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Mittwoch, 24. Dezember 2008

Über-fluss oder überflüssig

Welch geniale Aussage. Nach langem hab ich mir grad wieder eine Tageskarte online gezogen unter Tarot-Orakel und da kam folgende Aussage

Lassen Sie "es" fließen, und unterscheiden Sie zwischen fließenden und über-flüssigen seelischen Bedürfnissen. Stehen Sie zu Ihrer Betroffenheit, und bringen Sie Ihre Ergriffenheit zum Ausdruck.


Und ich fand das jetzt mal wieder nicht nur absolut treffend, sondern auch schlichtweg genial - hatte ich doch noch nie bewusst auf den Unterschied zwischen zB "im ÜberFluss leben" oder "mit Überflüssigem leben" geachtet gehabt.

Und wieder einmal ist es nur ein schmaler Grat, zwischen dem, was wir eigentlich gar nicht mehr brauchen - was überflüssig ist - und dem, was uns weiter bringen kann - den Überfluss annehmen und geniessen.

Das erinnert mich jetzt auch an den Ausspruch meines NLP/Trinergy®-Lehrers Roman Braun

Wir sollten lernen, das Gewohnte vom Natürlichen zu unterscheiden


Ich glaub, das passt da jetzt ganz gut dazu - und vor allem paßt es vielleicht grad heut zu Weihnachten noch viel besser - was sind wir gewohnt, heute zu tun - und was wären unsere natürlichen Bedürfnisse, heute zu tun?

Heut Mittag waren meine Nachbarn bei mir - mit einer Flasche Wein und selbstgemachten Weihnachtskeksen - und haben mich für heute Abend zu sich eingeladen - es sind zwar auch die Kinder da, aber damit ich an Weihnachten nicht allein sein muss.

Es war zwar ganz lieb von ihnen - aber ich muss(te) ganz ehrlich zugeben, ich habe mich die letzten Jahre - grad zu Weihnachten - viel einsamer gefühlt, obwohl ich da nicht allein zu Hause war.

Und heute ist es einfach nur angenehm, tun und lassen zu können, was mir beliebt - ich kann ungestört weiter arbeiten - mich zwischendurch auf die Couch setzen und mit meinen Katzen schmusen.

Da mein Ex auch immer am Laptop sass - auch zu Weihnachten - wurde sowieso nie wirklich gefeiert - aber trotzdem hatte ich eine Art "schlechtes Gewissen", weil ich einfach keinen Grund sah, genau an dem Tag feiern zu sollen - und heute ist auch das weg - es ist einfach nur schön.

Und ich hab ja noch immer keinen Fernseher - der glotzt mich seit über 2 Monaten jetzt nur mehr blöd an - und auch kein Radio stört die heilige Weihnachtsruhe ;-) Früher haben trotzdem irgendwann mal irgendwo Weihnachtslieder gespielt - heut läuft einfach schon ganzen Tag schamanische CDs - und es ist genau das, wonach mir grad ist - schlichtweg genial.

Noch etwas war heut voll cool - außer, dass ich ein Buch gewonnen habe mit dem Titel

Hier & Jetzt Lebenswende
Ein Mensch am Boden. Er hat alles verloren: Vermögen, Reputation, Familie und dann auch noch die Gesundheit. Die Endstation seines Lebens ist in Sicht.
"Zufälle" öffnen ihm den Blick auf vollkommen neue Erfahrungen. Und er beginnt sich zu heilen. Zuerst geistig und damit auch körperlich. Das erste Kapitel eines Abenteuers...
"Die Erkenntnis. Kann sie denn so einfach sein? Die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens? Ja! Denn alle grossen Dinge sind einfach"


was ja auch nicht wirklich nicht zu meiner aktuellen Situation passt ;-) Ich hab mir auch eine Rune ziehen lassen - und das war noch viel genialer, was da raus kam - also Motto für 2009:

Wunjo/Winja
Herrlichkeit in Vollkommenheit

Orakelbedeutung:
Liebe in ihrer reinsten Form, Partnerschaftliches Glück,
erkennen der Schönheit des Lebens und genießen des Lebens,
Streben nach Vollkommenheit, aber sich dabei nicht unter Druck zu setzen oder setzen zu lassen.


Was will Frau mehr - es könnte keine schöneren Weihnachtsgeschenke geben :-)

Ich wünsche euch allen be-sinnliche und erholsame Feiertage

Dienstag, 23. Dezember 2008

die Fahrt geht weiter ;-)

Genau - die auf der Achterbahn - wusch - mal wieder runter gestürzt - Luft bleibt weg - und schon gehts wieder bergauf - um danach ein Looping zu drehen, welches den Magen aushebt - um dann wieder runter zu stürzen.

Die Frage ist nur - steh ich auf sowas oder eher nicht. Naja, ganz ehrlich - real schafft mans eher nicht, mich in ne Achterbahn zu setzen und los zu schicken - da bin ich einerseits zu viel Kontrollfreak - und andererseits hab ich doch noch - teilweise nachhaltig - Rest von Höhenangst.

Aber psychisch geb ichs mir zur Zeit recht heftig - klar, schaff ichs nicht ganz alleine - aber wie schreib mir ein lieber Freund vor Kurzem -

All das was geschehen ist, warst Du.
Dein Weg, Deine Entscheidungen, Deine Bilder der Zukunft.
Es musste viel geschehen.
Nimm die Antworten als Ausgangspunkt für die nächsten Schritte.


Das hat mich jetzt mal wieder nachhaltig ins Grübeln gebracht - ja, er hat natürlich voll recht - meine Frage ist jetzt aber - was wollte ich lernen durch die Saat, welche ich gelegt und begossen hatte?

Noch bin ich mir nicht ganz sicher - aber eine Idee bahnt sich bereits ihren Weg - mal sehen, was noch aus ihr wird :-) Ich hab jetzt mal beschlossen, ich nehm mir ne arbeitsame Auszeit - kann daher durchaus sein, dass ich jetzt wieder öfter hier zu lesen sein werde *droh*.

Allen die hier mitlesen wünsche ich schon mal ein be-sinnliches und erholsames Weihnachtsfest und geruhsame Feiertage

Freitag, 19. Dezember 2008

Traum-Mann

Ich hatte mal wieder ne Erkenntnis, an der ich euch teilhaben lassen möchte. Vor einiger Zeit hatte ich mal drüber nachgedacht, ob ich eigentlich eher ins Verliebtsein verliebt wäre - oder wirklich in einen anderen Menschen.

Dazu hat auch die Frage eines lieben Freundes beigetragen als ich meinte "ich bin verliebt" und er daraufhin fest stellte "und wo bleibt der Andere?" Naja, genau darum gehts - wenn ich verliebt bin, ist es eigentlich vorab unwesentlich, wo der Andere bleibt - sobald der intensiver ins Blickfeld rückt, ver-ändert sich dann allerdings auch meine Aussage.

Und vor Kurzem ist mir eben bewusst geworden, dass ich immer wieder nach einem Menschen gesucht hatte, zu dem ich aufschauen kann - den ich bewundern und anhimmeln kann - unabhängig davon, ob dieser Mensch auch für mich irgendwas empfindet - oder auch nicht.

Mein "Problem" in den letzten Jahrzehnten war jetzt dann aber, dass ich diese Menschen dann auch "ganz nah bei mir" hab haben wollen - und sie sich das auch gerne gefallen haben lassen, dass sie von mir (zumindest am Beginn) förmlich vergöttert wurden.

Und es ging meist lange Zeit "gut", ich war verliebt - ich hab den jeweiligen Mann meiner Träume angehimmelt - und irgendwann konnte ich dann aber dieses Wunschbild und Traumgemälde nicht mehr aufrecht erhalten - und dann kam der nachhaltige Absturz meinerseits - das Erwachen - das Aufplatschen auf dem Boden der Realität.

Aber ich wollte es nicht wahrhaben - wollte den Traum erhalten - und hab mich - manchmal über Jahre hinweg - abgemüht, es nicht wahrhaben zu müssen, dass eigentlich jeder Mann "nur ein Mann ist"

Und das ist jetzt nicht wirklich negativ gemeint - sondern eher ernüchtert und wieder auf dem Boden der Realität angekommen. Ok - ich akzeptiere es, dass es den Traum von einen Mann nie geben wird - dass ich da einem Kitschromanhelden nachgehangen war, der nicht wirklich existiert.

Doch - muss es wirklich so sein? Muss ich meinen Traum begraben? Sollte ich deswegen auf mein "Leben" verzichten? Denn eines ist mir auch bewusst geworden - wirklich gelebt hab ich immer nur, wenn es knisterte - wenn diese erotische und sexuelle Spannung da war.

Das ist einfach "mein Leben". Ich war gestern mit einem guten Bekannten frühstücken - der meinte nach einer Stunde "Ich halt dich irgendwie nicht aus - du bist sowas von total verändert, es ist unglaublich - deine Augen strahlen, da ist ein Leuchten, das ich noch nie an dir wahrgenommen habe."

Und er hat recht - ich lebe - und ich liebe - und es ist mir mehr als egal, ob sich diese Liebe jemals real manifestiert - es ist (wieder mal) der Reiz des Verbotenen - gepaart mit dem Jagdtrieb - und das Ganze dann noch gewürzt mit der Möglichkeit, dass es doch mehr werden könnte als eine entfernte Romanze.

Ich brauch keinen realen Sex mit einem anderen Menschen - ich brauch fallweise Schmuseeinheiten - dazu brauch ich aber nicht unbedingt einen festen Partner, die kann ich mir auch bei lieben Freunden holen - aber ich brauch dieses Knistern - und die Schmetterlinge im Bauch, wenn ich die Stimme dieses Traum-Mannes höre - oder wenn ich ihn (mehr oder weniger) "zu-fällig" begegne.

Und das war schon immer so - schon während meiner Schulzeit reizte mich das Verbotene und Unerreichbare - und auch alle meine ehemaligen Ehemänner lernte ich zu einer Zeit kennen, wo sie in einer Führungsposition waren - und ich sie für ihr Lebenswerk bewundern konnte.

Da dann aber der Alltag diesen Heiligenschein meist nachhaltig getrübt hat, lies mit der Zeit die Bewunderung nach - und auch mein "mich selbst leben" - es wurde zur Routine - und irgendwann wachte ich dann wieder auf - und erinnerte mich dran, dass da "noch was anderes sein könnte", was mich mit mehr Leben erfüllt.

Und jetzt bin ich am experimentieren, wie es ist, wenn der "Mann meiner Träume" das auch weiß, dass er zwar auch das "Objekt meiner Begierde" ist - dies aber nicht zwangsläufig zu einer echten realen Vereinigung führen muss - bzw. ich diese meine Schmetterlinge auch gar nimma einsperren werde - sondern sie einfach kultivieren und verwöhnen möchte.

Ich kann und darf endlich wieder träumen - ich gestatte es mir, wieder "bis über beide Ohren verliebt zu sein" - aber ich habe mir vorgenommen, jede Sekunde aus zu kosten - ohne irgendwas dran festhalten zu wollen - und schon gar nicht, all zu viel reale Zeit zusammen zu verbringen.

Vor Jahren hatte ich mal ein "schlampiges" Verhältnis - jetzt von wegen - unregelmässig und überhaupt - nix fixes eigentlich - und andererseits doch auch schon - zumindest von meiner Seite her - und es funktionierte über Jahre hinweg hervorragend.

Wir trafen uns so ca alle 2 bis 3 Monate mal auf ein paar Stunden - liebten uns heiß und innig und leidenschaftlich - und gingen dann wieder unserer Wege - manchmal sahen wir uns auch bei "offiziellen" Anlässen - und dies war dann immer eine spezielle Herausforderung, dieses Knistern zu beherrschen - was für mich die ganze Geschichte irgendwie fast noch reiz-voller machte als die realen Treffen.

Das will ich wieder - und ich glaube, ich bin auf dem besten Weg dort hin ;-)

Sonntag, 23. November 2008

emotionale Achterbahn

Ich hab schon in meinem HDS-Blog dieses Thema kurz erwähnt, möchts aber hier jetzt irgendwie ausführlicher weiter "spinnen"

Jahrzehntelang hab ich das Leben sozusagen "von außen betrachtet" - war eher nur der stille Beobachter - aber nicht wirklich involviert - und im letzten Jahr hat sich mein Da-Sein komplett ver-ändert - ich steh wieder voll und mitten drinnen - in allen Schattierungen der Emotionalität, welche ich mir gar nie so zahlreich hätte vorstellen können.

Begonnen hatte es ja voriges Jahr durch meine Aufstellung, seit der ich endlich (wieder) "als Frau verfügbar" wäre, wenn es denn einen Mann gäbe, der damit klar käme :-) Naja, wird schon noch werden, bin ja noch jung (zumindest fühl ich mich manchmal so)

Und danach kamen eben die privaten Krisen, wo ich nach Jahrzehnten endlich versuchte, meine Befindlichkeiten auch wirklich zu kommunizieren, was natürlich voll daneben ging, weil mein Partner mit diesen an mir nicht gekannten Emotionen absolut nicht umgehen konnte.

Nach einigen Monaten der Hoffnung und unterschiedlichster Versuche, trotzdem irgendwie klar zu kommen, traf ich die EntScheidung, dass, wenn ich mit meinen Emotionen allein klar kommen muss, dies dann eben auch wirklich allein tun könnte.

Und es waren jetzt noch einige ziemlich heftige Wochen, die mich nachhaltig durch rüttelten - und es möglicherweise auch noch einige Zeit lang tun werden - aber es ist für mich trotzdem ein Zu-Stand, den ich wirklich voll und ganz auskosten möchte - und auch tue.

