Dieses Blog durchsuchen

Samstag, 28. Juni 2008

Selbst-Erkenntnis

Hi ihrs,

ich bin ja grad auf dem ersten Teil meiner HDS-Ausbildung (Human Design System®) und ich bin noch immer - oder sogar noch mehr - begeistert davon, was ich dort höre und erkenne.

Es macht alles so viel klarer - und für mich leichter nachvollziehbar, warum ich genau so re-agier(t)e, wie ichs bisher getan habe.

Und es ist für mich auch toll, zu erkennen, dass ich eigentlich schon seit eineinhalb Jahren immer intensiver auf dem Weg dorthin bin, immer mehr zu mir selbst zu finden.

ansonsten waren die letzten Tage und Wochen sowas von dicht, dass ich nicht mal Zeit für meine Lieblingsbeschäftigung hatte - nämlich zu schreiben - wann und wo auch immer - aber das wird sich ab Montag wieder ver-ändern *droh* ;-)

Freitag, 13. Juni 2008

Ent-Täuschungen

Ich hab schon vor einer Woche in meinem Blog im "The Secret"-Forum meine Bedenken über die Gefahren von Wunscherfüllungen geschrieben und möchte hier noch etwas weiter ausholen - und noch intensiver auf das Thema eingehen.

Im Prinzip gehts mir grad darum, dass ich eben drüber nachdenke, ob viele Ent-Täuschungen vielleicht nur deshalb statt finden, weil man sich eben irgendwann einer (unbewussten) Täuschung hin gegeben hatte.

Mir wars vor Kurzem rückblickend auf meine vorherige Ehe aufgefallen. Ich hatte in erster Ehe eine schwierige Phase - und war am Ende ziemlich down. Doch ich hatte schon immer einen starken Willen, wenn es drauf an kam - und so rappelte ich mich wieder auf - und nahm mein Leben in die eigenen Hände.

Nach meiner Scheidung stand ich so ziemlich mittellos da - und musste auch wieder zu meinen Eltern zurück, damit ich "über-lebe". Es dauerte auch einige Monate, bis ich wieder genug Kraft aufbrachte, um mich auf zu raffen, mir einen Job zu finden - aber Anfang April 1980 klappte es dann - und von da an gings bergauf, darüber hatte ich ja auch hier schon vor ein paar Tagen darüber geschrieben.

Ich baute mir "ein neues Leben auf" - machte Karriere - und lebte ein angenehmes und abwechslungsreiches Leben - allein - in einer eigenen Wohnung. Meine Tochter war die meiste Zeit bei meinen Eltern, was aber auch irgendwie gut war - weil ich da dann immer "nach dem Job" hin fuhr, was zu essen bekam - und dann Abends immer eine "sutrmfreie Bude" hatte - oder auch einfach irgend wo hin fahren konnte.

Doch nach einiger Zeit kam irgendwie die Sehnsucht nach einer starken Schulter zum Vorschein - und so "bestellte" ich mir einen liebevollen Partner - und er traf auch prompt ein - war immer da, wenn ich jemanden zum anlehnen brauchte - zumindest in der ersten Zeit.

Doch ab dem Zeitpunkt, wo ich mich selbständig machte, "kippte" die Situation - und ich übernahm irgendwie automatisch wieder die Führung über unser gemeinsames Leben - obwohl ich mich eigentlich noch immer nach dieser "starken Schulter" sehnte.

Und jetzt erst ist es mir klar geworden, dass ichs einfach akzeptieren sollte, dass ich die bin, die - auch gemäß Human Design System - die Kraft und Ausdauer hat, die Organisation eines oder mehrerer Leben zu übernehmen.

Ich bin möglicherweise noch nie dazu geschaffen gewesen, mich auf Dauer über eine "starke Schulter" freuen zu sollen oder auch zu können. Und jetzt stellt sich mir eben die Frage, wenn ich damals nicht gedacht hätte, mir eine starke Schulter zu "bestellen", hätte sich mein Leben dann ganz anders ent-wickelt.

Nein, ich hadere nicht mit dem Schicksal - es ist eben so, wie es ist - und ich hatte damals die Ent-Scheidung getroffen, mal schwach sein zu wollen - und ich habe es mir über Jahre gegönnt, diese Einstellung aufrecht zu halten - und mich der Idee hin zu geben, dass es auch für mich jemanden geben könnte, der es auf Dauer schafft, mir diese Schulter zu bieten.

