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Donnerstag, 21. Juni 2018

wie der Herr so's Gscherr

Es bewahrheitet sich immer wieder aufs Neue - oder - anders gesagt:

Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken

und es zieht sich durch alle Lebenslagen. Am Deutlichsten sehen wir ein derartiges Verhalten im Network Marketing - oder auch Multi Level Marketing. Dort gibt es die "Leader" - man könnte sie auch "Einpeitscher" nennen - und dann kommen die Lemminge, die hinterher trotten.



Siehe auch den Beitrag von Letztens über

Manche lernen es nie

wo eben manche Menschen immer und immer wieder "ihrem Leader" hinterher laufen - auch, wenn die/der einem schon mehrfach bewiesen hat, dass sie/er das Network wechselt wie andere ihre Unterwäsche.

Ja - ich muss immer wieder an meine Upline von OrganoGold denken, die mir vorgeworfen hatten, ich würde mich auf zu vieles gleichzeitig konzentrieren - und mir auch die Freundschaft gekündigt hatten - um kurz darauf das Network zu wechseln - und das mittlerweile schon zum x.ten Mal.

Ich war konstant beim gleichen - über Jahre hinweg - war davon überzugt - hab mit gearbeitet - es war meins - und seit es das nicht mehr gibt, bin ich auch nirgenswo mehr aktiv mit dabei. Ja, ich kaufe noch immer die Produkte von obigem - die damaligen Leader eher nicht mehr.

Nur, wenn ich von etwas begeistert bin - wenn ich von etwas überzeugt bin, dann bin ichs einfach - egal, ob ich damit Geld verdiene oder nicht - wenns gut ist, kauf ichs trotzdem weiter.

"Richtige" Networker sind oftmals einfach Keiler oder Motivationsgurus - die überzeugen ihre Teams, ihnen bedingungslos zu folgen - und ihre Aktivitäten zu duplizieren - auch, wenn das heißt, dass sich deren Familien und FreundInnen von ihnen abwenden.

Da muss man einfach durch - wenn man wirklich an die Spitze will - und wenns nach einem Jahr nicht mehr so läuft, dann geht man mit der ganzen Downline zum nächsten Network. Jupp - isso - es gibt extrem wenige, die auch noch nach 10 jahren beim gleichen Unternehmen sind - und das noch dazu erfolgreich.

Die meisten Unternehmen gibt es gar nicht so lange - oder die Ausdauer einzelner hält nicht so lange an. Doch nicht nur in dieser Branche gibt es dieses Phänomen. Ich beobachte es sehr oft, dass die komplette Mitarbeiterstruktur immer und immer wieder die Einstellungen und Überzeugungen der Führungsebene widerspiegelt.

Eines hab ich in den letzten Jahren auch gelernt - vom nur Reden kann und wird nichts werden - oder auch - wenn alle reden und einer tut, isses leider auch oft zu wenig. Aber ich habe auch eines erkennen dürfen - ich erkenne sehr schnell, wer nur dampfplaudert und sich wichtig macht - und wer echt bereit ist, anzupacken und zu tun.

Womit wir aber auch zu einem weiteren Kapitel kommen - problemorientiert oder lösungsorientiert - aber dazu werd ich noch nen separaten Beitrag verfassen ;-)

Heute gabs eben wieder mein ganz persönoliches Aha-Erlebnis - meine Einschätzung eines Menschen - einer Situation - zielsicher und punktgenau - auch, wenn es andere nicht glauben woll(t)en oder konn(t)en - letztendlich hat sich bewahrheitet, was mir schon lange klar war.

Und nicht erst einmal gab es Meldungen von "Freunden" - eigentlich alles ehemaliger - dass ich sie besser kennen würde, als sie sich selbst zugestehen - ja, ich hatte ihnnen wiederholt gesagt, woran es scheitern könnte - weil ich einfach auch den Überblick habe - man kann es auch Umsicht nennen.

Leider gibt es nur ganz wenige Menschen, die diese Gabe haben - andererseits - gsd kennen ich trotzdem ein paar, die so ähnlich ticken wie ich - und es ist immer wieder schön, mit solchen Menschen zusammen zu sitzen und den Lösungen ihren Raum zur Verfügung zu stellen ;-)