Wenn ich jetzt eben an die Nacht vor meinem 50er denke - da war ich echt versucht, mich von dem, was da alles hoch kam - ab zu lenken - und mich an meine Freunde oder Nachbarn zu wenden - doch ich ging trotzdem - mal wieder - alleine durch meine innere Hölle - und ich habe es nicht bereut, weil ich eben die unbeschreibliche Trauer, welche ich jahrzehntelang unterdrückt hatte - endlich be-freien konnte.

Ja - seither ist sie mein ständiger Begleiter - ist es ist auch im außen zur Zeit so, dass ich permanent von irgendwen oder irgendwas Abschied nehme - mich verabschiede von Menschen, die mir mal viel bedeutet hatten - damals - auf ihre Art - ohne mich damals wirklich in die Emotionen eingelassen zu haben - aber trotzdem gabs da eine Art von Verbindung, die jetzt bewusst getrennt werden muss.

Vorgestern war das Begräbnis des Mannes meiner besten Freundin - und gleichzeitig, an einem ganz anderen Ort, das Begräbnis eines jahrelangen lieben Bekannten, den ich immer gerne wieder gesehen hatte - und auch noch vor 2 Monaten hatte.

Damals war ich voll überrascht über eine seine Aussagen, die mir zeigte, dass sich auch er doch über mich und mein Wohlergehen Gedanken machte - und ich freute mich darauf, zukünftig wieder öfter mit ihm zu plaudern.

Und dann kam die Nachricht, dass er innerhalb von 4 Wochen gestorben sei. Noch dazu am gleichen Tag, als eben der Mann meiner Freundin starb - nach 7 Wochen im Krankenhaus. Und mein Stiefbruder starb ja Anfang des Jahres - auch nach knapp einem Monat nach seinem ersten Schlaganfall.

Das ist auch etwas, was mir heuer sehr nachhaltig auffällt, dass es eigentlich immer relativ schnell geht - auch von meiner großen Jugendliebe musste ich mich verabschieden. Es war schon sehr dicht heuer - und ich hoffe, dass es jetzt endlich reicht - und nicht noch mehr Abschiede anstehen.

Aber wie schon vor Jahren, als ein lieber Freund mit knapp über 50 an einem Schlaganfall verstarb - sind diese komprimierten Trauerfälle auch für mich wieder mal ein Anlass, mir zu überlegen, wie ich mein leben endlich wirklich intensiver genießen kann - und auf welche Art ich es möchte.

Damals wars klar - ich möchte endlich wieder geilen Sex - diesmal ist es eher eine ganz andere Ebene, die ich noch auskosten möchte - die seelische Verbindung mit einem anderen Menschen - oder auch Wesen.

Mit meinen Katzen ist da schon etwas, was mir sehr viel gibt - war auch Thema beim endgültigen Gespräch mit meinem Exmann - dass ich da viel mehr gebe kann, weil eben auch viel mehr zurück kommt - er hats nicht verstanden, war aber eh schon egal zu dem Zeitpunkt.

Doch sie spüren einfach, wenn ich Schmuseeinheiten brauche - und sie kommen und lassen sich beknuddeln und beschmusen - da muss ich keine Bittgesuche schreiben, um endlich mal wieder in den Arm genommen zu werden. Aber sie merken auch, wenn es mir "zu dicht" wird - und halten Abstand in Zeiten, wo ich dieser Schmuseeinheiten nicht bedarf.

Ich wills allerdings nicht wahr haben, dass ich dieses Gefühl nur mit meinen Katzen schaffe. Irgendwo auf dieser Mutter Erde wird es doch noch ein anderes - menschliches - Wesen geben, welches ähnlicher Empfindungen fähig ist, wie ich sie jetzt brauchen würde.

Meine aktuelle Sehnsucht geht nach menschlicher Nähe und Wärme, schließt jetzt Sex nicht wirklich kategorisch aus - aber das war auch eine Erkenntnis der letzten Tage - in Zukunft nicht mehr nur, weils eben "dazu gehört", sondern eben, weil es als Krönung einer emotionalen Vereinigung einfach nur schön ist.

Keine Ahnung, ob ich das jemals erleben werde - es klingt ja ganz schön in Kitschromane - aber da ich es noch nie erlebt habe, weiß ich auch nicht, ob es wirklich so etwas geben kann. Naja, mal sehen, ich träum la weiter davon, dass es sein kann und darf und wird.

Bis dahin geh ich halt doch mal wieder weiter arbeiten, Spiegelbilder für Kalender machen ist ja auch befriedigend - auf eine andere Weise - aber trotzdem :-)

Samstag, 8. November 2008

One-Night-Stand

In einem der Foren, wo ich mich immer wieder rum treibe wird grad über ONS diskutiert, bzw. generell darüber, ob Sex ohne Liebe überhaupt Spaß macht - also mir nicht ;-)

Nicht, dass ich noch nie nen ONS hatte - wobei es war eigentlich nur einer, bei dem ich in die betroffene Person nicht wirklich verliebt war - sondern es eher als "Mittel zum Zweck" ansah - und das ging voll daneben - war ein psychisches und physisches Desaster von dem ich mich lange danach noch nicht erholt hatte.

Was öfter vorkam war, dass ich mich in wen verliebt hatte - und nach der ersten Nacht - oder was auch immer - dann (meist nachhaltig) "geheilt" war :-) Und das konnte durchaus passieren, dass ich dieses "verliebt sein" über mehrere Monate erstreckte - und wenns dann passierte, wars auch schnell und schmerzfrei erledigt - auch das "verliebt sein".

Wobei das jetzt aber auch - in gewisser Weise - auf meine länger dauernden Beziehungen zutrifft - also unabhängig davon, dass ich einen 7-Jahres-Zyklus der Ver-Änderung habe. Sobald jetzt irgendwelche sexuellen Betätigungen nur mehr als "Pflichtübung" erscheinen, habe ich auch immer die Beziehung in Frage gestellt - und mehr oder weniger schnell beendet.

Bei mir ist es eher so, dass, wenn ich verliebt bin der Sex jetzt nicht wirklich das Wichtigste ist - sondern mehr die körperliche Anwesenheit - Berührungen - ganz ohne sexuellen Hintergedanken - das einfach kuscheln und quatschen können - ohne immer gleich im Bett zu landen.

Es ist schon passiert, dass ich durch einen gemeinsamen Spaziergang, bei dem nichts anderes passierte, als dass wir Händchen haltend durch den Sonnenschein wanderten und uns fallweise - eher "schüchtern" - küssten mehr Befriedigung erfuhr als beim geilsten Sex.

Für mich persönlich ist der emotionale Gleichklang wesentlich wichtiger, als ob "im Bett alles stimmt".

Freitag, 7. November 2008

Überdosis G´fühl

Ich hab ja vor einiger Zeit in meinem energetischen Blog auch einige romantische YouTube-Clips rein gestellt - und heute passt dieser ganz hervorragend:

http://www.youtube.com/watch?v=1H-mei98TCQ

Vorgeschichte - ich habe mich vor einiger Zeit verliebt - ohne damit zu rechnen, dass da mehr draus werden könnte wie eine Art Jungmädchenschwärmerei auf meine "alten Tage" - und seit einigen Tagen überlege ich ernsthaft, ob der "Mann meiner Träume" nicht vielleicht doch auch noch zum "Objekt meiner Begierde" werden könnte - und dann der heutige Nachmittag - und ich zerfließe förmlich vor Lust und Leidenschaft.

Begonnen hat das Ganze am Mittwoch, als ich ihn anrief, weil ich in Wien war - er war aber irgendwie relativ kurz angebunden. Eigentlich hatte ich mir erhofft, dass er mich spontan auf einen Kaffee einlädt - naja, Irrtum.

Wobei ich zugeben muss, dass ich nicht wirklich mit dem Schicksal haderte, sondern einfach irgendwie beschlossen hatte - mich nicht an die Hoffnung auf "mehr" zu klammern, sondern ihn einfach los zu lassen - und ihn auch in Zukunft wieder "nur" als lieben Freund zu betrachten.

Dann rief er am Donnerstag an - und die Schmetterlinge begannen schlagartig wieder zu fliegen - aber hallo. Doch eigentlich wars irgendwie trotzdem unverfänglich und eher "nur nett".

Heute hatte ich Termine - und irgendwie hoffte ich, dass er mich nochmals anruft - und war gleichzeitig auch davon überzeugt, dass es nicht passieren wird. Als ich dann einige Minuten im Lokal saß läutete das Telefon - und er meinte - gib Bescheid, wenn du Zeit zum telefonieren hast.

Ich konnte mich überhaupt nicht mehr auf mein Gespräch konzentrieren - und nahm auch einen etwas unerfreulichen Vorfall im Lokal selbst als Anlass, mich schnellstmöglich zu verkrümeln, um zu telefonieren.

Eigentlich begann alles ganz harmlos - ich gestehe, ich provozierte etwas - erzählte von meinem Treffen - erwähnte dann "beiläufig", dass ich halt einfach verliebt sei - und auf einmal kam die Antwort "Meinst, dass das wirklich gscheit ist, du kennst mich doch gar nicht."

Was mich dann allerdings absolut aus der Fassung brachte war die Meldung, dass er befürchtet, dass ich mir zu viel erhoffen würde - dass ich mich grämen könnte, wenn er mal keine Zeit für mich hätte - und dass er mich ganz sicher nicht regelmäßig anrufen könne.

Ich war irgendwie wie "vom Blitz getroffen" - seit 25 Jahren immer wieder mit Männern zusammen, die sich nicht mal ansatzweise drum kümmerten, wie es mir gehen könnte - gibt es da auf einmal jemanden, der sich tatsächlich um mein Seelenheil Gedanken macht.

Und ich habe auch nicht das Gefühl, dass ers nur deshalb tut, um mich "rum zu kriegen", denn dafür braucht er gar nix tun - und ich glaub, das hat er heute auch endgültig bestätigt bekommen. Das hat mich am meisten geschafft - dass ich bisher keinen Mann getroffen hatte, der sich, nachdem ihm klar wurde, dass er das bekommt, was er gerne möchte - wirklich noch um mich gesorgt hätte.

So etwas habe ich echt noch nie erlebt - schon - romantische Abendessen - oder Einladungen zum Frühstück - aber eben ziemlich deutlich erkennbar, dass es darum geht, mich zu verwöhnen, um mich ins Bett zu bekommen.

Stimmt schon, ich hatte mir genau so einen Mann "bestellt" - dem auch ich wichtig bin - der auf meine Gefühle Rücksicht nimmt - und mit dem ich auch über meine Bedürfnisse und Empfindungen reden kann.

Und wir haben heute sehr viel geredet - darüber, was ich mir erwarte - darüber, wie ich mir "mehr" vorstellen könnte - und darüber, dass er auch meine neu erwachten emotionalen Stimmungsschwankungen aushält - bzw. eben schon ausgehalten hat - und danach erst recht angerufen hat, obwohl ich eigentlich damit gerechnet hatte, nie wieder etwas von ihm zu hören.

So etwas kenne ich nicht - und musste ein halbes Jahrhundert vergeuden, bevor ich erfahren durfte, wie sich das anfühlt, nicht nur als Mutterersatz oder Putzfrau oder als "Mitel zum Zweck" gesehen zu werden. Und es war auch energetisch und mental eine ziemlich intensive Sache.

Allein seine Stimme brachte meinen Körper zum vibrieren, als er meinte - "ich würde dich jetzt gerne real umarmen" - ich spürte es förmlich - und wenn ich die Augen schließe und an ihn denke, spüre ich seine Anwesenheit, obwohl wir zahlreiche Kilometer von einander entfernt sind.

Eigentlich wollte ich mich nach dem Telefonat einfach niederlegen und von ihm träumen, aber meine Gefühle tanzten Polka und ich musste einfach raus - hatte das unbändige Bedürfnis nach einer "Zigarette danach" und bin einfach zu einem lieben Freund gefahren und hab mir nen Kaffee und eine Kastanientorte gegönnt - und ihm ne reale Zigarette abgeschnorrt ;-)

Und ich brauchte eine reale Umarmung - sonst wär ich ausgezuckt - allerdings genügte das auch - eine Umarmung - Küsschen links und rechts - und ich kam wieder auf den Boden runter. Klar hat ers mit bekommen, dass ich grad emotional durch den Wind bin - aber er hats mit Fassung getragen.

Es war einfach ein unglaublich intensiver Nachmittag, obwohl eigentlich nix war ;-)

Achja, das war eben dann noch die Krönung - komm ins Lokal, schnorre mir eine Zigarette - bestelle mir den Kaffee - und auf einmal spielt es genau dieses Lied im Radio - ich bin einfach weg geschmolzen - und es ging eine Stunde lang so - lauter "alte Songs" genau auf dieser Welle.

*scheeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee*

Und jetzt bin ich mal neugierig, ob wir jetzt auch wirklich irgendwann ein reales Treffen arrangieren können - und wollen - wobei das dann sicher ganz anders verläuft als ich mir noch vor einer Woche erträumt hatte ;-)

Da gibts übrigens noch mehr von dem, wonach mir heute ist

Dienstag, 4. November 2008

"gesehen" werden

Letzte Nacht kam dieses Thema wieder hoch - ohne Chance, mich dagegen zu wehren - und heute geht es volle Pulle weiter damit. Ja, war schon immer mein Thema - man übersieht mich - drum musste ich auch im Laufe der Jahrzehnte so viel Gewicht zulegen, um endlich auch - zumindest manchmal - doch gesehen zu werden.

Ich hatte ja lange Zeit vermutet, dass das Gewicht als Schutz dient - aber da ich sowieso masochistisch veranlagt bin - und es auch nicht schwand, nachdem ich mich dem Thema Abgrenzung zugewandt hatte - war ich jetzt noch weiter auf der Suche nach möglichen Ursachen - und auf einmal ist sie wieder da - und passt voll.