Vor Kurzem habe ich wieder begonnen - mich auf meine Kraft und Energie rück zu besinnen - mich an die Zeiten zu erinnern, als ich damals alleine lebte - und mein Leben absolut erfolgreich selbst organisierte. Wobei es nicht darum geht, wieder alleine zu leben, sondern mich einfach nicht mehr der Täuschung hin zu geben, dass auch immer wirklich das "geliefert" wurde, was ich mir eigentlich "bestellt" hatte.

Ich weiß auch noch nicht wirklich, wie ich diese Erkenntnis in mein weiteres Leben einbinden werde - und in welcher Form ich es auch weiter geben möchte - aber ich glaube, dass es viele Menschen gibt, die sich in ähnliche Situation rein manövrieren - weil sie eben davon ausgehen, dass sie das, was sie bestellen auch wirklich geliefert bekommen.

Eigentlich gehe ich ja auch davon aus, dass wir uns vor unserer aktuellen Inkarnation eine Lebensaufgabe aussuchen - und diese dann eben wiederfinden möchten - und manchmal auch tun - und von daher kann es durchaus sein, dass ich mir eben ein Leben als "starke Frau" ausgesucht hatte.

War auch in den letzten 2 Jahren immer etwas, worauf mich Kollegen angesprochen hatten, was ich aber nicht wahrhaben wollte, weil ich dachte, ich hatte es mir bestellt, von daher dürfe ich auch eine schwache Frau sein - und dies auch ausleben - ohne Rücksicht darauf, ob diese meine Bedürfnisse in meiner Umgebung überhaupt auf Ressonanz stoßt.

Interessanterweise gab es im Vorjahr ein Erlebnis, welches mich zum ersten Mal an dieser meiner Suche zweifeln ließ - nämlich, als mich 2 Menschen unabhängig von einander eben als "schwache Frau" gehandelten - und ich merkte, dass mir das in letzter Konsequenz wahrscheinlich sogar absolut nicht gefallen würde :-)

Und damals begann ich auch, intensiver drüber nach zu denken, warum ich mich nicht wirklich wohl fühlte in meiner Haut - und warum ich meine Stärke in form von Gewicht auslebe, statt es mir zu zu gestehen, dass ichs einfach wieder real tue - meine Kraft und Energie auch wirklich ausleben.

Vorgestern stolperte ich dann noch über einen Thread, wo es darum geht, sein Lebensmotto wieder zu finden - eigentlich eine ganz einfach Methode - sich hinsetzen und alles aufschreiben, bis es sich irgendwie "anders" anfühlt.

In der Anleitung stand, so lange immer wieder neue Sätze aufschreiben, bis Tränen kommen - naja bei mir sinds nicht unbedingt Tränen, sondern es war dieser Energieschub, der sich immer wieder mal durch meinen Körper bahnt, wenn irgendwas tolles passiert. Und heraus kam folgender Satz:

Ich bin eine - mir selbst - und meiner Kraft - bewusste Frau, die diese jetzt auch wirklich aus-lebt und erfolg-&-reich und auch zum Wohle vieler Menschen einsetzt.


Und ich muss sagen, das fühlt sich ganz toll und stimmig an - auch bei nochmaligem Lesen verliert dieser Satz für mich nichts von seiner Kraft. Mal sehen, was ich in einiger Zeit darüber zu schreiben habe.

Mittwoch, 11. Juni 2008

loslassen und ausmisten

Irgendwie passt es grad mal wieder - vielleicht ja auch für irgend wen, der hier fallweise vorbei schaut und mit liest - mentales und reales los-lassen und ausmisten ist angesagt in meinem Leben.

Also begonnen hatte es mit Brechdurchfall, was ja auch was mit loslassen zu tun hat ;-) Und dann hatte ich auf einmal das unstillbare Verlangen, wieder mal die Vorhänge im Seminarraum zu waschen, zu putzen, Staub zu saugen - und überhaupt.

Zwischenzeitlich habe ich angefangen, auch im Büro-Wohnzimmer auf zu räumen - und nachhaltig aus zu misten - Ablage machen - und auch vieles einfach weg zu werfen, was ich jetzt schon längere Zeit immer wieder aufgehoben habe.

