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Dienstag, 28. Dezember 2010

Spiele - nicht nur des Lebens

Viele von euch wissen ja, dass ich doch manchmal nachaltig verspielt bin - jetzt zumindest mal rein virtuell - eben die ganzen Spielchens auf Facebook - wobei ich sagen muss, dass die eh schon wesentlich weniger geworden sind in letzter Zeit.

Nichts desto trotz sind mir einige Dinge aufgefallen, die auch auf mein all.tägliches Leben genauso zutreffen, wie bei den Spielchens.

Da gabs früher meine Leidenschaft für FarmTown - das war mir weit lieber als FarmVille - weil da konnte man bei anderen aushelfen - und Coins und XP's verdienen, um schneller in den nächsten Level zu kommen - oder sich neue Sachen zu kaufen.

Also hab ich mich immer wieder mal "anheuern" lassen - und hab dann geerntet und/oder gepflügt auf fremden Feldern. War auch ganz witzig, weil ich meist bei den Amerikanern oder Engländern auf dem Marktplatz war und von daher auch wieder etwas in die Sprache rein gekommen bin - zumindest mal vom Schreiben her.

Worüber ich mich immer wieder zerkugelte war die Aussage "plow job wanted" - oder auch "someone who wants to plow?" - no na ned - welcher Mann will das nicht *rofl*

Aber darum gehts mir jetzt hier gar nicht - oder doch auch? Weil irgendwie hats ja schon auch was mit der Realität zu tun - allerdings in ewas anderer Schreibweise - als ob Grammatik und Rechtschreibung im www überhaupt noch gefragt wären :-(

Doch bleiben wir beim Ernten für andere in FarmTown - ich hatte es geliebt, wenn ich ein riesengrosses Feld ganz für mich allein hatte - oder auch mit anderen zusammen arbeitete, die einfach auf einem ganz anderen Ende anfingen.

Genervt hatten mich die, die kreuz und quer dahin gepflügt waren - dann mitten drinnen alles stehen liessen - und sich wieder vertschüssten. Damals wurde mir bewusst - ich brauch auch in nem realen Job n gewisses Maß an Ordnung - auch, wenn ich mir die selbst schaffe.

Chaos in der Zusammenarbeit mit anderen Menschen brauch ich überhaupt nicht - ich liebe Chaos - für mich allein zu Hause - in meinem Leben - in meiner Selbständigkeit - in der Zusammenarbeit mit anderen brauch ich entweder meinen eigenen Bereich, wo mir letztendlich keiner drein pfuscht - oder die anderen sollten ähnlich "gestrickt" sein wie ich :-)

Und jetzt gibts ein neues Spiel, welches ich leidenschaftlich gern spiele - CafeWorld - hatte ich früher gespielt, dann ne Zeit lang nicht - und seit es die Catering.Aufträge gibt, gefällt es mir wieder.

Aber auch da gabs heut eben wieder ein Aha.Erlebnis - ich hänge mich jeweils immer nur in einen Typ von Catering rein - also ich bestätige nicht 3 unterschiedliche Aufträge gleichzeitig, wo es sich dann nicht ausgehen kann, dass wir in der bestmöglichen Zeit abschneiden.

Und manchmal "helf ich auch nach" - wenn die Zeit knapp wird - mit kochbeschleunigenden Gewürzen - das liebe ich - heum rechnen, wann ich was zustelle, damit wir alles in der kürzestmöglichen Zeit schaffen.

So nach dem Motto - gscheit oder gar nicht - und wenn wer zu einer Zeit startet, wo ich "anderweitige Verpflichtungen" eingegangen bin, dann hat sie/er Pech - und muss entweder warten, ob ichs doch noch schaffe - oder mich eben vorher "fragen" , obs möglich ist.

Und ich steige auch mal wieder aus einem Catering.Auftrag aus - wenn ich merke, dass der, der den Auftrag "gestartet" hat, selbst eigentlich nichts dazu beiträgt, dass sie/er auch irgendwann mal wieder fertig wird.

Ist nur ein Spiel - und trotzdem zeigt es mir meine Art zu arbeiten auf - ich für mich steck schon fallweise in einigen unterschiedlichen Projekten - aber nur, wenn ich auch wirklich eine Möglichkeit sehe, sie alle recht.zeitig zu beenden.

Und mein Ehrgeiz ist - auch im Spiel - in der bestmöglichen Zeit - und mit dem bestmöglichen Ergebnis - ab zu schneiden - bei CafeWorld sinds 3 Sterne ;-)

Sonntag, 26. Dezember 2010

Beliebig.keiten

Hallo Ihr Lieben,

ich hatte vor Kurzem auf facebook geschrieben

be.lieb.ig

noch ein Hinweis zu den Raunächten - und überhaupt - ich bin mir bewusst, dass sämtliche Bräuche und Rituale beliebig sind - und sich in wesentlichen Teilen - teilweise auch heftigst - widersprechen können - doch - was ist nicht beliebig und willkürlich?

Alles, woran wir im Hier und Jetzt glauben hat seinen Ursprung irgendwo in etwas - was irgend jemand - irgend wann - wegen irgend was - beliebig und willkürlich - definiert hat - von daher:

Kreieren wir unsere eigene Beliebigkeit - will.kürlich - und für uns stimmig und passend.

Sei dein eigener Schöpfer
grad jetzt
zu Weih.Nachten
...
weihen wir diese Nächte dem, was wir wollen
so sei es

und möchte das hier noch etwas fort führen und weiter spinnen.

Wir haben 10 Ziffern - die sich zu unterschiedlichsten Zahlenkombiniationen zusammen stellen und variieren lassen. Wenn wir uns allerdings die römischen Ziffern anschauen, dann gibt es dort ganz andere Darstellungsweisen.

Oder - andere Ebene - wir rechnen mit dem Dezimalsystem - dann gibt es noch das Hexadezimalsystem, das Oktalsystem, das binäre Zahlensystem - und und und

Worauf ich hinaus will?

Alle Zahlen - und ihre Darstellungsweise sind - korrekt - beliebig - nicht ganz - sie waren es einmal - bevor es jemand definiert hat und sie zur Allgmeeingültigkeit wurden.

Aber ursprünglich hat sie mal wer "erfunden" - oder auch - beliebig definiert - im Laufe der Zeit haben die Menschen dies zur Allgemeingültigkeit erhoben - oder einfach gar nie drüber nachgedacht, warum es so ist, wie es ist.

Szenenwechsel - ganz ein anderes Thema:

Ich war vor Jahren (ups - eigentlich schon im vorigen Jahrtausend, d.h. vor über einem Jahrzehnt, bei Eva Ulmer-Janes beim Seminar "Huna I" - und da gabs in der Pause Topfengolatschen - riesengrosse - verführerisch duftende ;-)

Ein Teilnehmer meinte "Schauen ja edel aus, aber ich darf nicht, bin grad beim abnehmen" - Eva schaute ihn erstaunt an und fragte - was dass jetzt mit den Topfengolatschen zu tun hätte - und er - naja, von wegen Kalorien und überhaupt.

Ihre Antwort werd ich nie vergessen:

Woher weißt du, dass du von Topfengolatschen zunimmst?
Wie hast du das festgestellt?

Und sie lies ein "weiß man einfach" nicht gelten ;-)

Auch hier - alles ist beliebig - wenn wir davon überzeugt wären, dass wir von Topfengolatschen abnehmen, dann würden wirs auch tun - aber weil der Großteil der Menschheit eben vom Gegenteil überzeugt ist - und wir selten bis nie so "generelle Überzeugungen" nachhaltig hinterfragen - nehmen wir halt zu, wenn wir Topfengolatschen essen ;-(

Genauso ist es mit den Placebos - wenn wir glauben, dass die supertollen Pillen gegen etwas wirken, was uns grad belastet - dann wirken sie auch, auch, wenn sie eben nur "unbehandelte" Globuli oder Placebos sind.

Ich könnte das jetzt noch beliebig weiter führen :-)

Wenn eine Frau davon überzeugt ist, dass ihr Mann groß und schön ist und ihr unheimlich gut tut - dann wird er - für sie - genau das be.wirken - auch, wenn er für andere ein präpotenter und unmöglicher Giftzwerg ist.

Wenn Schamanen überzeugt sind, dass ihnen ihre Geistführer und Wesenheiten die Infos bringen, die sie dafür brauchen, anderen Menschen zu helfen - dann wird genau das eintreffen.

Genauso wie ich davon überzeugt bin, dass mein Freund KU (mein UnBewusstes) mir all das liefert, was ich für ein glückliches und erfülltes Leben haben möchte :-)

So gesehen - können wirs auf ein bekanntes Zitat zusammen fassen:

"Ob du glaubst,dass du etwas kannst
oder glaubst, dass du etwas nicht kannst....
Du hast immer Recht!"
(© Henry Ford)

Sonntag, 19. Dezember 2010

Beziehungen

Ich überleg grad, ob das Wort Beziehungen irgendwas mit ziehen zu tun hat - hin und her ziehen - ziehen lassen - mach das Fenster zu, es zieht - oder vielleicht doch "an einem Strang ziehen".

