emotionale Befindlichkeit

Ich hab da ja nen nervtötenden Kollegen, wo ich letztens - beim Gespräch mit meinem Chef - absolut unrund und zickig war - dass danach meine Kollegin meinte, so würde sie mich nicht kennen. Und auch mein Chef meinte, ich hätte mir einige Meldungen ersparen können.


Ja - hätte ich, aber ich konnte nicht - ich war sogar tendentiell aggressiv - und ich hab lange drüber nachgedacht, was mit mir los war. Ich mein, meine Kollegin war geistesgegenwärtig genug, um mich immer wieder mal zu unterbrechen, um mich "runter zu holen".

Ich bin ja gemäß der Human Design Matrix emotional eher cool und nüchtern - aber ich bin jetzt auch drauf gekommen, was mich so nachhaltig antriggert, dass ich auch mal jemanden mit spitzen Krallen das Gesicht zerfurchen könnte, wenn er mich weiter zur Weißglut treibt.

Wenn etwas, was mir wichtig ist, irgendwie mit Füssen getreten wird - wenn ein Projekt, in welches ich mein Herzblut lege - droht, den Bach rutner zu gehen, weil es irgend ein Vollpfosten einfach nicht kapiert, worums letztendlich wirklich geht.

Sorry, wenn ich das jetzt einfach so schreibe - aber es gibt Menschen, die einfach letztendlich irgendwann in der Schublade "Vollpfosten" landen - und wenn es geht, vermeide ich, nachhaltig mit denen Kontakt haben zu müssen.

Wenn aber so ein Vollpfosten dann ständig meinen Weg kreuzt, weils irgendwer nicht einsehen möchte, dass er dem Projekt mehr schadet, als dass er nutzt, dann werd ich unrund, wenn ich die Situation nicht aus eigenem Dazutun ver.ändern kann.

Ja, ich suche mir UmWege und Mittel, trotzdem eine für mich annehmbare Lösung zu finden - und wieder mal das Handtuch zu werfen, um meinen Thronverzicht zu leben - ist diesmal der falsche Weg. Ich habs ja aktuell irgendwie im Doppelpack - alles mögliche ;-)

2 Projekte, in denen mein Herzblut fliesst - und jeweils einen Chef, der mir Vorschusslorbeeren entgegen brachte - und der eigentlich auch mit meinen Leistungen zufrieden ist - der eine mehr - der andere weniger.

Bzw. beim anderen gibt es noch mehr, die mitreden dürfen und müssen, da ist es für mich weit schwieriger, meine Bedürfnisse in angemessener Form zu kommunizieren. Kann ich auf der einen Seite einfach sagen - ich kann und mag nimma - ist es auf der anderen so, dass ich ein aufrechtes bestehendes Dienstverhältnis habe, welches ich auch nicht unbedingt wieder verlieren möchte.

Von daher ist nicht immer die direkte und unverblümte Kommunikation möglich - muss ich wieder mal meine strategische Planung raus kramen - um dort hin zu kommen, wo ich hin möchte.

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