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Donnerstag, 27. Dezember 2012

Energie-Vampire

Ohoh - danke - deutlicher hätts jetzt nicht sein können. Einerseits bekam ich von Töchterchen zu Weihnachten die ersten beiden Staffeln von "Vampire Diaries" auf DVD geschenkt - und dann stolperte ich grad flächendeckend in facebook über den Beitrag

6(66) beißende Warnsignale, dass Deine Freunde emotionale Vampire sind

Und mir fällt natürlich sofort "mein Zoo" ein, wie ihn meine Tochter immer bezeichnete - die Frauen und Männer in meinem Leben, die immer wieder "bissale komisch" waren - ich mich aber trotzdem immer und immer wieder bemühte - freundlich und nett zu bleiben - manchmal jahrelang - bis es mir reichte - und ich sie kurzerhand raus schmiss - oder in sonst irgend einer Form ent.sorgte.


Dienstag, 18. Dezember 2012

Ich sag ja eh nur die Wahrheit .....

..... und keiner will sie hören, bzw. re.agieren die Menschen aggressiv drauf.

Das ist ein Satz, den ich in dieser oder einer ähnlichen Form in letzter Zeit immer wieder höre und der mich dazu veranlasst, mal wieder drüber zu reflektieren, warum er grad jetzt - wieder - in meinem Leben auftaucht.

Warum wieder?

Weil ich den vor Jahrzehnten zur Genüge gehört hatte - mir wurde schon schlecht, wenn dieser Satz fiel - dieser Satz von einer Person, die - aus meiner Sicht - gelogen hatte, dass sich die Balken bogen - sinnlose Lügen - vollkommen grundlos - sie erzählte einfach nur Unwahrheiten - solange der Tag lang war.


Samstag, 15. Dezember 2012

Ewigkeit

Ewigkeit, das klingt so lang .......

So beginnt der Song eines ganz lieben Freundes, der mich grad auch wieder mal veranlasst hat, über genau die Themen nach zu denken, die dabei besungen werden ;.(

Und nach 3 Scheidungen und einem kurz zurückliegenden Ende einer dreimonatigen "Beziehung" darf ich da ganz sicher mitreden - würd ich mal behaupten - zumindest darüber, dass nicht immer alles "für ewig" sein muss, was ist - oder mal war ;-)


Dienstag, 11. Dezember 2012

gleich platze ich ;-)

Naja ich bin echt nah dran - aber bin ja eh selbst schuld, warum tu ichs mir auch an? Naja, weil ich eben mal wieder nen Vertrag unterschrieben habe - bis 21.2.2013 - und drum will ich ihn fertig machen - und bis zur bitteren Neige auskosten - wobei die akute Herausforderung eh nur mehr bis nächsten Montag dauert.

Nein - ich bin nicht grundsätzlich und generell gefrustet - und mir macht die Arbeit eigentlich voll Spaß - bis auf ein paar Ausnahmen - und vor allem, wenn es so Schlag auf Schlag geht - und sich voll krasse konträre Thematiken binnen Sekunden abwechseln - da schleudert es mich manchmal *zugeb*.

Ich bin ja Trainerin in AMS-Maßnahmen - sprich, ich arbeite mit Langzeitarbeitslosen mit unterschiedlichsten Thematiken und Backgrounds. Bis jetzt wars eigentlich immer irgendwie so, dass nie Niemand wirklich in diese Maßnahme gehen wollte - und alle immer voll ätzend rumgemotzt hatten.


Freitag, 7. Dezember 2012

ich hab keine Ahnung vom Leben ;-)

Jein - ich habe genug Ahnung von meinem Leben - ich habe wenig Ahnung vom Leben anderer Menschen - und bei vielen auch gar kein Interesse daran, es wissen zu wollen - oder sollen - geschweige denn - zu müssen :-)

Wie komm ich drauf?

Durch nen Kommentar nebenan

Anonym Anonym hat gesagt...
Ahnung hast du ja nicht viel. Weder von Libe, Sex ...noch von der Welt. Schrecklich, soviel dummes Zeug lesen zu müssen...


Ich gestehe, gibt an diesem Kommentar einige Dinge, die mich - wieder mal - zum Schreiben veranlassen ;-) Ja - stimmt - irgend einen Grund find ich immer *zugeb*


Donnerstag, 6. Dezember 2012

der Typ auf dem Stein

Menno - wie präsent dieses Thema grad wieder hoch kommt ;-)

Vorab mal die Vorgeschichte - da gabs einen hexischen FeierTag, wo uns ein gemeinsamer Freund die Karten legte - also eigentlich nur einer von uns - aber irgendwann im Laufe der Diskussion klinkten wir uns großteils ein und lauschten seinen Worten - viele der Anwesenden fühlten sich angesprochen - und ich kann für mich sagen - jupp - war so :-)

Der Typ auf dem Stein ==> von Libellchen

Mir persönlich war zu diesem Zeitpunkt bewusst, dass "mein Typ auf dem Stein" genau der war, der uns die Karten legte - jener Mann, in den ich mich verliebt - für den ich mich öffnete - und der mich abwies - was allerdings nichts daran änderte, dass wir tortzdem "Freunde blieben" - anfänglich von mir weiterhin mit der Hoffnung auf "mehr" - nach Jahren dann eben "nur" noch Freunde ;-)


Mittwoch, 5. Dezember 2012

Man kann nicht entscheiden, in wen man sich verliebt ....

.... lautete grad der Beginn eines Bildes auf Facebook - und veranlasst mich mal wieder zu der Feststellung - doch - kann man - naja, zumindest frau - bzw. kenn ich ausser mir noch mindestens eine Person, die das kann.

Drauf gekommen war ich in meiner vor Kurzem beendeten Kurzzeitbeziehung, als eine Freundin bei uns war, die u.a. meinte, dass sie "bewusst entscheidet, ob sie sich in einen Mann verliebt". Ich dachte mir nichts dabei, weil ich das auch von mir kenne - aber als sie gegangen war, musste mein damaliger Freund dies eben kommentieren - ziemlich genau wie auf dem Bild in Facebook:

So ein Schwachsinn, man kann nicht entscheiden, in wem man sich verliebt.


Dienstag, 4. Dezember 2012

NEIN = NEIN

Was genau an NEIN ist unklar?
Das erste N?
Das zweite N?
Oder das EI dazwischen?

Ja - ich bin eine Frau - aber wenn ich NEIN sage, dann meine ich genau das ==> NEIN

Wenn ich VIELLEICHT meine, dann sage ich ==> VIELLEICHT
Wenn ich JA meine, dann sage ich ==> JA
Und wenn ich über irgendwas nachdenke, dann sage ich, dass ich noch darüber nachdenken muss.