Wohin zieht es mich?

Was zieht mich wohin?

Warum lass ich mich von irgendwen oder igendwas irgendwohin ziehen?

Irgendwie steh ich grad mal wieder an einem Punkt, wo ich für mich reflektiere, ob ich überhaupt noch einmal irgend eine Art von Beziehung eingehen möchte - sei es eine Partnerschaft - oder eine Freundschaft.

Was bringts im Endeffekt wirklich?

Da fällt mir der blöde Witz mit den Mannerschnitten ein:
Was ist der Unterschied zwischen einem Mann und Mannerschnitten?
Keiner
Zuerst reißt man sie auf
dann vernascht man sie
sie sind super süss
und zurück bleiben nur Brösel
Wobei - funktioniert auch mit Frauen ;-(

Wozu lassen wir uns auf irgend jemanden ein, wenn dies doch sowieso in den seltensten Fällen irgend eine Art von Bestand hat?

Zumindest, wenns zu intensiv und zu nahe wird - bzw. zumindest von mir kann ich das so sagen - ist ein jahr(zehnte)langes Muster - stimmt gar nicht - eigentlich isses noch ganz jung - weil ich hatte mich ein halbes Jahrhundert nie wirklich auf etwas wie Beziehung eingelassen.

Ok - durchbreche ich jetzt mein Muster?

Oder behalte ich Teile davon?

Fakt ist - ich hatte mich in den letzten 2 Jahren 2x auf eine Beziehung eingelassen - und bin 2x extrem auf die Schnauze gefallen - nachhaltig - einmal in einer erhofften Partnerschaft - und einmal in einer Freundschaft.

Jetzt stellt sich mir die Frage - gönn ichs mir ein drittes Mal?

Oder geb ichs gleich wieder auf?

Bleib ich offen für eine neue Beziehung?

Oder errichte ich wieder meine emotionale Mauer, die ich über ein halbes Jahrhundert mit mir mitgetragen und ausgelebt habe?

Die Zukunft wird es weisen - noch habe ich mich nicht entschieden ;-)

Samstag, 30. Oktober 2010

Liebe und Treue

Wieder mal ein Thema, welches angeschaut werden will - und ich tus am Besten gleich mal wieder schriftlich - ist für mich dann auch gleich eine Möglichkeit, es als erledigt zu betrachten ;-)

Kann man jemanden lieben und trotzdem betrügen?

Also ich sag mal - nein.

Umkehrschluss - sobald ich jemanden betrüge - indemfremd gehe" - kann die Liebe nicht wirklich groß sein - falls überhaupt was da ist, was man als Liebe bezeichnen könnte.

Wobei ich zur nächsten Frage komme - was ist Liebe?

Da spuken mir ja schon seit Monaten dirverseste Erklärungen durch den Kopf - und irgendwie geht mir eine aussage eines Bekannten nicht aus dem Kopf, dass ich nämlich "eifersüchtig und besitzergreifend" sei - was mich damals extrem betroffen gemacht hat, weil ich mich absolut nicht so empfinde.

Doch - irgendwie könnte er schon recht haben - nicht mit dem eiefersüchtig, das war noch nie mein Thema - aber mit dem besitzergreifend. Denn, wen ich mal wieder eine Partnerschaft eingehe, dann möchte ich schon eine gewisse Ausschliesslichkeit - zumindest für die Zeit, in der wir zusammen sind.

Und logischerweise kann ich das auch zusagen.

Ist einfach meine Sicht von Partnerschaft und Beziehung - wenn, dan ganz - oder gar nicht. Und ich habe es in meinem bisherigen Leben auch imemr so gehandhabt - wenn ich verliebt war, dann stand es für mich auch immer ausser Frage, dass ich demjenigen treu war - solange ich die Hoffnung hatte, dass dies auf Gegenseitigkeit beruht.

Also wenn ich mich verleibte war ich auch immer treu, auch, wenn mein gegenüber diese Gefühle letztendlich nicht erwiderte - ich kam gar nie auf die Idee, mit zwei Männern gleichzeitig eine Beziehung zu führen.

Wenn dem so war, habe ich mich immer binnen kürzester Zeit für einen der beiden entschieden - und mit dem anderen Schluss gemacht - das wurde mir in letzter Zeit auch ganz deutlich - und war sowohl der Beginn, als auch das Ende meiner 2. Ehe - lief beides zweigleisig - aber nur für kurze Zeit.

Dieses Thema beschäftigt mich jetzt mal wieder seit ein paar Tage - und es kommen permanent neue Erinnerunen hoch, die mir das eben jetzt klar gemacht haben - wen Beziehung, dann definiert und für beide solo.

Auslöser war eine Aussage eines Bekannten - wenn sich die Gelegenheit ergibt, werd ich sicher nicht nein sagen, wir sind ja schließlich nicht verheiratet.

Das hat jetzt wieder einiges in mir ausgelöst - an aufarbeitung einiger Thematiken, welche sich durch mein leben ziehen.

Mein Resumée der letzten Tage - und Nächte - ich für mich weiß, dass, solange ich davon ausgehe, dass ich einen anderen Menschen liebe - diesem auch treu bin. Wenn mich diese Person allerdings ent.täuscht, indem er mir beweist, dass es für ihn nicht soist - dann ist dieses mein Gefühl entweder sowieso wie weg geblasen - oder ich arbiete daran, dass ich davon los komme.

Erinnert mich an das erste Erlebnis dieser Art - wo damals für mich eine Welt zusammen gebrochen war - und mäglicherweise sogar der Auslöser für alles war, was seither passierte.

Ich ging in meine erste Beziehung mit dem Wahn, dass Treue sowieso kein Thema in einer Beziehung/Partnerschaft sei - denn, wenn sich 2 Menschen lieben, dann ist das einfach die logische Konsequenz, dass man sich einfach treu ist.

Ok - ich werde es nie vergessen - damals - vor Jahrzehnten - meine erste wirkliche Beziehung/Partnerschaft - wir waren bei den Nachbarn eingeladen - es war lustig und feucht.fröhlich.

Nach einigen Gläsern Wein erklärte mir der Nachbar ganz stolz, dass er das Bad alleine komplett neu verfliest habe - und ob ich mirs nicht mal anschauen möchte - ich ging - naiv wie ich damals noch war - mit - und er versuchte, mich zu küssen und zu befummeln.

Ich hatte ihn gefragt, ob er spinne - und er meinte - ich solle mich nicht so anstellen, was ich mir eigentlich erwartet hätte von diesem Abend - aber letztendlich akzeptierte er es, dass da "nichts läuft".

Als wir ins Wohnzimmer zurück kamen - lag mein damaliger Partner auf der Nachbarin - in eindeutiger Position - tief versunken in einem innigen Kuss - für mich stürzte besagte Welt ein.

Aber anstatt laut schreiend davon zu laufen, schüttete ich mich nieder und machte dann doch mit - aber es war nichts mehr so wie früher - meine Ideale waren von einer Sekunde zur nächsten in sich zusammen gebrochen - und es dauerte eben Jahrzehnte, bis ich sie für mich wieder irgendwie wieder aufgebaut habe.

Doch diese Nacht trug sicher auch viel zu dem bei, dass ich ab da irgendwie ziellos - zumindest in Bezug auf Beziehung/Partnerschaft - herum irrte - und mir auch lange Jahre keinerlei Gedanken über die Thematik Liebe und Treue gemacht hatte - weil ich einfach nicht drüber nachdenken wollte, dass ich es mir zugestehen könnte, dass es vielleicht doch auch ganz anders sein könnte.

Letzte Nacht kam in mir eben die Frage hoch - kann Mann eigentlich einer Frau treu sein? Oder vögeln die meisten einfach kreuz und quer durch die Gegend - wenn sich ihnen die Möglichkeit bietet?

Ich weiß, ich kann treu sein - solange ich wirkliche Gefühle für diese Person empfinde - und ach, wen sie nicht erwidert werden.

Wenn das nicht mehr war, hatte ich allerdings auch kein Problem, mir einen neuen Partner zu finden - auch, wenn ich offiziell noch in einer Beziehung lebe.

Auf der anderen Seite - wenn ich drauf komme, dass diese Person in fremden Revieren wildert, dann wars das. Anders, wenn ich mich auf eine Beziehung mit einer gebundenen Person einlasse - was ich übrigens nie getan hatte mit Männern, wo ich auch nur die Vermutung gehegt habe, dass sie ihren Partnerinnen treu gewesen wären - also vor mir.

