter das Schwindelgefühl überhand nimmt.

Ok - ich könnte sicher etwas dagegen tun - nur - wozu?

Hat mich jetzt grad auch erinnert an die Aussage ihres Ex - kurz bevor die Freundschaft in die Brüche ging - "ist es nicht doch super, nen Mann im Haus zu haben, der kleine Arbeiten erledigt?"

Passt jetzt alles irgendwie nicht zusammen - in meiner Welt - ich mach mir alles selbst - und dann mach ich mich von wem abhängig, ders (aus meiner absolut subjektiven Sicht) absolut nicht wert ist, auch nur einen Gedanken unnötigerweise an ihn zu verschwenden.

Ok - ich habs heut nochmal getan - jetzt darf dich die beiden end.gültig ad acta legen - ich brauch keinen Mann im Haus, der mir fallweise Reparaturen erledigt - und ich brauch auch nicht selbst auf den Dachboden klettern.

Für beide Fälle gibt es Handwerker, die sowas liebend gerne tun - gegen Bezahlung - und die danach wieder abrauschen. Ich brauch es mir nicht antun, des lieben Frieden willen zurück zus stecken und es in Kauf zu nehmen, dass son Typ in meinem schon immer NichtraucherWohnbereich mit der brennenden Zigarette aufs Klo geht und sichs dort gemütlich macht.

Danke, dass dies alles heute wieder "hoch gekommen" ist - mit jeder Stufe der Leiter, die ich nochmals erklommen hab, weil ich gestern das Türl nicht gut genug zugemacht hab und es der Sturm wieder aufgeweht hatte.

All diese Gedanken kreisten in meinem Kopf:

Wie nachhaltig beeinflussen mich noch immer Worte einer ehemaligen Freundin?
Wie wichtig ist es, selbst auf einer Leiter rumturnen zu wollen?
Wie sehr belastet mich meine Höhenangst im täglichen Leben?
Daraus folgt - wozu sollte ich jetzt nachhaltig etwas dagegen unternehmen?

Weiters dann - zum anderen Thema - unabhängig davon, dass ich mir nicht mehr vorstellen kann, jemals irgendwen nochmals fix in meinem Haus zu haben - ausser Katzen - wenn ein Mann nur dafür gut ist, Reparaturen im Haus zu erledigen - dann darfs gern auch ein Handwerker sein - und von mir aus gern auch eine Frau ;-)

Und während ich wieder so meine Leiter vom Dachboden runter kletterte kam ich zu dem EntSchluss - ich bin eigentlich ein rundum glücklicher und zufriedener Mensch - ich hab mir - trotz Arbeitslosigkeit noch immer alle Handwerker leisten können - und ich werde es auch in Zukunft schaffen - ganz locker und gemütlich.

Ich war zwar jahrzehntelang verheiratet - zugegeben, mit unterschiedlichen Männern - doch wirklich brauchen tu ich keinen - also jetzt so als dauerhafte Beziehung - ich glaub, ich bin jetzt wirklich schon zu lange alleine, um mich nochmal umgewöhnen zu wollen.

So, wie es jetzt ist, ist es voll ok - ich hab nen lieben Freund, mit dem ich immer wieder Zeit verbringe - manchmal mit absolut tiefen und intensiven Gesprächen - manchmal "nur" arbeitenderweise und brainstormend - manchmal auch ganz ent.spannt das Leben geniessend.

Dann gibt es meinen göttlichsten aller Masseure, der meine Seele berührt und mich zum fliegen bringt, bei dem ich ab und zu für eineinhalb Stunden einfach abschalten und geniessen kann.

Und ich habe einen "gscheiten" Lover, der zwar manchmal einen Anstoss braucht, um mich wieder mal besuchen zu kommen - aber wenn er kommt, dann lässt er keine Wünsche offen - und - ganz ehrlich - ich bin froh, wenn er nach einer Kuscheleinheit danach - einfach wieder geht.

Zusätzlich gibt es einige wenige Freunde, die mich manchmal fordern, die mir Denkanstösse liefern - welche mich in Riesenschritten immer weiter bringen - und denen ich mich auch in jeder Hinsicht an.ver.trauen kann.

Was will ich mehr?
Nichts

Alles, was noch zusätzlich kommt ist ein Geschenk, welches ich dankbar annehme ;-)


Noch was zu "hoch hinaus"
Ich habs auch auf mein Leben umgelegt - will ich wirklich "hoch hinaus"?