Mann sieht mich nicht - nicht als menschliches Wesen - nimmt mich zwar als nützliches Inventar wahr - aber das wars auch schon - und dieses Muster zieht sich schon seit Jahrzehnten sowohl durch das berufliche - als auch durch das private Umfeld.

Noch weiß ich nicht, wie ichs auflösen werde - aber ich habs zumindest mal erkannt - und gebe daher auch meinem Freund KU die Chance, mir die Lösung zu präsentieren - und wenn ichs nicht allein schaffe, frag ich einfach mal wieder meinen Masseur, ob er mir auch dabei helfen kann - schliesslich war er maßgeblich dran beteiligt, die ersten Nachwehen meines Kindheitstraumas auf zu lösen.

Und das kommt sicher auch aus dieser Quelle - weil es ging um Mißbrauch - jetzt nicht in Form von Geschlechtsverkehr - aber ähnliche Geschichten - und irgendwann dürfte ich damals beschlossen haben, von Männern nicht als mögliches "Objekt ihrer Begierde" wahrgenommen werden zu wollen.

Ich hatte ja bis zu meinem 25. Lebensjahr an die 50 kg - und seither hat sich das verdoppelt - in den nächsten 25 Jahren - weils jetzt grad auch so schön zu meinem heutigen 50er paßt.

Ich kann mich noch gut an einige meiner Chefs erinnern, die mich eben nicht als Frau wahr nahmen sondern als bessere Dienstmagd - und ich hatte letzte Nacht genau dieses Aha-Erlebnis, dass auch genau das das Thema war, welches meine letzte Ehe zum Scheitern bracht.

Mir wurde vor etwas mehr als einem Jahr bewusst, dass ich nicht als Partnerin gesehen werde - bzw. dass ich dann, wenn ich persönlich Probleme habe, mit diesen allein auf weiter Flur stand.

Es gab dann schon auch Männer, die mir zur Seite standen - aber mit denen war ich nie verheiratet - und die stehen mir jetzt noch genauso zur Seite - das waren eben mein Masseur und mein Coach - und auch mein bester Freund, mit dem ich vor fast 4 Jahrzehnten schon die Schulbank gedrückt hatte.

Die alle kann ich jederzeit anrufen, "wenns brennt" - konnte ich in Zeiten meiner ehe genauso, wie ich es auch jetzt kann - sie sind für mich da - meine Partner waren es eigentlich nie - zumindest nie dann, wenn es mir persönlich wirklich schlecht ging.

Und genau das wäre für mich eine optimale Partnerschaft - wenn ich nicht im außen das suchen müsste, was ich mir eigentlich im Inneren erhoffen würde. Als mein Bruder starb hätte ich jemanden gebraucht, der mich in den Arm nimmt - aber zu Hause gabs nur eine Wand - im Gegenteil, mein Mann drehte sich weg und setzte sich vor den TV.

Als Entschuldigung kam dann, er könne mit Emotionen nicht umgehen. Aber hallo. Als ich dann wirklich nicht mehr konnte, wurde allerdings von mir erwartet, dass ich ihn in den Arm nehme und festhalte. Sorry, irgendwann kann auch ich nicht mehr.

Doch ich komme vom eigentlichen Thema zu weit weg - wobei - hat eben schon auch damit zu tun - ich war immer "die Starke" - und dadurch fühlten sich meine Partner eben oft sozusagen "in Sicherheit" - so nach der Art "die Mama wirds schon richten".

Und letzte Nacht kam mal wieder diese Sehnsucht ganz nachhaltig in mir hoch - einen wirklichen Partner an meiner Seite zu haben - einen Menschen, der sich nicht abwendet, wenn ich eine emotionale Krise habe - sondern einen, der mich einfach fest hält und wartet, bis ich mich beruhigt habe - oder der mich erst gar nicht so weit kommen lässt, meine Nerven weg zu schmeißen.

Es kam dann eben auch die Idee, dass mich meine bisherigen Partner eben gar nicht als Frau wahr genommen hatten, sondern eben entweder als Mamaersatz oder einfach als notwendiges Übel, um das zu bekommen, was mann halt braucht.

Mir ist schon klar, dass es für "den Nächsten" schwer sein wird, mich davon zu überzeugen, dass es auch eine andere Art von Männer gibt - nämlich welche, denen das Wohlergehen der Frau auch am Herzen liegt.

Ich bin ja schon seit Jahrzehnten nicht mehr so vermessen, zu hoffen, dass jemanden mein Wohlergehen mehr am Herzen liegen könnte, wie das eigene - obwohl ich es immer so praktiziert hatte - bis ich dann eben nicht mehr konnte.

Und es ist sicher auch nicht leicht für einen potentiellen Partner, mich davon zu überzeugen, dass er Dinge nicht nur deswegen tut, um das von mir zu bekommen, was er möchte - sondern dass es wirklich um ein "uns" und "wir" gehen könnte.

Naja, mal sehen.

Achja, wie dieses Thema jetzt wieder so richtig hoch gekommen ist, möcht ich auch noch kurz erzählen. Xing - Businessplattform im Internet gibt es eine ganz liebe Freundin und Moderatorin einer Gruppe, die am Samstag einen Thread eröffnet hatte "4.11. - ChrisTina's großer Tag" - und sich entschuldigt hat, weil sie diese Woche nicht on ist - aber mir einen eigenen Thread widmen möchte zu meinem "Runden".

Und eine ihrer Mitmoderatorinnen hat ihn umbenannt und auch für das zweite heutige Geburtstagskind mit verwenden wollen - und dann hat sie der einen eigenen Thread gewidmet - und ich hab weiterhin den mit beiden Namen - und das war wieder sowas von bezeichnend - einmal freu ich mich über etwas, was nur mir gehört - und wer anderer verstümmelt und verschandelt es.

Die andere hat jetzt "ihren" Thread - und in meinem kennt sich niemand wirklich aus, für wen der jetzt wirklich ist. Ist ne absolute Kleinigkeit, aber genau in meiner aktuellen Stimmung hat auch das wieder mal mein Fass zum überlaufen gebracht - und ich hab jetzt ganzen Tag schon nicht mehr reinschauen wollen, weils mir einfach auf den Geist geht.

Ist jetzt nicht nur "gesehen werden", sondern schwingt auch was mit "meins" mit - wenn ich was schaffe, will ich es auch dem entsprechend ersichtlich haben, dass es wirklich von und aus mir entstand.

War sicher auch immer wieder mein Fehler in meinen Partnerschaften, dass ich mich automatisch zurück genommen habe,sobald ich mit einem Mann zusammen lebte - ich wollte ihn nie "übertrumpfen" - und hab auch da immer wieder in mich hinein gefressen, dass ich eigentlich die Arbeit mache - schon immer machte - und er aber im Rampenlicht stand.

Aber irgendwann lern ich auch das - ok - wenn ich mich bewusst zurück nehme, bin ich selbst schuld - aber dieses Muster wird mir ja auch dann gespiegelt, wenn ich es endlich mal richtig genießen möchte, im Rampenlicht zu stehen. Keine Ahnung, wie ich das jetzt wieder auf-lösen kann.

Montag, 3. November 2008

Melancholie

Seit 24 Jahren der erste Vorabend eines meiner Geburtstage allein zu Haus - und noch dazu vorm 50er. Schon irgendwie komisch - anders - teilweise bedrückend - teilweise auch frei, mich meiner Melancholie zu widmen - mich hinein fallen zu lassen - um durch tauchen zu können - und morgen dann wieder erfrischt und erholt aus dem Tief wieder auf zu tauchen.

Eigentlich begann der Abend ganz angenehm - dann kam ein Mail von einem langjährigen Freund:

und so fühle ich mich manchmal einsam und hab Sehnsucht nach was weiß ich was :-)


Das brachte mich nachhaltig zum Nachdenken - und brachte mich auch in eine relativ stark melancholische Stimmung - meine antwort auf diese Feststellung war dann

naja, möglicherweise nach einem anderen Menschen, der genauso tief empfinden könnte wie man selbst – wenns nicht so abgedroschen klingen würde, würd ich fast sagen wollen – nach einem/r Seelenverwandten, mit dem/der man/frau stundenlang quatschen kann und einfach für einander da sein – ohne irgend welche Hintergedanken – einfach so sein dürfen – und können – wie man/frau ist.


Und genau das ist auch mein Thema zur Zeit - ich war jehrzehntelang einsam, obwohl ich nicht allein war - und ich hatte durch meine letzte Trennung eine klare Trennung vollzogen - aber die Sehnsucht nach diesem einen Menschen, bei dem ich ich sein - und bleiben - kann - auch von meiner Seite aus mich nicht glaube, anpassen und zurück stehen zu müssen - diese Sehnsucht bleibt.

Keine Ahnung, ob es so einen Menschen geben könnte - ich geb die Hoffnung jetzt einfach nicht auf ;-)

Ich erinnerte mich auch auf unsere Diskussion vorigen Freitag beim Xing-Frühstück, wo es auch um ähnliche Themen ging - darum, ob es überhaupt möglich sein könnte, dass alles, was Herz und Körper und Seele begehrt wirklich in einer einzigen Person zu finden sein kann.

Oder ob es sich wirklich in die Richtung ent-wickelt, für Körper und Geist und Seele jeweils unterschiedliche Partner zu haben. Dies alles in einer Person wäre ja schlichtweg schon zu perfekt, um wahr sein zu können. Anderersetis gibt es auch nur die Grenzen, die wir uns selbst setzen - und von daher heißt es vielleicht einfach, die Grenzen wieder mal neu zu definieren.

Ich hab mir ja jetzt auch das Buch "Die Sehnsucht der starken Frau nach dem starken Mann" gekauft und fast in einem Stück aus gelesen - und ich stimme vielem zu, was dort steht - allerdings mit der Einschränkung, dass ich mir nicht vorstellen kann, wirklich alles mit dem selben Partner ausleben zu können - bzw. ist mir bisher noch kein Mann begegnet, der wirklich all das in sich vereinigen könnte, was ich benötigen würde, um rundum zufrieden zu sein.

Meine bisherigen Erfahrungen waren, dass sich Männer sehr wohl und gerne anhimmeln und bewundern lassen - wenn sie dann aber mit der Powerfrau konfrontiert werden wirds schon etwas schwieriger - und gleichzeitig "das Weib" ausleben - und dann wieder mal die "bewundernde Anbetende" - das packen viele einfach nicht.

Vielleicht ist mein persönliches Problem einfach auch, dass ich zu lange jetzt mit relativ emotionsfreien Partnern zusammen war - und mir ja schon grundsätzlich fast nicht vorstellen kann, dass es Männer gibt, die auch wirklich ihre Gefühle zeigen und zulassen könne - bzw. überhaupt welche haben, welche sich nicht ausschließlich auf sich selbst beziehen.

Naja, Morgen ist ein neuer Tag - die Grenze zum halben Jahrhundert ist in etwas mehr als 2 Stunden auch endgültig überschritten - und dann beginnt einfach mein ureigenstes neues Leben - wie auch immer - mit oder wen auch immer.

Freitag, 24. Oktober 2008

Zum 50er Single im neuen Wohnzimmer

Hier nun ein erster Zwischenbericht zu meinem großen Traum vom 20.10.2008 ;-)

Ich hatte mir ja für den 20.08.2008 "bestellt", dass sich meine finanzielle Situation derart gebessert hat, dass ich mir keine Sorgen mehr machen würde.

Montag, 8. September 2008

"sehen" und "wahr-nehmen"

Wieder mal ein sehr komplexes Thema. Ich hab mal wieder einen gemeinsamen Nenner gefunden, was viele Einzelthemen gemeinsam haben - ich fühle mich nicht "gesehen" und/oder "wahr-genommen" - speziell von Menschen, die mir viel bedeuten - oder mir mal viel bedeutet haben - bzw. welche in irgend einer form für mich wichtig wären - in meiner Wahrnehmung :-)

Da ist einmal mein Nochehemann, der es ein dreiviertel Jahr lang schaffte, aus meinen Aussagen, was für mich wichtig ist, immer nur das heraus zu filtern, was er gerne darunter verstehen möchte. Entweder hat er mir nie wirklich zugehört, oder ich bin ihm nicht nur gleich-gültig, sondern schlichtweg egal.

Und auch geschäftlich werde ich nicht wahrgenommen. Also gibt zahlreiche Menschen, welche mich kennen, welche auch immer wieder mal um Hilfe fragen - aber die, die es sich leisten könnten, mich dafür auch wirklich angemessen zu bezahlen, die "sehen" mich einfach nicht - obwohl ich theoretisch nicht zu übersehen bin.

Wobei - jetzt hab ich mal das Thema - jetzt bräucht ich nur noch ne Lösung ;-)

Aber das wird schon noch. Kann jetzt natürlich auch wieder mit meinem bereits zum Aufarbeiten begonnenen Kindheitstrauma zu tun haben - das "nicht gesehen werden wollen" als angelernte Fluchtreaktion - schließlich hatte ich bis zu meinem 25. Lebensjahr 50 kg - bei einer Größe von 174 cm.

Naja, heute habe ich das doppelte - aber man sieht mich trotzdem nicht. Wobei - wenn ich davon ausgehe, dass mir im außen immer nur etwas gespiegelt wird, was ich im inneren nicht wahrnehmen und sehen möchte, dann sollte ich vielleicht einfach mal beginnen - mich selbst als liebenswertes Wesen zu erkennen.

Mir hat der gestrige Tag richtig gut getan - Messebesuch - mit "alten Bekannten" fröhlich plaudern - an keine Probleme denken - mich einfach wohl fühlen und leben. Und dann sagt mir doch eine Astrologin bei einer Kurzauswertung auf der Messe, dass ich mir selbst einiges von dem gönnen sollte, was ich bereit bin, für andere Menschen zu geben.