Wenn ich mir etwas mit verheirateten Männern angefangen hatte, waren das immer Männer, von denen ich vorher schon wusste, dass ich nicht der erste Fehltritt bin. Und da konnte ich denen aber trotzdem reu sein, auch, wenn ich wusste, dass es da noch eine andere Frau in deren Leben gab.

Da kommen wir jetzt wieder zum "besitzergreifend" - wenn ich weiß, dass Man einer anderen gehört, dann hab ich mich bisher schon auch mit der 2. Geige begnügt - wenn ich aber dachte, ich spielte die 1. Geige im Lebens.Orchester desjenigen Mannes - und dann drauf kam, dass ich unter "ferner liefen" rangierte - dann kam schon manchmal der Skorpion zum Vorschein.

So viel mal der aktuelle Stand meiner Erkenntnisse - jetzt mal Haus putzen und das Thema durch das Putzen endgültig abschließen und als erledigt betrachten.

Samstag, 25. September 2010

Ent.Täuschung

= das Ende einer Täuschung

Nicht unbedingt einer bewussten, die jemand anderer inszeniert - oftmals einfach hausgemacht. Für mich immer wieder erklärlich damit, dass wir eigentlich immer nur von uns auf andere schliessen können - primär - und dann manchmal erst später drauf kommen, dass andere Menschen einfach grundsätzlich "anders ticken" als wir selbst.

Ich erlebes grad wieder schmerzhaft selbst, wie schwierig es sein kann, mit Menschen aus "einer komplett anderen Welt" konfrontiert zu werden - oder eben - mich selbst mal wieder dem zu stellen - und auch zu zu lassen, wieder etwas dazu zu lernen - Neues kennen zu lernen - in eine andere Welt eintauchen - meine ureigensten Grenzen erkennen - sie ziehen - und dem anderen trotzdem weiterhin "in Liebe zu begegnen".

Klar - manchmal ist es schwieriger - manchmal leichter - manchmal be.trifft es mich kaum - und dann wieder voll und ganz und abgrundtief - aber das ist Leben - ich würde es nicht mehr missen wollen.

Ich habe einen guten Freund, der immer sagt, für meine Empfindungen bin immer nur ich selbst verantwortlich - und jeder andere Mensch auch für ihre/seine. Ich sehs nicht ganz so - ich möchte auch weiterhin darauf Rücksicht nehmen (dürfen), wie es meinem Gegenüber mit dem geht, was ich tue und sage - gestehe aber anderen das Recht zu, es anders zu betrachten ;-)

Und ich merke immer öfter, dass, je authentischer ich bin - desto tiefer werden die Beziehungen zu anderen Menschen - je mehr ich mich auf die Welt meines Gegenübers einlassen kann - und auch tue - desto intensiver werden die emotionalen Berührungen und zwischenmenschlichen Befindlichkeiten - und das muss nicht zwangsläufig etwas mit Sex zu tun haben.

Letztendlich ist immer alles für irgendwas gut - und auch, wenn eine kurze Bindung zu einem schmerzhaften und aprubten Ende kommt - erlebe ich es immer wieder, dass eine andere Tür aufgeht, sobald diese aktuelle zugeht.

Das ist meine Lernerfahrung der letzten Tage - jeder Abschied schafft eine Basis für einen Neubeginn der manchmal ganz anderen Art.

Für mich persönlich bedeutet das, dass ich jetzt innerhalb eines Jahres zweimal erleben durfte, dass durch einen für mich absolut schmerz.haften "Verlust" eines von mir geliebten Menschen - ganz plötzlich an ganz anderer Stelle eine neue tiefe Freundschaft mit einem anderen Menschen entstanden war.

Und dafür bin ich dankbar - und wünsche denen, die mir geholfen haben, meine Täuschung zu erkennen - und mich dieser auch zu stellen - alles erdenklich Liebe für ihren weiteren Weg - ich lasse sie ziehen - aber ich verschliesse auch die Tür nicht, wenn sie fallweise Lust auf meine Welt bekommen - und/oder einfach mal für ein paar Stunden das Himmelreich genießen wollen ;-)

Montag, 23. August 2010

dosiertes Gift kann heilsam sein ;-)

(M)ein grosses Thema der letzten Tage und Wochen.

In der Astrologie bin ich Skorpion mit Asc. Löwe - ist ja an sich schon ne etwas heftige Mischung - auf jeden Fall gibts da den Giftstachel, der schon auch ab und zu ausgefahren werden kann, wenns den wer gar zu lang provoziert, ihn mal kennen zu lernen.

Und dann noch eine Variante des keltischen Baumhoroskops - Eibe - an und für sich ein ganz schmuseliger Nadelbaum (nein, ich übertreibe nicht - ich liebe diese Baumgattung - die haben wirklich absolut weiche und sanfte "Nadeln") - aber absolut giftige Früchte.

Vorige Woche hab ich mal so lapidar gemeint - naja, ich bin einfach giftig - und bin damit auf Erschrecken und Widerruf gestossen (was mich übrigens wiederum gefreut hat ;-)) - und ich habs dann aufgeklärt, wie ichs meine.

Also - ich bin giftig - und dazu steh ich - allerdings nicht grundsätzlich, sondern nur in speziellen Fällen - oder aber, wenns erwünscht ist.

Auf der einen Seite - wenn mich jemand zu lange zornig macht (was übrigens relativ selten passiert) - dann fahr ich schon mal gekonnt meinen Stachel aus - bohr ihm meinem Gegenüber ganz tief ins Fleisch - und versprühe mein Gift.

Auf der anderen Seite - ich bin anschmeigsam und schmuselig - ausser, man(n) ärgert mich bewusst und andauernd - dann bekommt er von meinen Früchten zu kosten ;-)

Und dann gibt es noch die Abart - dass etwas Gift - also dosiert - in homäopathischen Dosen - ja sogar heilsam sein kann - nur, wenns zu viel wird, dann wirkts vielleicht kontraproduktiv.

Von daher passts auch wieder - in homöopathischen Dosen genossen kann es für mein Gegenüber durchaus auch mal heilsam sein, wenn ich auf meine manchmal direkte und fallweise auch "brutal realistische" Art kommuniziere.

Dies ist vor allem dann der Fall, wenn ich "einen Auftrag habe" - also vom jeweiligen Klienten dazu aufgefordert werde, sie/ihn auf ihrem/seinem Weg etwas zu unterstützen - oder auch mal bissale den Stachel aus zu fahren, um sie/ihn wieder in die Gänge zu bringen.

Es gab jetzt lange Jahre, in denen ich mich nachaltig bemüht hatte, dieses mein Gift nicht ein zu setzen - und immer gaz lieb war - und mir dadurch selbst mehr geschadet hab, als ich meiner Umwelt genutzt habe.

Seit ich mein Gift wieder - dosiert - versprühe - gehts mir besser - und ich bekomme witzigerweise von meiner Umwelt auch immer öfter Zustimmung, dass es eigentlich immer "paßt" - auch, wenn ich mal brutal direkt bin ;-)

Donnerstag, 5. August 2010

Versicherungs.Odysee

Na super - langsam beginn ich auf kleiner Flamme zu kochen - irgendwie gibts nix ärgeres als die Kombination von Versicherungsmakler und fondsgebundener Lebensversicherung.

Ja - ich weiß, ich bin selbst schuld, dass ich mir damals einen endfälligen Kredit und die Sicherstellung durch eine fondsgebundene LV einreden hab lassen - aber ich war doch wirklich so naiv zu glauben, dass ein Unternehmensberater - beraten von einem "unabhängigen Versicherungsmakler" mehr Ahnung von den Dingen haben als ich.

Naja, was solls - was geschehen ist - ist geschehen.

Vor 2 Jahren hatte ich die Scheidung - der endfällige Kredit und die LV lagen mir im Magen - und ich habs nicht gleich getan - alles um zu stellen - wieder selbs schuld - ich weiß ;-)

Wie auch immer - vorher gabs noch die Meldung vom "neuen" Versicherungsmakler, dass wir mit dem Angesparten nicht auskommen werden - und daher gibts jetzt 2 fondsgebundene LV'S.

Ok - Scheidung - ich behalt das Haus - ich behalt den Kredit - den bescheuerten endfälligen - weil ich vom Verstand her der Bank recht gebe, dass es blöd wär, jetzt da nen grossen Kursverlust in Kauf zu nehmen - und ausserde lauft die eine Versicherung jetzt schon so lang - und ich würd viel verlieren.

Naja, jetzt verlier ich halt die Geduld - doch bleiben wir von vor 2 Jahren.

Ich stell um - beide fondsgebundene Lebensversicherungen - prämienfrei - und Versicherungsnehmerwechsel - also damals noch mein Ex - ok - das zweitere klappt - ich bin jetzt Versicherungsnehmerin - aber prämienfrei gestellt sind beide nicht.