Will ich mir weiter was vor.schwindeln, um die Karriereleiter immer höher und höher klettern zu können? Welchen Maßstab ist es, dass ich das wollen sollte? Meiner? Scheint irgendwie nicht so, denn sonst wär ich eben schwindelfrei - und würde permanent in luftigen höhen herum turnern.

Klar, da gibts noch immer die Idee mit meinem RomanBestSeller - mit dem würde ich reich werden - auch finanziell reich - doch wirklich wichtig war er - mir - noch nie - und wird es auch nicht werden - wenn er "passiert" isses voll ok - falls nicht, allerdings genauso.

Ich schreibe für mein leben gern - meine 4 bisher erschienen Bücher entstanden, weil sie mir ein Bedürfnis waren - ein Bedürfnis, meine jeweiligen Ausbildungen ab zu schliessen - für mich - auf meine Art - und eines war eben auch einfach "passiert" - aus einer Spielerei über die Weihnachtsfeiertage.

Wenn es irgendwo nen tollen unselbständigen Job für mich gibt - bitte her damit - ich habe kein nachhaltiges Problem damit, wieder jeden Tag in der Früh auf zu stehen - falls mich allerdings keiner wirklich findet, werde ich - sobald es wieder möglich ist, ohne, dass ich ein nachhaltiges Problem bekomme - schauen, dass ich meine Selbständigkeit wieder aufnehme - oder wie auch immer.

Ich mag mich nicht mehr dazu zwingen, etwas zu tun, was mir keinen Spaß macht - warum sollte ich irgendwo als Verkäufer anfangen, wenn ich genau weiß, dass ich auf diese Leiter nicht steigen möchte - unter keinen Umständen - ich kann nicht verkaufen - und ich will nicht verkaufen - also warum sollte ich Kurse machen, um verkaufen zu lernen?

Es gibt so viel, was ich beherrsche - wirklich kann - wo ich auch absolut effizient und wirtschaftlich zum Einsatz kommen kann - wär doch gelacht, wenn es nicht einen Job gibt, der voll für mich passt - warum sollte ich mich verbiegen müssen, um etwas zu bekommen, was nicht meins ist?

Ich bin überzeugt davon, dass ich auf meinem für mich richtigen und stimmigen Weg bin - und werde diesen auch weiterhin nach besten Wissen und Gewissen geniessen ;-)

Samstag, 9. April 2011

Sexy Jungs

Irgendwie kamen wir gestern abend auch auf das Thema Sringtanga - naja, eigentlich haben wir über offene und definierte Emotionalzentren in Bezug auf die Human Design Matrix diskutiert - aber zu Emotionen gehört auch Sex - und dann kam eine lustige Geschichte - wo mir dann auch einiges dazu einfiel.

Thema war "anbraten" - im Zuge einer exzessiven Feier - wo letztendlich dann ein Mann meinte, er habe einen tollen Body - und er habe auch nen Stringtanga an - und dies dann am Tisch strippenderweise demonstrieren musste.

Da fiel mir ein, dass ich nen Bekannten hatte, der damals meinte, er strippt für mich bei meinem Geburtstag - und ich daraufhin meinte - du, nicht nötig, ich steh nicht auf sowas - aber er drauf bestand, dass er nur noch ein paar Kilo abnehmen muss, dann sei er wieder perfekt - und es würde für mich ein Genuss sein, ihn strippen zu sehen.

Gottseidank hat sich das Thema wischeneitlich erledigt - sonst wäre mir das vielleicht wirklich noch bevor gestanden ;-) Wobei ich - auch ohne Strip - zwischenzeitlich seinen Körper bewndern durfte - und - ich verzichte dankend auf den Strip.

Warum ist das jetzt aber so, dass wir so eine unterschiedliche Wahrnehmung haben?

Ich hatte da schon mal ein ähnliches Erlebnis - ein Mann mit errigierten Penis dachte, ich sinke jetzt gleich vor Ehrfurcht vor ihm in die Knie - und ich meinte nur - wenn er dann mal wieder von seinem Trip runter sei, können wir gerne noch nen Kaffee trinken, bevor er unverrichteter Dinge wieder geht.

Jungs - mich persönlich turnt das wirklich einfach nur ab.