Mich fasziniert das ja, wenn Männern dauernd erklärt wird, dass Frauen, wenn sie NEIN sagen, eigentlich immer VIELLEICHT meinen - und wenn sie VIELLEICHT sagen eigentlich JA meinen - nur, bei mir persönlich spielts das nicht - und bei vielen anderen Frauen auch nicht.


Montag, 3. Dezember 2012

ich will etwas anderes

Ein leidiges Thema, seit ich wieder als Trainerin in AMS-Maßnahmen unterrichte. Da gibts monatliche interne Bewertungen - meiner Leistung - und den Rahmenbedingungen allgemein. Und nach jeder schriftlichen und anonymen Befragung gibt es ein Gespräch darüber - wie gesagt - immer am Monatsende - in einem 3-monatigen Kurs - sprich, 3x.

Anonym deshalb, weil ich nicht weiß, wer was angeklickt und kommentiert hat - aber ich sehe eine detaillierte Statistik - und naütrlich die jeweiligen Kommentare - und spätestens nach der ersten Befragung wissen das auch die TeilnehmerInnen - also würden es wissen, wenn sie auch nur irgendwann zuhören und mitdenken würden.


Sonntag, 2. Dezember 2012

Abgang

DAS Thema der letzten Monate - und alles nur, weil ich nicht geglaubt hatte, dass es wirklich sowas geben könnte - dass man(n) einfach nicht verstehen will und kann, dass Dinge für eine "potentielle" Partnerin ganz anders sein könn(t)en als er glaubt.

Ich schreibe hie rmeine Sicht meiner letztendlich wieder mal gescheiterten Nicht.Beziehung - weil es eigentlich von meiner Seite her von Beginn an klar war, dass ich weder auf der Suche nach einer neuen Beziehung war - noch unbedingt eine wollte/brauchte - und weil ich jetzt endlich die ganze Geschichte - für mich - end.gültig abschliessen möchte.

Ja - auch öffentlich meine Sicht darlegen möchte - nicht, um ihm zu schaden - sondern mich davon zu be.freien. Wenn ich etwas niederschreibe, dann brauch ichs mir nicht länger merken

Sonntag, 25. November 2012

Liebe ist ......

.... ein grosses Thema, dass wahrscheinlich nie in seiner ganzen Komplexität erfasst werden kann und wird. Warum dann trotzdem zum Thema machen? Weils halt mal wieder (m)ein Thema ist.


  • Ich liebe Dich
  • Ich hab Dich lieb
  • Ich mag Dich


Stimmt - da liegen Welten dazwischen - zumindest in meiner Welt. Allerdings bin ich mir auch bewusst, dass es für andere nicht so ist. Ich für mich hab eigentlich noch selten jemanden ernsthaft gesagt

Ich liebe Dich

Eigentlich hab ichs noch nie zu jemanden gesagt - weils auch nie wirklich gepasst hätte - zu dem, was ich für den jeweiligen Menschen empfand.

Ich hatte ja jetzt grad wieder über 3 Monate einen Mann in meinem Leben, der gerne eine "Beziehung" gehabt hätte - und der mir eigentlich schon in der ersten Woche sagte, dass er mich liebe - so richtig - ich liebe dich - und ich habs weder geglaubt, noch in einer ähnlichen Form geantwortet.

Wir hatten auch mehrmals darüber gesprochen, dass ich ihn nicht in der Form liebe, wie er es bei mir tut - er hats aber einfach nicht zur Kenntnis genommen.

Keine Ahnung, dachte er, ich wollte "weibliche Spielchens spielen" - oder war es ihm einfach nicht möglich, an zu er kennen, dass es Menschen gibt, die sagen, was sie empfinden - und auch, wenn sie nichts empfinden, dies zu kommunizieren.

Ich hatte in den letzten 3 Monaten den tollsten Sex meines Lebens - ich hatte es das erste Mal geschafft, den Kopf aus zu schalten - den Verstand ruhig zu stellen - und wirklich nur die Momente der Zweisamkeit aus zu kosten.

Es war ein tolles Erlebnis - aber es war - mir - von Beginn an klar, dass mir persönlich "nur Sex" einfach zu wenig ist, um ein gemeinsames Leben zu führen - ja, nicht mal zu planen - und ich hatte es immer und immer wieder auch gesagt - klar und deutlich - aus meiner Sicht.

Er hats trotzdem nicht geglaubt, beschwert sich jetzt, er hätte es merken müssen, dass ich ihn nicht liebe, weil ich nie gesagt hatte "ich liebe dich" - hallo?

Ich habe mehrfach gesagt, dass ich mir unter "Liebe" was anderes vorstelle als geilen Sex - und dass mir für "Liebe" viel fehlt, was er mir auch nicht geben konnte und/oder wollte. Und ich hatte noch vorm ersten Kuss gesagt, dass ich mir eine Beziehung im klassischen Sinn überhaupt nicht mehr vorstellen kann - nach 4 Jahren alleine leben.

Jetzt bin ich die Böse - weil ich trotzdem nen Versuch gewagt hatte, ob ich mirs vielleicht doch noch vorstellen könnte - nein - nie und nimmer - jeden Tag zusammen picken - Anrufe mit Vorwürfen zu bekommen, weil ich mich mal einen Tag lang nicht melde - nein danke - spielts nicht - nicht in meiner Welt - das hat nichts mit Liebe zu tun - das ist Kontrollfreak par excellence.

Und noch etwas - wenn ich mit jemanden irgendwas wie eine Beziehung möchte, dann will ich diesen Menschen kennen - will seine Interessen kennen - und würde versuchen, für irgendwas von dem, was meinem Partner wichtig ist, auch einen Zugang zu finden.

In meiner aktuell und vor kurzem beendeten Liason war dies nicht möglich - auf der einen Seite gab es auf seiner Seite als Interessen nur "vorm Fernseher liegen", "Bier trinken", "Computer spielen" und mit mir rum vögeln - mich bekochen und sich bei mir so nützlich zu machen, dass ich ohne ihn nicht mehr leben hätte können.

Auf der anderen Seite war meine Beschäftigung mit der Human Design Matrix ein Tripp, von dem ich endlich wieder runter kommen solle - mein Kaffeegeschäft eine Spielerei, die sowieso von Beginn an zum Scheitern verurteilt ist, weil reich werden bei sowas sowieso nur die, die ganz vorn mit dabei waren - naja, ohne sich genauer damit zu beschäftigen, wie früh ich eingestiegen war ;-)

An allen meinen Freunden und Freundinnen gab es was zu bemängeln und aus zu setzen - niemand war gut genug um vor den Augen des Herrns zu bestehen - alle waren letztendlich nicht gut genug, um sich mit ihnen ab zu geben - umgekehrt kann ichs nicht sagen, weil richtige Freunde hatte er nicht - ja schon - die Saufkumpanen von vis-a-vis - und denen ist es schlichtweg egal, wie andere Menschen ticken - Hauptsache es ist genug Bier im Kühlschrank.