Auf anruf erklärt mir die Lady am Telefon - naja, die Prämienfreistellung hat ja noch mein Ex beantragt - und der ist nicht mehr Versicherungsnehmer - also muss ich das jetzt neu beantragen.

Wohlgemerkt - damals "machte" das noch der "unabhängige Versicherungsmakler"

Meine Prämienfreistellung hab ich mir dann selbst geschrieben - und von der "alten" Versicherung gabs da auch gar kein Problem - naja, dauerte doch noch 2 Monate, bis sie nicht mehr einzogen.

Von der "neuen" gabs das Problem, dass die noch zu kurz lief, konnte ich nur auf ein halbes Jahr ruhend stellen - danach kam sie wieder mit voller Prämie auf mich zu - aber was solls - nur die Harten kommen durch - und von denen nur 10 %.

Letztendlich war irgendwie alles erledigt - lag mir aber weiterhin im magen - sowohl der endfällige Kredit - als auch die fondsgebundenen LV'S - und vor allem auch, dass ich zwar Versicherungsnehmerin bin - aber mein Ex weiterhin die versicherte Person.

Heuer gabs wieder mal n unerfreuliches Ereignis - finanztechnisch - mit Ex - woraufhin ich beschloss - jetzt reichts - ich wechsle die Bank - und fang nochmals ganz von vorne an.

Eine liebe Freundin meinte dann - die Idee an sich ist nicht schlecht - aber Bank sollt ich nicht unbedingt wechseln - von wegen der ganzen neuen Gebühren.

Im Mai dieses Jahres hatte ich Banktermin - ich legte meiner Betreuerin dar, was ich will - sie stimmte zu - schrieb die Kündigung an die Versicherungen - besorgte sich die vinkulierten Originalpolizzen - und kurz nach Mitte Mai gingen die Schreiben raus - an diese fondsgebundene LV und an die Wüstenrot, wo ich auch eine late LV habe.

Wüstenrot kam binnen 3 Wochen ein Schreiben zurück, dass sie meinen Entschluss bedauern - die Hauptfälligkeit der 1.9. sei - und sie - sollte ich mich nicht mehr melden - zu diesem Zeitpunkt das Geld rück überweisen.

Von der anderen kam vor 2 Wochen eine Schreiben, dass die "neue" Prämie ab 1.8. um 13 € erhöht wird, von wegen indexanpassung und so. Da rief ich dann an - und mir wurde mitgeteilt, dass bei dieser 3 Monate Kündigungszeit bestehen - ich daher erst ab 1.10. aus dem Vertrag raus komme - weil die Kündigung war erst am 10.6. eingetroffen.

Ok - haben sie sich mal wieder ein Monat rausgehauen - kenn ich ja schon von vor 2 Jahren - aber - und das war für mich der Oberhammer.

Die "große & alte" Polizze wurde mit 1.7. abgerechnet - und das Schreiben - und auch das Geld sollten in den nächsten Tagen bei mir eintreffen - dieses Telefonat war vorigen Monat - 26.7.2010.

Zwischenzeitlich wars bei mir wieder etwas hektisch - gestern ruft mich die Bank an, dass das Geld noch immer nicht da ist. Und was sagt mir die nette Lady am Telefon? Das stimmt alles, nur, das Geld ist noch immer nicht überwiesen - und sie kann mir auch nicht sagen, warm und weshalb - sie kann nur an die auszahlende Stelle weiter melden, dass die Überweisung jetzt schnellstmöglich durchgeführt wird.

Heissen Versicherungen deswegen so, weil man sie sicher nicht mehr los bekommt?
Und wenn, dann aber noch sicherer kein Geld zurück büerweisen bekommt?

Heute ist der 5.8.2010
Die Versicherung wurde per 1.7.2010 abgerechnet

Kanns jetzt aber nicht sein - oder?

Und - wer weiß - wann das Geld jetzt wirklich eintrifft

Freitag, 23. Juli 2010

WERTschätzung

Nachdem mich seit gestern Mittag immer wieder extreme Darmkrämpfe und ein erhöhter Tinitus "quälen", hab ich mir mal überlegt, was grad mal wieder so "Thema" sein könnte - in meinem Leben - und vielleicht auch im Leben anderer Menschen - und das Ergebnis ist

WERTschätzung

Bei mir kommt das ja immer wieder mal "hoch" - aber seit gestern ist es eben wieder mal extrem - und es krampft mich einfach zusammen, wenn ich wahrnehme, wie wenig WERTschätzung wirklich in dieser unserer Welt vorhanden ist.

Doch was verstehe ich persönlich unter WERTschätzung - vorrangig mal, jedes Wesen als Individium zu sehen - und es dann auch dem entsprechend zu behandeln.

Nein, heißt nicht, dass ich alle Menschen liebe - möchte ich auch gar nicht können wollen oder wollen können. Aber trotzdem ist jeder Mensch wert.voll - auf seine Art - und sei es auch nur als abschreckendes Beispiel ;-)

Ja - auch diese Aussage kann wertschätzend (gemeint) sein - und im Gegenzug dazu kann das größte Lob absolut nicht wertschätzend sein - und auch so ankommen bei dem, ders bekommt - oder auch gar nicht bewusst wahrgenommen werden - und trotzdem eine vernichtende Wirkung verbreiten.

Hat jetzt in meinem Fall sicher auch mit meinem offenen Emotionalzenrum entsprechend der Human Design Matrix zu tun - dass ich ganz einfach auch immer eine Idee davon habe, was hinter real gesprochenen Worten wirklich steckt.

Nein - ich bin nicht hellsichtig - oder hellfühlig - ich kenne mich selbst nur sehr gut - und ich hatte in den letzten Jahren in meiner Abgeschiedenheit sehr viel Zeit, auch meine eigenen Emotionen bewusst wahr zu nehmen - und auch meine emotionalen Re.Aktionen auf meine Umwelt.

Von daher "spüre" ich einfach Veränderungen in meiner Befindlichkeit - und da ich eben "offen" bin, ist es sehr oft so, dass spontane Veränderungen derselben eher ein Hinweis auf die Befindlichkeit meines jeweiligen realen Gegenübers sind - denn auf irgendwelche eigene emotionale Schwankungen.

Ich schreibe jetzt nur von realen und direkten Kontakten - nicht von inter.netten Gschichteln - darüber will ich jetzt gar nicht nachdenken, woher da manchmal hochschwappende Re.Aktionen meines jeweiligen Gegenübers kommen könnten ;-)

Gestern hatte ich binnen kürzester Zeit einige total unterschiedliche Erlebnisse, welche eben genau dieses Thema wieder hervor holten. Da war einerseits das liebe Mail eines Kollegen, der meinte, es wäre schade, dass ich nicht mehr lange in der Organisation sei.

Danach kam dann die Aussage eines anderen Kollegen, er freue sich auch nicht drüber, aber es sei nun mal so - bis hin zu einem total netten Abend mit viel Spaß und un.sinnigen Phanastereien.

Aber in allem schwang immer eine Art der WERTschätzung mit - auch, wenn manche Aussagen auf den ersten Blick eher ungehobelt und derb klangen - doch die emotionale Befindlichkeit drückte eben WERTschätzung aus.

Und auf der anderen Seite gibt es "siebensüsse" Bekundungen, die überhaupt nichts von WERTschätzung transportieren - wo einfach gar nichts da ist - manchmal nicht mal Gleich.gültigkeit - sondern einfach nur berechnender Egoismus.

Wobei es natürlich auch wieder drauf ankommt, wie weit man selbst diese WERTschätzung leben kann und will. Weil, wenns für mich nicht wichtig ist, werde ich es auch nicht ausleben können.

Und da es mir eben wichtig ist, lebe ich es nicht nur - sondern strahle es auch einfach aus. Zumindest wäre das eine Erklärung dafür, warum mich einige meiner Klient.inn.en - und auch Bekannte - ich sags jetzt einfach mal salopp "mögen".

Mir war das im letzten Jahr auch immer wieder aufgefallen - dass es Klient.innen gab, mit denen ich von Beginn an "nicht warm wurde" - das waren auch immer die, wo mir von Beginn an bewusst war, dass es keine wirklichen Klient.innen in dem von mir gelebten Begriff sind.

Für mich gehört zum Coaching ein Auftrag - und zwar nicht einer Organisation - sondern der/des jeweiligen Menschen - und wenn ich den hab, dann können wir gemeinsam auch etwas er.reich.en - und zwar nur dann.

Wenn ich von Beginn an "spüre", dass da eben kein wirklicher Auftrag ist - oder die/der.jenige nur ins Coaching kommt, weil irgendwer sagt, dass es gscheit wär - oder auch, dass diese Person das einfach machen "muss" - dann wurde es auch nie dieses Vertrauensverhältnis, welches im anderen Fall ziemlich schnell aufgebaut war.