Zwischenzeitlich bin ich mir jetzt schon verkorkst und komisch vorgekommen, weil auch meiner jetzt jahrelang beste Freundin beim Anblick eines nackten Männerkörpers mit knackigem Po der Sabber im Mund zusammen gelaufen war - und ich viele Frauen kenne, die es einfach anziehend und erotisch finden - einen Mann "in voller Pracht und Männlichkeit" vor sich zu sehen.

Und?
Was sollte mich da dran reizen?

Wobei - stimmt so nicht - mich reizte es bisher schon immer wieder - entweder zu nem Lachanfall - oder zu der Frage "Und? Hat Mann sonst auch noch was zu bieten wie nen Ständer?" Weil wenns nur um das geht, fahr ich zum Leiner - die haben Kleiderständer in unterschiedlichsten Ausformungen.

Ich finde nacke Männerkörper in keinster Weise erotisch - also nicht, wenn sie sich aufreizend vor mir posieren und unterstellen, dass mich das jetzt zu irgendwas veranlassen könnte, was sie gerne hätten.

Auf der anderen Seite empfinde ich mich auch nicht wirklich als prüde und verkorkst - wenns passt ;-) Aber dazu gehört eher ganz was anderes, als das Protzen mit der Männlichkeit.

Ineressanterweise bin ich jetzt gestern eben auch wieder drauf gekommen, dass ich auch mit dieser Sicht nicht ganz allein auf weiblicher Flur stehe - und das war ein ganz tolles Aha-Erlebnis - es gitb doch wirklich auch andere Frauen, denen andere Werte an einem Mann wichtiger sind, als ob der jetzt den optimalen Körper hat.

Mittwoch, 30. März 2011

WitchDesign = WebNanny

Ich hatte in letzter Zeit wieder einige berufliche Aha.Erlebnisse - und jetzt auch beschlossen, meine bisherigen WebDesign Seiten demnächst komplett um zu modellieren.

Ausschlaggebend dafür war eine Aussage eines Kunden und lieben Freundes, der meinte - "eigentlich bist du ja gar keine wirkliche WebDesignerin - du bist eher eine OnlineJournalistin" - und diese Aussage hat mich sehr angesprochen.

Und mir ist in den letzten Tagen auch bewusst geworden, warum mich einige meiner "alten Aufträge" nicht wirklich befriedigt hatten - also letztendlich dann auch keinen Spaß machten - und einige gibts, die waren immer schon freudvoll - und sinds noch immer.

Ich mags nicht, wenn mir die Seiten meiner KundInnen mehr am Herzen liegen als denen.

Konkret - gab einige KundInnen, die mein(t)e, sie wollten eine Seite im Netz, hätten aber überhaupt keine wirkliche Vorstellung, wie die ausschauen solle - und ich hab dann Vorschläge unterbreitet - sie haben sich eine ausgesucht - und wir haben sie gemacht.

Mit allen diesen Seiten bekam ich über kurz oder lang Probleme - entweder kam dann jemand, der ihnen ein "professionelleres Angebot aufschwatzte" - oder irgendwelche Verwandten "übernahmen" den Job.

Und jetzt ist mir der Unterschied aufgefallen:

ich bin keine Leihmutter
ich adoptiere keine WebPageBabys
ICH BIN NUR DIE NANNY

Eine HomePage im Internet ist immer das Baby des jeweiligen Kunden / der jeweiligen Kundin - Sie sind die jeweiligen Elternteile - ich betreue nur die Seite - schaue, dass aus den Seiten das wird, was sich die Eltern vorstellen - bringe ihr Laufen bei - helfe ir dabei, sich in der Welt zu positionieren.

Ich adoptiere das Baby nicht, um es groß zu ziehen.

Wenn Sie ein Kind wollen, dann kümmern Sie sich auch drum.

Ich kann und mag nicht (mehr) zaubern.

Und ohne Inhalte kann die schönste Seite auf Dauer nicht bestehen.

Aber die Inhalte können nie von mir kommen - die Basis - das Baby - ist Ihres - ich kann die Kleidchen nähen und ein paar Mascherl ins Haar setzen, damit das Mädel lieb ausschaut - oder ich kann ihm einen Gehstock schnitzen, damit der Junge auf den Berg wandern kann.

Aber ich werde "Ihr Kind" nicht adoptieren - wenn Sie eine erfolgreiche WebSeite im Netz haben wollen, dann brauche ich rechtzeitigen Input - um die Aufmachung und Ausformulierung kann ich mich gerne kümmern.