Auweia - voll ins Schwarze - naja, heute helfe ich einen Freund bei seinen PC-Problemen und abends hab ich mich bei den Nachbarn eingeladen - ich möchte es ihnen persönlich sagen, dass wir uns scheiden lassen, möchte nicht, dass sie es von "irgendwem" erfahren - und demnächst macht es sowieso die Runde, sobald es "amtlich ist".

Ich merke es schon sehr, dass es mir rundum besser geht - auch beruflich und finanziell - wenn ich mir zwischendurch wirklich immer wieder mal ne Auszeit gönne - also nicht wochenlang durcharbeite - sondern mich mal für nen Abend zu Freunden verkrümel - und mirs auch gönne, mal nen Tag nichts zu tun, was in Arbeit ausartet - zB Blogs schreiben ;-)

Und demnächst werde ich mir einen "6-Step-Refraiming"-Prozess in Bezug auf "nicht gesehen werden" gönnen - ganz für mich allein - könnte ich mir vorstellen, dass das nochmals nen heftigen Schub bringt.

Achja, die gestern meinte auch, Bestseller weiter schreiben sei ne schlichtweg geniale Idee - und die Sterne stünden dafür voll günstig - was will frau mehr ;-)

Montag, 1. September 2008

wieder mal Spiegel

Genial - ich schreib in einem Forum, um einer seit Monaten rum nörgelnden Tussi igendwie auf die Sprünge zu helfen. Ich schrieb ihr meine Geschichte - als Anregung, vielleicht auch eine andere Meinung kennen zu lernen.

Durch ihr negatives Denken - in seiner vollendetsten Form - sucht sie sofort wieder nach Möglichkeiten, was ich damit meinen könnte - zerfleddert den ganzen Thread nach Aussagen, welche sie mir als bösartig zurück geben könnte - oder zumindest Textausschnitte zitieren, damit sie die als bösartig hin stellen kann.

Und auch in einem anderen Forum läuft was ähnliches - da nörgelt eine rum, weil sie angeblich vorm BurnOut steht - und jeder Kommentar wird abgeschmettert, weil er ja nur dazu gedacht sein könnte, diese Person noch tiefer in die Sch...e zu reiten.

Schon arg - auch auf Xing läuft ne Diskussion darüber, wie gefährlich doch die immer häufiger vorkommenden Esothreads und Einladungen sind - also zumindest sein könnten, wenn da auch nur irgendwas - vor dem mann Angst haben könnte - wahr sein könnte.

Und keine/r merkts - dass es eigentlich immer nur um die eigenen Wahrnehmungen - aus dem eigenen Weltbild heraus gefiltert - geht. Das, was uns am meisten be-trifft - be-troffen macht - ist immer nur der eigene Anteil.

Sonntag, 31. August 2008

Liebe dich selbst ....

.... und es ist egal, wen du heiratest.

Das ist ein Buchtitel, der mir in letzter Zeit immer wieder empfohlen wurde - aber irgendwie "schreckt" der Titel allein mich schon ab. Ich hab ihn mir zwar auf meinen Wunschzettel bei Amazon gestellt - aber selbst kaufen würd ich ihn mir nicht wollen.

Warum "spring" ich nicht drauf an?

Ich bin mir noch nicht ganz sicher, aber für mich stellt sich die Frage, wenn es egal ist, wen ich heirate - wozu sollte ich dann überhaupt heiraten wollen?

Ich kenne einige Stellen aus dem Buch - und die Teile mit der Selbstliebe finde ich voll ok - aber für mich ist das wieder mal sowas wie Affirmationen und Suggestionen - da wird Sch....e mit Schlagsahne übertüncht - statt einfach den Dreck weg zu machen und das Leben zu geniessen.

Naja, klar, ist grad mein Thema - das Ende einer Beziehung - und ich finds witzig, wie viele "guten Rat-Schläge" ich bekomme, was ich anders machen sollte - um dann drauf zu kommen, dass genau die mit den guten Rat-Schlägen die lieber mal selbst berücksichtigen sollten.

Ich hatte vor ein paar Monaten eine Diskussion in einem Chat - über dieses Buch - und über mein konkretes Thema - und dann kam eine rein und meinte lapidar "tragisch, wie schnell manche heute eine Beziehung in Frage stellen und aufgeben, ohne darum zu kämpfen."

Naja, zwischenzeitlich lebe ich in einer einvernehmlichen Situation und sie spielt Rosenkrieg. Frag ich mich halt mal wieder - und wer hat jetzt nicht wirklich drüber nachgedacht?

Ich gebs zu, diese Aussage damals hatte mich betroffen - weil ich eben lange und ausführlich nicht nur nachgedacht hatte, sondern wirklich auch alle "Für und Wider" mehrfach geprüft hatte - und sie kam nach 2 Stunden Diskussion rein und fühlte sich berufen, blöd drauf los zu quatschen.

Klar, sie war einfach nur auf ihr eigenes Problem angesprungen - hatte das voll auf mich abgeladen - aber ich Depp hab sogar drüber nachgedacht, ob ihr Vorwürfe einen Anflug von Wahrheit in sich beinhalten könnten.

Und sowas passiert mir immer wieder - von daher ist aber auch das Buch gut für mich - zumindest das drüber nachdenken über den Titel - weil mir ist eine klare Trennung lieber, wenn ich sowieso keine Gemeinsamkeiten mehr finde - als dass ich jetzt da was aufrecht halten wollte, nur, weils eben in der Gesellschaft mehr anerkannt wird.

Also für mich war die Anschuldigung Anlass, meine damals schon unbewusst getroffene Ent-Scheidung nochmals zu hinterfragen - und andererseits wieder mal zu erkennen, dass wirklich jeder Mensch immer nur von sich auf andere schliesst - und viele auch gar nicht anders können.

Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest - von Eva-Maria Zurhorst

Liebe dich selbst und freu dich auf die nächste Krise - von Eva-Maria Zurhorst

Mittwoch, 30. Juli 2008

Privatschulungen

Morgääääähn,

ich hab soeben festgestellt, dass ich mit Menschen, die glauben, mir Forderungen stellen zu können relativ unwirsch verfahre. Früher war ich trotzdem bemüht, nett zu sein, aber wozu?

Konkreter Fall - gestern gabs nen Kommentar in einem meiner Blogs, der einerseits nicht unbedingt mit dem Thema zu tun hat - und andererseits eine Aufforderung zum kostenlosen Coaching war.

Ich hab kurz und bündig zurück geschrieben - und die Person ließ nicht locker, weil jetzt sei irgendwie ich schuld, dass sie noch mehr verzweifelt sei. Ok - Opfer, dass eins bleiben will - und nachdems den erwählten Retter nicht bekommen hat, macht es diesen halt zum Täter.

Paßt - heut früh finde ich dann in einem Forum eine Nachricht vor, von einer Person, welche vor Kurzem gefragt hatte, ob wer ein bestimmtes Buch gelesen hat - also finde ich eine Nachricht - ok, das und jenes ist unklar - letzter Satz "Ich wäre Ihnen für eine ausführliche Erklärung sehr dankbar."

Ich wär auch für ein paar Lottomillionen dankbar - aber spielts halt nicht ;-)

Für mich wars jetzt mal wieder einmal eine Erkenntnis - nämlich die, dass ich immer weniger Lust habe, mich auf derartige Spielchens ein zu lassen. Und dass ich es mir zugestehe, derartig unverschämten Forderungen einfach nicht mal mehr nach zu denken, ob ich ihnen nachkommen sollte.

Irgendwie ist das Netz ja wirklich ne optimale Spielwiese für viele Dinge - für mich jetzt, um mein definiertes Ego aus zu probieren, welches nach dem Human Design System ja nur in der Zusammenarbeit zwischen bewusster Persönlichkeit und unbewusstem Design
entsteht.

Ich bin gerne bereit, mit anderen Menschen - auch unentgeldlich - mein Wissen zu teilen - dann und dort, wo es für mich paßt - und ich mache auch kostenloses Coaching, wenn ich diese Person besser kenne - aber für Fremde isses nicht mehr drinnen, dazu ist mir meine Zeit zu wertvoll, um sie zu vergeuden.

Mein aktuelles Thema lautet offensichtlich grad - was bin ich mir selbst wert? Wofür möchte ich meine Kraft und Energie be-nutzen - und wie bringe ich es rüber, dass ich die Regeln mache? Und zwar sowohl in der virtuellen Welt - als auch im realen Leben.

Genial - kaum hab ich das hier abgeschcikt, stolpere ich in der HDS-Gruppe in xing über einen Link zur HD-Zeitung des österreichischen Zweiges von HDS

Der letzte Torwechsel des Sommers ereignet sich am 28.7. Jupiter verlässt das Tor der Ambition und tritt ein in das Tor des Kämpfens. (12) Dies deutet zuerst einmal darauf hin, dass der Rest des Sommers eine anstrengende Zeit mit sich bringt. Insbesondere die Kombination mit der Saturn-Position legt aber auch die Annahme nahe, dass wir es mit ausgesprochen kämpferischen bis aggressiven Streiks zu tun bekommen. Für sich alleine betrachtet dient die Qualität des Kämpfens aber auch der Verteidigung der eigenen Individualität die jede Einmischung von Außen zurückweist.

Montag, 28. Juli 2008

Erfolgserlebnisse

Ich bin 2 Wochen früher dran als geplant - der Quartalsabschluss für das 2. Quartal 2008 ist fertig - und ans Finanzamt gemeldet - ein schönes Gefühl - hatte ich ja den Jahresabschluss auch schnellstmöglich erledigt gehabt.

Irgendwie fühle ich mich zur Zeit so richtig im Fluss - nachdem ich jetzt - rückblickend betrachtet - in den letzten Jahren irgendwie dahin vegetiert hatte - und mich trotz intensivem Bemühen nicht wirklich auf das besonnen hatte, was mir wirklich Spaß und Freude machen würde.

Und seit ich begonnen hatte, mir wirklich zu überlegen, was ich gerne tun würde, wird immer klarer, dass ich einerseits vom Schreiben leben möchte - und auf der anderen Seite gerne mit Menschen zusammen sitzen und plaudern möchte.

Ich war ja am Donnerstag noch einmal bei einer HDS-Analyse zum Thema "Karriere & Beruf & Erfolg" und da kamen einige interessante Aspekte zur Sprache, über die ich noch einige Zeit nachdenken werden muss.

Es war wieder sooooo viel Input - auch , dass ich unterschiedliche Bereiche anbieten und abdecken sollte. Interessanterweise ging es immer nur um Selbständigkeit - eine unselbständige Arbeit kam überhaupt nicht zur Sprache - und auch ich hab auch einfach drauf vergessen, dass ich eigentlich wissen wollte, ob ich mir nen Job suchen sollte ;-)

Und ich hab auch schon begonnen, meine Seiten um zu strukturieren - mal sehen, was da noch alles draus wird.

Witzig ist auch, dass auf einmal mein Bildschirm vom Tower wieder geht - jetzt - nachdem ich alle Daten auf den Schleppi überspielt habe - muss ich nur noch schauen, ob ich auch das HDS-Programm wieder zum Laufen bringe, dann erspar ich mir die Reparatur auch noch.

Freitag, 18. Juli 2008

4er Rhythmus

Hi ihr Lieben,

mich hat gestern jemand drauf aufmerksam gemacht, dass auf meiner Bilderseite über Veränderung im Gesichtsausdruck ein 4-Jahres-Rhythmus zu erkennen ist - also sie meinte - 1999 und 2003 und 2007 habe ich den gleichen Gesichtsausdruck - oder zumindest einen ganz anderen als in den anderen Jahren.

Und das hat mich nachhaltig zum Grübeln gebracht, ob da was dran sein könnte - und - weia - das ist nicht wirklich von der Hand zu weisen *seufz*

2007 gabs ne heftige Krise, wo ich dann mit den "großen" AMS-Maßnahmen aufgehört habe
2003 wurde mein Mann arbeitslos und machte sich dann selbständig
1999 wurden die EU-Förderungen für Weiterbildung gestrichen und ich gab meinen Seminarraum auf
1995 ging die Zusammenarbeit mit einem EDV-Händler in die Brüche und ich machte mich selbständig
1991 habe ich mein erstes Novell-Netzwerk installiert
1987 habe ich beschlossen, die damals aktuelle Firma zu verlassen
1983 wechselte ich von Verkaufsabteilungen in die EDV
1979 endete meine 1. Ehe

Autsch - naja, werd mal weiter drüber nachdenken - interessant, dass ich im privaten eher einen 7-Jahres-Rhythmus habe bezüglich Veränderung.

Mittwoch, 16. Juli 2008

Täter - Opfer - Retter

Welch eine Erkenntnis am späten Abend ;-)

Ich war ja gestern auf einem Netzwerktreffen - und da kam u.a. auch eine Sache zur Sprache - nämlich, meinte eine der Teilnehmerinnen, dass für sie das Konzept Täter-Opfer keine Bedeutung mehr hätte - und bei mir machte es mal wieder nachhaltig *KLICK*

Genau diese Person hatte mir nämlich schon oft ungebetene Rat-Schläge erteilt - oder zumindest erteilen wollen -und irgendwie passten mir da die Aussagen nicht mit den Handlungen zusammen - aber jetzt wurde es mir schlag-artig bewusst, was das Thema ist.

Solange ich mich der Thematik Täter-Opfer-Retter stelle bin ich, wenn ich jemand anderen Rat-Schläge erteile, immer in der Täterposition - wenn ich das nicht sein möchte, ist es zwangsläufig not-wendig, diese Thematik zu verleugnen, um mich ihr nicht stellen zu müssen.