Und auch die Re.Aktionen meiner Klient.innen - also jenen, die ich wirklich so nennen möchte - können unter dem Begriff WERTschätzung zusammengefasst werden - wenn ich das, was sie sind, schätzen kann - kann ich sie auch in ihre Kraft bringen, ihr weiteres Leben sinn.und.lust.voll zu leben.

Wenn von Beginn an eine Mauer da ist, habe ich aber auch keine wirkliche Lust, diese mit irgendwelchen Brech.Werkzeugen niederreissen zu müssen - und auch das ist - meiner Meinung nach - WERTschätzung - ich achte ihren Willen - und wenn sie sich nicht ver.ändern wollen, dann sollen sie bitte so bleiben, wie sie sind.

Wer bin ich, dass ich mir anmaßen müsste, jemanden davon zu überzeugen, wie die/der.jenige ihr/sein Leben zu leben hat? Woher sollte ich wissen, ob das, was ich als "grenz.geniales" Leben empfinde - auch nur annähernd für mein Gegenüber passt?

Ich glaub, grad im Coachingbereich passiert sehr oft vieles, was absolut nichts mit dem zu tun hat, wie ich Coaching empfinde - als eine Unterstützung für mein Gegenüber - zu sich selbst zu finden - und das Beste aus der aktuellen Situation zu machen.

Aber ich unterstütze und beg.leite - ich diktiere nicht, was sie/er zu tun hat - und vor allem auch - es muss in ihrem/seinem Tempo geschehen dürfen - dann ist es für mich WERTschätzung.

Und wenn ich "spüre", dass die Worte meines Gegenübers einstudierte Lippenbekenntnisse sind, werde ich hoffentlich in Zukunft dann schneller "die Kurve kratzen" - und mich eben immer öfter mit Menschen umgeben, die eine ähnliche Einstellung haben, wie ich sie mir in den letzten Jahr(zehnt)en erarbeitet habe.

Dienstag, 22. Juni 2010

los.lassen

Los.lassen - ein grosses Thema - immer und immer wieder - und jetzt ganz besonders.

Dinge, die einen belasten sollte man los.lassen

sagen die Einen

Los.lassen geht nicht, man kann die eigenen Schatten nur annehmen und integrieren, um sie auf zu lösen

sagen die Anderen

Ich frag mich halt immer wieder - und wer hat recht?

Meiner Meinung nach ist es nicht ein entweder/oder sondern ein sowohl/als auch - die eigenen Schatten anschauen - annehmen - als zu sich selbst gehörend akzeptieren - aber dann loslassen von der Idee, sich weiterhin dran klammern zu müssen - oder auch, sich dran zu klammern, sie loslassen zu müssen - was ja noch viel kontraperoduktiver ist, als sie einfach zu behalten :-)

Klar, ist grad nachhaltig mein Thema - nach den Ereignissen der letzten Wochen stecke ich mitten drinnen - auf der einen Seiten war es der unselbständige Job, wo ich mich echt bemüht hatte - mich reingekniet hatte - dabei meine selbständigen Sachen nachhaltig zurück geschraubt habe.

Dann die Erkenntnis - geht sich nicht aus - unselbständig verdien ich zu wenig um überleben zu können - Kredit änderung beantragt - ist im Laufen - mitten drin Kündigung seitens Dienstgeber - ehrlich gesagt, doch etwas überraschend für mich.

Ok - dacht ich - ist die Entscheidung - der Job war das, was los zu lassen war - knie ich mich wieder in die Selbständigkeit - Irrtum sprach der Igel und stieg von der Drahtbürste - solange ich SVA-pflichtversichert bin hab ich keinen Anspruch auf Arbeitslose.

Und mit der extrem reduzierten Selbständigkeit hab ich keine Chance aufs Überleben - und so schnell läufts nicht wieder an, dass es sich auch nur irgendwie ausgehen könnte.

Nächstes Thema - aus der SVA-Pflichtversicherung komm ich nur, wenn ich die Gewerbescheine zurück gebe - was jetzt aber heisst, dass ich dann seitens des Verlages keine weiteren der noch da lagernden ca. 3000 Bücher verkaufen darf - und ausserdem steck ich in 2 Vertriebsverträgen mit jährlicher Kündigungszeit.

Also - was tun?

Kreditaufwand fürs Haus ist schon im Laufen, dass die Kosten auf ca. die Hälfte reduziert werden können - welchen Luxus leiste ich mir noch?

Auto - Leasing - ich verabschiede mich von meinem schwedischen Eisbären - und schau, wie ich aus dem Vertrag raus komme - nur mit Defiziten - und dann hab ich noch immer keinen anderen fahrbaren Untersatz - und das geht überhaupt nicht.

Nächste Überlegung - neuen Leasingvertrag - wieder mal Kosten auf weniger als die Hälfte reduziert. Und vom Sprit her erspar ich mich überhaupt auch ein kleines Vermögen, wenn ich nicht mehr täglich ins Nachbarbundesland fahre.

Was hat das alles jetzt mit los.lassen zu tun?

Ich bin seit 1995 selbständig - hab mich immer mehr schlecht als recht über die Runden gebracht - und wollt dann eben voriges Jahr endlich mal etwas, wo ich ein fixes Grundeinkommen habe - und nebenbei trotzdem weiter selbständig bleiben.

Aus meiner Sicht gesehen funktionierte es ja auch nicht schlecht - aber trotzdem eben anscheinend nicht gut genug. Und jetzt steh ich vor nachhaltigen EntScheidungen, die jetzt wirklich mein ganzes bisheriges Leben durch einander würfeln.

Dachte ich nach meiner letzten Scheidung, dass dies jetzt ein Neubeginn gewesen sein könnte - so weiß ich jetzt - das war nur ein kleines Vorspiel auf die wirklich grossen EntScheidungen.

Und es ist - für mich - grad ein absolutes Los.lassen von allem, was mich seit Jahren irgendwie festhält und einengt. Ich habe in den letzten beiden Wochen mit den Gedanken gespielt, wirklich alles neu zu beginnen - und dann beschlossen, das, was zu mir gehört, wird mir trotz allem bleiben.

Da war jetzt mal das Haus - ich habs damals bei der Scheidung übernehmen können - ich kann jetzt nochmal den Kredit ver.ändern - dadurch löse ich mich von allem, was mich noch mit meinem Letzt.Ex verbindet - dachte ich.

Stimmt nicht - es gibt noch etwas, was ich von ihm übernommen habe - und seither mitschleppe - der Verlag. Ich hätte ihn "freiwillig" nicht aufgegeben - hätte weiterhin die Kammerumlage bezahlt und mir die beiden Vertriebe geleistet - naja - wenn dajetzt nicht die Sache mit der Arbeitslose wäre.

Und da komm ich jetzt wieder zurück auf die Ausgangssätze - erst, wenn ich erkenne, was ich an Altlasten mit mir rum schleppe - und hinterfrage, wie viel Sinn die wirklich noch machen - erst dann kann ich sie los.lassen.

Für mich stellte sich die Frage nicht, den Verlag auf zu geben - damals - ich hatte ihn ja schon vor der Scheidung übernommen, um ihn zu retten - und ihn dann behalten, weils eben noch tonnenweise Bücher gibt.

Aber es war nie mein Verlag - es war immer der meines Letzt.Ex - und ich schleppe diese Leiche mit mir rum und mach mir dadurch das Leben unnötig schwerer. Keine Ahnung, ob ich da jetzt aus den Verträgen raus komme - aber ich werde per Ende Juni den entsprechenden Gewerbeschein zurück geben.

Gleichzeitig gege ich auch die Eventagentur auf - die war eh auch nie wirklich ins Laufen gekommen.

Den einzigen Schein, den ich mir noch etwas behalte ist der IT-Dienstleistungen, weil da muss ich noch einiges machen und abrechnen. Ob ich den ganz zurück geben muss - oder ob es riecht, ihn ruhend zu stellen, werde ich diese Woche noch erfahren.

Auf jeden Fall ist bei mir zur Zeit alles nachhaltigst im Umbruch - und dann bekomme ich gestern eine private Nachricht auf facebook, wo u.a. zu lesen ist

Es ist jetzt die nächsten 8 Tage die Zeit, freiwillig alles Alte loszulassen das deiner neuen Bewusstseinsfrequenz nicht mehr entspricht. Das heißt nicht, dass du radikal nun alles in den nächsten 8 Tagen abschließen musst, so dass es im Außen sichtbar wird. Der innere Schritt ist von größter Bedeutung.

Und den hab ich gemacht ;-)

die EntScheidung ist getroffen - trotz einiger durchwachter Nächte und massenhaften Grübeleien, ob es doch noch eine andere Lösung geben könnte - gibts nicht, das einzig Sinnvolle ist:

==> Gewerbescheine weg
==> Arbeitslos melden, sobald die EDV-Gschichteln abgeschlossen sind
==> Komplett neu beginnen

Was bleibt ist das Haus und das Auto - und hoffentlich der Großteil der Freunde.