Ich mach auch gern die Verbindung in der Welt des Social Media-Netzwerkes wie Xing und Facebook und Twitter - aber Ihr WebAuftritt muss Ihnen am Herzen liegen - sonst lassen Sie es lieber bleiben - und wurschteln so weiter wie bisher.

Es ist - für mich - einfach nur schön, das WebPageBaby eines anderen Menschen heran wachsen zu sehen - gemeinsam mit den Eltern die jeweiligen nächsten Abschnitte und Teilziele zu planen - und dann in die Realtiät um zu setzen.

Ich werde auch weiterhin - in beschränktem Ausmass - Hebamme spielen, indem ich einen Blog bei wordpress.com erstelle und das Design dem Kundenwunsch entsprechend gestalte - aber in erster Linie geht es mir um die effiziente Aufbereitung von Inhalten.

Und nein - ich mache keine Seiten für PowerSeller - die sind mir persönlich zu ....... - keine Ahnung, wie ich das jetzt halbwegs nett formulieren könnte ;-) Ich putze keine künstlichen Christbäume auf, um sie dann als NonPlusUltra eines echten Tannenbaumes zu verkaufen.

Ich betreue in Zukunft nur mehr Seiten von Menschen, die auch wirklich hinter ihrem WebPageBabys stehen - die sich damit identifzieren können, dass es ihr Kind ist - und die mich eben nur als Nanny damit beauftragen, dieses Baby ins rechte Licht zu rücken.

Montag, 28. März 2011

Perpetuum Mobile

Ich hab grad in meinem Vereinsblog einen neuen Artikel gepostet unter dem Motto : Gleich und gleich gesellt sich gerne und möchte hier noch etwas ausführlicher auf diese Thematik eingehen.

Ein uralter Spruch, dem ich vielleicht bisher zu wenig Bedeutung zugemessen hatte - vor allem auch in Hinblick auf das "Gesetz der Anziehung" - bzw. ich hatte schon immer wieder mal drüber nachgedacht - aber so wirklich begreifen, worums gehen könnte - fange ich erst schön langsam an.

Ausschlaggebend sind wieder einige Ereignisse in meiner unmittelbaren Umgebung, welche grosse Ähnlichkeiten aufweisen - und mich eben dazu veranlasst haben, mich wieder etwas intensiver mit dieser Thematik zu beschäftigen.

Als erstes grosses Beispiel kommt mit das Stichwort "Mangelbewusstsein versus Fülle" in den Sinn, was ich ja letztens schon angeschnitten habe - seit ich so die grundlegendsen Fixkosten gedeckt habe, fällt auch der Rest viel leichter - wird immer spielerischer - und macht auch unheimlich viel Spaß - aber der Weg bis hierhin war schon mit heftigen Felsbrocken gepflastert - eigenen - selbst aufgehäuften - naja, jetzt sind die meisten weg - und der Weg ist irgendwie richtig gemütlich und bequem begehbar ;-)

Dann ist so ein grosses Thema meines aktuellen ErLebens - Freunde - oder eben ehemalige - die mir das im Aussen aufgezeigt haben, was ich im Innen nicht sehen konnte - oder wollte - speziell denke ich da jetzt an meine beruflichen Überlegungen.

Ich habe immer irgendwie "gekämpft" - ums Überleben - nie um Beziehungen - das ist mir in den letzten Tagen so richtig bewusst geworden - und viele Beziehungen und Freundschaften sind auch am beruflichen gescheitert - weil ich extrem dünnhäutig reagier(t)e, wenn mir wer an die materielle Existenz ging - das war bei meinem LetztEx genauso wie bei meiner ehemals besten Freundin - ich stecke viel weg - kann mich mit vielen Dingen arrangieren - aber wenn wer nachhaltig an meinem beruflichen ÜberLeben kratzt, dann werd ich absolut aprubt und nachhaltig "nüchtern" und auch "berechnend" (im wahrsten Sinne des Wortes).

Aber anscheinend habe ich das bisher auch gebraucht, um über jegliche Art von "Beziehung" nach zu denken, dass sie mir nachhaltig an die Existenzgrundlage gingen, bevor ich eben "wach" wurde. Wie auch immer - gibt einige Lernerfahrungen der letzten Zeit, die mich jetzt auch in diese Richtung hellhöriger gemacht haben.