Das ist jetzt alles für mich nichts, was "Liebe" bedeuten könnte - für mich bedeutet "Liebe", den anderen zu unterstützen, zu stärken, auf zu bauen und ihr/ihm etwas Kraft mit zu geben in den Alltag. Wenn von 2 Personen einer nur negativ ist und permanent versucht, den anderen "runter zu ziehen", ihr/ihm weiß zu machen, dass es nur eine einzige Bezugsperson geben kann, dann ist das nicht Liebe, sondern irgend eine Form von Abhängigkeit (erzeugen)

Doch was ist für mich Liebe?

Unbeschreiblich ;-)

Klar, ich kanns nicht beschreiben, weil ichs noch nie erlebt hatte - ich hatte den tollsten Sex meines Lebens, das hat für mich nichts mit Liebe zu tun - das ist Befriedigung der menschlichsten Bedürfnisse - ja, stimmt, wenn ich für einen Mann nichts empfinde, dann spielts bei mir auch das nicht - aber das muss jetzt nicht gleich "die große Liebe" sein - das kann auch Vertrautheit und Verliebtheit sein.

Da hat es - für mich - noch mehr mit Liebe zu tun, wenn sich zwei Menschen auch ohne Worte verstehen, gemeinsam unterwegs sind, die gleichen Interessen haben - auch, wenn sie gar keinen Sex haben.

Nicht mal Intimität ist für mich zwangsläufig Liebe - also unabhängig vom Sex - gibt ja noch mehr Formen von Intimität - ich meine jetzt so was in der Art wie "seine Seele öffnen" - einen anderen Menschen Einblick in die tiefsten Abgründe seiner Seele zu gestatten - das hat nix mit körperlichen Betätigungen zu tun.

Und auch nichts mit Liebe - ich bin Coach - ich erfahre oftmals von meinen KlientInnen intime Details, über die sie vorher noch nie mit jemanden sprechen konnten - das ist Vertrauen - das ist keine Liebe.

Wenn auf der anderen Seite ein Mann bei mir weniger sexuelle Probleme hat wie wo anders, dann ist auch das nicht zwangsläufig Liebe, sondern einfach Erfahrung und Technik ;-)

Ich weiß nicht, obs rüber kommt, worums mir geht - sollte ich mal zu einem anderen Menschen sagen - ICH LIEBE DICH - dann werde ich euch davon berichten, was genau diese Aussage jetzt rechtfertigt - aber aktuell weiß ich nur, dass all das, was ich bisher erlebt habe - eher in die Kategorie - ich mag dich - oder auch - ich hab dich lieb - fällt ;-)

Vielleicht noch als praktisches Beispiel für - ich hab dich lieb - sag ich auch zu meinen Katzen, wenn sie auf die Sessellehne hüpfen und dann von hinten auf mich drauf klettern und mich beschmusen - ja, ich hab sie lieb - aber ich warte noch immer auf irgendwas, was mich dazu bewegen könnte - ich liebe dich - zu sagen - nicht zu meinen Katzen - sondern zu einem Menschen :-)

Und wenn mir in Zukunft ein Mann in der ersten Woche, nachdem wir uns besser kennen gelernt haben, sagt, dass er mich liebt - dann lauf ich laut schreiend davon - weil diesmal hatte ich wirklich gedacht, dass es so sein könnte - ich hab der Möglichkeit eine Chance gegeben - und letztendlich war es wieder nur ein sich Klammern an einen ihn möglicherweise rettenden Strohhalm.

wie wirklich ist die Wirklichkeit wirklich?

Gleich vorweg - nach 3 Monaten ist der Traum zerplatzt - und zurück bleibt die Erinnerung an eine intensive Zeit - und wieder mal das Nachdenken über das, was für einzelne Personen Realität darstellt.

Dieses Thema begleitet mich ja eigentlich schon seit meiner Kindheit. Meine Mutter erzählte immer wieder Geschichten, die nichts mit dem zu tun hatten, wie ich die Realität erleb(t)e. Mittlerweile ist sie 88 und ich hab mich dran gewöhnt, dass man ihr eigentlich nichts glauben darf, weil vieles einfach aus der Luft gegriffen war und ist.

Und seit ein paar Wochen ist es jetzt wieder brandaktuell und möchte offensichtlich nochmal von mir angeschaut werden. Das erste Mal wars der Unfall eines Teilnehmers, der auf Grund von keinem Alkohol einen epileptischen Anfall hatte auf der Heimfahrt vom Kurs - da dachte ich das erste Mal drüber nach, was Alkohol mit Menschen macht.

Dann kam in einem anderen Kurs ein Teilnehmer vollkommen "strange", um es mal dezent aus zu drücken - und erzählte uns, dass er am Morgen seine Mutter tot im Bett gefunden hätte - am nächsten Tag stellte sich heraus, dass dies "nur eine Notlüge" war, um sein aussehen zu erklären.

Interessanterweise hielt er aber - obwohl er wusste, dass wir "die Wahrheit" wussten - an seiner Version fest und ließ sich von einigen TeilnehmerInnen weiterhin bemitleiden und erzählte auch bis Donnerstag, dass am Freitag das Begräbnis wäre.

Das Ganze eskalierte dann am Mittwoch - als er "offiziell zur Rede gestellt wurde" - vom versammelten Trainerteam - also ich hab zwischenzeitlich beide Kurse zusammengelegt, damit die KollegInnen ungestört mit diesem Teilnehmer reden können.

Es wurde ihm gesagt, dass es bei einem neuerlichen derartigen Vorfall - offensichtliche Bierfahne - zu einer offiziellen Verwarnung kommen wird - es ihm aber frei steht, einfach "nicht entschuldigt" vom Kurs fern zu bleiben oder in Krankenstand zu gehen.

Seine Version - als er von der Besprechung zurück kam - die hätten ihm gedroht, ihn zu verwarnen, wenn er nicht in Krankenstand ginge. Ich mein, ich war beim Gespräch nicht dabei, aber mir war klar, dass es SO nicht gesagt worden war.

Donnerstag war er dann fast noch mehr alkoholisiert als die vorigen 3 Tage - und er wurde auch leicht aggressiv - begann ein Gespräch mit einer Teilnehmerin, die vorher ein paar Tage krank war - tischte der - am Donnerstag - wieder die Geschichte mit der toten Mutter auf (die übrigens in Urlaub war zu der Zeit) - und sie meinte danach, sie hatte sich fast schon bedroht gefühlt von seiner Gegenwart.

Das war dann der Moment, wo es mir reichte - und wir holten ihn gemeinsam zu einem weiteren Gespräch - nachdem ich mit dem AMS Rücksprache gehalten hatte - und er bekam seine offizielle Verwarnung, was bedeutet, noch einmal ein derartiger Auftritt und für 6 Wochen ist das Geld gestrichen.

