Sie hat schon genug bekommen

Diesen Satz hörte ich von meiner Nichte anlässlich der nachträglichen NachlassSitzung beim Notar - eine Aussage meiner Mutter ihr gegenüber - in Hinblick auf mich. Tja, was soll ich sagen - gehen wir mal rein finanziell chronologisch vor.

In den Ferien nach der 2. und nach der 4. Klasse in der Bundeshandelsakademie schickten sie mich für ein Monat nach London - mit "Schülerferien im Ausland" - was keine Belohnung war, sondern von mir eher als "Abschieben" erlebt wurde, weil ich nicht weg wollte - und schon gar nicht fliegen - und ein Monat bei fremden Menschen - war alles so gar nicht meins.

Was mir schon besser gefallen hatte waren 3 Aufenthalte in Italien - jeweils zu Ostern in der 2. und 3. und 4. Klasse - Studienreisen - organisiert von unserem Deutschprofessor - jeweils eine Woche - keine Ahnung, wie viel das gekostet hatte - aber es war sicher kein Vermögen.

Sie haben meine 1. Hochzeit mit finanziert - das, was meine Schwiegereltern extra wollten, haben die finanziert. Ich bekam von meinen Eltern eine Aussteuer - um die ich nicht gebeten hatte - und die ich auch nicht wollte.

Ich hatte es schon mal beschrieben - ein Gläserset mit WC eingraviert - weil die Firma, bei der sie es gekauft hat, haben die Buchstaben vertauscht - und da sie sie schon vorweg bezahlt hatte, konnte sie es auch nicht reklamieren - war ihre "Ausrede" - nachdem ich nach der Hochzeit fest stellte, dass alle Gläser WC eingraviert hatten. Und sie waren auch nicht kaputt zu bekommen - sie hielten noch bis in meine 3. Ehe.

Dann gab es die Bettwäsche - irgend ein Spezialstoff - weiß nicht mehr was - kein Satin, weil das wär angenehm gewesen - aber alles in weiß gehalten - wissend, dass ich weiß als Bettwäsche noch nie wollte.

Von meinem Großvater bekam ich ATS 150.000 - um unsere erste Wohnung ein zu richten - aber das hatte jetzt nicht wirklich etwas mit meiner Mutter zu tun - und war auch nicht ihr Geld, sondern das des Vaters meines Vaters - oder was auch immer er war.

Während meines 2. Jobs nach meiner 1. Scheidung wollte ich mir ein neues Auto kaufen - einen Nissan Cherry mit Sonderausstattung - und da es für meine Eltern nicht in Frage kam, dass ich mir einen Kredit deshalb aufnahm, schossen sie mir einen Teil des Kaufpreises vor - und ich zahlte es bis auf den letzten Schilling zurück.

Dann kam mein Stress nach der 3. Scheidung - bei der ich das Haus und den Kredit dafür und alle Schulden - und mich - übernommen hatte - ich bat sie um Unterstützung - sie lehnten ab - als ich alles selbst auf die Reihe bekommen hatte, bekam ich von meinen Eltern ein Sparbuch über € 10.000 - also vorgezogenes Erbe - geschenkt.

Als mein Vater im Spital als Krankenhaus eingeschätzt wurde, habe ich "sein" Zimmer ausgeräumt - und zu mir ins Haus gekarrt - was jetzt eher zusätzliche Arbeit war, das dann fast alles auch wieder zu entsorgen, nachdem er gestorben war.

Ja - stimmt - wir haben Geld gefunden - versteckt in seinen Regalen - das ging dann fürs Begräbnis drauf - und Jahre später fand ich noch € 1.000 in einem Kuvert - das stimmt, das hab ich einfach behalten.

Als meine Mutter ins Heim ging, nahm ich mir die Waschmaschine, weil meine grad eingegangen war - etwas vom Geschirr - und einige Bücher - das Spitalsbett meines Vaters bekam meine Schwägerin - und zusätzlich € 2.000, damit sie die Wohnung ausräumt und die Sachen am Flohmarkt verkauft.

Was sie vorher für die Pflege meiner Eltern bekommen hat, weiß ich nicht - aber im Verhältnis von den € 2000 wars sicher auch nicht wenig.