Nächster Punkt - mein unmittelbares Umfeld - oder auch das von anderen Menschen - allerdings eben wieder am eigenen Beispiel, weil da kann ich nachhaltig mitreden ;-)

Ich hatte vor Jahren in AMS-Projekten unterrichtet und diese auch geleitet - also eigentlich ein "guter Job" - schon - nur, dadurch wurde mein Rettersyndrom jetzt eher noch nachhaltiger aktiviert, als es vorher eh schon war - und ich ließ mich immer mehr in die Problematik mit rein ziehen - bis ich letztendlich auch genau dort gelandet bin - Arbeitslosigkeit - Notstand.

Hab ich aber auch gebraucht, um wieder um zu denken - nämlich - wie komm ich da jetzt schnellstmöglich wieder raus - weil mit 52 nen neuen unselbständigen Job ist jetzt nichts, was man mir an jeder Hausecke anbietet. Und die, die ich bekommen könnte, sind Keilerjobs, die jetzt auch nicht das ist, was ich wirklich kann - aber das ist ein anderer Punkt, den ich auch schon hinterfrage - weil er eben auch so nachhaltig und penetrant immer und immer wieder kommt in den letzten Wochen ;-)

OK - wie kratze ich jetzt die Kurve?

Und hiermit komm ich zu nem anderen Beitrag im Vereinsblog von vor einigen Tagen - Energie folgt der Aufmerksamkeit

Solange ich mir überleg, wie ich aus der Arbeitslosigkeit wieder raus komme - worauf richtet sich meine Aufmerksamkeit? Genau - auf die Arbeitslosigkeit - die sich dadurch noch mehr verstärkt - und die Abwärtsspirale immer weiter in den Boden bohrt.

Irgendwie hatte ichs zu Beginn auch nicht wirklich geschafft, mir zu überlegen, was ich gerne statt dessen möchte - also irgendwie kamen da keine klaren "Bilder" - ich konnte es nicht wirklich gut ausformulieren - und überhaupt halt alles, was zu einem erfolgreichen Manifestieren beiträgt.

Also hab ich weiter gewurschtelt - hab mir von meiner damaligen Freundin immer und immer wieder vor Augen führen lassen, dass ich vielleicht ja gar keinen unselbständigen Job mehr haben möchte - bzw. damit nicht zufrieden sein dürfte - und wollte den Verein forcieren, der mir zwar am Herzen liegt - aber nicht das Einzige sein wird, was ich in Zukunft tun werde.

Wobei - wenn sich 2 streiten - freut sich der Dritte - weil auf die Idee, dass es noch Alternativen zu - Verein muss endlich gscheit in die Gänge kommen - und - ich brauch nen unselbständigen Job - geben könnte, waren irgendwie nicht greifbar - obwohl ich mir "bestellt" hatte, dass ich endlich wirklich eine Beschäftigung finde, die mir Spaß macht - und auch wirklich gutes Geld bringt.

Ich war anscheinend noch immer auf die "falschen" Themen fixiert, denn es klappte nicht um die Burg - und dann kam das absolute aus - die Grundlage des Vereins war von einer Sekunde auf die andere weg - ich rettete zwar kurzfristig den Verein an sich - überlegte aber nachhaltig, ob ich ihn nicht auch eliminieren soll - weils eben so war, wie es war.

Und ich fing mir eine nachhaltige Magengeschichte ein - lag über den Jahreswechsel darnieder - und dachte weder an Job noch an Verein - mir gings nur bescheiden - ich beschäftigte mich mit anderen Themen - mit der Human Design Matrix - mit den Möglichkeiten eines echten "funktionalen Pentas" - und - Energie folgt der Aufmerksamkeit - am 5.1. "sprang" mich genau das förmlich an.

Die Geschichte mit dem Verein hatte ich auch schon an unterschiedlichen Stellen erzählt - und es wird immer grenz.genialer - irgendwie läuft alles wie von selbst - funktionieren Alle, auch wenn wir nicht ständig beisammen picken - und wir ergänzen und bereichern uns einfach permanent und gegenseitig.

Und als ich mich dann voll auf den Verein konzentrierte kamen dann die "Keilerjobs" - und ich stand mal wieder vor der Thematik - wie schaff ichs, mich selbst besser zu verkaufen? Und die Antwort auf die Frage kam in einem Gespräch zu einem ganz anderen Thema:

"Ich finde, du bist richtig gut in diesen ganzen Social Media Dingen. Was hältst du davon, wenn ich das jetzt in die Hand nehme, dich auch wirklich gscheit zu verkaufen?"

