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Donnerstag, 14. Juni 2018

wer nicht will, der hat schon

Ojegale - dass das auch nie wer vorher sagt - dass die fiese alte Hexe zwar geduldig und nett ist - aber nur so lange, bis es ihr end.gültig reicht. Ab dann ist nämlich - Schluss mit Lustig - und/oder es gibt wieder - Dienst nach Vorschrift ;-)

Eigentlich hätte ichs in den letzten Jahr(zehnt)en schon gelernt haben müssen - aber ich glaub eben noch immer an das Gute im Menschen - und lasse mich immer wieder mal dazu hinreissen, jemanden nicht gar so streng zu kommen, wie ers brauchen würde.



Bzw. ist es meistens so, dass die, denen ich ehrlich und ernsthaft versuche, zu helfen - diese Hilfe letztendlich nicht annehmen können oder wollen - und ich mich dann wieder - über mich - ärgere, dass ich schon wieder so blöd war, jemanden zu glauben, dass er diese Hilfe wirklich will.

Kleines virtuelles Beispiel - als ich gestern heim kam, hatten sich mal wieder unsere automatische Kriegserklärung eingeschalten, weil jemand aus einer anderen Allianz jemanden von unserer angegriffen hatte.

Ich fragte im Chat nach, wer angegriffen wurde - oder bei wem eine Sabotage gescheitert war, weil die löst auch die Rotstellung aus. Die "Alten" antworteten, dass sie nicht angegriffen worden waren - und die drei "Neuen" re.agierten nicht.

Heut früh verkündete ich dann auch noch, dass es in den privaten Nachrichten Geschenke gäbe - und als ich heute heim kam, hatte einer der "Neuen" geantwortet - fickt euch.

Ich mein, da isses klar, so schnell konnte er gar nicht schauen, als er wieder draussen war - ist wieder mal so das typische Verhalten von Volksschulkiddys oder pubertierenden Jugendlichen, die sich in der virtuellen Welt groß und mächtig fühlen.

Da schaffs ichs locker, die einfach raus zu kicken - im realen Leben bin ich dann noch noch weiterhin nett und zuvorkommend - meistens - und auch das wird von einigen als Überheblichkeit - oder was auch immer - gedeutet.

Ja - eh - ein Schelm, der Böses dabei denkt - oder auch - können eben die meisten Menschen nicht glauben, dass man ihnen wirklich nur ihr Bestes möchte. Wobei - gibt einen Menschen, der es sich in all den Jahr(zehnt)en verdient hätte, dass ich mich mehr und intensiver um sie kümmere.

Na dann - Samstag ist wieder Mädelstag - und nach der Massage hab ich uns zum Grillen eingeladen - jetzt muss es nur noch etwas wärmer werden, dann steht einem ent.spannten Tag nichts mehr im Weg.

Ok - Selbsterkenntnis und so - noch 52 Arbeitstage im unselbständigen Job - dann noch ein Monat arbeitssuchend - und dann tu ich nur mehr für jene was, die auch dazu bereit sind, sich meine Dienstleistung etwas kosten zu lassen.

Ich mag nimma - Punkt ;-)

Wobei - ich weiß ja auch, woran es liegt - weil ich eben auch immer das große Ganze sehe - und manche eben nicht über ihre Nasenspitze - und schon gar nicht über den Tellerrand - hinaus sehen.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich einen ehemaligen Mentor tage- und wochenlang versuchte zu erklären, dass die von ihm gebrachten ReAktionen nicht dem Wohle des Unternehmens dienen. Er sah nur durch seine Filter und seine Wahrnehmung war, dass ich ihm etwas neidisch sei.

Er konnte und wollte es nicht sehen, dass ichs nur gut mit ihm meinte - naja, ich gebe zu, dazu trug dann auch noch eine Aktion einer "guten Freundin" bei - aber was solls - er hätte es sonst genauso wenig geschnallt, weil er einfach nicht über seine Scheuklappen hinaus sehen konnte - und/oder wollte.

Und es war immer wieder so - in den letzten Jahrzehnten - immer dann, wenn ich jemanden wirklich helfen wollte - und auch gekonnt hätte - wurde es mir als negative Vorgehensweise gedeutet. Was letztendlich dazu führt, dass ich es eben mittlerweile gelernt habe, dass ich niemanden mehr was Gutes tun will.

Ja - ich bin gutmütig und zuvorkommend - ich habe gemäß der Human Design Matrix die Umsicht definiert - und ich bin ein lösungsorientierter Troubleshooter - wenn jemand mit einem Problem kommt, finde ich schnellstmöglich eine Lösung.

In den letzten Jahren wollte zwar selten jemand wirklich eine Lösung - sondern lieber in ihren Problemen verhaftet bleiben - aber was solls ;-)

Achja, nicht ich bin die, die sich als gemobbtes Opfer fühlt - ganz im Gegenteil - aber auch das glauben die gemobbten Opfer natürlich nicht - weil sie nur von sich auf andere schliessen - und einmal Opfer = immer Opfer - für den Großteil der Menschheit - isso - leider.

Wie gehts jetzt weiter?

  • Ich kehre zurück zu meinen Wurzeln
  • Ich mache grosse Bögen um männliche Hilfesuchende
  • Wenn wer leiden will, darf sie/er das gerne für den Rest ihres/seines Lebens
  • Es gibt nur mehr schwarz oder weiß - entweder für oder gegen mich, bzw. will oder will nicht
  • Hilfesuchende dürfen mir ab sofort beweisen, dass sie wirklich wollen, bevor ich zum Nachdenken anfange

Nein, war für mich bisher nicht selbstverständlich - aber es geht nicht anders - ich werde demnächst 60 - mit etwas Rückenwind letztendlich vielleicht sogar 90 - also werde ich jetzt das letzte Lebensdrittel die Früchte dessen geniessen, was ich mir in den ersten beiden erarbeitet habe.