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Sonntag, 2. November 2014

ver.rückt, aber absolut grenz.genial

Mir ist im letzten Beitrag so richtig bewusst geworden, wie ge(n)i(a)l mein Leben aktuell ist - ich bin absolut erfüllt - von Betätigungen, die mich heraus fordern und mir voll Spaß machen. Ich hab immer irgendwas getan, weil so wirklich "nichts Tun" liegt mir fern - und macht mich auch krank.


Aber so richtig "meins" isses erst seit Kurzem. Ich bin ja vor über einem Jahr bei boniup eingestiegen - mir persönlich war bewusst, dass die Aussage - wir starten bei Null - auch genauso gemeint war, wie sie ausgesprochen wurde.

Und alles, was ich seither gemacht hatte - in Bezug auf boniup - geschah auch immer unter dieser Prämisse - wir waren bei Null gestartet - und bauen gemeinsam etwas auf.  Klar, dass nicht immer alles beim ersten Anlauf perfekt funktioniert - aber irgendwie haben wir bisher noch alles hin bekommen, was wir vor hatten.

Manche Rückschläge waren heftiger - siehe Sommerpause - aber andere konnten relativ kurzfristig gelöst werden. Aber wir ent.wickeln uns stetig und wachsen permanent weiter, seit boniup am 15.9. die Pforten wieder neu geöffnet hat.

Durch meine Tätigkeit im Support - und meine HelpDesk-Gruppe auf Facebook - hab ich auch viele Unterlagen zusammen gestellt, die jeder und jedem, der sich bei boniup neu anmeldet, helfen kann, das System zu verstehen - und auch, wirklich sofort ins TUN zu kommen.

Das ist das eine - diese Beschäftigung - die eine freiberufliche - und aktuell noch großteils mein Privatvergnügen ist - im Sinne der Gemeinschaft etwas Nachhaltiges bei zu steuern - bringt mir unendlich viel - mehr als alles, was ich bisher für irgendwen, irgendwann und irgendwo getan hatte.

Dadurch lernte ich auch einige wundervolle Menschen kennen - auch real - und auch virtuell hat sich eine Gemeinschaft heraus kristallisiert, die ihresgleichen sucht. Klar, auch bei uns haben sich nicht zwangsläufig alle immer "lieb" aber die, denen es wirklich wichtig ist - die halten trotzdem zusammen - geschäftlich - auf dem Weg zu unserem gemeinsamen Ziel.

Und kaum hatte ich das zugesagt - kam die nächste Herausforderung auf mich zu - ein realer offline Vollzeitjob - ganz in meiner Nähe - denen ist mein Alter egal - da zählt die Erfahrung - weil sie zahlen sowieso nach einem bestimmten KV - für den es nur zwei Gruppen gibt, die ihn akzeptieren

  • jene, die dringendst nen Job brauchen
  • Ver.rückte, die sich der Sache an sich verschreiben

Ich gesteh, ich zähl mich grad zur zweiteren Gruppe - weil in meinem Alter bekomm ich normalerweise sowieso keinen Job mehr - und wenn, dann eben Dinge, die weit unter meinen Fähigkeiten liegen - und wahrscheinlich auch unter dieser jetzigen Bezahlung - und daher hatte ich mich eigentlich schon damit arrangiert, dass ich mit der aktuellen Notstandsbeihilfe irgendwie über die Runden komme.

Aber mich reizt die Aufgabe - ist ähnlich wie der Support und der HelpDesk - und doch ganz anders - weil dabei geht es um Jugendliche - darum, ihnen neue Perspektiven zu ermöglichen - nein, ist nicht ganz mein Spezialgebiet - aber ich darf mich auch hauptsächlich um unser Team kümmern.

Und das ist es wieder - genau das, wass ich mit HelpDesk und Support mache - unabhängig davon, ob ich etwas konkretes davon habe, wenn ich jemanden weiter helfe - wenn ich ihr/ihm helfe, ihre/seine Probleme zu lösen - mir gibt jeder einzelne Fall mehr, als es viel Geld tun würde.

Und - wir starten bei Null - womit sich der Kreis wieder schliesst - und meine Spezialtiät voll zum Tragen kommt - mir innerhalb kürzester Zeit einen weitgehenden Überblick zu verschaffen - und dann innerhalb von vorgegebenen Richtlinien die bestmöglichen Win-Win-Situationen zu er.schaffen.