Wenn ich nämlich einfach dazu stehen würde, auch mal Täter zu sein, dann bräuchte ich auch das Offensichtliche nicht verdrängen. Und das wars mal wieder, was mir "komisch" vorgekommen war ist wie mit den Affirmationen und Suggestionen - das kommt mir persönlich eben nicht "echt" vor.

Und es gab noch ein geniales Aha-Erlebnis am gestrigen Abend. Die Initiatorin des Abends meinte in der Vorstellungsrunde, dass sie die Gabe hat, Dinge auf zu zeigen und an zu sprechen, wenn etwas "nicht stimmt" - und genau das ist auch etwas, was ich für mich schon mehrmals bemerkt hatte - dass ich mich auch auf meine Gefühle in Bezug auf die Authentizität anderer Menschen meistens ziemlich richtig liege :-)

Mal sehen, was da noch draus wird - es auf jeden Fall heute wieder mal ein genialer - aber auch fauler - Tag.

Mittwoch, 9. Juli 2008

Wunsch-Hype

Faszinierend - der nächste Boom schwappt übers Land. Nach dem Geheimnis folgt das "hoppen". Am witzigsten finde ich, wie wieder mal aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird.

Da gabs das tolle hawaiiainsiche Ritual namens Ho'oponopono - und dann kam ein Arzt, machte seins draus - und dann kamen die neuen Powerseller vor dem Herrn und reduzierten es einerseits auf den Begriff "hoppen" und schlachteten es andererseits medienmäßig aus.

Mal sehen, wann auch dieses Thema ausgereizt ist - momentan boomts noch heftig - und der Hype wird nachhaltig forciert.

Mich fasziniert ja fast noch mehr, wie Menschen, die ich persönlich für halbwegs intelligent gehalten hatte - voll drauf abfahren - ohne allerdings auch nur irgendwelche Erfolge damit zu erzielen :-)

Wobei das nicht mal auffällt - im Gegenteil - sie bemühen sich noch viel mehr, etwas zu erreichen, was eigentlich - aus rein logischen Gesichtspunkten - vollkommen unrealistisch ist.

Sonntag, 6. Juli 2008

Kurz-Sichtig

Menno welch Erkenntnis am frühen Morgen. Mir war ja schon seit geraumer Zeit bewusst, dass meine (leichte, aber immerhin vorhandene) Kurzsichtigkeit was mit mir selbst zu tun hat - dass ich mich eben in irgend welchen Bereichen äußerst kurzsichtig verhalte.

Und jetzt bein aufwachen ist mir eben auch bewusst geworden, was es sein könnte, bzw. hab ich jetzt irgendwie so ein Aha-Erlebnis, dass es mal wieder viel einfacher ist, als ich gedacht hatte - naja, kurzsichtig eben ;-)

Auf der einen Seite war da eben meine Suche nach dem starken Mann - welche mir übrigens möglicherweise auch mein Gewicht beschert hat, weil ich dadurch, dass ich dachte, bei einem starken Mann muss Frau schwach sein auch vieles in mich reingefressen hatte, was sich im Laufe der Jahre jetzt halt angesammelt hat.

Und die Kurzsichtigkeit war eben das drauf versteifen, dass es für jede Frau einen echten starken Mann geben muss - und so stürzte ich mich auch direkt von der vorigen Verbindung in die jetzige.

Eine andere Form von Kurzsichtigkeit war in den letzten Jahrzehnten auch, dass ich mich nie wirklich auf meine ureigensten Bedürfnisse besonnen hatte - sondern immer nur danach trachtete, mich in beruflicher Hinsicht zu verwirklichen, damit auch meine starken Männer auf mich stolz sein können.

Dadurch hab ich sie aber noch mehr unter Leistungsdruck gesetzt, den sie nicht wirklich gewachsen waren - und im Endeffekt war immer ich die, die dann "das Sagen hatte", obwohl das genau das Gegenteil davon war, was ich eigentlich wollte.

Wie auch immer, jetzt akzeptier ichs einfach, dass es "den starken Mann" für mich nicht gibt - und beginne langsam aber sicher, mich wirklich mal selbst zu leben. Den ausschlag gegeben hat eine langjährige internette Bekannte, welche mich auf ein Buch aufmerksam gemacht hat:

Die Suche der starken Frau nach dem starken Mann

Ich hab das Buch zwar nicht gelesen, aber allein das Resumée entsprach dem, was mir in den letzten Wochen bewusst wurde - dass ich durch meine Suche nach dem starken Mann, diese immer dann zu sehr belastet habe - unbewusst - dass sie im Endeffekt genau das Gegenteil von dem wurden, was ich mir durch sie erhofft hatte.

Also bleib ich mal wieder lieber in meiner Kraft - und lasse Männer das sein, was sie sind - ohne mich weiterhin in was rein zu steigern, was ich möglicherweise auch gar nicht wirklich haben will.

Ich erinnere mich da an eine Episode, wo es mir auch so bewusst wurde, dass mein damaliger Partner ein kleines Mädchen suchte, welches er erziehen kann. Das ging mir relativ rasch sowas von gegen den Strich, dass ich froh war, aus dieser Beziehung wieder draußen zu sein.

Rückblickend betrachtet war das damals schon ein großer Hinweis, dass ich mich da eigentlich in etwas verrenne, was mir jetzt gar nicht wirklich entspricht - da bin ich lieber die Powerfrau, die sich ihren Spaß dann holt, wenn ihr danach ist.

Wobei kurzsichtig möcht ich das jetzt gar nicht unbedingt nennen - es ging jetzt lange Zeit einfach darum, dass ich mich geweigert hatte, mich wirklich so zu sehen, wie ich bin - mich zu akzeptieren - und mich damit ab zu finden, dass es für mich keine partnerschaftliche Schulter gibt, die immer dann da ist um mich an zu lehnen, wenn ich es wirklich brauche.

Aber es war kurzsichtig, zu glauben, dass es unbedingt in einer Partnerschaft sein muss, eine derartige Schulter zu finden. Interessanterweise hab ich auch feststellen dürfen, dass es viele Schultern gibt zum anlehnen - und zwar wirklich genau nur für das - für eine tröstende Umarmung, wenn ich wirklich mal der Verzweiflung nahe war.

Es war immer irgend jemand da, der mir die heftigsten Stunden meiner Verzweiflung überstehen geholfen hat - manchmal sogar einfach eine Bekannte im Internet. Und genau darum gehts möglicherweise auch. Genug Freunde zu haben, um auch die tiefsten Tiefs nicht alleine umschiffen zu müssen.

Samstag, 28. Juni 2008

Selbst-Erkenntnis

Hi ihrs,

ich bin ja grad auf dem ersten Teil meiner HDS-Ausbildung (Human Design System®) und ich bin noch immer - oder sogar noch mehr - begeistert davon, was ich dort höre und erkenne.

Es macht alles so viel klarer - und für mich leichter nachvollziehbar, warum ich genau so re-agier(t)e, wie ichs bisher getan habe.

Und es ist für mich auch toll, zu erkennen, dass ich eigentlich schon seit eineinhalb Jahren immer intensiver auf dem Weg dorthin bin, immer mehr zu mir selbst zu finden.

ansonsten waren die letzten Tage und Wochen sowas von dicht, dass ich nicht mal Zeit für meine Lieblingsbeschäftigung hatte - nämlich zu schreiben - wann und wo auch immer - aber das wird sich ab Montag wieder ver-ändern *droh* ;-)

Freitag, 13. Juni 2008

Ent-Täuschungen

Ich hab schon vor einer Woche in meinem Blog im "The Secret"-Forum meine Bedenken über die Gefahren von Wunscherfüllungen geschrieben und möchte hier noch etwas weiter ausholen - und noch intensiver auf das Thema eingehen.

Im Prinzip gehts mir grad darum, dass ich eben drüber nachdenke, ob viele Ent-Täuschungen vielleicht nur deshalb statt finden, weil man sich eben irgendwann einer (unbewussten) Täuschung hin gegeben hatte.

Mir wars vor Kurzem rückblickend auf meine vorherige Ehe aufgefallen. Ich hatte in erster Ehe eine schwierige Phase - und war am Ende ziemlich down. Doch ich hatte schon immer einen starken Willen, wenn es drauf an kam - und so rappelte ich mich wieder auf - und nahm mein Leben in die eigenen Hände.

Nach meiner Scheidung stand ich so ziemlich mittellos da - und musste auch wieder zu meinen Eltern zurück, damit ich "über-lebe". Es dauerte auch einige Monate, bis ich wieder genug Kraft aufbrachte, um mich auf zu raffen, mir einen Job zu finden - aber Anfang April 1980 klappte es dann - und von da an gings bergauf, darüber hatte ich ja auch hier schon vor ein paar Tagen darüber geschrieben.

Ich baute mir "ein neues Leben auf" - machte Karriere - und lebte ein angenehmes und abwechslungsreiches Leben - allein - in einer eigenen Wohnung. Meine Tochter war die meiste Zeit bei meinen Eltern, was aber auch irgendwie gut war - weil ich da dann immer "nach dem Job" hin fuhr, was zu essen bekam - und dann Abends immer eine "sutrmfreie Bude" hatte - oder auch einfach irgend wo hin fahren konnte.

Doch nach einiger Zeit kam irgendwie die Sehnsucht nach einer starken Schulter zum Vorschein - und so "bestellte" ich mir einen liebevollen Partner - und er traf auch prompt ein - war immer da, wenn ich jemanden zum anlehnen brauchte - zumindest in der ersten Zeit.

Doch ab dem Zeitpunkt, wo ich mich selbständig machte, "kippte" die Situation - und ich übernahm irgendwie automatisch wieder die Führung über unser gemeinsames Leben - obwohl ich mich eigentlich noch immer nach dieser "starken Schulter" sehnte.

Und jetzt erst ist es mir klar geworden, dass ichs einfach akzeptieren sollte, dass ich die bin, die - auch gemäß Human Design System - die Kraft und Ausdauer hat, die Organisation eines oder mehrerer Leben zu übernehmen.

Ich bin möglicherweise noch nie dazu geschaffen gewesen, mich auf Dauer über eine "starke Schulter" freuen zu sollen oder auch zu können. Und jetzt stellt sich mir eben die Frage, wenn ich damals nicht gedacht hätte, mir eine starke Schulter zu "bestellen", hätte sich mein Leben dann ganz anders ent-wickelt.

Nein, ich hadere nicht mit dem Schicksal - es ist eben so, wie es ist - und ich hatte damals die Ent-Scheidung getroffen, mal schwach sein zu wollen - und ich habe es mir über Jahre gegönnt, diese Einstellung aufrecht zu halten - und mich der Idee hin zu geben, dass es auch für mich jemanden geben könnte, der es auf Dauer schafft, mir diese Schulter zu bieten.

Vor Kurzem habe ich wieder begonnen - mich auf meine Kraft und Energie rück zu besinnen - mich an die Zeiten zu erinnern, als ich damals alleine lebte - und mein Leben absolut erfolgreich selbst organisierte. Wobei es nicht darum geht, wieder alleine zu leben, sondern mich einfach nicht mehr der Täuschung hin zu geben, dass auch immer wirklich das "geliefert" wurde, was ich mir eigentlich "bestellt" hatte.

Ich weiß auch noch nicht wirklich, wie ich diese Erkenntnis in mein weiteres Leben einbinden werde - und in welcher Form ich es auch weiter geben möchte - aber ich glaube, dass es viele Menschen gibt, die sich in ähnliche Situation rein manövrieren - weil sie eben davon ausgehen, dass sie das, was sie bestellen auch wirklich geliefert bekommen.

Eigentlich gehe ich ja auch davon aus, dass wir uns vor unserer aktuellen Inkarnation eine Lebensaufgabe aussuchen - und diese dann eben wiederfinden möchten - und manchmal auch tun - und von daher kann es durchaus sein, dass ich mir eben ein Leben als "starke Frau" ausgesucht hatte.

War auch in den letzten 2 Jahren immer etwas, worauf mich Kollegen angesprochen hatten, was ich aber nicht wahrhaben wollte, weil ich dachte, ich hatte es mir bestellt, von daher dürfe ich auch eine schwache Frau sein - und dies auch ausleben - ohne Rücksicht darauf, ob diese meine Bedürfnisse in meiner Umgebung überhaupt auf Ressonanz stoßt.

Interessanterweise gab es im Vorjahr ein Erlebnis, welches mich zum ersten Mal an dieser meiner Suche zweifeln ließ - nämlich, als mich 2 Menschen unabhängig von einander eben als "schwache Frau" gehandelten - und ich merkte, dass mir das in letzter Konsequenz wahrscheinlich sogar absolut nicht gefallen würde :-)

Und damals begann ich auch, intensiver drüber nach zu denken, warum ich mich nicht wirklich wohl fühlte in meiner Haut - und warum ich meine Stärke in form von Gewicht auslebe, statt es mir zu zu gestehen, dass ichs einfach wieder real tue - meine Kraft und Energie auch wirklich ausleben.

Vorgestern stolperte ich dann noch über einen Thread, wo es darum geht, sein Lebensmotto wieder zu finden - eigentlich eine ganz einfach Methode - sich hinsetzen und alles aufschreiben, bis es sich irgendwie "anders" anfühlt.

In der Anleitung stand, so lange immer wieder neue Sätze aufschreiben, bis Tränen kommen - naja bei mir sinds nicht unbedingt Tränen, sondern es war dieser Energieschub, der sich immer wieder mal durch meinen Körper bahnt, wenn irgendwas tolles passiert. Und heraus kam folgender Satz:

Ich bin eine - mir selbst - und meiner Kraft - bewusste Frau, die diese jetzt auch wirklich aus-lebt und erfolg-&-reich und auch zum Wohle vieler Menschen einsetzt.