Und ich habe beschlossen, sobald der Regen aufhört, mich auch über die Garage her zu machen - und die zwischenzeitlich dort entstandene Rumpelkammer aus zu misten. Wobei es einiges an Gewand gibt, was ich noch nicht ganz weiß, was ich damit machen werde - also entweder einfach entsorgen - im Internet her zu schenken - oder vielleicht bei ebay zu versteigern.

Eigentlich tendiere ich am ehesten zur letzten Möglichkeit, weil da dann auch etwas Geld herein kommen könnte. Und da ich für meine eBooks dann sowieso ein neues Konto einrichten werde, kann ich das ja vielleicht auch gleich machen - und dies auch für ebay nutzen.

Naja, mal sehen - ist ein ganz neuer Gedanke - durch das loslassen von "alten" Sachen sogar auch noch Geld zu verdienen.

Witzigerweise paßt dazu auch, dass ich erstmals überlegt hatte, ein Buch über die Tiefpunkte meines Lebens zu schreiben - dann könnte ich auch aus diesen "alten Sachen" noch Geld heraus schlagen.

Ich gestehe, die Idee fasziniert mich immer mehr :-)

Freitag, 6. Juni 2008

starker Mann

Paßt eben auch grad zu meinem aktuellen und akuten Thema. Nach meiner 1. Scheidung hatte ich eine heftige Krise - naja, eigentlich hatte ich sie schon vorher - und danach hab ich die Scherben meines Lebens aufgesammelt und (m)ein neues Behältnis draus gemacht.

Und dann habe ich begonnen, darüber nach zu denken, was ich gerne erreichen möchte in meinem Leben. Nach dem Konkurs der Firma, in der ich fast ein Jahr gearbeitet hatte, begann dann meine Karriere.

Es war wie im Bilderbuch. Zuerst eine von vielen in einer Verkaufsinnendienstabteilung - dann (nach einem halben Jahr) eine von zweien, allerdings für meinen eigenen Bereich - selbstverantwortlich für die ganze kaufmännische Abwicklung - nur die Preisverhandlungen führte unser gemeinsamer Chef durch.

Doch so ganz ohne EDV war es mir dann doch etwas zu unbefriedigend - und so stieß ich "zu-fällig" 1983 auf Selbsthypnose und Autosuggestionen - und begann, mir nochmals detaillierter zu überlegen, was ich wirklich möchte.

Da kamen 2 Dinge heraus - ich möchte einen EDV-Job - oder einen, wo ich mich auch viel mir EDV-Sachen beschäftigen kann - und ich möchte einen "starken Mann" an meiner Seite.

Eine eigene Wohnung hatte ich ja schon seit dem Eintritt in die damals aktuelle Firma, die vergaben Firmenwohnungen - und nach ein paar Wochen wurde zufällig eine frei - noch dazu in einer schönen Lage - fast unmittelbar am Waldrand, also durch jedes Fenster nur "grün" und Landschaft.

Und ca. 3 Wochen, nachdem ich mir überlegt hatte, dass ich einen EDV-Job möchte, fragte mich eine ehemalige Schulkollegin "im Vertrauen" ob ich das ernst gemeint hätte mit EDV - weil sie war schwanger - hatte es soeben erfahren - und wenn ich möchte, schlägt sie mich gleich als ihre Nachfolgerin vor - und voila - 2 Monate später begann ich in der EDV-Abteilung.

Fehlte nur mehr der Mann, an dessen breite Schulter ich mich anlehnen könnte - und der mich in meinen Unternehmungen unterstützen würde. Und auch der fand sich innerhalb kürzester Zeit - eigentlich war er ja schon vorher da, ich hatte ihn allerdings nicht als potentiellen Partner wahr genommen.

Einige Zeit später zog er bei mir ein. Als ich dann 2 Jahre später kündigte, konnte er anstandslos meine Firmenwohnung übernehmen - wodurch mir diese Kündigung dann natürlich auch viel leichter fiel.

Danach wurde es allerdings etwas turbulent - zumindest was den beruflichen Teil betraf - darauf möchte ich jetzt nicht genauer eingehen - aber der "starke Mann" blieb trotzdem der, wo ich dann heim kommen und mich ausheulen konnte.