Und dann überlegte ich, was mir dieser Vorfall sagen sollte - bis ich am nächsten Tag dann meinen Freund traf, der ab und zu gerne mal ein Bierchen trinkt - und der die 3 Wochen zuvor keinen Tropfen Alkohol angerührt hatte - und an dem Freitag dann halt mittags ein kleines Gulasch und 2 Bierchen getrunken hatte.

Wir hatten schon mehrfach darüber gesprochen, dass mir der Geruch und Geschmack von Bier zuwider ist - ich habe kein Problem damit, wenn man(n) gern n Bierchen trinkt, sollte aber nicht davon ausgehen, dass ich danach mit ihm rum knutsche.

Ok - an dem Freitag war er frisch geduscht und Zähne geputzt - damit ich trotzdem bei ihm bleibe - und er hatte es mir auch gleich gesagt, dass er einfach Lust auf n Gulasch hatte - und da gehört nun mal ein Bier dazu - also für mich nicht - aber was solls - ich bleib bei ihm und es wurde trotzdem ein nettes Wochenende.

Montag fuhr ich vorbei, um etwas zu Essen - Dienstag hatte er Geburtstag und ich hatte ihm zum Essen eingeladen. Der Anfang vom Ende war mir klar als cih auf der Heimfahrt von WN anrief und er "gut drauf" war - ich hatte Mühe, ihm zu erklären, dass er bei einem meiner langjährigen Freunde bleiben soll und ich ihn abhol.

Er stand im Geschäft und fuchtelte rum, dass ich rein kommen solle - als ich rein kam schlug mir ne mächtige Bierfahne entgegen und auf die Frage, warum ich jetzt unbedingt rein kommen musste, meinte er, weil mein Freund mich sehen wollte - ein Blick in dessen Augen bestätigte mir, "mein Freund" war, wie man so schön sagt "blunzenfett".

Wir erledigten das, was ursprünglich geplant war - mit viel mehr scheppern und immer wieder was fallen lassen, als nötig gewesen wäre - wir gingen essen - er war ur.lustig, was mir megapeinlich war - und ich brachte ihn dann einfach nach Hause, verweigerte den Abschiedskuss - und erklärte ihn nochmals, dass wir uns erst wieder am Freitag sehen werden, weil ich Mittwoch und Donnerstag unterwegs sei.

Diesen Tatbestand kannte er seit Wochen - und im nüchternen Zustand war es auch kein Problem - aber anscheinend hat er dann einfach weiter gesoffen - auch das Bier beim Essen war ganz selbstverständlich für ihn - nicht mal die leiseste Überlegung, ob ers mirzuliebe nicht trinken sollte.

Dennoch wars für mich kein Thema, ihn nicht mehr sehen zu wollen - weil es war für mich klar - wenn Bierfahne, dann fahr ich wieder - wenn er nüchtern ist, können wir uns ja einfach unterhalten und amüsieren.

Mittwoch verlief relativ ruhig - naja, ein Anruf kam, warum ich mich nicht melde - und ich erklärte nochmals, weil ich erst am Freitag wieder Zeit hätte, mit ihm was zu unternehmen.

Donnerstag begann dann bereits mittags der Terror - wobei ich erst Abends dann so richtig drauf kam, was er schon wieder für Aktionen lieferte - ich meldete mich um 11:30 in facebook ab, weil ich Nachmittags eben wieder ziemlich dicht sein würde, danach kurz essen und ab zu einem Seminar nach Brunn am Gebirge.

Als ich kurz nach 19 Uhr dort raus ging hatte ich eine SMS - was jetzt am Freitag sei, ob wir jetzt massieren fahren würden - ich hatte - nachweislich - um 11:34 geschrieben - bin dann jetzt weg, hol dich morgen früh um 8 ab, ruf an, wenn ich bei mir weg fahr.

Für mich wars klar - ich bin unterwegs - am Freitag früh hol ich ihn ab, wir fahren massieren, machen uns ein schönes Wochenende.

Ich rief ihn auf der Heimfahrt an, was jetzt unklar sei - und dass ich ja eh noch geschrieben hatte, dass ich ihn um 8 in der Früh abhole - und er entschuldigte sich - und ich dachte echt nicht im Traum daran, dass es irgendwelche nachhaltigeren Probleme gäbe.

Als ich heim kam, schmiss ich mich dann noch in die Badewanne - war geschlaucht von einer intensiven Woche und von viel Input am Abend - relaxte etwas - freute mich auf die freitägliche Massage.

Gegen 21 Uhr drehte ich den PC auf - und mich traf fast der Schlag - fast jede Stunde seit meiner mittäglichen Abmeldung - war eine private Nachricht auf facebook da, was jetzt mit Freitag sei - die zweite war so in der Art "was ist jetzt? Nimmst du jemand anderen mit? Was soll ich davon halten, dass du dich nicht meldest?".

Die Krönung war dann allerdings nach unserem Telefonat - weil dann meinte er - da stimmt doch etwas nicht, weil du sagst, du fährst früher nach Brunn und dann sitzt du um halb Acht im Auto - auf die Idee, dass ich schon am heimfahren war, war er im Suff einfach nicht gekommen.

Ich sass vorm PC und hatte einen Flashback nach dem anderen - ich war wie vom Blitz getroffen und vom Donner gerührt - die Erkenntnis - auch mein Freund, mit dem ich zu diesem Zeitpunkt 3 Monate zusammen war - trank nicht nur ab und zu ein Bierchen zu viel - er war und ist Alkoholiker.

Mittlerweile haben mir das einige Menschen bestätigt, dass meine Vermutung stimmt - und ich weiß ja aus eigener Erfahrung, dass er zwar 3 Wochen durchgehalten hatte - aber nur, indem er die ganze Wohnung renovierte und ich jeden Tag bei ihm war und er mich bekochen durfte.

Hab ichs nicht sehen wollen?
Hab ichs nicht erkennen können?

Zwischenzeitlich haben mir viele Bekannte gesagt, dass dies offensichtlich war - rote Augen - am Türstock anstossen - den Sessel umschmeissen - torkelnd durch die Gegen laufen - das passt nicht zu "ab und zu ein Bierchen" - sondern sind Zugangshinweise zu Alkoholismus.

Interessanterweise hat ers ja sogar ganz geschickt eingefädelt, weil er hatte mir ziemlich zu Beginn erzählt, dass ihm seine Ex verlassen hatte, weil sie meinte, er sei Alkoholiker - aber das sei Blödsinn, weil er trinke zwar ab und zu gern ein Bierchen, aber er würde ja auch nicht aggressiv werden, sondern nur bissale lustig.

Mittlerweile weiß ich - seine Form von Humor ist nichts, was ich brauche - und sein ab und zu ein Bierchen zuviel funktioniert nur, wenn wer permanent drauf aufpasst, dass er nicht allein in die Stadt fährt, weil dort könnte ihm ja ein Gulasch und n Bierchen förmlich "anspringen".

