Guten Rutsch

und ein erfolg-&-reiches und ge(n)i(a)les 2018.

Das wars eigentlich auch schon ;-)

Wobei - wär nicht ich, wenns nicht mehr würde - na dann - gemmas an - Jahresrückblick 2017:



Ich muss noch ein halbes Monat weiter zurück gehen - auf der Rückfahrt vom Meeting mit der neuen VertriebsCrew meines Nebenjobs wurde mir mit jedem Kilometer, den ich zurück legte, bewusster

ich will mein Leben zurück

Ich hatte am 14.9.14 den Support übernommen - es kam immer mehr dazu - ich lebte für das Projekt - neben meinem ganz normalen Vollzeitjob. Es gab keinen Urlaub, es gab kein freies Wochenende - es gab immer was zu tun.

Und dann gab es nach der EntTäuschung Mitte Oktober noch eine Mitte Dezember 2016 - und bei der Heimfahrt von an die 750 km wurde mir eben so richtig bewusst, dass ich mal wieder eigentlich nur "funktionierte".

Trotzdem - ich hatte es vesprochen - und darum machte ich es auch - ich suchte mir in den Weihnachtsferien aus alten Unterlagen die Aktien und BoniShares raus - und gab die ins neue System ein - damit wir da schon mal wieder neu loslegen hätten können.

Doch es war schon zu spät - der Wurm hatte sich schon zu tief rein gefressen - und die IT war eigentlich auch schon abgesprungen - ich wollte es nur noch nicht wahr haben. Dann gabs noch die Herren Wichtig, die sich nicht mir einkriegten mit rumätzen - und den Vorstand, der nicht wirklich wusste, ob und was sie dagegen machen sollten.

Das Jahr begann also, wie das vorige endete - mit sinnloser Arbeit, die - rückblickend gesehen - genauso umsonst war wie alles andere in den 3 Jahre zuvor. Viel Aufwand - viel Herzensblut - für NICHTS.

Mitte Jänner zog ich für mich die Notbremse und kommunizierte meinen Ausstieg - ich ließ den Herren aber noch Zeit, einen geregelten Abgang zu initiieren. War zu dem Zeitpunkt auch nicht schwer, weil mal wieder das Finanzamt uneinbringliche Forderungen sellte.

Es war ein nachhaltiger und einschneidender Cut - von rund um die Uhr arbeiten - auf 2 verschiedenen Baustellen - zu - der damaligen Situation - möglicherweise endet der reale Job auch noch 2017.

Im April rief mich dann der Polizeiposten in Ternitz an und bat mich zu einem Gespräch - naja, eigentlich wars ne nette Umschreibung für eine Einvernahme - weil die Western Union hatte mich angezeigt, wegen Verdacht auf Geldwäsche.

Eh klar - ging ja schliesslich alles über mein Konto - auch die Direktauszahlungen, die eben über Western Union durchgeführt wurden. Ich bin zwar keine Buchhalterin, aber  vielleicht genauer und pingeliger als manche derer - und so konnte dies nach einpaar Gesprächen und Vorlage der Kontoauszüge - niedergeschlagen werden.

Allerdings ging bei der Insolvenz nichts weiter - und da mir ja einige der Herren auch gedroht hatten, mich an zu zeigen und mit rein zu ziehen - weil ich die ganze Arbeit gemacht hatte - und sie ausser klugscheissen und wichtigmachen nichts auf die Reihe bekommen hatten - war da auch weiterhin noch eine permanente Anspannung in mir.

Diese fiel erst im Herbst ab, als icn die Ankündigung fand, dass die Insolvenz mangels Masse abgewiesen worden war. Nachdem die Aufsichtsräte noch immer auf freien Fuß sind, gehe ich nunmehr endgütlig davon aus, dass ich nichts Böses mehr zu erwarten habe - siehe auch meinen gestrigen Beitrag - haben feddich.

Nahc dem Ende meiner Leidenschaft erholte ich mich mal etwas - schmiedete neue Pläne - diesmal für den anderen Job - und wurde im Sommer nochmals ent.täuscht - woraufhin ich beschloss, irgendwas Eigenes aufzuziehen. Dass das jetzt auch noch nicht so funktioniert, wie ichs eigentlich wollte, ist wieder ne andere Geschichte - kommt aber auch noch.
Auf jeden Fall war dann der Sommerurlaub auch keiner - weil die letzte EntTäuschung eben noch zu frisch war - und ich wieder mal tagelang nur heulte und mit meinem Schicksal haderte. Vielleicht sollte ich auch noch anmerken, dass eine lange und innige Fernbeziehung mit fallweisen realen Treffen auch ein aprubtes Ende fand Anfang Juni.

Wie schon unter - Urlaub - beschrieben, kamen dann auch noch einige Erkenntnisse und Aha-Erlebnisse hoch, die mich zwar schon einige Zeit etwas belastet hatten - aber ich mir nicht wirklich die Zeit genommen hatte, ihnen auf den Grund zu gehen - und jetzt - dann - mit der Zeit - hatte ich die Zeit.

Ich suchte nach Lösungen, wie ich - für mich - mit der Situation umgehen konnte - ich zog sie durch - und letztendlich fand ich auch (m)einen Weg, den realen Dienstvertrag noch um ein Jahr zu verlängern, ohne mich selbst damit und dadurch fertig zu machen.

Ich habe mich von meinem Projekt im Hauptob distanziert - es ist nicht mehr meins - trotzdem belastet es mich immer wieder - eigentlich zu sehr - aber ich reduziere meine Beteiligung immer mehr - ganz aussteigen kann und will ich nicht - einige meiner KollegInnen sind mir in den 3 Jahren ja doch ans Herz gewachsen - und es geht vor allem um ihre Zukunft.

Erinnert mich an LetztEx - ich hab sein Leben geregelt - hab ihm alles vorhandene (Bar)Geld mitgegeben - und ihn dann erst raus geworfen - das dann aber nachhaltig und end.gültig ;-) Aber das ist jetzt schon 9 Jahre her.

Der reale Job endet am 30.9.2018 - das Dienstverhältnis am 31.10.2018 - und am 1.12.2018 gehe ich in Rente, Für den 3.11.2018 habe ich noch eine Abschieds/Geburtstags/Renten-Party geplant - ich werde mich auf jeden Fall mit legga Essen verabschieden aus meiner aktiven Berufslaufbahn.

Sollte das Projekt verlängert werden, gibt es einen Plan B - die, die mir wichtig sind, weden also nicht ohne nix dastehen - ist so wie bei meinem LetztEx - es ist alles geregelt - und ich liebe es, wenn ein Plan gelingt.

2017 hat es nicht funktioniert, dass wir unser Projekt auf neue gesunde Füsse haben stellen können - im Hauptjob tröpfelt das, was ich vorm Urlaub hatte - lagsam aber sicher ein und weiter - und mein privates Projekt ist teilweise auch erfolgreich.

Doch über MayWay und BitCoins4u werde ich jeweils dort einen Jahresrückblick schreiben ;-)


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