Probleme oder Herausforderungen

Tja, das ist mal wieder die Frage :-)

Ich bin bekennend Lösungsorientiert - aber auch Realistin.

Letztens gabs ne Diskussion in Bezug auf boniup - ich meinte zu einer Frage - "das geht aktuell noch nicht - welche Alternativen fallen uns dazu ein?" Und dann bestand wer drauf, dass das, was er vorschlägt, unbedingt auch genau so gehen muss.


Naja, das Problem - genau das Thema hab ich vor Monaten direkt mit der EDV abgehandelt - und die haben es mir schlüssig erklärt, warum es erst zum Jahreswechsel - frühestens - möglich werden wird - was jetzt aber Anfang Oktober nichts nützt, weil wir 3 Monate überbrücken müssen - in irgend einer anderen Art und Weise.

Da empfinde ich mich persönlich nicht als nicht lösungsorientiert - aber schon als nicht stur auf meiner Überzeugung beharrend. In erster Linie bin ich Realistin - und wenn ich die Vorgabe bekomme - etwas funktioniert erst in frühestens drei Monaten, dann überleg ich mir ne Zwischenlösung, um trotzdem gleich irgendwie damit klar zu kommen.

Für mich ist das mehr lösungsorientiert, als drauf zu bestehen, dass jemand, der sagt, es geht nicht, nicht lösungsorientiert sei - also noch dazu, ohne irgendwelche alternative Lösungen vor zu schlagen, ausser derer, die geprüft ist und als "erst frühestens in 3 Monaten möglich" kommuniziert wird :-)

Auf der anderen Seite sehe ich in jeder Herausforderung eine Chance - und zwar wirklich - aus tiefster Überzeugung - nicht nur als Lippengekenntnis ohne echten bewussten Background.

Nehmen wir meinen Seminarraum damals her - es war "mein Lebenstraum" - naja, nicht wirklich - aber ab dem Moment, wo mir das in den Sinn kam, habe ich drauf hin gearbeitet, ihn zu verwirklichlichen. Klar, dass ichs geschafft habe - aber als dann eben 3 Dinge gleichzeitig eintraten, die den Weiterbestand mühsamer gestaltet hätten, hab ich nach Alternativen gesucht.

Meine Alternative damals war - ich schliesse den Raum - ich suche mir wieder Jobs auf Werkvertragsbasis - und ich mach wieder - und weiter - das, was ich wirklich gern tu - ohne, mir deshalb das Leben unnötig schwer zu machen.

Und nein, ich hab auch niemanden "die Schuld zugewiesen" - weder damals noch heute - ich hab die Fakten angeschaut - hab mir Alternativen überlegt - und mich dann mit der Lebbarsten arrangiert.

Ich hab jetzt nicht auf die EU geschimpft, weil sie keine Förderungen mehr vergibt - ich habe nicht neidvoll auf die geschaut, die trotzdem weiterhin locker überleben - ich habs mir zunutze gemacht - und mich von genau denen bezahlen lassen.

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