So etwas brauche ich nicht - da kann der Sex noch so gut sein - dann, wenn es welchen gibt - aber wenn dies das einzige ist, was mich mit einem Menschen verbindet, dann ist mir das viel zu wenig, um darüber nach zu denken, etwas wie eine Beziehung eingehen zu wollen.

Meine Wirklichkeit ist jene, dass ich einen Menschen an meiner Seite habe, auf den ich mich voll und ganz verlassen kann - auch, wenn er mal ein Gläschen Wein oder ein Bierchen trinkt. Wenn es diesen Menschen nicht gibt, wird meine Realität weiterhin darin bestehen, dass ich allein meines Weges gehe.

Noch eins muss ein potentieller Partner haben - meine Interessen teilen - abseits von Sex ;-)

Wenn es jemanden unangenehm ist - wenn jemand meine Aktivitäten leugnet - dann kann und wird ein derartiger Mensch nicht einmal annähernd als Partner in Erwägung gezogen werden. Und ich werde auch nie wieder auf irgendwelche Umstände Rücksicht nehmen.

Ich weiß, ich hab mal wieder viel zu lange gezögert, um diese Farce schnell wieder zu beenden - in Zukunft werde ich es nicht mehr tun - das war meine Lernerfahrung der letzten 3 Monate - auch, wenn es sexuell voll stimmt - wenn sonst nix passt, kanns nicht mal irgendwas werden, was auch nur ansatzweise die Bezeichnung "Partnerschaft" tragen könnte.

Das ist meine wirkende - und daher für mich wirkliche - Wirklichkeit

Samstag, 15. September 2012

und es hat *ZOOM* gemacht

So ganz frei nach dem Motto .... tausend Mal berührt ..... bin ich grad mal wieder am Grübeln, weil diese Thematik grad ganz nachhaltig in meinem Leben präsent ist - also nicht ganz so wie im Lied beschrieben - aber doch auch irgendwie.

Konkret erzählte mir gestern eine langjährige liebe Bekannte, dass es da einen Mann gäbe, zu dem sie sich hingezogen fühle - also rein freundschaftlich - möglicherweise könnte sie sich sogar mehr vorstellen. Sie hatten einige Zeit zusammen verbracht - dienstlich - und stünden auch seither noch in Kontakt.

Naja, theoretisch - weil praktisch zieht er sich immer dann zurück, wenn sie sich zugesteht, dass sie diesen Kontakt vielleicht intensivieren möchte - und seit sie ihm kommuniziert habe, dass sie ihn mag, ist eben wieder mal Funktstille von seiner Seite.

Und dann schreibt mich am Abend ein langjähriger lieber Bekannter an, dass er ein Problem mit Nähe und überhaupt hätte - weil da gäbe es eine Frau in seinem Leben, die ihm vor Kurzem geschrieben hätte, dass sie ihn liebt - und danach sei wieder Funkstille gewesen.

Wie sich die Themen doch ähneln - und nein, es sind jetzt leider nicht die gleichen "Angebeteten" ;-(

Aber es hat mich zum Nachdenken gebracht - weil ich bin ja jetzt seit fast 6 Wochen mit einem Mann zusammen, wo ich zwar viel mehr zulasse, als ich das jemals getan habe - aber ich doch auch immer wieder "flüchte", weil mich die Nähe zu sehr einengt und erdrückt.

Und es erinnert mich auch an den Mann, den ich jetzt lange Jahre geliebt hatte - und auf gewisse Weise auch noch immer liebe - aber nicht mehr als Partner begehre. Weil als ich dem damals kommunizierte, dass ich mir "mehr" vorstellen könnte als Freundschaft, ereilte mich ja auch eine relativ brutale Abfuhr - aber der hats zumindest klar kommuniziert, dass er nichts von mir möchte.

Trotzdem hatte ich immer und immer wieder seine Nähe gesucht - und mich nicht damit abfinden wollen, dass eine so tiefe Bezeihung zu keiner Partnerschaft führen können muss. 3,5 Jahre hatte ich darauf gehofft, dass er sich vielleicht doch noch anders besinnt.

Diese Sehnsucht nach dem Unereichbaren - während irgendwo vielleicht ganz in der Nähe schon jemand sehnsüchtig drauf wartet, endlich erhört zu werden. Diese Verbissenheit, jemand ganz bestimmten an seiner Seite zu wissen - ohne dem Schicksal die Chance zu geben, sich zu offenbaren.

Das alles kam gestern wieder hoch - in mir - und ich bin mir ziemlich sicher, dass es nur deshalb war, damit ich da jetzt nochmal bewusst hinschau.

Der Mann, der die letzten Jahre in meinem Leben bestimmt hatte - ohne, dass er es wollte - dieser Mann ist Geschichte - also er ist noch immer ein guter Freund - und wird es auch bleiben - aber mein Lernzyklus, ihn unbedingt auch als Partner an meiner Seite zu wissen - ist abgeschlossen.

Und auch noch ein zweiter Zyklus hat sich vor ca. 2 Monaten erledigt - beide Geschichten ziemlich genau innerhalb von 2 Wochen - und interessanterweise trat in der darauffolgenden Woche ein neuer Mann in mein Leben, der nicht nur all das darstellt, was ich mir unter einen Partner vorstelle, sondern der mich auch wirklich liebt.

Wobei zu Liebe wirds noch nen eigenen Blogbeitrag geben - hier gings mir jetzt nur darum, auch anderen Mut zu machen, sich nicht an so "halbe Sachen" zu klammern - sondern los zu lassen von den Vorstellungen, was toll wäre - aber nie passieren wird - und sich zu öffnen dafür, was vielleicht noch viel "Tölleres" passieren könnte und dürfte.

Bei mir hat es sich allemal ausgezahlt - auch, wenns mir ab und zu "zu viel Nähe" ist - aber ich brauch nicht grundsätzlich davor flüchten - ich hab nen Partner, ders versteht und akzeptiert, wenn ich mich für ein paar Stunden auf den Berg verkrümel - weil er weiß, dass es nichts mit ihm zu tun hat - und dass ich dann sowieso wieder komme.

Ich bin überzeugt davon, dass eine Partnerschaft, wo man wirklich über alles reden kann - also auch über Auszeiten und nötige Distanzen - auf Dauer sicher befriedigender sind, als jahrelang hinter etwas her zu hecheln, was eigentlich eh klar ist, dass es nicht nur unerreichbar ist, sondern auch ein permanentes emotionales Wechselbad bescheren würde.

Was ich mit dem Titel sagen wollte ist, wenns passt, dann passts - dann gibts kein Grübeln und Nachdenken und "die/den anderen manipulieren wollen/müssen" - dann passts eh ganz einfach - und dann kann man auch über alles reden - und wenn man das nicht kann - naja, kann das wirklich eine erfüllende Partnerschaft werden?

