Vertrauensverbot

Auweia - das wars grad jetzt mal wieder.

Alleine das Wort hat mal wieder meine Grundfesten erschüttert. Es begann mit einem Beitrag in einer Gruppe auf Facebook, dass eine der Mädels irgendwie nicht weiter kommt. Ich meinte daraufhin - bei mir isses ähnlich - aber ich weiß auch, dass es mit Oberlimit und MindSet zu tun hat.



Und dann meinte eine andere - Vertrauensverbot.

Na bumm -und es taucht eine Szene nach der anderen auf. Das Älteste, woran ich mich erinnern kann war damals - in der HAK - wo ich mich immer wieder wunderte, warum meine Mutter Dinge wußte, die ich ihr freiwillig nicht erzählt hatte.

Bis ich dann mal noch wach war, als sie nach der Nachmittagsschicht heim kam - zu mir ins Zimmer kam - und mich über meinen Tag ausfragte - davon ausgehend, dass ich schlafe - wie immer, wenn sie das praktizierte.

Das war für mich ein absoluter Schock - zu Erkennen, dass es meine eigene Mutter ausnutzte, dass ich im Schlaf gesprochen hatte - damals - ab dann übrigens nie wieder.

Wobei - ich glaub, das war nicht die früheste Erinnerung an Vertrauensmißbrauch - sondern die Szenen, wenn mein Vater auf seine Expeditionen fuhr - und ich montelang nicht wußte, ob er wieder heim kommen würde.

Jedes Mal versprach er, dass es das letzte Mal sein würde - um ein bis zwei Jahre später wieder zu fahren. Und dann dieser Vorfall in Südamerika, als er sich an einer Schantinuss verschluckte - und dan der Lunge operiert werden musste.

Nicht nur, dass er Dinge versprach, von denen er ganz genau wußte, dass er sie nicht halten würde - es war jedes Mal ein Abschied für immer - wars dann Jahre später auch - damals in Hochegg - er lebte zwar noch einige Jahre - aber es war wieder so wie früher - in meiner Kindheit.

Meine Mutter brach mit ihrem Sohn aus 1. Ehe - und ich durfte ihn nicht mehr sehen - und dann starb der andere - und ab dem Zeitpunkt war ich sozusagen alleine - nicht nur Geschwistertechnisch - sondern auch überhaupt.

Ich lernte einen Mann kennen - ich verliebte mich Hals über Kopf in ihn - ich schlief mit ihn - es war voll schön und romantisch - bis er mir sagte, dass er verheiratet sei und 2 Kinder habe. Es atte niemand der Mühe wert gefunden, mir das vorher zu sagen.

Dann gabs da den Freund, der von sich auf andere schloß - ich ihn dann mal in feuchtfröhlicher Stimmung auf der Nachbarin fand - und er mich dann auf Partys mitschleppte, die mir zutiefst zuwider waren - und die ich nur mit reichlich Alkohol aushielt.

Der andere war liebevoll und nett und überhaupts - und dann erfuhr ich, dass er meinem Vater erklärt hatte - deine Tochter krieg ich auch noch - und er wollte sich sein Püppchen klein halten - also rückblickend gesehen - damals dachte  ich echt, dass er mich lieben würde.

Nach mener letzten Scheidung kam ich drauf, dass der Mann, der mir immer wieder versicherte, wie sehr er mich liebt - und sich ein Leben ohne mich nicht vorstellen könne - erfuhr, dass er schon monatelang nach meinen Nachfolgerinnen Ausschau hielt.

Und dann waren da meine "besten Freundinnen" - die erste war die, die dann ein halbes Jahr nach meiner ersten Scheidung meinen Ex heiratete - naja, ich gestehe, ich hab sieihn gegönnt - es war genau das, was er dachte, nie mehr zu bekommen, nachdem ich weg war ;-)

Oder die nächste, die in die Portokasse gegriffen hatte - und wo ich über längere Zeit dann versuchte, dass ich sie - auch finanziell - unterstützte, damit sie sich wieder fangen konnte - leztendlich schuldet sie mir noch immer einen vierstelligen Eurobetrag - also unabhängig von dem, was ich freiwillig gab.

Die nächste nahm letztendlich wieder ihren Ex zurück - und verfiel in die gleiche Abhängigkeit wie vorher - was so weit ging, dass sie aus unserem gemeinsamen Verein ausstieg, welches beinah mein finanzieller Untergang gewesen wäre.

Und dann war noch die - online - die mir sehr ähnlich war - und ich ihr vertraute - und sie dann Teile unserer Kommunikation an einen gemeinsamen Freund weiter gab, um diese Freundschaft zu zerstören - und damit sie bei ihren Angebeteten bessere Karten haben würde.

Aber es waren auch Männer und Geld - naja, ich hatte auch schon meinen 2.Ex mit Schulden übernommen - und mit nicht weniger Schulden dann zurück gelassen hatte. Auch der 3.Ex kostete mich nicht nur Nerven, sondern Geld.

Als ich dann den Einen kennen lernte, wo es von der ersten Sekunde an funkte - und wir den geilsten Sex meines Lebens hatte - kam ich dann drauf, dass alles nur Schein war - und er Alkoholiker war - und voraussichtlich auch noch ist.

Und dann natürlich die Krönung - der LetztExLover - der mich Nerven, Geld - und fast meine Gesundheit - gekostet hätte. Aber ich zog die Notbremse, bevor es für mich und mein Seelenheil so richtig gefährlich hätte werden können.

Ich vertraute immer wieder - und immer wieder den Falschen. Ich war die ganze Zeit davon überzeugt, dass ich das Ding mit dem Vertrauen hinter mir hätte.

Dann schreibt wer ein Wort - und das ganze Kartenhaus bricht zusammen. Tiefe eingebrannte Glaubenssätze kommen schlagartig hoch - und bringen mich und meine Grundfesten mal wieder zum Erschüttern.

Aber es hat auch irgendwas befreiendes - die Erkenntnis, dass es da noch immer Nachwehen von all dem gibt - dass durch die wiederholten Vertrauensbrüche noch immer etwas tief in mir eingeprägt ist - was nunmehr gesehen wird - und gehen darf.

Es wird in den nächsten Tag noch einen Beitrag im anderen Blog dazu geben - welcher auch ganz klar aufzeigen wird, warum das so war - und noch - ist.

Jetzt mal der nächste Schritt - ich übernehme die volle Verantwortung dafür, ab sofort Menschen in mein Leben zu holen, denen ich auch bedingungslos vertrauen kann und darf. Ich weiß noch nicht ==> wie - aber:

amama pau
so sei es !!!



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