Lernerfahrungen nutzen


Ich bin im Augut 2013 in ein Unternehmen eingestiegen, wo wir noch nichts hatten - ausser einer Idee - einer Vision - aber sie hat uns allen gefallen, sonst wären wir nicht eingestiegen. Wir bekamen unser BackOffice - wir bekamen unser Portal - im Sommer 2014 gabs heftige Turbulenzen, woraufhin die Geschäftsleitung eine Sommerpause beschloss.


Das war der Moment, wo ich erst wirklich "einstieg" - nicht nur als eine von vielen Mitgliedern und KonsumentInnen - sondern so wie auch schon früher - indem ich meine Chance sah, mir einen - und zwar wirklich meinen - eigenen Bereich innerhalb der Gemeinschaft zu erschaffen.

boniup. market yourself

Eigentlich wars nicht geplant - ich hatte nur selbst einige Fragen an den Support, die ich einmal wöchentlich widerkäute - und keine Antworten bekam - und das machte mich richtig zornig, weil das konnte nicht sein, dass man eine Firma aufzieht - ein tolles Konzept hat - und keinen Support.

Ich schrieb und schrieb und schrieb - immer und immer wieder - irgendwann kippte ich von der Konsumentin in meine andere Rolle als Coach - und überlegte mir, wie kann ich sie dabei unterstützen, dass das nicht allen passiert - dass da nicht im letzten Moment noch alles scheitert.

Seit Anfang September 2014 gibt es den HelpDesk auf Facebook - das war meine Idee - mein Versuch - den Support zu entlasten - ich hatte es vorgeschlagen - es kam wieder keine Antwort - ich habs gemacht - hergezeigt - der Großteil der Community war begeistert.

Am 14.9.14 schrieb mich dann der Firmengründer an, weil er meine Zugangsdaten ins System brauchen würde - ich gab sie ihm - fragte nach wofür er sie braucht - und er meinte "die IT schaltet dich für den Support frei" - ja, ich hatte angeboten, zu helfen - aber das gehört abgesprochen, wer macht was - und wie stellen sie sichs vor - die Antwort war "mach wie du glaubst - du bist der Support".

Das war vor etwas mehr als einem halben Jahr - ich mach noch immer den Support - ich hatte ihn innerhalb einer Woche so organisiert, dass bei unserem ersten realen Treffen ganz deutlich erkennbar für mich war, dass ich mal wieder mehr geleistet hatte, als von mir erwartet worden war :-)

Und hier kam mir alles zugute, was ich Zeit meines Lebens gelernt, geübt und gemacht hatte - wie organisiere ich mir einen übertragenen Bürobereich? Wie kann ichs edv-technisch lösen? Das war das kleinere Problem - einige Excel-Sheets und Standardtexte, die ich kopieren konnte und kann.

Ein System erstellen, in welcher Reihenfolge die Anfragen abgearbeitet werden - das Handling in Outlook - und im schnell neu erstellten Ordner auf der Festplatte - wofür sonst hätte man mir das lernen lassen sollen *ggg*.

Dann kamen die Situationen, wo ich nicht mehr weiter konnte - wo ich dann den direkten Kontakt zur EDV erhielt - damit ich diese Kleinigkeiten selbst klären kann - und ihnen direkt sagen, was ich bräuchte - und ich hab mittlerweile alle bekommen, was sich mein Herz wünschte - spporttechnisch :-)

Seit Oktober mache ich die Newsletter - teilweise eigenverantwortlich - ich hab den Überblick über das System - in einer Komplexität, wie es sonst nur einer hat - ich spiele Feuerwehr, wenn unser Big Boss mal wieder eine grenz.geniale Idee hat - leider aber Freitag Abend, wenn ganz sicher niemand mehr in der EDV anzutreffen ist.

Wir haben noch alles geschafft - irgendwie - manchmal mit zeitaufwendigen Umwegen - aber genau solche Herausforderungen liebe ich - da laufe ich zur Höchstform auf - auch, wenn ich eigentlich grad etwas müde wäre, weil ich seit Monaten durch mache :-)

Und das ist etwas, was ich mir in Jahrzehnten angeeignet habe - wenn ich etwas will, dann ziehe ich es durch - so lange man mich lässt - ich wäre vielleicht noch immer verheiratet, wenn sich der edle Herr Verleger nicht in seiner Macht beschnitten gefühlt hätte, damals, als ich proforma - aus Kosteneinsparungsgründen - den Verlag übernommen hatte.

Ich würde vielleicht noch immer alles tun, um meiner besten Freundin ihr Überleben zu sichern - und ich würde noch immer Klinkenputzen, wenn es der Herr Musiker nicht vorgezogen hätte, wieder auf sein ursprüngliches Niveau ab zu sinken.

Ja - ich hab Träume und Visionen - ziemlich konkrete - bisher gab es allerdings noch niemanden, der es sich zugestanden hätte, sich meine Ausdauer in einer Form zunutze zu machen, dass der jeweilige Plan auch wirklich aufgehen kann.

Nein - eine Existenz baut man selten in einem halben Jahr auf - im MLM gibt es das geflügelte Wort - 3 Jahre arbeiten wie kein anderer - um dann ein Leben leben zu können, von dem alle träumen.

Ich war schon öfter bereit, diese Aufbauarbeit an zu nehmen und durch zu führen - ich bin es auch jetzt wieder - und ich habe es auch schon einige Zeit bewiesen, dass man auf mich bauen kann - solange das beiderseitige Vertrauen stimmt ;-)

Im Moment bin ich an einem Punkt, an dem ich einige EntScheidungen treffen muss - nein, nicht grundsätzlich - sondern nur kleine Detailbereiche noch klären. Eins ist fix - und bleibt so - solange man(n) mich das tun lässt, was mir wirklich Spaß macht - mein Herz brennt für die gemeinsame Vision von boniup.


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