Ich erinnere mich noch an Zeiten, wo ein guter Freund einer Freundin riet, die weiblichen Waffen aus zu spielen, um den Mann ihrer Träume zu "bekommen". Und sie und ich - wir waren beide der Überzeugung, dass es nichts bringt, nen Mann dazu zu bringen, dass er uns liebt - entweder tut ers - oder nicht.

Also ich persönlich möchte keinen Partner haben, den ich "nach allen Regeln der Kunst verführt habe", damit er sich mit mir auf eine Partnerschaft einlässt. Für mich bliebe immer der schale Geschmack des "verführt habens" zurück.

Und auch, wenn ich eigentlich die Jägerin bin - ich möchte gejagt und erlegt werden *lach*

In diesem Sinne - zulassen - loslassen - und dann kanns auch ZOOOOOOOOOOOOOM machen ;-)

Mittwoch, 25. Juli 2012

Freundschaft

Achja - ich bin keine Freundin mehr *schluchz*

Wobei - ganz ehrlich - ich hatte mich auch nie als solche betrachtet - also zumindest nicht bei diesem einen bestimmten Menschen ;-)

Aber die nächtliche Aktion veranlasst mich mal wieder, über die Begrifflichkeit von Freundschaft und Freunde nach zu denken, bzw. dies auch mal schriftlich fest zu halten, damit niemand mehr der irrigen Ansicht ist, nur, weil ich beim Telefon abheb, wenn sie/er mich mal wieder anraunzen möchte, dass ich deswegen als Freundin gesehen werden könnte.

Ja - ist nicht nur der letztnächtliche Fall, sondern gab auch schon vor ein paar Monaten etwas ähnliches - eigentlich zieht es sich wie ein roter Faden durch mein Leben - und es ist an der Zeit, etwas nachhaltiges dagegen zu unternehmen. Oder dafür, damit niemand mehr glaubt, ich sei ihre/seine Freundin, speziell dann, wenn ich das ganz anders sehe ;-)

Was ist für mich ein Freund oder eine Freundin?

Sowas ähnliches wie ein Partner - jemand, mit dem ich viele Dinge gemeinsam habe - und der Wunsch, sich immer wieder mal zu sehen und gemeinsam was zu unternehmen - und - ganz wichtig - wenn dies auf Gegenseitigkeit beruht.

Echte und wahre Freunde sind für mich jene Personen, die ich anrufe, wenn ich ein echtes Problem hab - wie es zB voriges Jahr bei meinen Unfällen war - und die auch sofort und ohne Nachdenken - zu mir kommen um mir bei zu stehen.

Ja - ich weiß, davon gibt es nur ganz wenige in meinem Leben. Wobei ich jetzt noch einschränken möchte - jene, die ich angerufen hatte, weil sie auf mich/uns warteten - zähle ich jetzt deswegen nicht zu den Freunden, eher zu den Geschäftspartnern - von daher werdens hiermit gleich noch ein paar weniger.

Was ist für mich kein Freund?

-> Jemand, von dem ich einen definitiven Coachingauftrag habe
-> Jemand, der meine Telefonnummer nur dann kennt, wenn sie/er gecoacht werden möchte
-> Jemand, der nur dann anruft, wenn sie/er sonst etwas braucht von mir

Freunde sind jene Menschen, die mich auch mal zwischendurch anrufen und fragen, wies mir geht - oder mich spontan besuchen kommen - einfach so - um bissale zu quatschen.

Freunde sind jene Menschen, wo ich von mir aus auch mal das Bedürfnis verspüre, sie an zu rufen und sie zu fragen, wie es ihnen geht - oder spontan bei ihnen auf zu tauchen - einfach so - um bissale zu quatschen.

Wenn ichs jetzt so eher sachlich und unemotional betrachte, gibts davon wirklich recht wenige - spontan fallen mir eigentlich nur 2 Männer ein, welche ich als "wirklich gute Freunde" bezeichnen würde.

Wobei ich jetzt allerdings meine Tochter nicht als Freundin betrachte, ansonsten würde sie natürlich auch in diese Kategorie fallen.

Na dann - Freundinnen - so richtige - echte - gibts nicht wirklich. Vielleicht bin ich auch nur milieugeschädigt, weil mich eben meine letzte "echte und beste Freundin" so kurzfristig und unkommentiert "abserviert" hatte - seither bin ich da etwas skeptisch, was Freundschaft unter Frauen angeht *zugeb*.

Es gibt ein paar Frauen in meinem Leben, die mehr sind als "nur Bekannte", wo aber jetzt doch nicht diese Innigkeit und Herzlichkeit da ist, wie es mit meiner Tochter und den beiden Männern der Fall ist.

Und dann ist da eben "mein Zoo" - diesen Ausdruck hatte meine Tochter mal geprägt - für jene Menschen, die sich irgendwie möglicherweise als meine Freunde/Freundinnen betrachten, für mich aber eigentlich - wenn ichs ganz brutal betrachte und benenne - eigentlich nur ein nicht mal notwendiges Übel sind, die ich mir irgendwie "eingetreten hatte" - und dann nicht weiß, wie ich sie wieder los werde.

Klingt brutal - Zoo klingt da fast noch lieb dafür ;-)

Ist (m)ein Thema - (m)ein Muster - ich lerne (neue) Menschen kennen - bin zu denen genauso nett wie zu anderen - und sie gehen davon aus, dass wir jetzt befreundet sind - und ich brings jetzt nicht übers Herz, dies mit der benötigten Brutalität klar zu stellen, dass dem nicht so ist.

Und daher opfere ich viel Zeit um ihnen immer und immer wieder zu zu hören, wenn sie mich als Klagemauer mißbrauchen - oder mich eben anraunzen wollen, wie sch.... doch ihr Leben ist - und wie sch..... das Leben an sich ist.

Es dauert meist zu lange, bevors mir end.gültig reicht - und ich dann aber auch einen end.gültigen und unwiderruflichen Schlussstrich ziehe - ihnen klipp und klar sage, dass ich mich nicht als Freundin sehe, sondern sie einfach halt meinen Weg gekreuzt haben.

Aber es werden immer weniger - jene, die sich für meine Freunde halten - aber aus meiner Sicht einfach CoachingklientInnen sind, die den Vorzug haben, bisher nichts haben bezahlen zu müssen. Warum schreib ich diesen Blogeinrag? Damit sich in Zukunft niemand mehr als mein Freund / meine Freundin betrachten muss, die/der aus meiner Sicht allerdings einfach nur "irgend eine Bekannte / irgend ein Bekannter" ist.

Ich werde es ab sofort auch deutlicher kommunizieren, falls ich wieder mal den Eindruck bekomme, dass sich wer für wichtiger hält, als sie/er für mich und mein Leben ist. Mir reichts ein für alle Mal, derartige Zoobewohner länger als unbedingt nötig in meiner Gegenwart zu dulden.