Und ich muss sagen, das fühlt sich ganz toll und stimmig an - auch bei nochmaligem Lesen verliert dieser Satz für mich nichts von seiner Kraft. Mal sehen, was ich in einiger Zeit darüber zu schreiben habe.

Mittwoch, 11. Juni 2008

loslassen und ausmisten

Irgendwie passt es grad mal wieder - vielleicht ja auch für irgend wen, der hier fallweise vorbei schaut und mit liest - mentales und reales los-lassen und ausmisten ist angesagt in meinem Leben.

Also begonnen hatte es mit Brechdurchfall, was ja auch was mit loslassen zu tun hat ;-) Und dann hatte ich auf einmal das unstillbare Verlangen, wieder mal die Vorhänge im Seminarraum zu waschen, zu putzen, Staub zu saugen - und überhaupt.

Zwischenzeitlich habe ich angefangen, auch im Büro-Wohnzimmer auf zu räumen - und nachhaltig aus zu misten - Ablage machen - und auch vieles einfach weg zu werfen, was ich jetzt schon längere Zeit immer wieder aufgehoben habe.

Und ich habe beschlossen, sobald der Regen aufhört, mich auch über die Garage her zu machen - und die zwischenzeitlich dort entstandene Rumpelkammer aus zu misten. Wobei es einiges an Gewand gibt, was ich noch nicht ganz weiß, was ich damit machen werde - also entweder einfach entsorgen - im Internet her zu schenken - oder vielleicht bei ebay zu versteigern.

Eigentlich tendiere ich am ehesten zur letzten Möglichkeit, weil da dann auch etwas Geld herein kommen könnte. Und da ich für meine eBooks dann sowieso ein neues Konto einrichten werde, kann ich das ja vielleicht auch gleich machen - und dies auch für ebay nutzen.

Naja, mal sehen - ist ein ganz neuer Gedanke - durch das loslassen von "alten" Sachen sogar auch noch Geld zu verdienen.

Witzigerweise paßt dazu auch, dass ich erstmals überlegt hatte, ein Buch über die Tiefpunkte meines Lebens zu schreiben - dann könnte ich auch aus diesen "alten Sachen" noch Geld heraus schlagen.

Ich gestehe, die Idee fasziniert mich immer mehr :-)

Freitag, 6. Juni 2008

starker Mann

Paßt eben auch grad zu meinem aktuellen und akuten Thema. Nach meiner 1. Scheidung hatte ich eine heftige Krise - naja, eigentlich hatte ich sie schon vorher - und danach hab ich die Scherben meines Lebens aufgesammelt und (m)ein neues Behältnis draus gemacht.

Und dann habe ich begonnen, darüber nach zu denken, was ich gerne erreichen möchte in meinem Leben. Nach dem Konkurs der Firma, in der ich fast ein Jahr gearbeitet hatte, begann dann meine Karriere.

Es war wie im Bilderbuch. Zuerst eine von vielen in einer Verkaufsinnendienstabteilung - dann (nach einem halben Jahr) eine von zweien, allerdings für meinen eigenen Bereich - selbstverantwortlich für die ganze kaufmännische Abwicklung - nur die Preisverhandlungen führte unser gemeinsamer Chef durch.

Doch so ganz ohne EDV war es mir dann doch etwas zu unbefriedigend - und so stieß ich "zu-fällig" 1983 auf Selbsthypnose und Autosuggestionen - und begann, mir nochmals detaillierter zu überlegen, was ich wirklich möchte.

Da kamen 2 Dinge heraus - ich möchte einen EDV-Job - oder einen, wo ich mich auch viel mir EDV-Sachen beschäftigen kann - und ich möchte einen "starken Mann" an meiner Seite.

Eine eigene Wohnung hatte ich ja schon seit dem Eintritt in die damals aktuelle Firma, die vergaben Firmenwohnungen - und nach ein paar Wochen wurde zufällig eine frei - noch dazu in einer schönen Lage - fast unmittelbar am Waldrand, also durch jedes Fenster nur "grün" und Landschaft.

Und ca. 3 Wochen, nachdem ich mir überlegt hatte, dass ich einen EDV-Job möchte, fragte mich eine ehemalige Schulkollegin "im Vertrauen" ob ich das ernst gemeint hätte mit EDV - weil sie war schwanger - hatte es soeben erfahren - und wenn ich möchte, schlägt sie mich gleich als ihre Nachfolgerin vor - und voila - 2 Monate später begann ich in der EDV-Abteilung.

Fehlte nur mehr der Mann, an dessen breite Schulter ich mich anlehnen könnte - und der mich in meinen Unternehmungen unterstützen würde. Und auch der fand sich innerhalb kürzester Zeit - eigentlich war er ja schon vorher da, ich hatte ihn allerdings nicht als potentiellen Partner wahr genommen.

Einige Zeit später zog er bei mir ein. Als ich dann 2 Jahre später kündigte, konnte er anstandslos meine Firmenwohnung übernehmen - wodurch mir diese Kündigung dann natürlich auch viel leichter fiel.

Danach wurde es allerdings etwas turbulent - zumindest was den beruflichen Teil betraf - darauf möchte ich jetzt nicht genauer eingehen - aber der "starke Mann" blieb trotzdem der, wo ich dann heim kommen und mich ausheulen konnte.

1993 wurde ich dann nachhaltig arbeitslos und fand mit 35 auch nicht wirklich einen passenden - und halbwegs vernünftig bezahlten Job - also stand ich vor der Überlegung, mich jetzt voll auf das Abenteuer "Abhängigkeit von meinem Mann" ein zu lassen - und mir gleichzeitig meine eigene Firma auf zu bauen.

Es war ein Wagnis - für mich - da ich mir bei meiner 1. Scheidung geschworen hatte, mich nie wieder von einem Mann abhängig zu machen, weil für mich diese Abhängigkeit auch zu einem (automatisch aufgetretenen, da angelernten) Verhalten geführt hatte, welches mir nicht gut tat.

Doch da ich das ja erkannt hatte, dachte ich damals, würde ich ja dort hin nicht mehr absacken - und lies mich darauf ein. Es wurde eine "ausgefüllte" Zeit, ein täglicher Kampf ums Überleben, weil ich - unbewusst - eben ganz sicher nicht von meinem Mann abhängig werden wollte.

Ich schaffte es nicht ganz - also ich konnte meine Firma immer schon "selbst erhalten" - und es blieb auch noch etwas übrig für einige Extras - aber wirklich davon leben konnte ich eigentlich nicht, d.h. das tägliche Überleben sicherte mir das Einkommen meines Mannes.

Als dann aber auch diese Ehe sich dem Ende zuneigte verstärkte ich meine Bemühungen, mehr zu verdienen - um wieder "allein lebensfähig" zu sein. Die Erinnerung an die finanzielle Unabhängigkeit dieser 4 Jahre zwischen meinen beiden Partnerschaften war schon ein angenehmes Gefühl.

In dieser Zeit träumte ich dann wieder den Traum vom "starken Mann", der mich irgend ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit vermittelt, weil dies war in 2. Ehe zu dem Zeitpunkt gekippt, wo ich meinen Seminarraum eröffnet hatte.

Irgendwie war ab die "die Luft raus" - und der starke Mann hatte genug eigene Probleme in der Firma, die ihn daran hinderten, sich auch noch mit meinen Sorgen zu belasten.

In meinem Wahn, wieder allein lebensfähig zu werden - zumindest finanziell - ging ich bis über meine körperlichen Reserven - und verausgabte mich immer wieder - um nur ja endlich wirklich erfolg-&-reich zu sein.

Ganz geschafft habe ich es seither leider noch nicht wieder - noch erhalte ich meine Firma - bzw. alles, was Firmen betrifft - und es bleibt noch etwas übrig - aber das "echte Überleben" sichert mir noch immer das, was mein jetziger Mann in die Ehe mit eingebracht hat.

Allerdings habe ich jetzt beschlossen, dass ich mich nicht mehr auf den Lorbeeren anderer ausruhen möchte - und was ich vor fast 30 Jahren geschafft hatte, werde ich doch heute nochmal schaffen - ein finanziell unabhängiges und selbständiges Leben.

Was hat das alles mit einem "starken Mann" zu tun? Ich hab mir in den letzten Tagen immer wieder überlegt, was ich wirklich darunter verstehe.

Für mich ist ein "starker Mann" ein Mensch, der mit beiden Beinen fest am Boden steht, der mich dann, wenn es mir wirklich schlecht geht - einfach in den Arm nimmt und fest hält.

Ich brauche keinen Menschen, der mit mir mit leidet - sondern mir dann zur Seite steht, wenn auch ich mal wieder so tief unten bin, dass ich mir externe Hilfe wünschen würde.

Oftmals genügt eine Umarmung und vor allem, jemand, der mir zuhört, wenn ich etwas sagen möchte, was mich betrifft und bedrückt. Ein Mensch, der einfach da ist, wenn ich ihn brauche.

Ich gebs zu, ich brauche es eher selten, weil ich ziemlich viele Reserven in mir selbst zur Verfügung habe, woraus ich schöpfen kann - und auch viele Mittel kenne, mir wieder neue Kraft zu besorgen - woher auch immer - aus der Natur, aus meinen eigenen Mandalas.

Aber manchmal ist es sogar mir zu dicht und zu eng - und dann ist halt dieser "starke Mann" ganz angenehm, wobei ich zwischenzeitlich auch festgestellt habe, dass es auch gar kein Mann sein muss.

In derartigen Situationen genügt mir die Umarmung von irgend einem Menschen, der mir freiwillig etwas von seiner Kraft und Energie zur Verfügung stellt - und manchmal ist das sogar einfach nur ein virtuelle/r Bekannte/r in einem Chat - oder auch das Mit-Gefühl, welches durch ein entsprechendes EMail übersandt wird.

Was ich persönlich mit "starkem Menschen" verbinde ist ein Mensch, der genau dann, wenn es mir persönlich echt schlecht geht - einfach "für mich da ist" - und meist genügen schon 5 Minuten der Aufmerksamkeit - in welcher Form auch immer.

Eins hab ich im Laufe meines bisherigen Lebens festgestellt - was mir in derartigen Momenten am meisten weh tut ist, wenn in einem solchen Moment ein Mensch, von dem ich mir eben dieses "stark sein" erwartet hatte mich "in der Luft hängen lässt".

Oder auch - mir dann noch irgend welche Vorwürfe macht, die aus meiner Sicht absolut unbegründet sind. Kurzes Beispiel - vor ein paar Tagen im Chat, wir haben über ein ähnliches Thema wie das hier geschrieben.

Ich habe - aus meiner Sicht - einen relativ neutralen Tatsachenbericht abgeliefert und auf einmal kam die Meldung "naja, solang du dieser Person noch eine reinwürgen willst, ist da noch was zu klären".

Momentan war ich mehr als perplex, weil da war nichts von reinwürgen und sonstigen Emotionen in mir da - ganz im Gegenteil - für mich wars einfach eine nüchterne Schilderung der Zustände.

Als mir meine Chatpartnerin dann allerdings mit-teilte, dass sie das spüren würde, dass ich eben diese Empfindungen habe - übers Netz - da wurde mir dann halt mal wieder schlagartig klar, dass sie einfach ihre ureigensten Erfahrungen in meine Situation rein projezierte.

Sowas brauch ich nicht - da ist mir lieber - jemand sagt mir klipp und klar, sorry, ich kann dir nicht helfen, wennst magst, kannst dich gerne bei mir ausheulen - vielleicht wirds dir dann leichter - und mir dann einfach eine Schulter bietet, wo ich mich anlehnen - und wieder auftanken kann (real oder auch nur virtuell).

Montag, 2. Juni 2008

starke Frau ;-)

Menno - welch Erkenntnisse in den letzten Tagen.

Da gibts ja diesen unterschwelligen Ärger darüber, dass ich in den letzten Monaten feststellen musste, dass ich es mir einfach nicht leisten kann, endlich einmal wirklich "schwach sein zu dürfen" und dann sagt mir eine langjährige Internet-Bekannte, dass auch das nur ein Spiegel ist.

Naja, daran hatte ich natürlich auch schon mal gedacht - aber ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich wirklich nichts tun möchte - und von daher erschien mir diese Theorie als irgendwie nicht passend.

Und dann sagte sie - naja, wenn in meiner Gegenwart jemand "schwach wird" - dann bringt mich das eben in meine Kraft und Stärke - und diese Aussage hat mal wieder ein paar Puzzleteile an den richtigen Platz verschoben.

Plötzlich wurde mir auch bewusst, dass ich gewichtsmässig zulege, seit ich das erste Mal dachte, an der Seite eines "starken Mannes" endlich auch mal schwach sein zu dürfen. Und als ich dann merkte, dass dem nicht so ist, hab ich damals meine Konsequenzen gezogen - allerdings ohne mir bewusst zu sein, dass die Möglichkeit bestünde, dass ich eben "die Starke" sein sollte.

Naja, und irgendwie wiederholt sich grad mal wieder alles - wobei - ich fand es diesmal von Beginn an nicht stimmig, wieder "davon zu laufen". Also schau ich mal, was passiert, wenn ich diese Herausforderung annehme - und aus meiner Kraft heraus agiere - was auch immer draus wird.

Dazu gehört jetzt auch mein Gewicht - mal sehen, ob "der Panzer" auch weniger werden darf, wenn meinem Körper bewusst wird, dass ich nicht mehr schwach sein kann - sondern jetzt eben wieder meine Kraft aus-lebe. Ich werde die Fortschritte vermelden ;-)

Montag, 26. Mai 2008

Toleranz

Hi ihrs,

hatte gestern mal wieder ein interessantes Erlebnis. Wir waren im Chat in einem angeregten Gespräch, als wer dau kam und dachte, mich davon überzeugen zu müssen, dass ich mit meiner Einstellung "falsch läge".

