Let's - wieder mal - talk about Sex

Ergänzung zum letzten Beitrag - ich mach ja grad mal wieder eine Challenge bie Katl mit - raus aus'n Drama - und da kam dann mal wieder der Blick auf die Verletzungen der Kindheit.

Tja - ist ja jetzt mein Thema - schließlich kann ich mich nur punktuell an eine wenigen Szenen daraus erinnern. Und irgendwie hab ich mich damit abgefunden, dass ichs auch nicht unbedingt wissen muss, worum es konkret geht.


Ja - es gab eine Zeit, wo es mir ganz wichtig war, die Hintergründe zu entdecken - zu erfahren, was damals geschehen ist - zu eruieren, warum ich so bin, wie ich bin - grad eben auch sexuell. Ich hab jahrelang alles mögliche versucht, um die Erinnerung aus zu graben - aber weder Familienaufstellungen - noch Rückführungen - noch Körpertherapie haben was bewirkt.

Einige wenige Szenen ploppten hoch in NLP-Prozessen - manchmal kommt eine Erinnerung hoch, wenn ich jemanden treffe - oder mit jemanden kommuniziere, die/der Teil meiner Kindheit war.

Und dann gibt es da noch die Erkenntnis - die ich letztens beim Video über die Zyklen zur WorkShop-Reihe über die Arbeit mit der Human Design Matrix hatte - dass ich in meiner 2. Lebensphase mein Gewicht verdoppelt habe.



Ich habe eine 6. Linie im Profil, von daher - so grob gesagt - die ersten 30 Jahre gehts um ErLeben - dann bis ca. 50 um Reflektion - und danach kommt das Leben zurück - konkret bedeutet das für mich und bei mir:

4.11.1958 = Geburt
10.12.1987 = Saturn Return = Ende 1. Lebensphase
1.3.2008 = Chiron Return = Ende 2. Lebensphase

 Es geht immer um +/- 1,5 Jahre

Fakten:
10.10.1986 = 2. Heirat
23.9.2008 = 3. Scheidung

Jetzt ging ich ein paar Tage davon aus, dass ich eben nach Beendigung der 1. Lebensphase irgendwie gemütlicher wurde - das vorher doch manchmal abwechslungreiche Leben zu beenden - und mich dann eben aufs Dach zurück zu ziehen - und das bisherige Leben zu reflektieren.

Gestern dann hab ich mal wieder Amazon Videos gestreamt - und dann kam auf einmal - so als Vorschlag zum weiter schauen - Cinderella Pakt - und dort dann die Szene, wo die eine Mitarbeiterin dem Vorgesetzten vor versammelter Belegschaft sagt, dass sie ihn wegen sexueller Belästigung anzeigt, wenn er nicht damit aufhört.

Und dann purzelten weitere Aha-Erlebnisse - und damit kommen wir wieder zum Ausgangspunkt - einfach mal bissale fi..en - war noch nie meins - und wirds auch nie werden. Aber da gibt es noch einen zweiten Punkt - das vor führen - das darstellen - wobei - nicht wirklich freiwillig.

Als ich aufwachte, war mir schlecht - naja, speiübel trifft es noch besser - ich erinnerte mich wieder an meine Abneigung gegen Oralverkehr.  Und daran, dass mein LetztEx davon ausging, ich steh drauf, weil ich ein paar mal nen Orgasmus hatte, wenn er es mir so machte.

Er glaubte mir auch nicht, dass es nicht so ist - also ja, ich kam ab und zu - aber nicht wegen Oralverkehr - sondern trotzdem. Es ging immer um Zwang - um - mich nicht wehren können - zulassen müssen

Ich weiß, Männer stehen drauf - ich nicht - weder in der einen, noch in der anderen Position - für mich ist es immer wieder die unbewusste Erinnerung an etwas, was ich nachhaltig verdrängt habe.

Nein, ich wurde in meiner Kindheit nicht sexuell mißbraucht - nachdem ich das mal angedeutet hatte, wurde das aufs Entscheidenste zurück gewiesen - ich hatte zwar bei meinem ersten bewussten Sex nicht geblutet, obwohl der Mann gut gebaut war - aber das da vorher schon was war - nie und nimmer.

Lange ging ich davon aus, dass es eben "nur" Oralverkehr war, mit dem mich irgendwer in meiner Kindheit beglückt hatte - aber es kann mir niemand sagen, dass da nie irgendwas in diese Richtung war. Nein, keine Anschuldigung - kein Drama - ich hab mich damit schon vor Jahren abgefunden.

Aber zurück zu meinem verdoppelten Gewicht - da gabs vorher Aktionen mit Sexparties, auf denen ich heraus geputzt und vorgeführt wurde - dann kam die sexuell gemütliche und eher emotional fordernde 2. Ehe - und in der 3. kamen dann wieder die alten Themen hoch, dass ich überhaupt mal realisierte, worum es gehen könnte.

Und seit der letzten Scheidung dann immer wieder das Thema, benutzt zu werden - in unterschiedliche Arten und Weisen - eben auch sexuell. Manchmal machte es auch Spaß - in den meisten Fällen waren es eher Pflichtübungen - ausgehend davon, was ich Zeit meines Lebens gelernt hatte - und solange ich es auch nicht hinterfragte.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Gottes Mühlen mahlen langsam

rund und xund

Shopping Marathon

mein AdventKalender 2020