Geld & Exen & mehr

Aha-Erlebnis am Tag 3 der Reichtums Challenge - ja, ich nehms aus dem Gesamtbericht heraus - weils länger wird ;-)

Es geht um mein Verhältnis zu Geld - no na ned - bei der Reichtums-Challenge - und mit allen anderen Bereichen von innerem und äusserem Reichtum hab ich ja auch kein Thema - das passt schon seit geraumer Zeit - aber Geld und Reserven waren immer irgendwie schwierig.



Und dann kam heute das Thema mit den alten Mustern - und schwupps - kam zum bekannten noch ein anderes hoch.

Zuerst zum schon länger bekannten Muster:

Meine Eltern arbeiteten beide - meine Mutter in der Produktion am Fließband - und mein Vater als Betriebselektriker - wir waren also nicht unbedingt reich - aber es hätte gereicht - wenn da nicht das Hobby meines Vaters gewesen wäre - oder seine (un)heimliche Leidenschaft.

Wobei - wir kamen trotzdem immer irgendwie über die Runden - aber es blieb nie etwas übrig.

Mein Vater war begeisterter Bergsteiger - und Fotograf - und Kameramann - er liebte es, fremde Länder zu bereisen - und auf den höchsten Gipfeln zu stehen - diese Freiheit zu geniessen, wenn er auf alles anderer hinunter blicken konnte.

Er ging auf Expeditionen - letztendlich als Leiter - und dafür  nahm er sich wochen- und monatelang unbezahlten Urlaub - unbezahlt - wohlgemerkt - sprich - er hatte weder Einnahmen - noch eine Versicherung - alles blieb an meiner Mutter hängen - sie war mit uns 3 Kindern alleine zu Hause.

Szenenwechsel:

In zweiter Ehe war ich mit einem Mann verheiratet, der ein kostspieliges Hobby hatte - Modellbau - und letztendlich ging zwischen einem Viertel und einem Drittel der monatlichen gemeinsamen Einnahmen - für sein Hobby drauf - und unsere Schulden - die er in die Ehe mitgebracht hatte - wurden nicht kleiner.

In dritter Ehe wurde die Firma, in der mein damaliger Mann arbeitete, verkauft und den "Alten" wurde ein sogenannter "Golden Handshake" angeboten - welchen er auch gerne annahm. Aber arbeitssuchend gemeldet und auf Maßnahmen gehen zu müssen, war nicht seins, also machte er sich selbständig.

Die ersten beiden Jahre funktionierte das halbwegs, als dann die Trainings udn Ghostwriter Aufträge ausblieben, gründete er einen Verlag und spielte 2 Jahre lang Verlagsleiter - ohne wirklich zu wissen, was er tat - dementsprechend gab es im ersten Jahr auch gleich einen fünfstelligen Verlust, obwohl auch ich Druckkosten für meine Bücher bezahlte.

Dann gbs den einen Lover, der zwar arbeitssuchend war - aber aus einer guten Familie - was ich leider erst später merkte - er was Alkoholiker - und auch, wenn ich die Zigaretten bezahlte - für beide - und immer wieder mal einkaufen ging - ging es sich nicht mit dem Geld aus.

Dann war da der Geschäftspartner und Freund - dem ich seine CDs vorfinanzierte und auch deren Präsentation - und der mir danach die Freundschaft kündigte - und mir natürlich auch das Geld schuldig blieb.

Oder dann der LetztExLover, für den ich nicht nur arbeitete, sondern immer wieder auch finanzielle Engpässe abfing - und es trotzdem nichts nutzte - weil es war eben das muster meiner Eltern, welches ich damals endlich erkannt hatte.

Doch jetzt kam noch was anderes hinzu:

Es war die Frage nach dem Taschengeld - ob wir welches bekommen hatten - wie viel - und von wem - und überhaupt - und mir wurde bewusst - wenn ich von meiner Mutter Geld ekam, war das immer mit Lügen verbunden.

Wir wohnten in einer Firmenwohnung - und jede Woche war eine andere Familie dran, das Stiegenhaus zu reinigen. Meine Mutter putzte fallweise auch dann, wenn sie nicht am Plan stand - und behauptete dann, ich hätte es gemacht - und das Trinkgeld, welches sie bekam, bekam dann ich.

Es hatte isch ganz tief eingeprägt, dass Geld bekommen mit Lügen zu tun hatte - und dieses Aha Erlebnis kam eben erst jetzt hoch - und darf sich jetzt ver.ändern.

Noch etwas fiel mir - wieder - ein - Münzen sind pfui bäh - wenn man eine Münze in die Hand nimmt, muss man sich danach sofort die Hände waschen - sonst bekommt man alle möglichen und unmöglichen Krankheiten.

Ich hab das auch im letzten unselbständigen Job noch immer praktiziert - wenn ich Kassabuch machte und die Münzen zählte, ging ich mir automatisch danach die Hände waschen - auch, wenn ich danach tanken fuhr - und sie dann nochmals wusch :-)

Auch das war ganz tief eingeprägt in meinem UnBewussten - in meinem MindSet - Geld ist pfui - macht krank - was auch immer.

Das Alles darf sich ver.ändern - ich hab mein Körbchen, in welchem immer die Münzen kamen - also die Cents - aufgeteilt in - ein Glas mit den ganz kleinen kopfernen - und eines mit den goldenen - damit ich sie immer sehe - und die € 5 Scheine kommen weiter in in die Schatztruhe.


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