Donnerstag, 3. Juni 2010

Sperrmüll ent.sorgen

Einfach grenz.genial - nach einer langen Loslass.Nacht muss ich mal wieder eine Erkenntnis mit euch teilen, weils einfach grenz.genial ist.

Ent.sorgen

Geiler Begriff - nicht wahr?

Nicht nur metaphorisch betrachtet, sondern auch ganz pragmatisch gesehen - wenn ich etwas ent.sorge, was mich schon seit geraumer Zeit be.last.et, dann kann ich danach wieder frank und frei durchs Leben schreiten.

Wobei ichs mir in meinem konkreten Fall jetzt wieder mal viel zu lange gegeben hab, mich mit diesem Sorgen.Rucksack selbst zu belasten - aber egal - ich lieb mich trotzdem - auch, wenn ich meine emotionale Maso.Ader mal wieder nachhaltig ausgelebt hab.

Konkret - wir haben - 2001 - als wir das Haus gekauft hatten - damals einen endfälligen - 2018 - Yen.Kredit abgeschlossen - meine definierten Milz- und Sakralzentren (lt. Human Design Matrix) haben zwar nachhaltig Polka getanzt, aber damals hab ich meinem Verstand noch zugebilligt, dass er der gscheitere von meinen inneren Autoritäten ist.

Kurz und gut - ich hab mich absolut nicht wohl gefühlt - weder mit der Endfälligkeit - noch mit dem Yen - noch mit der fondsgebundenen Lebensversicherung als Ansparung für die Kredittilgung - dann - irgendwann.

Aber - die Idee war vom damaligen Versicherungsmakler meines Vertrauens - und wurde unterstützt von meinem unternehmensberatenden Ehemann - mein logischer Verstand gewann gegen mein grummelndes Bauchgefühl.

Einige Jahre später - ich wechselte den Versicherungsmakler - aus unterschiedlichen Gründen - der neue meint - das geht sich sicher nicht aus - wir brauchen eine zweite fondsgebundene Lebensversicherung - mein Bauchgefühl schlägt Purzelbäume - ich unterschreib trotzdem - weil - und überhaupt - Verstand - eh schon wissen - blablabla.

Aber - wir wechseln von Yen in den schweizer Franken, weil wir da Kursgewinne lukrieren können.

2008 - Scheidung - ich behalte das Haus - und den Kredit - wage den nächsten Versuch - ich möchte umsteigen - auf einen ganz gewöhnlichen Euro.Abstattungs.Kredit - aber - bedenken sie doch den Kursverlust - und wenn sie die Versicherungen vor Ablauf der 10 Jahre zurück kaufen, zahlen sie 11 statt 4 % Versicherungssteuer - der Verstand ent.scheidet, alles so zu belassen, wie es ist.

Ich beantrage Versicherungsnehmerwechsel für die beiden fondsgebundenen Lebensversicherungen - der nächste Schock - mein Ex bleibt die versicherte Person - kanns jetzt aber nicht sein - wenn er stirbt gehört das Haus mir - wenn ich sterb, ist es mir zwar egal, aber die Bank kann bis 2018 wartenm, bis sie Geld sieht.

Das Bauchgrummeln steigt ins Unüberhörbare - aber ich kenn mich ja schon - 3x nicht hören - erst beim 4. Mal dann ;-) wobei das jetzt noch zum 3. Mal Kredit gehört - war ja zeitgleich mit der Idee, um zu stellen.

Zusammenfassung - mir liegen sowohl der end.fällige Kredit als auch die fondsgebunden Lebensversicherung seit 2001 im Magen - seit 2008 jetzt auch noch die Tatsache, dass mein Ex die Versicherte Person für die Absicherung meines Kredites ist - rein vom energetischen Standpunkt her ist das - für mich - ziemlich heftig.

Ok - vor einiger Zeit dann der große Schock - mein Ex zieht die Versicherung von seinem neu gekauften Auto von meinem (unserem alten) Konto ein - ich krieg die Krise - überleg, die Bank komplett zu wechseln, alles neu zu machen - und auch endlich den blöden Kredit los zu werden.

Meine Freundin bremst mich ein - erwähnt die ganzen Gebühren für neuen Kredit und so - bestärkt mich aber darin, dass ich schon irgendwas tun sollte, wenns mir nicht gut damit geht.

Wir rechnen einige Varianten durch - und ich entscheide mich - na klar, für das einzige, was ich eh immer schon wollte - einen ganz normalen Kredit, wo ich monatlich seh, dass er weniger wird.

Ich fordere Anfang April mal die Rückkaufwerte der Versicherungen an - lasse sie dann aber wieder liegen - weils grad beruflich etwas hektisch ist - oder auch einfach nur, weil ich mir den emotionalen Stress einfach noch etwas geben wollte.

Emotionalen Stress - weil durch die Aktion meines Ex - und vor allem auf seine Re.Aktion darauf, dass ich wagte zu erwähnen, dass ich sicher nicht bereit bin, seine Versicherung zu bezahlen - die Versuchung schon groß war, mir zu überlegen, wie schön es wäre, wenn das Haus endlich mir gehören würde ;-)

So Aussagen wie - schick ihn doch endlich zum Teufel - änderten nicht viel an meiner emotionalen Zerrissenheit - aber dauerte jetzt halt doch noch fast 2 Monate, bis ich den Schritt einfach machte.

Nein, ich hab ihn nicht gekillt - ich war bei der Bank und hab denen gesagt, dass mir jetzt Kursverluste und Gebühren egal sind - ich will da raus - die letzte Verbindung zu meinem Ex für immer und ewig kappen - und endlich wirklich nur mehr für das die Verantwortung übernehmen, was meins ist - einen ganz gewöhnlichen Kredit.

Ich gestehe - allein der Auftrag, die Versicherungen zurück zu kaufen hat mich absolut ent.spannt und ent.sorgt - ich fühle mich schlagartig leichter und freier - be.freit von dem Zwang, ja nix Böses denken zu "dürfen".

Ja - hat mich wirklich Überwindung gekostet, trotzdem relativ cool zu bleiben - also jetzt bei dem Gedanken - da zieht wer eineinhalb Jahre nach der Scheidung - und nachdem er keine Zeichnungsberechtigung mehr auf diesem meinem Konto hat - einfach ein - und keiner denkt sich was dabei.

Und seine Antwort - wenn ich wissen will, warum seine Versicherung von meinem Konto einzieht, muss ich "unseren" Versicherungsmakler fragen - war dann noch die Krönung - nmaja, gab noch ne Zusatzbemerkung, die ich mir hier jetzt aber spar, sonst wirds doch wieder emotional ;-)

Weil, da dieser Versicherungsmakler damals ein halbes Jahr lang nicht fähig war, die alte Risikoversicherung (€ 94,5/Mon) zu kündigen - obwohl er ne neue (€ 87/Jahr) für mich gemacht hatte - und auch bei den fondsgebundenen einige Verzögerungen gab, die mir einiges an Geld gekostet hat, was einfach futsch ist - hab ich denselben vor über einem Jahr die Vollmacht entzogen.

Naja, ich habs einfach nicht sehen wollen, dass ich mir auch das selbst machen sollte - oder eben, das tun, was meinem Bauchgefühl zusagt. Achja, der Rückkauf meiner Versicherungen hat noch nen Vorteil - beide meiner Exversicherungsmakler verdienen ab sofort keinen Cent mehr an mir.

Noch ein kleines Detail am Rande - bezüglich Exversicherungsmakler - ich hatte bei dem auch nen Bausparvertrag abgeschlossen gehabt - mit Autobahnvignette als Geschenk - und als ich dann absolut kein Geld mehr hatte - weil ich monatlich fast €100 zum Fenster raus warf, weil ich mir 2 Ablebensversicherungen gleichzeitig leistete - hab ich den letzten Notgroschen auch noch aufgelöst - diesen Bausparvertrag.

Und dann kam nach einem halben Jahr ein Schreiben meines Exversicherungsmaklers, dass er das Geld für die Autobahnvignette zurück fordert, weil im Vertrag ja drinnen steht, bei vorzeitiger Auflösung muss die zurück gezahlt werden.

Stimmt - ist korrekt - aber - ganz ehrlich - dies war auch ein Zeitpunkt, wo ich ernsthaft überlegte, mich mal bei nem Rechtsanwalt zu erkundigen, was ich mir von dem allen zurück holen kann, was er im Jahr meiner Scheidung verbockt hatte - ich habs ja sogar schriftlich, dass er "drauf vergessen" hat, meine Versicherung zu kündigen.

