Offenheit

Ich möchte euch ja nicht all zu lange auf die Folter spannen ;-)

Egal, welche Form der Darstellung ich in Bezug auf die Human Design Matrix verwende, bei mir bleiben 3 Zentren immer weiß - ganz oben zwei und das kleine Dreieck rechts - die beiden oberen sind das Denken und Verstehen, das rechts sind die Emotionen.


Jetzt heisst das nicht, dass ich nicht Denken kann und auch nix verstehe - oder absolut emotionslos bin - nein, ganz im Gegenteil - aber in Bezug auf die Thematiken dieser 3 Zentren werde ich von meiner Umwelt beeinflusst.

Wie kann man das jetzt verstehen?


Ich erklars anhand meiner 3 offenen Zentren - beginnen wir mit dem EmotionalZentrum. Als Kind und Teenagerin war ich manchmal emotional heftigst gebeutelt - schwankte zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt - aber nicht irgendwie regel- oder gleichmässig - sondern manchmal extrem heftigst.

Es war auch spannend - wenn ich so rückwirkend schaue - immerhin bin ich 3x geschieden und hab auch einige gescheiterte KurzBezeihungen hinter mir - die Männer in meinen Ehen waren auch alle immer emotional "offen", d.h. eher cool und nüchtern.

Beim ersten "verbanden" wir uns aber gemeinsam den Kanal, welcher dieses EmotionalZentrum "definierte" - sprich - gemeinsam - solange es sowas wie Gemeinsamkeit gab - gab es eben auch gemeinsame und gleichmässige emotionale Befindlichkeiten - sprich, ganz zu Beginn.

Als dies dann aber "kippte" - und wir jede.r unseren eigenen Weg zu gehen begannen - er andere Interessen hatte als ich - zerbröselte auch diese elektromagnetische Bindung - und ich stand letztendlich dann irgendwie wieder "voll im Regen" - im emotionalen.

Ich ging zu meinen Eltern zurück - reichte die Scheidung ein - aber es änderte nicht wirklich viel an meiner emotionalen Befindlichkeit - ich war eher weinerlich und lebensunähig. Ja, gab noch andere Gründe dafür, die ich im Laufe meines Lebens auch auflöste - aber diese emotionalen "Schübe" hatte ich immer wieder.

Ok - 2007 lernte ich die Human Design Matrix kennen - und lieben :-)

Da erfuhr ich - ich bin emotional "offen" - auweia - das erklärte für mich und mein Leben einiges - ich hatte in meinen Ehen auch keine wirkliche emotionale Stabilität - aber eins war mir sofort bewusst - immer, wenn ich bei meinen Eltern war, "scheuderte" es mich nachhaltig.

Und siehe da - sie sind beide emotional definiert, d.h. haben jede.r ihre/seine eigene Welle, die selten zusammen passte - und ich geriet da oftmals - oder meist - dazwischen - genauso wie meine Tochter auch, weil die ist emotional genauso "offen" wie ich.

Ok - unser ureigenstes Los - wir haben uns beide meine Elter gegönnt - jahrzehntelang ;-) Ich begann dann, mir alle meine Bekannten und Verwandten an zu schauen - und siehe da, die, die mich emotional am heftigsten fordern waren und sind alle emotional in irgend einer Art und Weise festgelegt - sie haben ihre eigene emotionale Welle.

Jetzt haben Menschen mit offene Zentren die Angewohnheit, sich genau in diesen Thematiken, in denen sie offen sind - nachhaltig beweisen zu wollen - und das Thema, in dem es sich zu beweisen gibt in Bezug auf offenen EmotionalZentrum ist ==> Harmoniesucht.

Ohoh - sprich - Menschen mit offenem EmotionalZentrum ziehen oftmals ein harmonisches Miteinander dem vor, dass sie sich selbst verwirklichen und/oder sich die eigenen Bedürfnisse zugestehen. Das geht sogar so weit, dass, wenn einem die körpereigene Intution nachhaltig zuruft, dass man auf sich selbst schauen - und hören - sollte -dies schlichtweg ignoriert - des lieben Freiden willens.

Na dann - was bei mir - und auch meiner Tochter - noch zusätzlich dazu kommt - wir sind beide eben auch "oben ohne" - sprich, wir sind im Denken und Verstehen offen - und von der Umwelt beeinflussbar. Ich bleib, bei meinen Eltern - die waren und sind einige der extremst negativ denkenden Menschen, die ich kennen.

Von daher - ich bin aufgewachsen mit deren emotionaler Befindlichkeit - was oftmals Frust und Zorn und fallweise auch der blanke Hass - und mit deren negativen Denken, dass alle Menschen ihnen Böses möchten - und sie haben auch immer alles so verstanden - da gabs nicht mal den Ansatz einer Chance, in irgend welchen Situationen etwas Positives zu finden.

Typisches Beispiel - was ich nie vergessen werde - Geburtstagsfeier in meiner 2. Ehe - sprich, für und mit dem "Stiefvater" meiner Tochter. Sie sieht, dass eine seiner Nichten etwas zu Naschen bekommt, geht zu meiner Mutter und fragt, ob sie auch was haben dürfte und die sagt "Nein, weil die ist ja verwandt mit ihm."

Vollkommen sinnlos - und noch dazu - mir das Wochen später auch noch freudestrahlend zu erzählen, wie toll sie diese Situation "entschärft" hätte - meine Mutter - machte meine Tochter fertig - weil sie nicht mal auf die Idee kommt, ihr zu sagen "Eh klar, geh einfach hin und frag ihn."

Das war jetzt ein klitzekleines Beispiel von tausenden - es gab nie irgendwie die Möglichkeit, etwas ganz einfach zu machen - naja, irgendwann kam ich dann mit der Esoterik in Kontakt - und da gabs fallweise genau das Gegenteil - alles ist Licht und Liebe - und wir haben uns alle ja soooooo lieb.

Der gleiche Schwachsinn wie das andere - aber es dauerte natürlich geraume Zeit, bis ich das dann auch wirklich auf die Reihe bekam, dass nichts nur schwarz oder nur weiß ist, sondern dass es auch zahlreiche Grauschattierungen gab - und fallweise sogar auch leuchtende Farben.

Ich habe gelernt, zu unterscheiden, was meine Emotionen sind - und die der anderen - ich habe gelernt, wahr zu nehmen, wenn ich auf einmal Sachen denke, die jetzt nicht wirklich zu mir passen - weil ich grad von irgenwem seiner/ihrer Art zu denken überrollt werde.

Natürlich haben offene Zentren auch ihre Vorteile - sobald man bewusst unterscheiden gelernt hat, was wirklich "das Eigene" ist  und was Beeinflussung (natürlich oft auch unbewusst) von Aussen ist - dann merkt man auch, wie es der Umwelt geht - vor allem in Bezug auf die Thematiken.

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