1993 wurde ich dann nachhaltig arbeitslos und fand mit 35 auch nicht wirklich einen passenden - und halbwegs vernünftig bezahlten Job - also stand ich vor der Überlegung, mich jetzt voll auf das Abenteuer "Abhängigkeit von meinem Mann" ein zu lassen - und mir gleichzeitig meine eigene Firma auf zu bauen.

Es war ein Wagnis - für mich - da ich mir bei meiner 1. Scheidung geschworen hatte, mich nie wieder von einem Mann abhängig zu machen, weil für mich diese Abhängigkeit auch zu einem (automatisch aufgetretenen, da angelernten) Verhalten geführt hatte, welches mir nicht gut tat.

Doch da ich das ja erkannt hatte, dachte ich damals, würde ich ja dort hin nicht mehr absacken - und lies mich darauf ein. Es wurde eine "ausgefüllte" Zeit, ein täglicher Kampf ums Überleben, weil ich - unbewusst - eben ganz sicher nicht von meinem Mann abhängig werden wollte.

Ich schaffte es nicht ganz - also ich konnte meine Firma immer schon "selbst erhalten" - und es blieb auch noch etwas übrig für einige Extras - aber wirklich davon leben konnte ich eigentlich nicht, d.h. das tägliche Überleben sicherte mir das Einkommen meines Mannes.

Als dann aber auch diese Ehe sich dem Ende zuneigte verstärkte ich meine Bemühungen, mehr zu verdienen - um wieder "allein lebensfähig" zu sein. Die Erinnerung an die finanzielle Unabhängigkeit dieser 4 Jahre zwischen meinen beiden Partnerschaften war schon ein angenehmes Gefühl.

In dieser Zeit träumte ich dann wieder den Traum vom "starken Mann", der mich irgend ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit vermittelt, weil dies war in 2. Ehe zu dem Zeitpunkt gekippt, wo ich meinen Seminarraum eröffnet hatte.

Irgendwie war ab die "die Luft raus" - und der starke Mann hatte genug eigene Probleme in der Firma, die ihn daran hinderten, sich auch noch mit meinen Sorgen zu belasten.

In meinem Wahn, wieder allein lebensfähig zu werden - zumindest finanziell - ging ich bis über meine körperlichen Reserven - und verausgabte mich immer wieder - um nur ja endlich wirklich erfolg-&-reich zu sein.

Ganz geschafft habe ich es seither leider noch nicht wieder - noch erhalte ich meine Firma - bzw. alles, was Firmen betrifft - und es bleibt noch etwas übrig - aber das "echte Überleben" sichert mir noch immer das, was mein jetziger Mann in die Ehe mit eingebracht hat.

Allerdings habe ich jetzt beschlossen, dass ich mich nicht mehr auf den Lorbeeren anderer ausruhen möchte - und was ich vor fast 30 Jahren geschafft hatte, werde ich doch heute nochmal schaffen - ein finanziell unabhängiges und selbständiges Leben.

Was hat das alles mit einem "starken Mann" zu tun? Ich hab mir in den letzten Tagen immer wieder überlegt, was ich wirklich darunter verstehe.

Für mich ist ein "starker Mann" ein Mensch, der mit beiden Beinen fest am Boden steht, der mich dann, wenn es mir wirklich schlecht geht - einfach in den Arm nimmt und fest hält.

Ich brauche keinen Menschen, der mit mir mit leidet - sondern mir dann zur Seite steht, wenn auch ich mal wieder so tief unten bin, dass ich mir externe Hilfe wünschen würde.

Oftmals genügt eine Umarmung und vor allem, jemand, der mir zuhört, wenn ich etwas sagen möchte, was mich betrifft und bedrückt. Ein Mensch, der einfach da ist, wenn ich ihn brauche.

Ich gebs zu, ich brauche es eher selten, weil ich ziemlich viele Reserven in mir selbst zur Verfügung habe, woraus ich schöpfen kann - und auch viele Mittel kenne, mir wieder neue Kraft zu besorgen - woher auch immer - aus der Natur, aus meinen eigenen Mandalas.

Aber manchmal ist es sogar mir zu dicht und zu eng - und dann ist halt dieser "starke Mann" ganz angenehm, wobei ich zwischenzeitlich auch festgestellt habe, dass es auch gar kein Mann sein muss.

