wenn ich ruhig werde - lauf

Da gibts nen Spruch, der irgendwie endet mit - aber wenn ich ruhig werde - lauf.

Am Wochenende wars mal wieder so weit - ich machte mir Sorgen - ich wartete auf ein (Lebens)Zeichen oder was auch immer - aber es kam - nichts.


Seit Wochen und Monaten "passiert" das immer und immer wieder - nein, ich ärgere mich weniger über mein Gegenüber als über die Tatsache, dass ichs schon wieder tu - jemanden, bzw. etwas wichtiger nehmen als meine persönliche Befindlichkeit.

Ich stelle mal wieder mein Wohl und meine Bedürfnisse zurück - für eine Sache, für die mein Herz brennt -  wo ich aber immer wieder an Grenzen stosse - weil ich bestimmte Menschen dazu bräuchte, dass sie den nächsten Schritt gehen, mit dem ich dann weiter arbeiten kann.

Wochenlang habe ich geredet - geschimpft - gedroht - bin fast durchgedreht - aber jetzt ist meine Kraft zu Ende - ich habe lange durchgehalten, aber aktuell sagt mein Körper laut und deutlich STOP - nach Nierenkolliken, Migräneanfälle vom heftigsten - hab ich mir am Freitag eine Nervenentzündung eingehandelt.

Ich halte es ein paar Stunden durch - nachdem ich heftige schmerzlindernde Medis nehme - aber es sind eben immer wieder nur ein paar Stunden - über einen normalen Arbeitstag komme ich - aber dann wirds eng - weil all zu viel sollte ich dann auch nicht schlucken davon.

Sonntag wars dann so weit, dass ich ganzen Tag heulend herum lungerte und absolut nichts auf die Reihe bekam - die Schmerzen waren einfach zu übermächtig - eigentlich wollte ich nur mehr sterben .....

Nein, tu ich nicht, dafür liebe ich mein Leben doch zu sehr - und irgendwann wird es sich auch gelohnt haben, das alles in Kauf genommen zu haben - heisst ja so schön - die Hoffnung stirbt zuletzt - wobei es diesmal fast so weit war - dass die Hoffnung end.gültig zu Grabe getragen werden hätte können.

Wie auch immer - ich habe keine Kraft mehr zu reden - zu schimpfen - zu drohen - ich bin nur mehr müde - müde und motivationslos -  ich kann und will nicht mehr - wenn nicht bald ein Wunder geschieht, wird mir letztendlich nichts anderes übrig bleiben als auf zu geben.

Vielleicht spielt auch der Ausschluss von Freitag mit - weil er mir schon sehr nahe ging - und weil ich befürchte, dass es auch nicht das letzte Ende dieser Art ist, welches mir in den nächsten Jahren unterkommt.

Ich kann kämpfen - ich scheue mich nicht, Grenzen zu überschreiten - aber wenn ich müde werde, dann falle ich in Depressionen - dann kann und will ich mich nicht mehr in irgendwas "rein hängen", was mir einfach akut zu viel Subtanz kostet.

Ja - es ist mal wieder so weit - ich muss meine aktuelles Leben komplett überdenken - und EntScheidungen fällen - möglicherweise welche, die mir absolut schwer fallen werden - aber ich werde mich nicht selbst umbringen, indem ich immer weiter mache - und jederzeit bereit stehe.

Es erinnert mich grad an meine letzte Ehe - ich hab 3x gesagt, "so geht es nicht weiter - lass dir was einfallen" - es geschah - nichts - und beim 4. Crash hab ich mich aufgerafft - und die EntScheidungen getroffen - und mein Leben neu in die Hand genommen - knapp an die 50 - ich habe neu begonnen.

Jetzt wäre es kein so krasser Einschnitt - wobei - einerseits schon - vielleicht der heftigste meines bisherigen Lebens - und ich weiß nicht, ob ichs schaffen würde - es hängt grad zu viel dran, was mir wichtig und wertvoll ist - schaun ma mal.

Es wird demnächst (m)eine EntScheidung geben müssen - ich hab keine Ahnung, in welche Richtung sie ausfallen wird.

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