Und warum träum ich jetzt von meinen Exen?

War jetzt echt gruselig die letzten Nächte ;-) Wobei ich so zwischendurch beim Essen eigentlich die 5 Staffeln der "Andromeda" streamte auf Amazon Prime - daran sollte es jetzt eher nicht liegen - da gehts jetzt nicht wirklich um Beziehungen - also schon irgendwie auch - aber nicht so.

Wie auch immer - was noch viel gruseliger war - in der ersten Nacht träumte ich vom LetztEx - was mich schon verwunderte - dann vom 1. Ex und vom 2 Ex - was jetzt alles keine "feuchten Träume" waren - sondern irgendwie einzelne Szenen der jeweiligen Ehen.

Und dann ging es weiter mit sonstigen Exen, die es eben zwischen den jeweiligen - und nach der letzten Scheidung so gab. Wobei - was mich noch mehr faszinierte - ich träumte nicht von meiner großen Liebe - keine einzige Nacht - wobei es da ja auch wenig Stress gab während der gemeinsamen Zeit.

Alles in Allem war es sicher eine Art Aufarbeitung gemeinsamer Thematiken, die sich wie ein roter Faden durch all meine Beziehungen zogen. - auf eins davon werd ich im nächsten Beitrag noch näher eingehen - heute gehts mir mal nur um die Fakten an sich - also um die Tatsache, dass ich - quasi aus dem Nichts heraus - auf einmal von meinen Exen träum(t)e.

Wobei - nach den Exen kamen dann die ehemaligen ArbeitsKollgInnen - was nicht weniger gruselig war, weil ich schon über 2 Jahre in Pension bin - aber mittlerweile sind beide Phase auch gsd wieder vorbei.

So rückblickend betrachtet würd ich sagen, es ging um Vertrauen - bzw. darum, dass, wenn ich jemanden drauf komme, dass sie/er mein Vertrauen mißbraucht - ich mich auch nicht mehr öffne - es weder kann noch will.

Und dabei ist es egal, ob es um Business oder Privat geht - sobald das Vertrauen weg ist, macht für mich auch eine weitere Beziehung keinen Sinn mehr.

Es gibt ja wenige Situationen in meiner Kindheit, an die ich mich wirklich erinnere - aber die eine ist präsent, als ob es gestern gewesen wäre - die Erkennntnis, dass meine Mutter nach der 2. Schicht immer ausfragte, wie mein Tag war - damit sie dann wieder genug Potential hatte, was sie gegen mich verwenden konnte.

Vielleicht sollte ich noch etwas ausholen - ich wunderte mich immer, woher meine Mutter so viele Dinge über mich wusste, die ich ihr nie erzählen würde - bis ich dann eben drauf kam, dass ich im Schlaf sprach - wenn sie mich was fragte - und das hatte sie über geraume Zeit ausgenutzt - und das, was sie erfahren hatte, dann gegen mich verwendet.

Mein Vater sagte immer, sie sei eine "Wetterhexe" - aber das stimmte nicht - sie hat nur ausgenutzt, dass ich damals nicht auf die Idee gekommen wäre, dass sie mich nächtens im Schlaf aus fragt - was sie dann natürlich nicht mehr schaffte, sobald ich es merkte - zufällig - weil ich einmal eben noch nicht schlief, als sie heim kam - und sie ihr tägliches AusfrageRitual abzog.

Vertrauen ist ein grosses Muster, welches sich durch alle Lebenslagen und Bereiche meines Lebens zog:

  • Sei es die Kollegin, die immer meinte, ich sei keine richtige Chefin - und dadurch einen anderen Kollegen überhaupt erst auf die Idee brachte, diese Aussage bei meinen Vorgesetzten gegen mich zu verwenden, um mich zu Fall zu bringen.
  • Sei es die erste große Liebe meines Lebens, den ich auf der Nachbarin vorfand, nachdem ich deren Mann klipp und klar erklärte, dass ich sicher nichts mit ihm anfange, weil ich mit meinem Freund glücklich sei.
  • Sei es die "Freundin", die Teile einer schriftlichen Konversation aus dem Zusammenhang riss, um einen gemeinsamen Freund gegen mich auf zu hetzen und diese Freundschaft nachhaltig zu zerstören. 
  • Sei es der Lover, mit dem ich den geilsten Sex meines Lebens hatte - und mit dem ich eigentlich voll glücklich war, bis ich drauf kam, dass er sich eigentlich nur verstellte, um von seiner AlkSucht ab zu lenken - aber dies natürlich ohne Hilfe nicht lange durch hielt - und dann wieder zurück kippte in den Abgrund.
  • Sei es der Kollege, der sich nachhaltig echauffierte über einen anderen, was der Böses tat - um 2 Jahre später genau das Gleiche durch zu ziehen.
  • Sei es der Ex, der sich in Wien in SingleBars mit irgendwen vergnügte, während er angeblich bei seiner alten kranken Mutter zu Besuch war.
  • Oder der Freund, der dann mal gemeinsamen Bekannten erzählte, dass manche Tricks immer funktionieren würden - sogar bei mir - und aufgrund dessen ich dann hellhörig wurde und drauf kam, dass er seine schwarzmagischen Praktiken selbstverständlich auch bei mir anwandte, um das zu bekommen, was er wollte.

Die Liste liese sich noch lange und ausführlich ergänzen - aber mir gehts nicht um das Aufwärmen alter Suppen - sondern eben darum, dass ich das Alles nochmal durchkauen "durfte" - um eben diese Erkenntnis zu haben - es ging immer letztendlich um Vertrauen.

Darum, dass andere Menschen mein Vertrauen mißbraucht hatten - immer und immer wieder - wobei ich auch dazu schreiben muss, dass ich trotzdem immer einen gewissen Vertrauensvorschuss gewährt hatte - nicht bei allen, aber doch immer wieder.

Wobei ich jetzt allerdings auch seit zweieinhalb Jahren niemanden mehr diesen Vertrauensvorschuss gewährt habe - und seither mein Leben irgendwie einfach ruhiger und ent.spannter abläuft. 

Selbstverständlich kommt auch noch etwas anderes hinzu - dass ich mich selbst auch immer verstellt hatte, weil ich mich immer zurück genommen habe - meinen Partnern gegenüber - meinen ArbeitgeberInnen gegenüber.

Und es ist voll ent.spannend, es nicht mehr tun zu wollen - oder zu müssen - oder was auch immer ;-)

Bild von Alexandra ❤️A life without animals is not worth living❤️ auf Pixabay

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