BeobachterRolle

Irgendwie faszinierend - wenn frau nimma involviert ist in die ganzen Spielchens - sondern nur mehr aus der BeobachterRolle zu schaut.

Da gabs mal einen Menschen, der mir vom ersten Kennenlernen sympatisch war und dessen Traum mich nachhaltig faszinierte - also sein damaliger Traum - mit eigenen Werken reich und berühmt werden. Ich war und bin überzeugt davon, dass sein Können ausserordentlich ist - und dass er die Veranlagung hätte, was wirklich Grosses draus zu machen.


Und ich hatte mich auch rein gehängt und ihn nach besten Wissen und Gewissen - und mit allen Kräften und mir zur Verfügung stehenden Mitteln - dabei unterstützt - diesen seinen Traum zu realisieren.

Im Prinzip ist meine Aufgabe erledigt - das, was in meiner Macht stand, habe ich eingebracht - es gibt (s)eine CD und es gab eine fulminante Präsentation derselben.

Alles, was danach kam war nur mehr ein Abklatsch von etwas, was nie wieder erreicht werden kann und wird - weils einfach nie wirklich darum ging, sich selbst zu ver.wirk.lichen - sondern ohne sonderliche Kraftanstrengung das zu tun, was Spaß macht - und zu glauben, damit schnell reich werden zu können.

Damals war der Traum - mit eigenen Werken groß raus zu kommen - und dies nicht zu vermischen mit anderen Sachen - es gab CD-Einspielungen - die liebevoll zusammen gestellt und eingespielt wurden - alles selbst - von mehrmaligem Keyboardaufnahmen bis zu mehrstimmiger Musik.

In diese Kompositionen hatte ich mich verliebt - fuhr und fahre noch immer voll drauf ab - die haben Fülle - sind gehaltvoll - und berühren Seelen - die graben sich ganz tief in die eigenen Befindlichkeiten - be.rühren einfach.

Es war nicht perfekt - aber wirklich gut - und so erschien auch die 1. CD - deren Präsentation dann Ende April 2013 in passendem Rahmen statt fand. Eine Woche später gabs einen Auftritt in einem kleinen Lokal, wo die Idee entstand - Konzertversion sei zu "mächtig" - probieren wir mal "unplugged".

3 Wochen später - unplugged - beim "Einspielen" gröhlte ein Betrunkener rum und wollte alte Songs hören - alles kein Problem - wär ja vielleicht sogar ne zusätzliche Einnahmequelle - aber nur englisch - weil sonst konkuriert das mit den eigenen deutschen Sachen.

Jetzt grad seh ich ein Plakat für Ende nächsten Monats - wo es ursprünglich um "unplugged" ging - dann, nach meinem Ausscheiden aus dieser Farce um "New Oldies" - also englischsprachige Songs aus den 80ern und 90ern - und jetzt auf einmal gehts um Austropop.

Und ich frag mich - was ist aus dem Traum geworden - und aus der eigenen Überzeugung, dass man(n) sich nicht selbst Konkurrenz macht?

Wie kongruent und authentisch ist es, alle paar Wochen seine Überzeugung komplett über Bord zu werfen und sich letztendlich doch auch wieder in die Masse derer ein zu reihen, die es sowieso schon wie Sand am Meer gibt?

Zweitklassige Covermusiker, die ums Überleben kämpfen, weil sie eben nicht aus dieser Masse raus stechen? Wer will schon einen zusätzlichen abgehalfterten Abklatsch der ganz Grossen mit erleben? Also ausser den wenigen HardcoreFans, die es jetzt noch sind?

Schade

Ich glaube noch immer, dass man(n) sich aus der Masse abheben muss - zu seinen Überzeugungen stehen - mit ganzem Herzen bei seinem Traum bleiben - aber ich persönlich bin - rückblickend - mehr als froh, dass mir die EntScheidung abgenommen wurde, mir das wirklich weiterhin antun zu wollen, seine "Ziele" fast schon häufiger zu wechseln wie die Bettwäsche ;-)

Kommentare

  1. Na da sind ma aber einmal froh, das du dich im leben so gut auskennst und alles so im Griff hast. Sind ma doch froh, das dein Weg so geradeaus geht und du alles auf einer Linie machst. Sind ma doch froh, das deine Zielstrebigkeit in die Geschichtsbücher eingehen sollte, so stark wie du bist.Sind ma doch froh das dir die EntScheidung abgenommen worden ist und du deine Ziele nicht mehr wechseln musst. Sind ma doch froh und glücklich das du so viele Angebote auf dein Können bekommst. Gott sei dank bist du die, die alles richtig macht im Leben, bist du die, die sich selbst und alle anderen so gut kennt und weiß was richtig und falsch ist. Gott sei dank bist du die, die ihre Pläne ohne zu zögern und ohne einen Umweg durch zieht. Du bist halt eine der Powerfrauen auf dieser Welt. Oder bist du doch nur ein im Stolz verletzter Mensch, der´s nicht einsehen will, das ein andere sie nicht mehr an seiner Seite mochte. Einer derjenigen Menschen die einfach nicht verstehen wollen wen einer sagt,"Will nicht mehr". Einer der Menschen die dann anfangen zu geifern und zu schäumen, mit Dreck um sich werfen und alles und jedes zur persönlichen Befriedigung des gekränkten Stolzes benützen um den anderen schlecht da stehen zu lassen. Mmmh, ich weiss es nicht und es sollte sich jeder sein eigenes Bild daraus machen. Man sollte sich vielleicht einmal fragen was dich dazu antreibt. Ist so wenig interessantes in deinem Leben, das du dich so intensive um einen Menschen kümmern mußt, der dir eigentlich mittlerweilen egal sein sollte. Einen, der dich nach deinen Worten, so verletzt hat. Solltest du nicht versuchen darüber hinweg zu kommen und dich auf deine eigene Geschichte konzentrieren. Im Grunde sollte man über all dies mal nachdenken.
    Und Grundlegend muß ich sagen, bin ich echt wieder einmal überrascht worden. Nicht von dir, zumindest nicht mehr, sondern von denjenigen die mich vorgewarnt haben, das dies passieren wird. Aber sei es wie es sei, wirf weiter Lady und glaube weiter das ich ohne dich meine Karriere in den Sand gesetzt habe. Wen´s dir hilft oder du dir nicht anders helfen kannst, ist das ja in Ordnung. Einen jeden das seine. Eines noch. Denk mal über die nach, die wie du immer sagst, dich kennen und wissen wie du bist. Glaub es mir, auch die haben ihr Bild von dir.

    Gruß von dem
    der die Ziele häufiger wechselt
    wie die Bettwäsche
    Dabei frag ich mich woher du wissen willst wie häufig ich meine Bettwäsche wechsle

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