In derartigen Situationen genügt mir die Umarmung von irgend einem Menschen, der mir freiwillig etwas von seiner Kraft und Energie zur Verfügung stellt - und manchmal ist das sogar einfach nur ein virtuelle/r Bekannte/r in einem Chat - oder auch das Mit-Gefühl, welches durch ein entsprechendes EMail übersandt wird.

Was ich persönlich mit "starkem Menschen" verbinde ist ein Mensch, der genau dann, wenn es mir persönlich echt schlecht geht - einfach "für mich da ist" - und meist genügen schon 5 Minuten der Aufmerksamkeit - in welcher Form auch immer.

Eins hab ich im Laufe meines bisherigen Lebens festgestellt - was mir in derartigen Momenten am meisten weh tut ist, wenn in einem solchen Moment ein Mensch, von dem ich mir eben dieses "stark sein" erwartet hatte mich "in der Luft hängen lässt".

Oder auch - mir dann noch irgend welche Vorwürfe macht, die aus meiner Sicht absolut unbegründet sind. Kurzes Beispiel - vor ein paar Tagen im Chat, wir haben über ein ähnliches Thema wie das hier geschrieben.

Ich habe - aus meiner Sicht - einen relativ neutralen Tatsachenbericht abgeliefert und auf einmal kam die Meldung "naja, solang du dieser Person noch eine reinwürgen willst, ist da noch was zu klären".

Momentan war ich mehr als perplex, weil da war nichts von reinwürgen und sonstigen Emotionen in mir da - ganz im Gegenteil - für mich wars einfach eine nüchterne Schilderung der Zustände.

Als mir meine Chatpartnerin dann allerdings mit-teilte, dass sie das spüren würde, dass ich eben diese Empfindungen habe - übers Netz - da wurde mir dann halt mal wieder schlagartig klar, dass sie einfach ihre ureigensten Erfahrungen in meine Situation rein projezierte.

Sowas brauch ich nicht - da ist mir lieber - jemand sagt mir klipp und klar, sorry, ich kann dir nicht helfen, wennst magst, kannst dich gerne bei mir ausheulen - vielleicht wirds dir dann leichter - und mir dann einfach eine Schulter bietet, wo ich mich anlehnen - und wieder auftanken kann (real oder auch nur virtuell).

Montag, 2. Juni 2008

starke Frau ;-)

Menno - welch Erkenntnisse in den letzten Tagen.

Da gibts ja diesen unterschwelligen Ärger darüber, dass ich in den letzten Monaten feststellen musste, dass ich es mir einfach nicht leisten kann, endlich einmal wirklich "schwach sein zu dürfen" und dann sagt mir eine langjährige Internet-Bekannte, dass auch das nur ein Spiegel ist.

Naja, daran hatte ich natürlich auch schon mal gedacht - aber ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich wirklich nichts tun möchte - und von daher erschien mir diese Theorie als irgendwie nicht passend.

Und dann sagte sie - naja, wenn in meiner Gegenwart jemand "schwach wird" - dann bringt mich das eben in meine Kraft und Stärke - und diese Aussage hat mal wieder ein paar Puzzleteile an den richtigen Platz verschoben.

Plötzlich wurde mir auch bewusst, dass ich gewichtsmässig zulege, seit ich das erste Mal dachte, an der Seite eines "starken Mannes" endlich auch mal schwach sein zu dürfen. Und als ich dann merkte, dass dem nicht so ist, hab ich damals meine Konsequenzen gezogen - allerdings ohne mir bewusst zu sein, dass die Möglichkeit bestünde, dass ich eben "die Starke" sein sollte.

Naja, und irgendwie wiederholt sich grad mal wieder alles - wobei - ich fand es diesmal von Beginn an nicht stimmig, wieder "davon zu laufen". Also schau ich mal, was passiert, wenn ich diese Herausforderung annehme - und aus meiner Kraft heraus agiere - was auch immer draus wird.

Dazu gehört jetzt auch mein Gewicht - mal sehen, ob "der Panzer" auch weniger werden darf, wenn meinem Körper bewusst wird, dass ich nicht mehr schwach sein kann - sondern jetzt eben wieder meine Kraft aus-lebe. Ich werde die Fortschritte vermelden ;-)