Voila - das isses - und es geht noch viel weiter - weil da eben noch viel mehr damit einher geht als nur, mich als SM-Fuzziline zu verkaufen - mittlerweile geht alles eher in die Richtung, dass sich meine WebDesign-Geschichteln um.wandeln in Online.Journalismus - weil ich eben nicht unbedingt die Grafikerin bin, sondern eher die, die aus relativ wenig Vorgaben tonnenweise Inhalt bastelt :-)

Auch das Drumherum flutscht auf einmal ganz von selbst - Christoph machte Libellchen ein Buch aus ihren eigenen Geschichten und motiviert sie dadurch, dass wir bis zum Tag der offenen Tür gleich auch ihr zweites aufliegen haben werden.

Ich bekomme Geschenke für mich persönlich und für mein Wohlbefinden - und fürn Verein echt kostengünstige Angebote - gerade rechtzeitig auch zum Tag der offenen Tür - irgendwie kommt mir alles grad vor, wie Zahnräder, die frisch geschmiert sind und in einander greifen.

Weiters hatte ich über die Feiertage beschlossen, dass ich mir keine nervenden Bekannten mehr geben möchte - also jene, die zwar gerne und immer wieder zu mir kommen - aber mir letztendlich nur die Zeit stehlen - und mir nichts - teilweise absolut nichts - positives bringen - nicht mal irgendwelche Lernerfahrungen - ausser, dass mir meine Zeit zu schade ist, um mich mit keifenden Tussis ab zu geben.

Und witzigerweise funktioniert auch das, ohne dass ichs jetzt explizit kommuniziert hätte - alleine der Beschluss - nö - taugt nix - geb ich mir nicht mehr - hat einige aus meinem Leben verschwinden lassen, die früher doch nachhaltig präsent waren.

Aber gibt natürlich schon auch noch immer "Problemfälle" - die zwar wissen, dass sie Schrott produzieren - und auch, dass das, was sie grad tun, auf Dauer nicht gut gehen kann - aber trotzdem noch nicht bereit sind, daran etwas zu ändern - naja, wird auch immer leichter für mich, mich damit ab zu finden, dass da Hopfen und Malz verloren ist - und es nur meine Zeit kostet, die ich lieber mit kreativen Spielereien füllen könnte, denn mir zum 100. Mal die gleiche Litanei an zu hören.

Wobei es dabei schon auch wieder ein Aha.Erlebnis gab vor Kurzem - eben, dasss besagte Person mir immer und immer wieder erklärte, er hört es einfach nicht, wenn seine Tussi dauernd rum keift - und im Prinzip hab ich nichts anderes getan - weil ich ihn mag - und drum hab ich mir seine Schallplatte eben hunderte Male immer und immer wieder angehört.

Bei ihm liegt meine Aufmerksamkeit noch darauf, dass ich glaube, dass noch nicht alles verloren ist - vor allem hoffe ich noch immer, dass er das auch glaubt, was er sagt - und dass er wirklich halt noch etwas braucht, bis seine Erkenntnisse auch wirklich so weit gesackt sind, dass er sie realisieren kann.

Doch ich bin jetzt auch so weit, dass ich sag - ok - bis Ende des Monats geb ichs mir noch - wenn sich dann nichts Nachhaltiges ändert - und sei es nur, dass er endlich dazu steht, dass er ohne sie nicht leben will - dieses hin und her geht mir auf den Geist.

Wenn er sagt, er liebt die Tussi - dann soll ers tun - gehe hin in Frieden - oder in einer jahrzehntelangen MegaKeiferei - aber wenn er mir erzählt, dass er nichts für sie empfindet - aber sie nicht einfach auf die Strasse setzen kann - und deswegen nicht "Schluss machen kann", dann glaub ich das langsam aber sicher nicht mehr.

Beide Fälle können mir aber nicht nur gleich.gültig, sondern egal sein - er ist weder mit mir verwandt noch verschwägert - er ist einfach ein Freund - und ich muss es mir nur immer und immer wieder bewusst machen, dass ich ihn "nicht retten kann" - wenn er ins Verderben laufen möchte - was jetzt nicht meine Aussage ist, sondern seine - dann muss erst tun - allerdings ohne mich an seiner Seite.

Wobei, das hab ich ihm schon deutlich gesagt - falls er sie heiratet sollte er nicht damit rechnen, dass ich bei dieser Komödie von Hochzeit auftauche - und wenn er sich von ihr ein Kind anhängen lässt, braucht er auch nicht zu mir heulen kommen.