Donnerstag, 26. April 2012

Grenzüberschreitungen

In letzter Zeit gibt es in meinem Leben ein grosses Thema, welches mir auf unterschiedlichste Weise präsentiert wurde - Grenzen. Auf der einen Seite, indem man meine Grenzen nicht respektiert und auf der anderen Seite, dass man sie überschreitet - ja, manchmal hab ich das Gefühl, als ob sie überrollt werden sollen - und manchmal kommts ganz langsam und heimlich auf mich zu - und ich brauchte jetzt einige Zeit, um auch hier eben genau diese Gemeinsamkeit heraus zu finden.

Auf der einen Seite - mein Kaffeegeschäft, wo ich mich immer gefreut hatte, dass ich hiermit die Chance habe, mit jenen Menschen zusammen zu abeiten, die ich mag - die ich mir aussuche - und bei denen ich mich wohl fühle.

Und dann gibt es da ein Team, welches mir in der Vergangenheit schon bewiesen hatte, dass ich mich im Ernstfall nicht drauf verlassen darf, dass es hinter mir steht, wenn ich es eigentlich als selbstverständlich angesehen hatte, dass es genau das tut - oder dann eben auch, dass wir die gleiche Vorstellung von Team haben könnten.

Auf der anderen Seite gibt es da Männer, mit denen ich mich in letzter Zeit getroffen hatte, weil ich irgendwie doch noch mal austesten wollte, ob ich mir vielleicht vorstellen könnte, doch noch mal ne Bezeihung zu leben.

 Irgendwie war das alles nicht rund und stimmig - und dann schenkt mir am Sonntag meine Tochter nicht nur die DVD-Trilogie von "twilight", sondern auch gleich noch den 4. Teil - und dort finde ich die Schlüsselszene, die mir schlagartig den Weg aufzeigt.

Die Szene im Wald beim Holz, als sich Jacob als Wolf nicht mehr unterwirft und beschliesst, seinen eigenen Weg zu gehen - und dadurch letztendlich glücklich wird und auch "geprägt" wird, damit sein Glück vollkommen werden darf. Es hatte mich zwar berührt gehabt, aber mir war noch nicht bewusst, warum. Seit einigen Minuten weiß ich es.

Gestern habe ich erfahren, dass in Gloggnitz das Gerücht geht, dass aaaa mit der "Hexe aus Göttschach" zusammen ist. Na wunderbar - meine erste ReAktion war - na super, da hätt ich auch gern was davon. Danach hab ich überlegt, wer dieser aaaa sein könnte, weil ich kenne nur einen, auf den die Beschreibung passen könnte.

Und langsam werde ich immer zorniger - es gibt einen Mann, der 2x bei mir zu Hause auf einen Kaffee war - vielleicht sollte ich noch erwähnen, dieser Mann ist in einem anderen Geschäft im Direktvertrieb tätig und beim ersten Besuch haben wir uns eigentlich großteils eher darüber unterhalten, denn über irgendwas privates - und der muss - in irgend einer Form - das Gerücht in die Welt gesetzt haben, dass wir "zusammen sind".

Nach Wochen kam er mich dann nochmal besuchen - und es war wieder nachhaltig harmlos - wir sassen unten im grossen Raum gegenüber, tranken Kaffee und unterhielten uns über Alltägliches.

Gestern nun der Schock - ich hab ne Bezieung von der ich nichts weiß - und er lässt sich als "der Held" feiern, der die fiese alte Hex flachgelegt hat - dabei hat er mich niemals auch nur wirklich berührt - also das einzige, was jemals zwischen uns war, war eine freundschaftliche Umarmung zum Abschied mit Küsschen links und Küsschen rechts.

Also nicht wirklich was, was in meiner Welt aucch nur irgendwas mit dem Begriff einer "Beziehung" annähernd eine Ähnlichkeit haben könnte. Gestern fand ichs lustig - heute nicht mehr - weil er mir durch diese bewusste Lüge vielleicht auch genau das zerstört und verhindert, was er behauptet - dass ich jemals eine glückliche Beziehung führen kann.

Ja, ich weiß - ich würde eh keinen Mann wollen, der son Schwachsinn glaubt, ohne es zu hinterfragen - naja, wenn ich mir da jetzt mal so sicher wäre - sagen wir mal so - ich würde niemanden näher kennen lernen wollen, der son Schwachsinn glaubt, ohne es zu hinterfragen.

Dieses Gerücht überschreitet ganz nachhaltig eine meiner Grenzen - nämlich die, dass ich bestimme, mit wem ich welche Art von Beziehung habe - und mit wem nicht - und ich niemals behaupten würde, mit jemanden eben eine Beziehung zu haben, mit dem ichs nicht hab - das ist sowas von sch......, dass ich der betreffenden Person wünsche, mir lange nicht real über den Weg zu laufen, weil jetzt grad eben könnte ich nicht dafür garantieren, dass ich meine Beherrschung aufrecht halten kann.

Und dann auch gleich die zweite Baustelle: "Das Team", dass sich für mich noch nie als etwas angespürt hatte, was ich unter einem derartigen Begriff verstanden habe - beweist mir grad wieder - hier und heute - dass ich in der Gemeinschaft nichts zähle - dass sie mich ignorieren und übergehen - dass sie glauben, über mich bestimmen zu können - mir die Zusammenarbeit mit Menschen aufs Auge drücken können, wie es ihnen beliebt.

Wohlgemerkt, ich möchte niemanden irgend eine Form von böser Absicht unterstellen - sie meinen es alle gut - und können es auch gar nicht verstehen, wie sehr sie mich durch ihre Aktionen verletzen.

Aber ich habe keine Lust mehr, es mir auch nur eine Sekunde länger gefallen zu lassen. Ich habe keinen Anlass, mir - oder irgendwen - irgendwas zu beweisen - aber nur, weil ich ein gutmütiger Mensch bin, sollte niemand davon ausgehen, dass ich bis zum bitteren Ende still halte.

Ab sofort wird keine meiner Grenzen mehr überschritten - weder beruflich noch privat. Ich verlasse mich auf niemanden mehr - ich gehe nicht mehr davon aus, dass mich irgendwe bei irgendwas unterstützt und ich mich drauf verlassen kann, dass jemand seine/ihre Zusagen einhält.

Ab sofort werde ich etwas von meinen Eltern annehmen und zulassen - die Überzeugung - letztendlich ist jede.r nur auf seine/ihren eigenen Profit bedacht - und wenns um Geld geht hört sich die Freundschaft auf.