Und dann auch gleich mit Vorwürfen zur Hand war, was ich alles "falsch machen würde". Dabei hatte ich eigentlich gar niemanden nicht gebeten, mir Rat-Schläge zu erteilen, sondern hatte einfach ein nettes Gespräch geführt gehabt.

Witzigerweise wars dann auch so, dass die, die angefangen hatte, mich zu maßregeln, dann auch das Gespräch abbrach, weil sie es als sinnlos erachtete, dass ich mich mit der weiter unterhalten würde, mit der ich mich vor ihrer Einmischung blendend ausgetauscht hatte.

Führte mich jetzt zu interessanten Erkenntnissen. Einerseits hats mir mal wieder was übers Dramadreieck - speziell auf Rettersyndrom bezogen. Denn es hatte sie keiner um Einmischung gebeten - sie hats trotzdem getan - und sich dann noch echauffiert, dass keiner ihre Rat-Schläge annimmt.

Von daher hat sie sich dann eben einem anderen Opfer zugewandt - und mich mit Mißachtung "bestraft". Anders gesagt - Retter findet kein Opfer, also will es jemanden als Täter zum Opfer machen. Wenn das erwählte Opfer aber nicht mitspielt, wird das Opfer als Täter hingestellt, und gerettet wird dann halt wer anderer, der nicht real anwesend ist, weil er sich dann auch nicht dagegen wehren kann, gerettet zu werden.

Interessant war dann auch noch, dass ich auf einmal "die Böse" war, weil ich mich nicht dazu bekehren hab lassen, mir ihre Sicht der Welt rein zu ziehen - sondern klipp und klar fest stellte, dass sie sich nicht in mein Leben ein zu mischen hat.

Woow - da ging die Post ab - kamen alle Emotionen hoch, die zwar nicht wirklich was mit mir und meinem Thema zu tun hatten, sondern rein mit ihr selbst. Interessanterweise bekam ich dann auch noch "den Vorwurf", dass wir alle ja keine Ahnung von Toleranz und wertungsfreiem Leben haben würden, weil schließlich gibts diese Diskussion ja grad auch im Forum - und niemand versteht, was sie zu sagen hat.

Naja, war dann für mich zwar eher ein Zugangshinweis, dass es ihr "Problem" sein könnte, aber ich habs mir dann lieber verkniffen, es auch wirklich aus zu sprechen *lach* - weil wenn ich mich mir gegenüber kongruent verhalten will, dann sollte ich dazu stehen, dass ich ihre Meinung als ihre Meinung respektiere - wenn ich sie auch nicht als meine annehmen möchte.

Donnerstag, 15. Mai 2008

vor der eigenen Haustür kehren

*gggggggg*

Das war heut echt ein tolles Erlebnis - und schon lange überfällig - endlich wieder mal nachhaltig putzen und kehren und Fenster putzen und Vorhänge waschen - durch lüften bis das Gewitter einbrauste - und überhaupt.

Die Idee kam mir heute früh als ich meinen Mann zum Zug chauffierte - endlich wieder mal so richtig nachhaltig zu putzen - vorab mal beim Seminarraum beginnend - und mich dann nächste Woche auch in den Privatbereich herauf zu arbeiten.

Ist schon ein tolles Feeling, wenns endlich wieder frisch duftet - die Katzis waren zwar nachhaltig verstört - aber jetzt haben sie sich wieder beruhigt - und liegen ganz friedlich auf ihren Papierschachteln, wo sie sich von den Aufregungen des Tages wieder erholen.

Zwar hatte ich einfach aus dem Bedürfnis heraus begonnen, dass ich endlich wieder mal "aufräumen" wollte - aber dazwischen waren dann auch einige rituelle Momente - vor allem als ich im wahrsten Sinne des Wortes "vor der eigenen Haustür kehrte" - da dachte ich auch daran, alles Unnötige endlich wieder symbolisch und rituell auf den ihm zustehennde Haufen zu kehren.

Es fühlt sich irgendwie freier - und auch reiner - an - innen und aussen - nach dem heftigen persönlichen Brechdurchfall der letzten Tage - ich kanns jeder/m nur empfehlen, immer wieder mal so ein Großreinemachen durch zu ziehen.

Mittwoch, 14. Mai 2008

los-lassen - die x-te

*autsch*
kaum lasse ich los
lasse ich heftig los
*lach*

Nachdem ich vorige Woche beschlossen hatte, dass ich mir einige Dinge nicht mehr geben werde, habe ich auch gleich körperlich und nachhaltig los gelassen - und mir einen hefitgen Virus eingefangen - oder was auch immer das ist, was mich seit Samstag fast vollständig aus dem Gefecht gesetzt hat(te).

Nicht, dass es mir schadet, wenn ich ein paar Tage lang nichts runter bekomme - oder in mir behalte, aber so nachhaltig hätte es dann auch nicht kommen müssen ;-)

Andererseits ist es mal wieder heftig interessant, was mir mein Körper damit sagen möchte - bzw. wie er mich dazu gezwungen hatte, mich wieder mal meinen Themen stellen zu müssen.

Mal sehen, was noch so auftaucht in nächster Zeit - ich hoffe schon sehr stark drauf, dass jetzt demnächst, einfach mal eine entsprechende Fülle einrauscht - ohne all zu große Anstrengung meinerseits.



PS: ich bin jetzt grad noch "zu-fällig" über die Maya-Zeitqualitäten "gestolpert" - und sitz jetzt irgendwie nur mehr da und wackle mit dem Kopf - mein "Virus" hat am Samstag begonnen :-)

Samstag, 10.5. Weißer Selbstbestehender Wind:
Die Geisteskräfte schaffen heute den Rahmen, damit das Neue Form bekommen und in die Wirklichkeit gerufen werden kann.

Sonntag, 11.5. Blaue Oberton Nacht:
Aus der Fülle des Universums schöpfe ich heute jene Schätze, die meine Erneuerung führen werden. Meine Mangelwelten mögen sich auflösen.

Montag, 12.5. Gelber Rhythmischer Samen:
Alle meine Schätze, die ich in mir trage, erblühen durch die Balancekraft des heutigen Tages; was dabei hindert, löst sich auf.

Dienstag, 13.5. Rote Resonante Schlange:
Die Lebenskraft selbst durchflutet mich heute, gibt jeder Zelle ihre volle Erneuerungskraft; die behindernden Schlacken sollen beseitigt werden.

Mittwoch, 14.5. Weisser Galaktischer Weltenüberbrücker:
Der heutige Tag ist ein Baustein meiner Brücke zu neuem Sein. Ich lasse bewusst eine alte Behinderung....... los und gehe weiter.

Montag, 5. Mai 2008

Es reicht .....

..... ich habs schlichtweg satt, "es" noch länger aus zu halten.

Ich muss etwas ausholen :-)

Früher gabs nen Spruch, der mir ganz locker über die Lippen kam - und den ich auch genauso gemeint hatte, wie ich ihn gesagt hatte - wenn irgendwer "komisch" zu mir war kam dann meine Antwort:

"Was solls, wenns ihr/ihm dadurch wohler ist, ich halts locker aus."

Das war zB immer dann der Fall, wenn mir wer "was vorgeworfen hatte", was ich genau wusste, dass es nicht den Tatsachen entsprach - und ich zwar die Sachlage aus meiner Sicht geschildert hatte, der andere dann aber drauf bestand, dass sie/er "Recht hätte".

Oder auch, wenn sich wer wichtig gemacht hat, indem sie/er mich bei anderen "schlecht machte".

Oder auch, ihre/seine Themen auf mich projezierte.

Das waren so Situationen wo ich eben - nach zwei oder drei Versuchen der Klarstellung - immer meine - ok, wenns sie/ihn glücklich macht, drauf zu bestehen, soll sies/ers - ich halts aus.

Doch wozu wollte ichs mir geben wollen?

Was hab ich davon, wenn sich andere auf meine Kosten "abputzen" oder sogar "bereichern"? Warum sollte ich es mir geben, mich zum Affen machen zu lassen, nur, damit ein anderer besser dasteht?

Sorry - spielts nimma ;-)

Manche durften es schon merken - andere werden es noch tun.

Mit mir nicht mehr

Ende

Finito

Schluss - aus - basta.

Ich schau jetzt auf mich selbst - ich tu die Dinge, die mir Spaß machen - und wenn mich wer blöd anmacht, kriegt er eins drüber - verbal - aber nicht weniger heftig.

Früher "passierte" es mir fallweise, dass sich Menschen "in mir getäuscht hatten", weil sie mir unterstellt hatten, dass ich ne Licht-und-Liebe-Eso-Tussi sei - und sie dann drauf kamen, dass dies nicht den Tatsachen entspricht.

Wobei ich es aber auch nie behauptet hatte, dass ich das sei - aber anscheinend wird es einfach unterstellt, wenn sich wer in Esoterikforen rum treibt, dass sie auch dem Klischee entsprechen müsse.

Naja, wars noch nie - und wirds auch nie sein - nicht in meinem Fall.

Und ich habs auch satt, dass manche glauben, mich "formen" zu können - und sollen - oder was auch immer.

Ich geb zu, ich hatte jetzt einige Zeit dem Wahn gefrönt, dass ich mich auf manche andere Menschen verlassen kann - nachdem ich vor Kurzem eines Besseren belehrt wurde, habe ich mich jetzt endlich wieder auf mich selbst besonnen - und werde Anwandlung, mich miß zu verstehen, in Zukunft immer gleich im Keim ersticken.

Also Leute - zieht euch mal warm an - falls ihr vor habt, mir irgendwie komisch kommen zu können.

In diesem Sinne
mal sehen, was da noch draus wird.

Mittwoch, 23. April 2008

Zu-Fälle ?

Wooow - welche Erkenntnisse :-)

Ich hatte gestern einen Vortrag in Wien - mitten drinnen in der Hofburg - alles kein Problem, mein Mann kennt sich dort eh aus - und falls wir spät dran sind, kann ich raushüpfen - und er das Auto einparken - das war der Stand der Überlegungen vom vorigen Wochenende.

Und dann hat er sich am Sonntag nieder gelegt und ist seither nicht wirklich aufgestanden, weil er heftig grippig ist.

Und dann wollt ich gestern - sicherheitshalber - um 16 Uhr weg fahren und schaute erst um 16:45 auf die Uhr - und bekam die Panik - und die blieb - und hielt an.

Klar, kurz vor Wien ging ein Wolkenbruch nieder - ich nachtblind und kurzsichtig, hatte von daher schon genug Troubles - und dann noch allein mitten ins Zentrum rein.

Naja, klar - und dann auch noch - kein Parkplatz - und das, wo ich doch einen Vortrag hielt über "bewusste Arbeit mit dem UnBewussten" - welche schicksalshaften Zu-Fälle.

Ok - so weit isses ja noch ganz harmlos - doch dann gabs natürlich in der Innenstadt keinen Parkplatz - wie ja schon vorher befürchtet - und ich kreiste eine intensive Wien-Runde - weil auf einmal fuhr ich beim Stephansplatz vorbei - was Wienkenner wissen, dass das irgendwie die "falsche" Richtung zur Hofburg ist.

Um 18:45 rief ich das 3. Mal an - der Vortrag hätte übrigens um 18:30 Uhr beginnen sollen - ich kurvte weiter - als ich wieder vor der Hofburg stand rief ich eben nochmal an und fragte nach der nächsten Parkgarage - von der aus ich dann ca. 10 Min durch strömenden Regen lief bis ich vorm Haustor abgeholt wurde.

Naja, natürlich ohne Schirm, der lag bei den Büchern und Foldern im Auto - oje - war auch schon egal ;-)

Um 19 Uhr wars dann so weit, dass ich endlich anfing - nur - wie beginnt Frau einen Vortrag über das bewusste Arbeiten mit dem Unbewussten - wenn sie selbst eine halbe Stunde zu spät kommt, weil sie eben das Paradebeispiel eines Parkplatzes nicht gemacht hatte.

Wobei - als ich endlich dort war, war auch jegliche Hektik verschwunden - und ich stellte mich hin, vertraute darauf, dass mein Unbewusstes die richtigen Worte finden wird - und begann zu reden.

Achja, als ich eintraf wurde ich auch noch "verkabelt", weil die Vorträge auch aufgenommen - auf CD gebrannt und an die Anwesenden weiter gegeben werden - und ich war nicht nur hektisch, sondern natürlich auch noch absolut unvorbereitet, was ich jetzt wirklich - im Detail - erzählen wollte :-)

Aber klar, wer läßt sich schon von so Kleinigkeiten aufhalten, wenn frau einen guten Draht zum Unbewussten hat - es gab einige, die schlichtweg begeistert waren - und für mich war es - im Endeffekt - eine tolle Bestätigung, dass das mit dem Unbewussten wirklich hervorragend klappt.

Und es war auch toll, dass ich zum wichtigen Zeitpunkt auch wieder ruhig und entspannt in mir ruhte - also trotz der Vorkommnisse ein tolles Erlebnis mit vielen wichtigen Erfolgserlebnissen - eine hat sich heute schon ein Mandala machen lassen - und mit einer anderen habe ich noch fast eine Stunde über alles mögliche geplaudert.

Irgendwie fühlte es sich ganz gut an - ich glaub, daran könnte ich mich durchaus gewöhnen, muss ja nicht unbedingt in Wien sein - aber andererseits - warum eigentlich nicht?

Wovon ich jetzt grad in der Badewanne "geträumt" hatte war ein Vortrag vor 500 Menschen - in irgend einem riesigen Saal - und der Großteil geht begeistert weg - und kann sich auch wirklich viel mit nehmen.

Scheeeeeeeeeeee

Es macht mir auch eine wohlige Gänsehaut, wenn ich mir vorstelle, was ich alles bewirken könnte, wenn ich mir öfter derartige Erlebnisse gönnen würde.

