verwittert und kraft(saft)los

Das Wiedersehen mit alten und/oder ehemaligen FreundInnen kann schon was ;-)

Vor allem, wenn es welche sind, die irgendwann dachten, dass ich nicht gut genug für ihre hochtrabenden Pläne wäre - und jetzt - einige Zeit danach - daher kommen wie reudige Hunde / Hündinnen im Winter.


Ja, nennt mich überheblich und/oder eingebildet - aber ich glaub schon, dass es manche Menschen sehr wohl be.merken, wenn ich mich vor ihren energetischen Zugriffen verschliesse.

Und das muss jetzt gar nicht so extrem sein wie bei meinen echten Exen - das kann auch eine kurze aber intensive Freundschaft sein - in der ich mich geöffnet hatte - um dann gaaanz tief zu fallen, weil mein Gegenüber dieser meiner Freundschaft nicht würdig war.

Genau - auch da hat sich in der Zwischenzeit einiges ver.ändert in meinem Leben - ich habe mich damit abgefunden, dass ich keine "beste Freundin" mehr haben werde - und dass es keine Freundschaft zwischen Mann und Frau gibt, in die von einer der beiden Seiten nicht "mehr" rein interpretiert wird.

Seit geraumer Zeit bin ich es mir auch wert, dass man sich um meine Freundschaft bemüht - ich habe es nicht nötig, irgend jemanden nach zu laufen, weil ich diese Person mag - oder mich wegen dieser Person in irgend einer Form zu "verbiegen".

Und wenn sich wer selbst anlügen möchte - bitte sehr - bitte gern - aber bitte, ohne mich da mit rein ziehen zu wollen *ggg*.

Da gabs ja mal eine Aussage "Ich bin nicht süchtig, ich kann jederzeit zu rauchen aufhören" - naja, ich kann auch - aber wenn ich Lust auf ne Ziggi hab, dann rauch ich eine - und dann wieder ne Zeit lang keine - und da ist es auch egal, ob mein Freund neben mir raucht oder nicht.

Wenn ich keine Lust auf ne Zigarette habe, warum sollte ich unbedingt eine rauchen müssen - wenn ich ja eh so gar nicht süchtig bin - oder huste wie Bello, der mal wieder nen Schub hat.

Ich gesteh, mich fasziniert es nur mehr, Menschen zu beobachten, die mir mal nahe standen - und zu sehen, wie sie sich immer tiefer in ihren Abgrund manövrieren.

Da kommt mir natürlich meine Veranlagung gemäß der Human Design Matrix zu Gute. Ich hab 3 von 4 Kraftzentren definiert - festgelegt - die stehen mir jederzeit zur Verfügung - und ich bin "oben ohne" - ich brauch eigentlich nur umdenken, wenn ich etwas anders will - bzw. mich nicht länger von den Gedanken meiner Umwelt beherrschen lassen.

Wenn allerdings wer in seinem/ihrem Denken und Verstehen festgelegt ist - und dann von seinen Süchten nicht los kommt, weil auch die körpereigene Intuition nicht recht mitspielt, sondern sich lieber von der Umwelt und deren Einflüsterungen beeinflussen lässt - tja - na dann - viel Spaß ;-)

Wobei es mir erst am Montag so richtig bewusst wurde - diese Wechselwirkung von meiner Befindlichkeit zur Befindlichkeit anderer Menschen - also jener, die ich schon länger und näher kenne. Das gibts zwei Freunde, die ich schon länger kenne - also die beiden sind Freunde.

Als ich sie kennen lernte wäre ich an einem der beiden irgendwie "mehr" interessiert gewesen - nachdems irgendwann klar war, da spielts nicht "mehr", hab ich mich dann mit dem anderen der beiden intensiver angefreundet.

Schwerer Fehler - nö - eigentlich nicht - nachhaltige und einprägsame Lernerfahrung - zählt nämlich auch zur Gruppe derer, die jetzt mit ihrer eigenen Energie auskommen dürfen - für den Rest ihres Lebens - naja, vielleicht finden sie sich mal wieder wo ne Zapfsäule - aber mein Energiehahn ist mal abgedreht.

Montag traf ich beide wieder - der eine war wie immer - stimmt nicht ganz - er war anschmiegsamer und kuschelfreudiger wie früher - vielleicht auch, weil ich nicht mehr drauf angewiesen bin, Kuscheleinheiten zu bekommen - und deshalb eher reserviert war und es vermied *ggg*

Und der andere durfte sich mit einem freundlichen und geschäftsmässigen Händeschütteln begnügen - ich überlegte bei der Begrüssung kurz, ihn wie früher zu küssen - doch mein Bauch entschied relativ rasch und eindeutig, ihm - wie allen anderen, die mir nicht wirklich wichtig sind - einfach die Hand zu schütteln ;-)

Vielleicht schaue ich auch grad mit anderen Augen auf meine Umwelt. weil ich nicht mehr suche - weil ich in einer Art von Beziehung lebe, wie sie mir unheimlich gut tut - und in vielen Hinsichten auch mein Leben bereichert.

Man dürfte es mir auch angemerkt haben - gab einige, die meinte, ich strahle so richtig von innen heraus - naja, ich hab mich auch bemüht, mich mal wieder "in Schale zu werfen" - und zwar nicht, mich zu verkleiden, sondern mich so her zu richten, wie ich mich wohl fühle.

Ich war ich - in meiner ganzen Pracht - mit meiner ganzen Kraft - und ich habe sie bereit.willig geteilt - mit vielen derer, dies wollten - aber nicht mit denen, die ich nicht mehr mag. Aber ich habe mir die Menschen, die mal nen wichtigen Part in meinem Leben gespielt hatten, genauer angeschaut.

Keine Ahnung, ob sie schon immer so waren und ich sie früher durch irgend eine Form von rosaroter Brille gesehen hatte - aber heute frage ich mich - was wollte ich mit und von denen? Da würd das beste Make Up nix nutzen, die eingekerbten Sorgenfalten zu übertünchen.

Oder wie mein HDS-Analytiker, David Peters, bei einem seiner Readings für mich mal meinte - sinngemäß - "Auch, wenn man Kuhscheisse mit Schlagsahne übertüncht kommt früher oder später der Duft durch die geschönte Oberfläche".

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