warum machst du deine Arbeit gratis und kostenlos???

Das war heute eine Frage, die mich irgendwie unvorbereitet und überraschend in Facebook ereilte - gefolgt von "warum gibts du deine Tips kostenlos weiter???" nachdem ich nicht wirklich wusste, um welche Arbeit es sich handelt :-)

Und mir dann - auf meine Erklärung, warum ich tu, was ich tu - zu erklären "ich zeig Qualitätsarbeit die Kostet" Na dann - was wäre darauf noch zu sagen? Ich mit meinem Pfusch kann da ja jetzt wohl nicht wirklich mitreden ;-(


Wenn jemand wirklich wissen möchte, warum ich mache, was ich mache - dann hat sie/er das auch einfach so zu akzeptieren, dass es ist, wie es ist. Nein, die Zeiten sind vorbei, wo ich auf selbsternannte PredigerInnen gehört habe und mich in langatmige Diskussionen eingelassen hatte.

Ja, ich weiß - ich wollte auch heute wieder mal "nett" sein - und eben meinen Standpunkt erörtern - aber anscheinend war der nicht wirklich gefragt, sondern nur ein Vorwand für besserwisserische Belehrungen.

Leute - schliesst nicht immer von euch auf mich - ich weiß meist ganz genau, was ich tue - und wenn ich das weiß, dann hab ich auch null Bock, mir von irgend wem irgenwas erklären zu lassen, warum das, was ich tue jetzt nicht optimal ist.

Ich akzeptiere andere Menschen in ihrem So.Sein.Wie.Sie.Sind - vorbehaltlos - ich gestehe mir aber auch immer öfter zu - mit manchen keinen intensiveren Kontakt haben zu wollen, weil sie mich nerven und/oder stressen wollen.

Brauch ich nicht.

Genauso wenig, wie ich mich vereinnahmen lasse - oder irgendwelche Leute brauche, die mir ungebeten ihre Meinung aufs Auge drücken wollen.Ich bin prinzipell nett und offen - aber sobald mir wer aufn Geist geht - womit auch immer - mach ich dicht und bin weg.

Dazu gehört auch, mir Fragen zu stellen, auf die man eigentlich keine Antwort möche - sondern nur mal gelernt hat, wie man andere Menschen dazu bringt, dass sie das machen, was man von ihnen möchte.

Ja - auch ich habe eine komplette NLP-Ausbildung und einige Rhetorik-Kurse hinter mir - aber ich kann unterscheiden, ob ich dieses Wissen jetzt in einer Coachingsituation - für die mir mein.e KlientIn einen entsprechenden Auftrag gegeben hat - anwende - oder mein ganz normales Leben führe, ohne mir permanent zu überlegen, wen ich heute wieder retten könnte.

Das Problem mit dem "unbedingt andere retten wollen" ist nämlich, dass die selbsternannten Retter zuerst mal zum Täter werden, um oftmals ganz normale und unbeteiligte Menschen zu Opfern zu machen, damit sie danach wen zum retten haben.

Und genau das find ich einfach Sch.....

Wobei ich mal wieder mein absolutes und grenz.geniales Aha-Erlebnis hatte - weil mir ist grad bewusst geworden, warum ich mit vielen Menschen, grad im Network Marketing, ein Problem habe - ohne es bisher lokalisieren zu können - doch dazu morgen mehr ;-)

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