rette sich, wer kann

Es fasziniert mich immer wieder - ich treffe Feststellungen - Menschen mit ausgeprägtem RetterSyndrom empfinden es als Aufruf, mich retten zu müssen - zu wollen - was auch immer.

Wenn ich es dann wage - zurück zu reden - also in schriftlicher Form - dann spielen sie beleidgte Leberwurst - weil sie haben ja nur geschrieben, was sie an Erfahrung gemacht haben in ihrem bisherigen Leben.



Kanns gar nicht sein - weil, wenn ich eine Erfahrung gemacht habe, dann schreibe ich

Ich hab dieses und jenes erlebt

und nicht

Das musst du so und so machen.

Du merkst den feinen Unterschied, der einen Unterschied macht? Wenn ICH von meinen Erfahrungen schreibe, dann schreibe ich - in der ich-Form - von meinen Erfahrungen.

Wenn ich dich anspreche - oder schreibe - dann will ich dir etwas sagen, was ich für wichtig erachte, es dir mit.teilen zu wollen. Oder etwas, was mir wichtig ist, darüber zu sprechen - oder zu schreiben.

Aber wahrscheinlich sind das nur die Basics, die heutzutage nicht mehr gelten - oder es macht beim Tanzen des Namens keinen Unterschied mehr, ob ich oder du - oder Zwetschkenkrampus - oder Sauerkraut.

Ja - genauso sinnlos empfinde ich die verbalen Ergüsse mancher Menschen - speziell auf Facebook und/oder in Foren - aber sie faszinieren mich eben auch - weil es mir immer mehr bewusster wird, dass jeder Mensch - ja, wirklich absolut jeder - natürlich auch ich - aus seinen eigenen Filtern aus betrachtet - auf die Welt blickt.

Schau dich mal um - viele Aussagen - zahlreicher Menschen - zeigen eher deren WeltBild auf als deines oder meines - ist einfach so - aber nur wenigen ist es bewusst.

Meine Gedanken - mein Glauben - erschafft meine Wirklichkeit
Deine Gedanken - dein Glauben - erschafft deine Wirklichkeit

Wobei unter - Glauben - jetzt nicht das Religionsbekenntnis gemeint ist, sondern das, woran jede und jeder Einzelne von uns glaubt - wovon wir überzeugt sind - auch, wenns uns nur eingeredet -oder übergestülpt wurde - im Laufe unserer Erziehung.

Wir sind, was wir glauben - woran wir glauben - wovo wir überzeugt sind - und solange wir das nicht hinterfragen, haben wir auch gar keine Chance, daran etwas zu verändern.

Meine Überzeugungen erschaffen auch mein Umfeld.

Schwerer Tobak?

Ja, ist es - aber so ist es nun mal - alles, was mir im Außen begegnet - ist das Resultat dessen, woran ich glaube - wovon ich überzeugt bin - und kein Mensch wird sich - braucht sich auch nicht - egen mir ver.ändern.

Daher gibt es nur eine Lösung - wenn mich etwas stört, muss ich etwas ver.ändern.

Wenn du mit deinem Zustand glücklich und zufrieden bist, dann mach bitte so weiter, wie du bisher getan hast - wär ja schade drum, daran etwas zu ver.ändern :-)

Stell deine Weichen - immer wieder - in die Richtung, wo du hin willst.


Bild von Michael Gaida auf Pixabay

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