die Sache mit dem Tropfen

Ich hatte letztens auf Facebook einen Spruch gelesen, der aktuell für mich sogar in mehrfacher Hinsicht aber sowas von passt ;-)

Es gibt Menschen die nicht verstehen,
dass der eine Tropfen, der das Fass zum überlaufen gebracht hat,
gar nicht der eigentliche Grund ist,
dass man nicht mehr kann oder will,
sondern die unzähligen Tropfen davor.



Ja - ich habe keine Tränen mehr - nein - ich habe auch keine Lust mehr, auf irgendwas zu warten - anders gesagt, wer nicht will, der hat schon.

Von irgendwas wie einer Beziehung spreche ich ja schon lange nicht mehr - aber auch bei Freundschaft erwarte ich mir, dass nicht immer ich der aktive Part sein muss. Und wenn mir wer sagt - ich melde mich später oder morgen - dann erwarte ich genau das.

Wobei - ist klar - ich habe lange Zeit getan und gemacht - ich habe mich um alles gekümmert - wenn ich was zugesagt hatte, hab ich es auch eingehalten - das bin einfach ich - ich weiß, dass ich es nicht von anderen Menschen erwarten kann und darf.

Aber bei angeblichen FreundInnen setze ich es trotzdem voraus - andernfalls muss ich diese Freundschaft nachhaltig überdenken - so schwer es mir auch fallen möge. Das betrifft beiderlei Geschlecht - ich kann und will mit niemanden befreundet sein, auf die/den ich mich nicht verlassen kann.

Ja - Gefühle ändern sich - und nur, weil mir jemand sagt, dass er mich liebt - heisst das nicht, dass ers auch tut - nicht unbedingt in der Form, wie ich es mir vorstelle. Erinnert mich an meinem Letzt-Ex - bitte komm zurück, ich brauche dich .....

Und als ich vor ihm stand, ergänzte er den Satz mit ...... ich hab ja noch nie alleine gelebt - und du auch nicht - von daher ...... das war damals der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat - nach drei heftigen Crashes mit Nervenzusammenbrüchen meinerseits - wo er sich umdrehte und vor die Glotze hockte - der vierte war einer zu viel.

Oder - damals - um die Jahrtausendwende - meine beste Freundin - wo ich irgendwann drauf kam, dass eigentlich immer ich anrief - und als ich das nicht mehr tat - keinerlei Kontakt mehr war. Naja, vorher gabs noch eine unschöne Situation und damals war mir meine eigene Befindlichkeit letztendlich wichtiger als das Geld, was sie mir zu diesem Zeitpunkt noch schuldete.

Ja - ich habs immer und immer wieder getan - FreundInnen Geld geliehen - weil ich auf die Freundschaft vertraute, dass ich es wirklich auch zurück bekomme. Naja, aller guten Dinge sind drei - aller schlechten auch - hiermit erledigt.

Drei Ehen erledigt - seither 3 Beziehungen, die nie wirklich eine waren - dann wollen wir mal neu anfangen - Jungs, sorry, aber ich hab endgültig die Nase voll von all den lebensunfähigen Typen, die glauben, mich als Mama adoptieren zu können.

Es war einmal - auch davon gabs mittlerweile 3 - ich brauch keinen weiteren. 



Wer mich will und mir das geben kann, was ich brauche - beweis es, dann können wir gerne auch über "mehr" reden - ich brauch niemanden, der sich in meinem Hexenknusperhäuschen breit machen will - wenn, dann will ich einen Mann, der weiß, was er will - und zu seinen Versprechen steht - vorbehaltlos.

Alles andere möge dort bleiben, wo der Pfeffer wächst. Danke, haben fertig!

Erinnert mich mal wieder an


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