die Sache mit der Erleuchtung

Konkret meine ich den Spruch - bzw. gibt es auch von Thaddeus Golas ein Buch mit dem Titel

Der Erleuchtung ist es egal, wie du sie erlangst





Wobei - nein, mir geht es nicht ums Buch - aber ich fand den Titel grad voll stimmig und passend - für das, was ich hier und heute beschreiben möchte.

Wo beginnen wir?

Am Beste beim Beginn - bei meiner Überzeugung, die sich aus vielen unterschiedlichen Lehren und Schriften als die für mich stimmigste heraus kristallisiert hat.

Ich gehe davon aus - und nein, niemand muss der gleichen Überzeugung sein - du kannst und sollt glauben, was du willst - mein Glaube = meine Überzeugung - und darüber diskutiere ich auch nicht -isso - ganz einfach:

Bevor ich geboren wurde, war ich Teil des unendlichen Ganzen - und irgendwann beschloss ich, als kleiner Anteil meiner Seele, wieder mal was Neues lernen zu wollen - und daher suchte ich mir genau die Familie, in die ich geboren wurde - um genau das lernen zu können, was ich vor hatte.

Was ich davon jetzt schon gelernt und umgesetzt habe, weiß ich nicht - weil ich ja auch nicht mehr bewusst weiß, was ich lernen wollte. Das ist nämlich die Krux an der Geschichte, sobald wir inkarnieren, wissen wir nimma, worums gehen sollte - was vielleicht auch gut so ist - daher könn(t)en wir ja auch ganz was anderes lernen :-)

Ok - ich wurde gezeugt - ich wurde geboren - mein Seelenanteil schlüpfe in diesen meinen Körper und begann die Reise durchs Leben. Und  ja - ich bin selbst schuld daran, dass ich mir genau das ausgesucht habe, was ich habe - ich hätte mir ja auch was ganz anderes aussuchen können.

Ich weiß, ich bin maso - sonst hätte ich mir sicher andere Eltern ausgesucht - ein anderes Land - eine andere Geschichte - aber da es jetzt so ist, bin ich dazu angehalten, das Beste draus zu machen - mein Start ins Leben ist schon seit geraumer Zeit erledigt - ich kann und will ihn nicht mehr ändern - also schaun ma mal, was wir noch draus machen können.

Heutiger Stand ist = isso - alles, was bisher geschah, ist schon geschehen  jetzt gehts darum - wie gehts weiter?

Ich bin jetzt 58 - gehe nächstes Jahr in Rente - aber das heißt noch lange nicht, dass mein Leben vorbei sein muss. Mein Großvater väterlicherseits war 84 als er starb - mein Vater 89 - und meine Mutter 91 - es kann also noch ne Zeit lang dauern - und sollte auch Spaß machen - endlich.

Stimmt - hat nicht immer Spaß gemacht - eigentlich ganz selten - mein bisheriges Leben war viel zu lange und zu oft geprägt durch Dinge, die ich dachte, machen zu müssen, um andere nicht zu verletzten - und ich hab mich dadurch selbst fertig gemacht und verletzt - aber das ist klar - das mag ich nicht mehr !

Ja - ich muss es erst lernen, mir selbst Gutes zu tun - und es mir gutgehen zu lassen - nein, hatte ich nie gelernt - und eigentlich hat es in meinem Leben auch nur eine Person gegeben, bei der ich mich wirklich wohl gefühlt hatte - wo auch über einen längere Zeitraum alles passte - emotional & psychisch & physisch - und auch sonst - doch das ist ein anderes Thema - darüber dann morgen mehr ;-)

Ich hatte jetzt meinen Urlaub begonnen mit einem Ärgernis, welches ich nicht abstellen konnte. Es hat mich nachhaltig belastet - und ich hab mal wieder ernsthaft überlegt, meinen neuen Vertrag einfach nicht mehr zu unterschreiben - und ich geb zu, ich bin noch immer nicht sicher, dass ichs doch tue.

Wozu sollte ichs mir weiter antun?

Wegen € 10.000,--, die ich in dem einen Jahr verlieren würde - aber wäre es die neue Lebensqualität nicht wert - mindestens?

Ich hab schon so viel Geld in den Sand gesetzt - da käme es auf das auch nicht mehr drauf an.

Wenn ich an den endfälligen Frankenkredit denke - der hatte mich 2 Jahre Seelenheil gekostet - und das auch nur, weil meine Banklady immer und immer wieder auf mich einredete, ich solle doch nicht die Kursverluste in Kauf nehmen.

Als ichs dann doch tat, waren das an die € 9,000 - aber die Lebensqualität war danach eine ganz andere  bessere - belastungsfreier - ich lebte auf - ich konnte wieder durchatmen.

So ähnlich geht es mir grad wieder - nicht so tragisch - doch - aber auf eine andere Weise.

Eigentlich hält mich nichts mehr - meine Verpflichtung endet in 40 Arbeitstagen - und ich müsste eine neue unterschreiben.

Ja, ich hab meinen Chef gesagt, dass ichs tue - weil ich hatte mir etwas Neues gefunden - aber da da nichts weiter geht - und mir nur von allen Seiten Steine in den Weg geworfen werde, stellt sich mir ernsthaft die Frage - wozu?

Wozu sollte ichs mir noch länger antun?

Ja, ich weiß, der Großteil meiner FreundInnen und Bekannten verstehen es nicht, dass ich wirklich darüber nachdenke - aber mein Bauchgefühl ist schon ganz weit weg von dem Ganzen.

Vorige Woche hat es noch einen Knacks gegeben - einen nachhaltigen - und vom Gefühl her bin ich nicht länger bereit, mit zu spielen.


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