3x reicht

Eigentlich immer - und bei allem ;-)

Das waren so meine Gedanken letztens beim Aufwachen - nachdem es am Vorabend um Beziehungen und Kommunikation ging - und auch darum, sich von anderen Menschen ausnutzen zu lassen - also speziell in Freundschaften und LiebesBeziehungen.

Und da wars dann auch mal wieder so - klack & klack & klack

Die Sache mit meinem LetztEx - der den großen Verlagsleiter spielte, während ich das Geld verdiente - und seine Schulden abfing - selbst auch DruckkostenZuschuss für meine Bücher zahlte - und trotzdem dann noch für seine Sozialversicherung aufkommen "durfte" - was jedes Quartal 2k waren.

Und irgendwann kam der Punkt, wo er dann auch noch seine präpotente MachoArt ausfuhr - und ich mich ernsthaft fragte, wie lange ich mir das noch antun möchte. Keine Ahnung, ob er wirklich eine narzisstische Persönlichkeitstörung hatte - oder eben "nur" ein präpotents MachoA....L.... war - irgendwann reichte es sogar mir.

Wobei - auch hier griff das mit - 3x reicht.

Ich habe 3x geredet - ihn gebeten, etwas zu ver.ändern - der große Herr Autor, der nur zu Hause hockte und ComputerSpiele spielte - und es einfach nicht verstand, warum ich am Wochenende einfach nur meine Ruhe haben wollte und nicht - und schon gar nicht mit ihm - irgendwo urlauben wollte - weil er ja so erschöpft vom NichtsTun war.

Beim 4. Mal stand ich auf und ging - er bat mich, zurück zu kommen, er brauche mich ja so - und als ichs tat - kam dann als Nachsatz "... ich wüßte ja nicht, was ich alleine machen solle." Das war der falsche Zusatz - hätte er den weg gelassen, hätte es vielleicht noch länger gedauert, bis ich die Konsequenzen zog.

Rückblickend betrachtet, wars - aus meiner Sicht - aber genau richtig - weil ich es so dann innerhalb von 3 Monaten schaffte, das Haus zu übernehmen, den Kredit zu übernehmen - seine Angelegenheiten zu regeln - ihm sogar noch Bargeld mit auf den Weg zu geben - und ihn letztendlich raus schmiss - sonst würde er - trotz Scheidung heute noch bei mir leben.

Und dann kam der "Freund" den ich beim Aufbau seiner Karriere unterstützte - teilweise auch Sachen vorfinanzierte, weil wir ja dann sowieso die Einnahmen teilen wollten - tja - blöderweise wieder ohne schriftlichen Vertrag.

Naja, da gehe ich davon aus, dass ihm dann sein Jugendfreund einredete, dass ich so unendlich in ihn verliebt sei - und er das nicht aushielt, dass ich ihn soooo anhimmelte - sein Angebot, dass wir ja irgendwann wieder - einfach nur Freunde - sein könnten - ignorierte ich.

Glaubt wirklich wer, dass ich mich abservieren lasse - das vorgeschossene Geld nie wiedersehe - und mit dem Typen dann noch "gute Freunde" spielen will? Nö - danke - ich hatte es noch nie so nötig - und ich brauche derartige "Freunde" auch gar nicht.

Ja - auch hier hätte ich früher schon die Notbremse ziehen müssen - spätestens, als er uns erzählte, dass er wegen Drogenbesitz und überhaupt verhaftet worden war - wobei - sollte ich je irgendwas wie verliebt in ihn gewesen sein - was ich nie war, weil es zu der Zeit einen anderen Mann in meinem Leben gab, den ich liebte - spätestens dann wärs vorbei gewesen.

Achja - ein Gutes hatte die Sache - der andere verschwand im Zuge der Aktion dann auch gleich mit - und ich merkte erst im Nachgang, wie gut es mir ohne ihm ging - rein von meinem wirklich ICH-Sein aus betrachtet - ich hatte mich zu sehr von ihm abhängig gemacht - weil er mir einfach gut tat - dachte ich - in gewisser Weise.

Und dann kam der krönende Abschluss - der, der mich das meiste Geld kostete - und möglicherweise sogar noch mehr Nerven als mein LetztEx - aber auch da kam ich letztendlich raus - und die finanzielle Situation hatte nie mein ÜberLeben und mein Haus gefährdet - das war mir immer wichtiger als er und unsere gemeinsame Zukunft.

Bei ihm wars nach seinem ersten Besuch bei mir klar, dass das nie irgend etwas werden könnte, was in Richtung gmeinsames Leben und Beziehung gehen würde - aber die Vorfreude war schön - und das Treffen mehr als ernüchternd.

Und dann trafen wir uns noch einmal - quasi auf halbem Weg - und danach war er wieder für Tage nicht erreichbar - und da wars klar - für mich - dass ich auch das beenden muss - und auch tat - und wieder mal das verlorene Geld abschrieb.

Damals traf ich eine EntScheidung - ich will und werde nie wieder für irgend jemanden arbeiten - naja, ausser angestellt in unselbständigen Jobs - was ich ja dann auch bis zu meiner Pension durch zog.  Wobei ich aber gerne andere Menschen unterstütze - aber ich mags - und werde es auch - nie wieder ohne entsprechende Gegenleistungen tun.


Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

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