Allerdings werde ich mir aber auch gestatten, trorzdem weiterhin meine Zusagen ein zu halten und genau das selbst nicht zu leben ;-)

Ich hab die Nase gestrichen voll von dem Mann, der möglicherweise glaubt, dass er vor seinen Kumpels gut dasteht, wenn er jetzt da ne Tussi flachgelegt hat, die ihm willig folgt - oder was auch immer. von einem sogenannten Team, welches sich Sprecher von aussen holt, obwohl ich seit Monaten kommuniziere, was ich gerne - im Team - machen würde.

Mir reichts - die Heuchelei - die bodenlose Frechheit, zu glauben, mich auf Dauer einlullen zu können. Ich unterwerfe mich nicht mehr. Ich bin zwar nicht die Tochter des Häuptlings - aber ich hab den definierten Kanal 44-26 gemäß der Human Design Matrix.

Ich weiß, dass ich gut bin. Und ich habe auch den Führungskanal 7-31 definiert. Ich kann das auch allein. Ich kann mir mein eigenes Team aufbauen - oder auch "meine Teams".

Wobei - ich danke allen Beteiligten für den A....tritt, es jetzt endlich auch zu zu lassen und aus zu leben. Achja, ich hab auch den Kanal, wo ich bestimme, wann ein Zyklus abgeschlossen ist - und das ist zwar - genau jetzt ;-)

Mittwoch, 4. April 2012

Sex und Freundschaft

Es war in der Vergangenheit immer wieder mal Thema, dass Sex eine Freundschaft zerstören kann - oder sogar auch immer tut - also wenn davor eine echte Freundschaft zwischen meist gegengeschlechtlichen Menschen bestanden hatte.

Nachdem ich grad einen dieser Freunde aus meinen SM-Kontakten flächendeckend eliminiert habe, ist mir diese Thematik wieder eingefallen und ich möchte sie für mich - hier und jetzt - abschliessen.

Meine persönliche Erfahrung - wenn ich persönlich mit einem Mann eher oberflächlich befreundet bin/war - und wir dann doch irgendwann mal Sex haben - zB. aus einer besoffenen Geschichte heraus - wars bis jetzt eigentlich immer so, dass wir danach überhaupt keinen Kontakt mehr hatten.

Wenn es aber eine echte und tiefe Freundschaft war/ist - hat auch Sex daran nichts ändern können - und die Freundschaft ist genauso ungebrochen, wie sie vorher war - ganz im Gegenteil, es knistert halt ab und zu mal ganz heftig, dann wird die gegenseitige Lust wieder mal befriedigt - und für den Rest der Zeit ist es das, was es schon immer war - echte Freundschaft;-)

*) Achja, SM ist natürlich wieder mal die Abkürzung von Social Media *lach*

Dienstag, 24. Januar 2012

Ent.Scheidungen

Vor über einer Woche kam eine Rechnung - und ich hatte schlagartig die Nase voll - und war heiß - auf die präpotente Art, sich zuerst um nichts zu kümmern - und dann noch den vollen Betrag zu verrechnen, obwohl man selbst schuld dran war, dass der Deal letztendlich halb in die Hose gegangen ist.

Halb jetzt nicht im Sinne von "fast" - sondern von, dass nur die Hälfte der Ware letztendlich geliefert wurde - der Rest landete im Nirwana - auf meine Kosten, weil bereits bezahlt - sie ist verloren.

Und trotzdem stellt er mir die gesamten Transportkosten in Rechnung - und denkt sich nicht mal was dabei - weil er ist doch nicht schuld dran - er hat ja nichts getan - genau - nicht - absolut nichts - und nochmal nichts.

Bevor ich auch nur irgendwas bestellt hatte, hatte ich mehrmals nachgefragt, ob das funktioniert, ob die Ware geleifert wird können - was ich brauchen werde, damit es so ist - nach über eine Woche kam die Antwort - ja, passt, geht klar.

Und ich Trotteline hatte damals doch wirklich geglaubt, dass er sich tatsächlich erkundigt hätte, ob es so ist - und nicht, dass er einfach nur seine Ruhe hat haben wollen von mir und deshalb halt irgendwas daher geschwafelt hatte.

Ok - es klappte nicht - nachdem ich drei Wochen nicht eruieren konnte, was jetzt ist, hab ich dort selbst angerufen - weil ich zu diesem Zeitpunkt eine Tel hatte - und ausser, dass die mir klipp und klar sagten, dass es nicht funktioniert - haben sie mir auch gesagt, dass "er" vorher nie angerufen hatte.

Na denn - mein erster Impuls - Rechtschutz und ihn aufmachen - nach allen Regeln der Kunst - und auch der Ratschlag vieler Bekannter ging in die Richtung. Aber irgendwie ist es trotzdem nicht meine Art - vor allem, was bringts letztendlich?

Ich zahl halt ein paar Euronen weniger von der Transportrechnung - und die Ware krieg ich trotzdem nicht - die ist unwiderbringlich verloren - und die war ja auch schon bezahlt, die kann ich schlicht und einfach vergessen.

Ich habe mich jetzt an die drei Monate über dieses geschäftsmäßig absolut unfähige ...... geärgert - und ich hab auch aktuell wieder (noch immer) die Nase voll und bin heiss auf diesen ...... - aber letztendlich bringts nix - und wenn ich mich noch 2 Monate ärgere, wirds trotzdem nicht besser.

Und mir war jetzt grad mein endfälliger Kredit eingefallen, den ich bei der Scheidung auf Abstattung umstellen wollte - und meine Banklady hat es mir ausgeredet - von wegen Kursverlust und so - und es hat mich unbewusst dauernd belastet - zumindest immer dann, wenn der quartalsmäßige Kontoauszug kam.

Vor eineinhalb Jahren war ich auf die Bank gegangen und hab gesagt - "mir ist es egal, was sie davon halten - ich ruinier mir nicht länger meine Nerven - ich stell um auf Abstattung - und sch.... auf den Kursverlust" - und seither schlaf ich viel besser und tiefer.

Und - ehrlich gesagt - das war damals sicher mehr als die blöde Ware und die ungerechtfertigte Transportrechnung - und wenn ich das jetzt durchzieh mit Rechtschutz und Klage - dann nervt mich dieser Typ noch weitere Wochen und Monate - und kostet meine Nerven - und das alles dann für ein paar Euronen, die ich weniger zahl.

Sch.....drauf - ich habe soeben die EntScheidung getroffen - er ist keine weiteres Stückchen meiner Nerven wert, mich über seine Unfähigkeit zu ärgern oder mich mit seiner totalen Ignoranz allem Geschäftlichen gegenüber zu ärgern.

Ich zahle und streiche den Typen end.gültig aus meinem Leben - der killt sich demnächst eh von selbst - geschäftlich - und wenns wider Erwarten doch noch ne Zeit dauert, die er überlebt, dann isses tortzdem sein Problem - und nimma meins.

Gehe hin in Frieden - oder auch nicht - nur - schnell - tschüss mit ü