soziale Ader

Mittlerweile ist es bei mir jetzt aktuell Mittwoch, 26.6. - ich schätze mal, dass ihr den Beitrag frühestens in einer Woche lesen werdet - und ich hatte grad ein voll tolles Erlebnis. Ich bin da ja in ein neues MLM eingestiegen, welches noch ganz frisch am Markt ist und wo sich auch noch nicht viele zurecht finden.

Ich hatte es sicher schon mal wo erwähnt - ich kapiere Dinge relativ schnell - ich könnts auch wieder mit der Human Design Matrix erklären - ich bin "oben ohne" - sprich, in meinem Denken und Verstehen sehr flexibel und kann mich auf meine Gesprächspartner einstellen.


Und so hab ich jetzt in den zwei Tagen, wo ich hier schreibe und aufarbeite - und mich bewusst von Facebook fern halte - viel in Skype verbracht - in unserer gemeinsamen "Gold-Gruppe" - habe Menschen dort unterstützt - und ihnen auch in Dreiercalls weiter geholfen - weil so nur Schreiben wär mir dann auch zu wenig abwechslungsreich gewesen ;-)

Jetzt hatten wir grad ein überraschend einberufenes Webinar, wo der Moderator auf einmal meinte, er möchte sich mal offiziell bei mir bedanken, weil ich eine absolut ausgeprägte soziale Ader hätte - und eben auch Menschen aus meiner Crossline weiter helfe - und mit deren IneressentInnen sogar Dreiercalls durchführe, damit wir gemeinsam die Probleme lösen.

Ich gesteh, ich sass grad da und mir blieb der Mund offen - ja - das war etwas, was für mich genug Dank ist, ums weiter zu machen. Klar hätte ichs lieber, wenn er mir 10 seiner neuen Kontakte "schenkt" - aber für mich wars auch eine Bestätigung, hier mit zu machen, weil ich eine Form von Anerkennung bekam, die mir einfach gut tat.

Da fällt mir auch eine Situation aus 1993 ein - witzig - genau vor 20 Jahren :-)

Ich bekam einen Anruf einer Trainerin aus dem Wifi St. Pölten, die sich dafür entschuldigte, dass sie mich anrief - und mir auch sagte, dass sies nicht hätte tun dürfen, aber sie hätte einen "Notfall" - ich werde es nie vergessen - es war ein Donnerstag *ggg*

Sie hätte ab nächsten Dienstag eine Trainerschulung, wo es wichtig wäre, dass eine durch 3 teilbare Teilnehmerzahl dabei sei - sie hätte 13 gehabt - und kurzfristig seien jetzt aber 2 ausgefallen - und sie bräuchte unbedingt noch jemanden, der mitmachen möchte.

Meine spontane Antwort - nein, danke - aber sie ließ nicht locker, fragte nach, warum nicht - und ich erzählte ihr von meiner Erlebnissen bei Referaten - und dass ich dabei immer gestorben wäre - vom Beginn der Aussicht drauf, eins halten zu müssen/dürfen - bis dort hin, dann auch wirklich reden zu müssen.

Ich weiß, alle die mich heute real kennen, werden das jetzt wahrscheinlich nicht glauben können *ggg*

Doch - ich konnte nicht reden - weder mit einzelnen Personen - noch vor Gruppen - na dass schon gar nicht - es war immer eine Qual, dies tun zu müssen - und jede schriftliche Prüfung war mir wesentlich lieber als irgendwas "an der Tafel machen" zu müssen.

Wie gesagt - sie war hartnäckig - meinte, ich wäre ihr bei den Seminaren aufgefallen, wo ich als Teilnehmerin dabei war, weil ich einfach den anderen weiter half, wenn ich etwas schon konnte - und mir eben nicht zu schade war - auch, wenn auch ich den vollen Betrag bezahlt hatte - trotzdem anderen weiter zu helfen.

Sie fände es absolut schade, wenn ich dieser Idee nicht mal ne Chance geben würde - und machte mir ein Angebot, dass ich nicht ausschlagen konnte - wenn ich mitmache - und es würde mir nicht gefallen - müsste ich nichts bezahlen dafür - und wenn es mir gefallen würde, könnte ich den Betrag bei ihr als Trainerin "abarbeiten".

In der Firma, in der ich damals beschäftigt war, waren aber genau in der Woche beide Lehrlinge in der Berufsschule und es wäre eigentlich  unmöglich gewesen, die Zeit frei zu bekommen - ich schaffte es - machte diese Woche Ausbildung - und wurde von dem Virus infiziert.

Das war Ende Juni/Anfang Juli 1993 - also wirklich genau vor 20 Jahren ;-)

Ende Juli wurde ich "zu.fällig" gekündigt und für 2 Monate dienstfrei gestellt - und Ende August machte ich bei ihr meinen ersten Seminarprobelauf - unter erschwerten Bedingungen, weil ich Family und Freunde dazu einlud.

Das war das Anfang vom Ende *lach* - seither bin ich Trainerin - ursprünglich EDV - dann einige esoterische Themen, von Huna über Reiki bis eben den grossen Überbegriff "bewusster Umgang mit dem UnBewussten" - und seit 1998 auch im AMS-Kontext für Berufsorientierung und Bewerbungstraining.

Ja - ich habe "meine" Art - und ich bin bisher bei fast allen meinen TeilnehmerInnen auf mehr oder weniger grosse Ressonanz gestossen - zumindest die, die freiwillig kamen, waren fast alle vorbehaltlos begeistert.

Doch zurück zur sozialen Ader - ja, auch sie bemerkte es damals - sie nutzte es nicht aus - sondern sie förderte es - und sie bereitete mir letztendlich das grösste Geschenk - sie initiierte, dass ich Trainerin wurde - und in Folge davon dann auch Coach - und das ist jetzt meins.

Coaching war auch irgendwie der Grund, ins Kaffeegeschäft ein zu steigen - weil ich davon ausging - wenn ich andere Menschen unterstütze, dass sie Geld verdienen - dann fällt ja letztendlich im Network Marketing auch etwas für mich ab - in Form der Provisionen.

Heißt jetzt - ich kann das ausleben, was mir unheimlich viel Spaß macht, und muss mich aber nicht "selbst verkaufen" - sprich - ich brauch kein Geld "verlangen", weil ich durch die Provisionen bezahlt werde.

Jetzt ist die Zeit reif, dass ich all die hindernden Glaubenssätze auflöse, die mich bisher an einem wirklich erfolg-&-reichen Leben gehindert haben. Ich habe mich heute als Klientin bei der am Samstag stattfindenen Familienaufstellung angemeldet - ich hoffe, dass ich noch ein Plätzchen bekomme - ich wills endlich lösen *seufz*

Ja, es macht mir Spaß, jeden Donnerstag ins Soziale Forum zu fahren, gut und preisgünstig zu essen - und mich mit den dort Anwesenden zu unterhalten - manchmal, um irgendwen wieder auf zu bauen - manchmal, um selbst auch Zuspruch und eine Umarmung zu bekommen - es ist ein Geben und Nehmen - das, was ich mir unter "sozial" vorstelle.

Es ist "meins" - ich unterstütze gerne andere Menschen - ich hab aber schon lange kein Rettersyndrom mehr - d.h. wenns beginnt, an meine Substanz zu gehen, dann kann ich mittlerweile auch ganz gut mal "NEIN" sagen - allerdings bei Menschen, die mir nahe stehen fällts mir dann doch noch relativ schwer.

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