Und ich hatte bei der Autoversicherungsgeschichte überlegt, Strafanzeige gegen meinen Ex zu erstatten, weil ich sehs jetzt nicht als selbstverständlich an, dass jemand - egal ob selbst, oder weil der Versicherungsmakler einfach bescheuert ist - sich widerrechtlich Zugang zu meinem Konto verschafft - einfach ungestraft davon kommt.

Ich hab beides nicht getan - bemüh mich auch weiterhin, mein Haus aus eigener Kraft zu bekommen sobald der Kredit abbezahlt ist - und hoffe, dass durch die letztnächtlichen Loslassgschiteln dann (sobald die Änderungen über die Bühne sind) auch wirklich die letzte Verbindung zum allen 3 Männern (Exehemann + 2i Exversicherungsmakler) end.gültig getrennt ist.

Wobei - festhalten musst ichs mal - und ich erlebs auch immer wieder - wenn ich was aufschreib - brauch ichs mir nimma merken - d.h. ich helfe mir hiermit auch, die ganze Geschichte jetzt einfach als erldeigt betrachten zu können - es steht wo - ich könnte es jederzeit nachlesen.

Alle die, die es lesen können drüber schmunzeln - mich für bescheuert halten - oder einfach sich darin bestärkt fühlen, mehr auf ihr Bauchgefühl zu hören - und den Verstand mit anderen Dingen zu beschäftigen ;-)

Wie auch immer - ich wünsche allen, die es geniessen können - ein tolles verlängertes Wochenende.

Mittwoch, 26. Mai 2010

wie wichtig ist die Meinung "der anderen" wirklich?

Hi Ihrs,

ich hatte heut früh wieder ein nachhaltiges Aha-Erlebnis - als ich durch den Regen Richtung Eisenstadt fuhr.

Irgendwie geht grad alles drunter und drüber - ich tu und tu - und bin mit den Ergebnissen nicht wirklich zufrieden - und gestern wars mal wieder eskaliert.

Sowieso schon etwas genervt hat mich dann auch ein lieber Freund nicht wirklich aufgebaut - kam ich heim - bekam noch Horronachrichten von einer Freundin - und den Tipp, was mit meinem endfälligen Fremdwährungskredit zu tun von ner anderen.

Danach noch stundenlang in Skype mit einem anderen lieben Freund geschrieben, der mir letztendlich geholfen hat, meine aktuellen finanziellen Horrorszenarien distanziert zu betrachten und neu durch zu rechnen - und meine aufkeimende Panik im Keim zu ersticken.

Wie auch immer - der Tag war eher als Streichresultat zu verbuchen - die Nacht war dann dem entsprechend auch nicht wirklich lustig und erholsam.

Nichts desto trotz - heut früh sitz ich im Auto - und plötzlich fällt mir eine der gestrigen Aussagen ein - in dem Jahr, wo es mir egal war, ob ich die Vorgaben erfülle, hatte ich das bestee Ergebnis meiner über 30-jährigen Laufbahn - so in der Art.

Und ich sass im Auto und überlegte, warum ich mich eigentlich grad bemühe - mir den A... aufreisse um etwas zu erreichen, was schier unmöglich ist - und warum es mir überhaupt wichtig ist, dies zu erreichen.

Auf einmal waren da irgendwie meine Eltern - und die Erkenntnis, dass mir eigentlich schon seit Jahren egal ist, was andere Menschen von mir denken - ausser meine Eltern - da bin ich noch immer eher brav und folgsam.

Und blöderweise fallen auch Chefs und Chefinnen unter diese Kategorie - sie sind automatisch irgendwie sowas wie Autoritätspersonen - ob ich sie jetzt vom Verstand her wirklich ernst nehmen kann oder nicht - rein emotional haben sie mir irgendwas zu sagen.

Das geht dann - bzw. ging dann - so weit, dass ich mich selbst fertig mach(t)e, weil ich irgendwelchen Vorstellungen nicht so wirklich entsprochen habe - und daher machte ich mirs dann noch viel schwerer als es unbedingt sein musste.

Ok - Problem erkannt - Chefs sind keine Eltern - und Eltern sind auch nur Menschen - und eigentlich kanns mir auch bei denen egal sein, was sie von und über mich denken - passt - aus - Schluss - Abflug in einen erholsamen Schlaf ;-)

Samstag, 17. April 2010

ICH BIN - in meiner Mitte

Welch herrlicher Tag - welch erfreuliche Nachrichten ;-)

Vorgeschichte - ich war vor über einem Monat auf einem Intensiv.Coaching.Seminar - 4 Tage mit lieben Kolleginnen und Kolleginnen - abgeschieden von der aussenwelt - in Spital am Phyrn. Es machte seinem Namen alle Ehre - es war intensiv - intensiver als viele anderen Seminare, welche ich bis zu diesem Zeitpunkt erlebt hatte.

Und ich kannte die Trainerin bereits aus dem Vorjahr, konnte mich deshalb auch wirklich auf die einzelnen Prozesse voll und ganz einlassen - und dass einiges nachhaltig dabei angestossen wurde war mir spätestens dann bewusst, als ich danach eine Woche krank darnieder lag und mein Körper wieder mal nachhaltig eine Auszeit verlangte.

Naja, so wirklich bekam er sie nicht - aber ich be.merkte trotzdem eine intensive und nachhaltige Ver.Änderung - in meinem Denken und Fühlen - und auch ErLeben - ich persönlich fühlte mich nach der Krankheit viel ruhiger und ausgeglichener.

Ich komme zwar nur langsam wieder "in die Gänge" - viele Dinge, die mir früher wichtig waren betreffen mich zur Zeit eher nur peripher - aber ich fühle mich wesentlich wohler wie noch vor etwas über einem Monat.

Und heute machten wir Mädelstag - meine langjährige ehemalige Schulkollegin und Freundin und ich - wir verabredeten uns, uns von meinem Lieblings.Masseur wieder mal verwöhnen zu lassen.

Dazu sollte ich noch sagen, ich kenne G. seit dem vorigen Jahrtausend - als Masseur erst seit Ende 2007 - und ich bin seither schlichtweg begeistert von ihm. Er hat mir vor meiner Scheidung auch viel dabei geholfen, noch einige Altlasten auf zu arbeiten - und einige Muster zu erkennen, die ich dann endgültig abgeben konnte.

Er hat mich erlebt, als ich mich neu verliebte - als ich in die tiefsten Tiefen meiner wieder ausgegrabenen Emotionen fiel - als diese mit mir Achterbahn fuhren - und als ich dann den neuen Job fand - mich kurzfristig wieder erfangen hatte - um zu Weihnachten wieder in ein tiefes Loch zu stürtzen - all das in den letzten 3 Jahren.

Es gab viele Tränen, es gab viele Schmerzen, als auf körperlicher Ebene viel gelöst wurde - es gab einige wenige Male aufbauende Worte, dass es mir zwischendurch immer wieder mal besser ginge - dann Anfang des Jahres die Sorge, mich wieder wo rein zu stürtzen und heute dann "die" Meldung

Sag, wie gehts dir grad?

Während (s)eine Hand auf meinem Herzen lag und die zweite auf meinem Hara - und das ganze mit einem nachhaltig verwunderten Blick.

Ich meinte - "super" - und er drauf - das merk ich - du bist energetisch total anders als in den letzten Jahren - ich empfinde dich irgendwie - so - ganz in deiner Mitte - ruhig und gelöst - was ist passiert?

Ich erzählte ihm vom Seminar - von dem, was seither passiert war - was sich ver.ändert hat - von meinen persönlichen Aha-Erlebnissen - und bin seither irgendwie noch viel besser drauf als vorher.

Mein herzlichster Dank an dieser Stelle all jenen, die dazu beigetragen haben, dass ich heute da bin, wo ich bin - vor allem aber jetzt mal Gottfried für seine unermüdliche Arbeit, mich immer wieder auf zu bauen, wenn es mir wirklich schlecht ging - und auch Sabine für all das, was sie im letzten halben Jahr in mir angestossen hat in den beiden Intensiv.Coaching.Seminaren.

Und auch mein herzlichster Dank an all jene, die immer für mich da sind, wenn ich mal wen zum Reden - oder eine Schulter zum ausweinen brauche - ohne euch alle hätte ich es nicht bis hierher geschafft - und könnte jetzt nicht mit viel weniger Altlasten in eine grenz.geniale Zukunft schreiten.

amamapau
so sei es
;-)

Samstag, 2. Januar 2010

spielerische Erkenntnisse

Es gibt noch einige Paralelen, die mir aufgefallen sind - zwischen meinen Spielchens im Netz und dem realen (Arbeits)Leben ;-)

In FarmTown können Arbeitskräfte gechartert werden - eine oder mehrere - und ich hab festgestellt, dass ich am liebsten allein arbeite - auch, wenn die Farm noch so gross ist.