Dienstag, 1. April 2008

schreiben um des Schreibens willen?

Es ist mal wieder so weit - ich stehe vor der Frage, warum so viele Menschen in Foren was schreiben, ohne auf das ein zu gehen, worum es im Ausgangsposting ging.

Naja, vielleicht deswegen, damit ich mich mehr in meinen Blogs rum treibe, statt über die Unart in Foren zu grübeln (nö - Scherz)

Ist es wirklich die Ent-täuschung, die mich immer wieder be-trifft - wenn ich eben jemanden - sind eh nicht mehr viele - aber trotzdem noch einige wenige - unterstelle, dass sie/er eben auch mitdenken würde - und dann drauf komme, dass es trotzdem mal wieder nicht der Fall ist.

Naja, ich bin da eh schon sehr vorsichtig, wem ich zutraue - und manchmal auch unterstelle - dass dieser Mensch auch wirklich nicht nur irgendwas zu schreiben oder sagen hat - sondern auch wirklich Bezug nimmt auf das, worum es geht.

Aber manchmal schleudert es mich dann doch, wenn an derartige Möglichkeiten überhaupt nicht denke - und dann "der Hammer" einfach wieder auf mich hernieder trischt.

In solchen Situationen frage ich mich, wie und was kann ich initiieren, dass sich dieses Verhalten bessert?

Klar, ich hab schon bei mir auch geschaut - und es ist mir auch bewusst, dass es Menschen gibt, die ähnliches von mir behaupten - aber meist sind es in meinem Fall "Aussenstehende", welche - aus meiner Sicht - weder das verstanden hatten, was der ursprüngliche Fragesteller gepostet hatte - noch, was ich geantwortet hatte.

Schon witzig - gibt es wirklich so wenige Menschen, die wirklich zuhören wollen - und dann auch erkennen können, worum es dem Fragesteller geht?

Hm - klar spielt da auch noch mit rein, dass viele Menschen eben denken, dass das Gegenüber etwas ganz anderes sagt, als es meint - oder eben in Foren "zwischen den Zeilen liest". Das ist auch so eine weit verbreitete Unsitte, mit der ich nicht wirklich was anfangen kann.

Naja, mal sehen, was mir noch dazu einfällt.

Samstag, 29. März 2008

Sagen, was Sache ist

Das ist auch so etwas, was ich noch nicht lange wirklich kann - und auch tue - aber es war interessant, dass ich kurz vor meinem HDS-Reading begann, mich auch in diese Richtung aus zu probieren.

Begonnen hat das Ganze mit einem Beitrag über Dramadreieck in einem Forum, wo dann - wieder einmal - über etwas ganz anderes geantwortet wurde, als ich geschrieben hatte - und ich hab mal wieder nachgefragt, was das solle.

Naja, im Endeffekt habe ich denen, die zwar mitschreiben wollten - aber nicht über das von mir vorgegebene Thema - dann erklärt - anhand der Transaktionsanalyse - was sie gerade spielen.

Und dann war ich beim Reading - und mein Analytiker meinte, dass ich auch benenne, was läuft, wenn eben so Gruppendynamik oder so initiiert wird. Und ich antwortete - ja, aber noch nicht lange :-)

Aber es ist schon ein gutes Gefühl - und rückblickend betrachtet, machen jetzt auch einige Erlebnisse Sinn - indem sie mich damals schon drauf hinweisen wollten, dass ich mehr und nachhaltiger zu dem stehen sollte, was mir persönlich wichtig ist.

Freitag, 21. März 2008

Wahrnehmungs- filter

Genial - hatte ich doch in den letzten Tagen wieder zahlreiche Aha-Erlebnisse - und sitz grad mal wieder da und hör mir auch noch mein HDS-Reading wieder mal an. Schon interessant, dass ich eben auch genau dafür auf der Welt zu sein scheine, dass ich eben auch Menschen dazu anleite, wie sie - wieder - zu sich selbst finden können.

Und dann schreibe ich mal wieder ein Posting in einem Forum - und locke damit andere Menschen hinter dem Ofen hervor, damit sie sich in den Regen stellen - und sich selbst outen. Dabei hab ich nur einen ganz einfachen und neutralen Beitrag verfassen wollen, welcher meinem Sinn nach Frieden galt.

Aber er hat nicht friedensstiftend gewirkt, weil er voll den Knackpunkt eines der Mitposter getroffen hat - und das hat mir auch David Peters in meinem Reading gesagt - dass es einfach eins meiner Themen ist, durch einfache Sätze genau den Punkt bei anderen zu treffen, der wirklich weh tut.

Erinnert mich auch an manch bewusst gesetzte Aktivitäten, die genauso immer voll ins Schwarze getroffen hatten - und meinem Gegenüber auch immer weh getan haben. Au weia, aporpos "weh tun" - hadere ich doch grad bissale vor allem mit dieser Thematik - anderen Menschen bewusst weh tun zu müssen, damit sie mir nicht mehr weh tun.

Ist an und für sich kein Thema für mich - bei Menschen, die mir nicht wirklich nahe stehen. Andererseits fällt es mir unheimlich schwer in Bezug auf Menschen, zu denen ich irgendwann eine innigere Verbindung hatte.

Bei meinen Eltern ist es zB kein Thema mehr - da hab ichs mir aber auch 49 Jahre gegeben, ihnen nicht weh tun zu wollen - und hab daher viel "hinunter geschluckt", was sich auch körperlich manifestiert hatte - wohlgemerkt "hatte" - denn jetzt bin ich in meiner 3. Phase - und jetzt wird alles wieder anders.

Naja, bei ein paar Themen "schluck ich schon noch" meinen Frust runter - aber wird immer seltnener. Und es fällt mir jedes Mal leichter, noch einen Schritt weiter zu gehen auf meinem Weg zu mir selbst - und mich gegenüber anderen Menschen ab zu grenzen.

Doch zurück zu den Wahrnehmungsfiltern - mir wird immer wieder bestätigt, dass wirklich jeder Mensch - immer nur durch die Filter seines Weltbildes schauen kann - und ich übe mich jetzt seit Kurzem, wie ich derartige Bälle wieder zurück spielen kann, ohne dem Gegenüber jetzt wirklich gscheit "auf die Zehen zu steigen".

Dies kommt auch aus meinem HDS-Reading, dort wurde gesagt, dass ich die Veranlagung habe, meinem Gegenüber "einen fetzen A....tritt zu verpassen, damit er endlich in die Gänge kommt". Das ist jetzt aber genau das, was ich nicht wirklich mag - auf Grund meiner friedlichen Grundeinstellung.

Andererseits hat mir mal ein guter Bekannter gesagt: "ich brauch XXXX nicht tun, mir genügt es, zu wissen, dass ich es könnte." Und dieser Ausspruch begleitet mich seither, weil ich eben auch oftmals mich vor mir selbst sozusagen fürchte - dass ich Dinge tun könnte, welche andere Menschen verletzen würden.

Mal sehen, wie es bei mir jetzt noch weiter geht in dieser Hinsicht - und wie sich meine vor Kurzem begonnene Neu-Orientierung dann auch auf meine Umwelt auswirkt.

Donnerstag, 20. März 2008

Frohe Ostern

Nachdem ich grad eine PowerPoint-Präsentation gemacht hab, hab ich auch die einzelnen Bilder extra abgespeichert und möchte sie mit euch teilen - die ganze Präsentation wäre mit 1, MB hier herunter zu laden.

Mittwoch, 12. März 2008

Achtsamkeit

Hm - beschäftigt mich grad - dieses Thema.

Achtsamkeit gegenüber sich selbst
in Gegensatz zu
Achtsamkeit mit den anderen

Klar, auch hier gibt es ein sowohl/als auch - aber eben leider nicht immer.

Anders gesagt - ich bin mal wieder beim "Grenzen setzen" angelangt. Aber witzigerweise ist es zur Zeit für mich viel klarer und stimmiger, dass ich meine Grenzen so definiere, wie es für mich auch am stimmigsten ist - ohne zu viel Rücksicht drauf zu nehmen, wie es bei meinem Gegenüber ankommt.

Mir geht es hier um die Art der Kommunikation - eben speziell in Bezug auf Achtsamkeit bei der Tätigkeit, meine Grenzen auch auf zu zeigen - und sie nicht mehr überschreiten zu lassen.

Was mir vor kurzem aufgefallen war, ist, dass ich schon immer meine Grenzen gezogen und auch kommuniziert habe - dann aber oft "des lieben Friedens willen" doch im Endeffekt zurück gesteckt hatte.

Was mir aber in diesem Zusammenhang eben immer bewusster wird ist, dass ich dadurch nachhaltig die Achtsamkeit mir selbst gegenüber vernachlässigt hatte - und andererseits hab ich dann schlussendlich immer wieder alles "in mich hinein gefressen" - was sich auch optisch bemerkbar macht.

Naja - jetzt wird alles anders - das war auch bei meinem HDS-Reading so genial - die Aussage, dass die 2. Phase meines Lebens die des Verdauens war - und ich eben jetzt seit 1.3. in meiner 3. Phase bin, wo ich dass dann einfach weiter geben sollte, was ich in der 1. Phase erfahren und in der 2. Phase verdaut hatte.

Also gehe ich jetzt einfach davon aus, dass sich jetzt eben auch mein Gewicht wieder reduziert, da ich mich jetzt auch wieder mehr meinen Gefühlen öffnen kann und werde - und von daher auch keinen Schutzpanzer um mich brauche, um nicht verletzt zu werden, während ich in mir selbst aufräume und Altlasten abarbeite.

Es war für mich schlichtweg genial, dass ich - gerade zum richtigen Zeitpunkt - über dieses Human Desing System - gestolpert war - und mir jetzt auch einiges gestatte, was ich noch vor einem halben Jahr nicht mal darüber nachgedacht hätte, ob ich das jemals so leben sollte oder könnte oder dürfte.

Auf jeden Fall fühlt sich mein aktuelle Da-Sein viel stimmiger an als noch vor einem Monat - die Ziele werden immer klarer - obwohl die Wege dort hin immer flexibler werden.

Freitag, 7. März 2008

Leben - Sein

Hi ihr Lieben,

ich hätte es nicht gedacht - dass es wirklich so einfach sein kann und darf - mich selbst zu leben - und mich selbst zu verwirklichen.

Jahrzehntelang hab ich gearbeitet um des Arbeitens willen - und damit ich genug Geld zum Überleben habe - und jetzt auf einmal - seit ich beschlossen hatte, mir eine Auszeit zu gönnen - fallen mir wirklich die Dinge zu, auf die ich früher nicht mal zu hoffen gewagt hätte.

Möglicherweise hat es ja wirklich etwas damit zu tun, dass ich vom Human Design System her seit 1.3. in einer neuen - meiner letzten - Phase bin - und jetzt eben mein Wissen weiter geben sollte.

Auf jeden Fall hab ich es jetzt offensichtlich wirklich geschafft, meine Einstellung - auch vom Körperbewusstsein her - zu verändern - und es wird immer noch immer leichter und lust-voller.

Stimmt - so lange ich übers Sein und Leben schreiben musste - hat ich überhaupt nicht kapiert, worums geht - und seit ich nicht mehr nur glaube, endlich zu leben - seither verändert sich permanent immer mehr und mehr.

Es ist einfach toll, sich selbst immer besser kennen zu lernen - und auch zu leben. Ich kanns jeder/jedem nur empfehlen, es einfach aus zu probieren.

Freitag, 29. Februar 2008

Passt

Bin ganz zufrieden mit dem heutigen Tag.

Eigentlich war ich irgendwie nicht begeistert, dass zum heutigen Frühstück einfach eine mit kam, die sich nicht angemeldet hatte - und dann meinte sie auch gleich, sie hätte nur ne halbe Stunde Zeit - und sie hätte nicht gewusst, dass es um Frühstück geht, sonst hätte sie was mit genommen - und und und.

Aber dann wars dann doch ein netter Vormittag - wir haben uns gut unterhalten. Anscheinend hatte ich schon genügend Kontakt mit den von mir so genannten Engelsanbeterinnen, damit ich heute relativ gelassen den Ansturm der esoterischen Front stand gehalten hatte, ohne dass es mich wirklich betroffen hätte.

Naja, mal sehen, vielleicht hab ich ja den Eso-Boom eh endlich hinter mir - und brauch mir sowas nimma geben, dass die mich nachhaltig belagern und runter ziehen.

Vielleicht ist es einfach auch so, weil ich mich eben doch immer besser selbst kennen lerne - und immer mehr wieder in mir ruhe. Ist schon eigen - ich war vor Kurzem überzeugt, mich selbst zu leben - tat ich auch - hab mich allerdings in den letzten beiden Wochen selbst wieder sehr stark verändert - und leb mich jetzt wieder ganz anders wie noch vor Kurzem.

Donnerstag, 28. Februar 2008

die eigene Befindlichkeiten wahr-nehmen

Oh weia, welch eine Erkenntnis.

Jetzt ist mir die letzten Tage immer wieder aufgefallen, dass ich anscheinend grad mal immer wieder "übersehen" werde, wenn ich irgendwo irgendwas schreibe - und grad ist mir aufgefallen, dass es einfach mich selbst nicht wirklich "sehe".

Also mal wieder ein heftiges Aha-Erlebnis der besonderen Art. Und wieder mal der Beweis für die Wirksamkeit des Spiegelgesetzes *lach*

Solange ich selbst meine Bedürfnisse nicht wahr nehme, wie sollte sonst jemand wahr nehmen, was für mich wichtig ist und was ich brauchen könnte. Naja, geh ich mal davon aus, dass Silvester ist - und nehme mir einen guten Vorsatz für die Zukunft, dass ich mich eben selbst intensiver wahr nehme.