Bei der ersten Testamentseröffnung war nichts da - und dhaer meinte die Notarin, ich brauche keine Unterlagen für das Begräbnis dort lassen, weil eh nichts da ist. Da ich dann aber einen nachträglichen Lohnsteuerausgleich für sie machte, gab es dann eine Rückzahlung, von denen dann meine Nichten auch je ein Drittel bekommen hätten sollen.

Damals meinte ich dann - ich hab das gesamte Begräbnis bezahlt - und die Notarin konterte, sie hätte keine Unterlagen - naja, wollte sie ja nicht, weil eh nix da war - also hab ich sie nachgereicht - und dann habe ich den kompletten Nachlass bekommen - nach Abzug von allen Kosten wars letztendlich auch kein Vermögen.

Aber da meinte dann eben meine Nichte, dass meine Mutter immer sagte, ich hätte Zeit ihres Lebens "mehr als genug bekommen" - naja, Geld kann jetzt nicht wirklcih gemeint sein.

Was sonst bekam ich noch von ihr?

Keine Liebe - ganz im Gegenteil - ich war immer das "böse und unnötige Mensch", das ja "nur" ein Mädchen war - und mein Vater = ihr 2. Ehemann wollte ja unbedingt einen männlcihen Erben - und dann starb ihr Sohn aus 1. Ehe, bevor mein Vater ihn adoptieren konnte - und wieder blieb nur ich.

Mit fast 50 kam ich dann auch noch drauf, dass sie mir damals - beim Tod meines Halbbruders - eingeredet hatte, dass ich schuld an seinem Tod gewesen wäre - weil wir ja immer nur gestritten haben - und er dann 30 km von mir entfernt bei einem Verkehrsunfall gestorben war - während ich zu Hause in der Badewanne sass.

Wobei - manchmal überlege ich, ob ich vielleicht doch schuld sein könnte, dass er starb - falls er mitbekommen hatte, was damals mit mir "passierte" - und er möglicherweise nicht länger dabei zusehen hat wollen - Fakt ist, er hat das zweite Auto übersehen, als er damals die Sraße überquerte.

Achja - und permanente Minderwertigkeitsgefühle bekam ich auch immer und immer wieder - speziell von meiner Mutter - weil ich für alles zu blöd war - einerseits zeigte sie mir nichts im Haushalt - andererseits hielt sie mir immer vor, dass ich nichts machte - und nach außen hin tat sie immer auf Sonne&Wonne&Waschtrog.

Und dann war da der Tag, an dem ich erfuhr, dass ich schwanger war - und der Frauenarzt, der als absoluter Abtreibungsgegner bekannt war - mir nahe legte, das Kind nicht zu bekommen, weil ich noch sehr jung sei. 

Ich suchte - trotz allem, was vorher war - Rat bei meiner Mutter - und bekam als Antwort - "Wenn du alt genug bist, um schwanger zu werden, bist du auch alt genug, zu wissen, was du jetzt tun sollst." Später erfuhr ich dann, dass sie meiner Tochter erzählte, dass ich sie ja abtreiben wollte.

Nein - wollte ich nicht - mich hatte der Frauenarzt verunsichert - weil er doch bekannt dafür war, dass er GEGEN Abtreibungen war - und mir eine empfahl - aber nachdem der Vater meines Kindes dann meinte, "wir könnten ja einfach heiraten" - war das Thema dann sowieso erledigt.

Noch eins war so typisch - mein Bruder war schon gestorben - meine Mutter arbeitete im 2-Schicht-Betrieb - und ich wunderte mich immer wieder, woher sie so viele Details aus meinem Leben wusste - bis ich drauf kam, dass sie nach der Nachmittagsschaicht immer zu mir ins Zimmer kam - und mich ausfragte - weil sie gemerkt hatte, dass ich im Schlaf sprach.

Irgendwann kam ich zufällig drauf - und seither baute ich eine zusätzliche Mauer rund um mich - damit ich nie wieder ihren narzisstischen Bosheiten ausgeliefert war - wobei ich damals noch keine Idee davon hatte, dass sie verdeckt narzisstisch re.agierte - und die ganze Familie zu ihren "flying monkeys" gemacht hatte.

Doch ich will jetzt nicht noch mehr dazu schreiben - das wird irgendwann alles in meine Autobiographie kommen - weil das war jetzt irgendwie nur die Spitze des Eisbergs.

Bild KI generiert

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