Aber ist auch kein allzu groses Problem, wenn mehrere an einer Farm arbeiten - und jede.r an einer anderen Ecke beginnt. Was mich stört - und wo ich meist auch gleich wieder aussteige ist, wenn wer chaotisch durch die Gegend hüpft - und mal hier und mal dort irgendwas anfängt - und nix fertig macht.

Und heut - wo ich wieder mal "fremd.arbeiten" kann, ist es mir wieder so extrem aufgefallen - also unabhängig von der marktschreierischen Anmache - auch das ernten und pflügen an sich läßt auf einiges andere schliessen.

Ich würd aber auch nicht sagen, dass ich ein extremes Problem mit Chaoten hätte - ich gebe es mir einfach nicht (mehr) - mit solchen zusammen arbeiten zu wollen - schon gar nicht in einem virtuellen Spiel, wo es eigentlich um nicht wirklich ernsthafte Sachen geht.

Freitag, 1. Januar 2010

schlaflos in Seattle

oder eher passend - pc.los im Himmelreich ;-(

Einige der hier Mit.lesenden hatten es ja schon mit bekommen, dass ich es Anfang November geschafft hatte, innerhalb von 2 Tagen 3 PCs zu kaputten.

Also zuerst ging urplötzlich mein Schleppdepp ein - naja, eigentlich hatte 2 Tage vorher C. gemeldet, dass er seinen gleich beim Fenster raus schmeisst - am nächsten Tag bekam B. Troubles mit ihrem Stand.PC - und dann war mein Schleppi dilt.

No problem - hab ja C's alten in Reserve - naja, irgendwie kam ich damit aber nicht ins Netz - also probierte ich den noch mal, wegen dem ich den Reserve.PC bekommen hatte - und siehe da - er lief - solange, bis ich mir dann nen neuen Stand.PC gekauft hatte - seither ist er jetzt aber endgütligt tot.

Das Problem - ich schaffte es nicht mehr, alle Mails runter zu ziehen, ging daher einiges verloren - und ich hatte den Gemeindekalender fast fertig - und bekam den auch nicht mehr von der Festplatte runter.

Also begann ich auf C's PC nochmals mit dem Kalender, weil eigentlich sollte er schon in der Druckerei sein. Im Juli verweigerte er - stürtzte permanent ab - bis ich drauf kam, dass er zu wenig Arbeitsspeicher für nen ganzen Kalender hatte.

Also eben wieder uralt.PC re.animieren - und dort weiter machen - bis der neue kam - danach war alles kein Problem mehr - ausser den Mails - die waren und sind hinüber *seufz* - diese Episode endete in der letzten November.Woche.

Am 18.12. bekam ich die Unterlagen für die Gemeindezeitung - am 21. brachte ich sie fertig zurück - und sagte zu, über Weihnachten die Seiten ins Netz zu stellen.

24. machte ich blau - und liess es mir gut gehen - am 25. klemmte ich mich hinter die Änderungen und die neuen Artikel der Zeitung - ich überlegte kurz, ob ich die dringenden Änderungen gleich hochladen sollte - und entschied mich - leider - dagegen.

Kurz vor der Fertigstellung - einige werden es schon ahnen - stürtzte der neue PC ab - und war ab dann nur mehr schwarz - auch, nachdem ich den Bildschirm getauscht hatte.

Jetzt hat der Garantie - und ich will die auch nicht verlieren, also sprach ich dem, der ihn mir verkauft hat, auf die Mehlobx, dass er mich dringend anrufen möge, egal wann - aber so schnell wie irgendwie möglich.

Darauf hoffend, dass dies am 28. erledigt werden könnte, grub ich die alten Laptops aus und versuchte, diese zu reanimieren, um wenigstens ins Netz zu kommen - naja, einer geht - mehr schlecht als recht - aber ich schreibs in Word und kopiers rüber - solange würd ich nicht online bleiben können ;-(

OK - am Montag kam kein Anruf - doch - von der Gemeinde - warum die Seiten nicht geändert sind und dass das dringend benötigt wird - ich kanns aber trotzdem nich ändern, weil ich hab keine Mittel, um es zu tun.

Ich war etwas genervt - am Dienstag dann die erlösende Ansage - er holt den PC von mir ab und lässt ihn am Mittwoch reparieren.

Ok - so weit so gut - am Mittwoch Mittag dann der Anruf - PC.Reparatur fällt ins Wasser, die sind bis 4.1. in Urlaub - ich gabs auf - endgültig - ergab mich dem Schicksal - blieb einfach im Bett - und bin dort noch immer - meine Katzen leisten mir Gesellschaft - ab und zu hol ich mir was zu Essen und/oder trinken - und ansonsten tu ich - einfach nix - ich.

Ich gebs zu, diesmal hab ichs nicht von mir aus geschafft, wirklich ruhig zu bleiben. Als ich am Monag dann nämlich was aus dem Keller aus dem Gefrierschrank holen wollte um es zu wärmen - und dann bis zu den Knöcheln im Wasser stand - schmiss ich endgültig meine Nerven weg - und ging zum Arzt.

Aber wenn alles klappt, dann bekomm ich morgen einen neuen Schleppdepp - dann installier ich zum x,ten Mal alle Programme - und auch wieder die Mails, weil sowas hab ich seit 25.12.2009 jetzt auch nimma gekriegt.

Und wenns nicht klappt, bleib ich einfach weiter im Bett :-( - mit meinen getigerten Schmusemonstern ;-)

wie im wirklichen Leben

Ich konnte mich jetzt nur kanpp eines Lachanfalles erwehren, als mir mal wieder bewusst wurde, das das Leben wirklich ein Spiel ist - oder ein Spiel das Leben spiegeln kann ;-)

Manche wissen es - andere halten mich für ver.rückt - wieder andere bewundern meinen Status - bei den Spielen in facebook.

Konkret geht es diesmal um FarmTown, weil dort gibt es jetzt die Möglichkeit, eine 2. Farm zu "kaufen" - um 3 Mio Coins - und das mir - nachdem ich mir grad die Villa um 1 Mille besorgt hatte.

Naja - doch wo ein Wille ist - ist auch ein Weg ;-)Undder heißt

Erntehelfer

also bei anderen Farmern ernten und pflügen - hatte mir meineTochter schon erzählt, dass es diese Möglichkeit gibt - also hab ich mir das angeschaut - und auch exzessiv betrieben - am Wochenende vor - und zu Beginn meines Weihnachts.Urlaubes.

Und da sind mir einpaar Dinge aufgefallen, die ich eigentlich auch aufs reale Er.Leben 1:1 übertragen kann ;-)

Es geht darum, sich auf den Marktplatz zu stellen und für einen Job gechartert zu werden - also, sich zu verkaufen- ohne allzu lästig und aufdringlich zu wirken - ist schon mal ne gute Übung für die Realität ;-)

Ich mag im realen Geschäftsleben die sogenannten Powerseller nicht unbedingt - ich mag sie auch nicht auf dem virtuellen Marktplatz, wenn sie alles nieder schrei(b)en, weil sie glauben, dadurch mehr Chancen zu haben.

Interessanterweise bekomme ich Aufträge meist dann, wenn ich gar nix schreib, weil sowieso die meisten davon ausgehen, die, die nicht anheuern wollen angeheuert werden.

Es gibt dann auch noch taktische Überlegungen, um mich besser zu präsentieren - ich sell mich meist vorweg zum "Besitzer" des Marktplatzes, weil dort schaut jede.r hin - und ich lauf nicht wahnwitzig in der Gegend rum, weil wenn mich wer anheuern will, dann muss sie/er mich anklicken - und wenn ich dauernd davon laufe wirds eher seltener was ;-)

Mich haben jetzt allein diese Parallelen zwischen "sich verkaufen" in einem virtuellen Spiel - und im realen Leben - fasziniert.

Vor Kurzem hatte ich eine reale Debatte mit einer Kollegin, wo sie meinte, wir sollten in alle Büros gehen und uns vorstellen - ich habeg emeint- sie kann ruhig - dies ist nicht meine Strategie, mich zu verkaufen - ich habs lieber, mich irgendwo günstig zu plazieren - und dann mit meiner Leistung zu punkten und durch Mundpropaganda meine Aufträge zu bekommen.

Und im virtuellen Spiel sind das zB die sogenanngen "Buddys" - d.h. Farmer die mit meiner Arbeit zufrieden waren, adden mich, damit sie beim nächsten Auftrag sehen, ob ich online bin - und mich dann direkt anschreiben können.

Ich finds wieder mal voll spannend.

Achja, und auf den englischsprachigen Marktplätzen hab ich mich noch immer nicht mit den Aussagen anfreunden können "plow job needed" - ich mein, naja, wenns da mal nicht so ganz mit der Rechtschreibung klappt könnts peinlich werden *lach*