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Samstag, 2. September 2017

SchülerInnen oder LehrmeisterInnen

Ja - ich habe sie gebraucht - ich habe es gebraucht, dass sie mich fast in den Wahnsinn trieben - dass sie mir den Urlaub zerstörten - und mir immer und immer wieder das vorleb(t)en, was ich so gar nicht mag
  • Nichtstun
  • in den Tag hinein leben
  • präpotente Selbstgefälligkeit
  • überzogene Forderungen stellen

Ich war seit Wochen - eigentlich schon seit Monaten - am Überlegen, ob ichs mir wirklich weiter geben sollte - mich zu bemühen, anderen irgendwas von meinen Werten zu vermitteln - mir den A..... aufzureissen, damit andere die Früchte ernten können - und und und

Ja - ich war kurz vorm Urlaub kollabiert - zuerst die Borreliose - dann die Heulkrämpfe und das tagelange Schlafen - mein Körper wollte einfach nicht mehr. Und in Hinblick auf die Gürtelrose zu Beginn 2016 stellte sich mir die Frage, ob ich meine Gesundheit weiter aufs Spiel setze.

Und vor allem - wofür?

Was bringt es mir, wenn ich weiter mache?

Ich bekomme letztendlich um einen knappen fünfstelligen Betrag mehr als wenn ich mich arbeitssuchend melde - das ist jetzt kein wirklicher Grund für mich - weil ich hab in den letzten Jahren so viel Geld "verloren", dass es auf das jetzt auch nicht mehr ankommt.

Meine Gesundheit sollte mir mehr wert sein als € 10.000,--

Ich kann meine KollegInnen noch länger unterstützen - ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen - doch wozu? Was bringts mir letztendlich wirklich? Wenns ich nicht bin, ist es wer anderer - und sie werden sicher eine/n neue/n ChefIn bekommen, die/der zu ihnen passt - oder endlich auch eine/n, die/der "richtig" ist ;-)

Ich kann der einen oder dem anderen Jugendlichen noch etwas von dem auf den Weg mitgeben, was mir persönlich wirchtig ist - ich kann ihnen meine Werte vorleben - und darauf vertrauen, dass es irgend etwas bewirkt, was sie später brauchen können.

Oder auch nicht ;-)

Ja - ich habs schon wieder mal für andere gemacht - mich aufgeopfert - und meine Gesundheit gefährdet - weil ich etwas bewirken und erreichen wollte - und ich habe mich dem Mobbing und den Intrigen gestellt - statt einfach auf zu geben und zu Hause zu bleiben.

Nein, ich gebe nicht auf - wobei - rückblickend betrachtet wärs vielleicht gar nicht so falsch gewesen, wenn mir die EntScheidung abgenommen worden wäre - im Vorjahr - nach 2 Monaten Gürtelrose - aber es kam zu überraschend - und ich re.agierte mit dem üblichen Verhalten - kämpfen, um weiter machen zu können.

Was wäre passiert, wenn ichs einfach hätte geschehen lassen?
Was wäre passiert, wenn ich vor über einem Jahr aufgegeben hätte?

Mit ziemlicher Sicherheit hätte ich mir die Borreliose erspart - meine wiederkehrenden Magenbeschwerden - und auch vieles an Migräne und Rückenbeschwerden. Ich wäre mittlerweile schon erholt und in der richtigen Stimmung auf die Pension ;-)

Wenn das Wörtchen wenn nicht wär - aber ich habs nicht geschehen lassen - ich hatte gekämpft - und jetzt will ich nicht mehr kämpfen. Ich habs einfach nur mehr satt, diese ganze Ignoranz und Dummheit ständig ertragen zu müssen.

Aber ich ziehs trotzdem weiter durch - weil das eine Jahr ist jetzt auch schon egal - und es ist mir nicht mehr wichtig, was draus wird - dieses Kapitel ist abgeschlossen - und ich bin überzeugt davon, dass ich trotzdem auch in Zukunft mehr Herzblut investiere als der Großteil des Restes.

Ja, ich weiß - ich bin eine Vollidiotin - aber so bin ich nun mal - und so kann mir niemand vorwerfen - vor allem ich selbst nicht - dass ich davon gelaufen wäre. Ja, würd sich für mich so anspüren - wie eine Flucht vor der Konfrontation.

Es gibt noch etwas zu lernen - wobei - für mich gibt es einen emotionalen Abschluss per Ende des Monats - und das eine Jahr wird anders werden - aus meiner ureigensten Befindlichkeit heraus betrachtet - das muss sein, sonst würde ich mich selbst weiter fertig machen - und das steht nicht dafür.

Ich werde trotzdem nicht Nichts tun - oder in den Tag hinein leben - aber ich werde selbstgefälliger sein - und mir nichts mehr gefallen lassen. Oder - wie der Spruch auf einem Leiberl meines Kollegen lautet:

Wer mich nicht mag,
muss eben noch etwas an sich arbeiten.

Oder auch

Wenn jemand ein Problem mit mir hat,
darf sie/er es ruhig behalten,
es ist ja schließlich nicht meins


Nein, ich stelle auch keine überzogenen Forderungen - aber ich fordere in Zukunft - von allen - das ein, was mir zusteht. Es gibt keinen Thronverzicht mehr - und wer damit ein Problem hat - siehe vorstehend ;-)