brennendes Herz

Hm - wie fang ich jetzt an?

Am Besten wieder mal mit meinen Tätowierungen ;-)

Da gibts ja das eine Tattoo, welches meine Sternzeichen symbolisiert - und dann war da die Walpurgisnacht - mit ihren Nachwehen, dass es eben darum ging, dass ich das tun sollte - und auch tue - wofür "mein Herz brennt" - und daraus entstand dann das andere.


Und da gabs noch die eine Nacht, in der mir ein potentieller Geschäftspartner nen "Vortrag" darüber hielt, dass ich mich nicht länger verzetteln sollte, sondern für das entscheiden, wofür "mein Herz brennt" - um gleichzeitig auch fest zu stellen, dass er sich da jetzt grad ein Ei gelegt und eine potentielle Geschäftspartnerin verloren hatte.

Ja - es ist schön, etwas zu tun, was einem wirklich befriedigt - arbeitstechnisch - sich zu verwirklichen - schalten und walten zu können - in seinem Element sein - wie auch immer man das beschreiben mag. In der Art kannte ich es bisher nicht.

Doch einige Zeit habe ich jetzt genau das genossen - wirklich und richtig genossen - mich auf etwas ein zu lassen, was mir absoluten Spaß macht - wo ich mich austoben und ausleben kann  - wo ich endlich wieder beweisen konnte, dass ich weiß, was ich tue - und wo auch massenhaft Anerkennung aus dem Außen zurück kam.

Es ist voll super.

Und auch, wenn diese eine Episode beendet sein sollte - dieses Gefühl des "in meiner "Arbeit" aufgehen und mich darin und dadurch verwirklichen" - das werde ich mir nicht nachhaltig nehmen lassen.

Viele Menschen behaupten, ich sei ein Stehaufmännchen - naja, wenn schon, denn schon - Stehauffrauchen - klingt aber auch bescheuert *lach* - aber ihr wisst, was ich meine ;-)

Wobei es ja witzig ist, weil manche einfach nicht glauben können und wollen, wie schnell ichs mittlerweile schaffe, aus irgendwelchen Löchern wieder raus zu kriechen - da gibts zB eine ganz liebe Bekannte, die am Dienstag aus allen Wolken fiel, als ich ihr die News am Telefon verkündete.

Und noch mehr war sie verdutzt und irritiert, als ich gestern, Donnerstag, 27.6.2013, freudestrahlend bei ihr auftaucht und ihr erzählte, wie meine neuen Pläne seien - sie hats mal wieder nicht geschnallt - meinte, wenn sie mich nicht real vor ihr sehen würde, sie würds nicht glauben - naja, drum bin ich auch vorbei gefahren ;-)

Mein Herz brennt - noch immer - und jetzt erst recht - dafür, zu organisieren und PR-Arbeit zu machen - Social Media Kontakte zu pflegen und zu nutzen - netzwerkend unterwegs zu sein - Menschen zusammen zu bringen - meine Fähigkeiten zum Wohle der Menschheit ein zu setzen.

Naja, für die, dies wirklich wollen - ich werde auch in Zukunft niemanden "zwangsbeglücken" - und ich werde auch weiterhin die Bedürfnisse und Befindlichkeiten der Menschen achten und respektieren, die mir ans Herz gewachsen sind - die mir wichtig und wertvoll sind.

Aber ich werde es mir nicht verbieten lassen, das zu kommunizieren, was ich als wert.voll erachte - was mich begeistert - wofür mein Herz brennt. Und wenn jemand ein Problem damit hat, darf sie/er es gerne lösen.

Und ich habe heute etwas gelernt - ich werde mich auch nicht mehr auf Themen einlassen, die jetzt nicht "meins" sind - schon - meinen neuen unselbständigen Job werde ich genauso nach besten Wissen und Gewissen abhandeln, wie es von mir erwartet wird - da kommt das zum tragen, was ich unter

Auf mich kann man sich verlassen


beschrieben habe - die Loyalität meinem jeweiligen Arbeitgeber gegenüber, der mich regelmäßig für genau das bezahlt - dass ich seine Anweisungen nach besten Wissen und Gewissen ausführe - und der mir aber auch entsprechende Freiheiten lässt.

Aber ich werde nichts anfangen, wogegen sich mein Bauchgefühl sträubt - bzw. wovon es nicht restlos begeistert ist. Ich habe heute ein verlockendes Angebot bekommen - aber ich habe es abgelehnt, weil meine körpereigene Intuition einfach nicht freudestrahlend zugestimmt hat.

Allerdings hab ich versprochen, es noch etwas auf mich wirken zu lassen - doch ich habe meinen Verstand verboten, sich ein zu mischen, bzw. sitze ich hier und schreibe, damit der Quatschi da oben nicht in Versuchung kommt, mir etwas "schön zu reden" - wozu das Bauchgefühl nicht begeistert zustimmt.

Ja, ich bin käuflich - oder - anders gesagt - es gibt Dinge, die mir unheimlich viel Spaß machen - bei denen genügt mir als Ausgleich ein von Herzen kommendes "DANKE" - und es gibt Dinge, die ich aus dem EffEff beherrsche, die mir weniger Spaß machen - und für die möchte ich eine entsprechende finanzielle Gegenleistung.

Vor Kurzem hatte ich auch eine Anfrage, wo ich kurzfristig ernsthaft drüber nachdachte - und zu dem Schluss kam - nein, ich hätte genau das noch lange für einen Menschen gemacht, der mir wichtig und wertvoll ist - aber ich würde keinen Job draus machen wollen.

Die Linien und Strukturen werden immer klarer - grenzen sich immer mehr und besser ab - mir wird von Stunde zu Stunde - von Tag zu Tag - bewusster - was ich in Zukunft wirklich machen will und werde - und was ganz sicher nicht (mehr).

Ich liebe es, Homepages und Blogs zu machen - aber dabei muss mich auch die Sache an sich begeistern - ich möchte mich reinfallen lassen können - ganz drin aufgehen - alle Register meines Wissens und Könnens ziehen - meine Routine ausspielen - zum Wohle der Sache.

Aber wenn die Sache nichts ist, wo meine körpereigene Intuition "anspringt", dann lass ich lieber von Beginn an die Finger davon. Es kam gestern noch eine andere Anfrage, wo ich heut scho beinah versucht war, sie ab zu sagen - aber ich hab versprochen, ich warte noch den Ausgang des morgigen Tages ab, bevor ich mit ent.scheide.

Wie wichtig ist es wirklich, Geld zu verdienen?
Anders gefragt, brauche ich wirklich mehr als fürs Überleben nötig ist?

Ich hatte schon so tiefe finanzielle Tiefs, dass es mir aktuell verhältnismässig gut geht - und mit der Aussicht auf nen wieder unselbständigen Job wirds sowieso wieder etwas leichter - von daher - sollte ichs mir wieder antun wollen, etwas an zu fangen, wo ich von Beginn an schon genau weiß, dass es mir nicht den Spaß macht, den mir das machte, was ich im letzten halben Jahr tat?

Will ich mich mit weniger zufrieden geben?

Also neben dem, wofür ich gutes und sicheres Geld bekomme?

Ist es wichtig, jetzt irgendwo zu nem Freundschaftspreis ne neue Seite ins Netz zu stellen, wo mich von Beginn an die Thematik schon nicht mit reißt? Soll ichs mir wirklich antun wollen, dann neben einem unselbständigen Job noch Arbeiten zu erledigen, die mich letztendlich nicht befrieidigen?

Ich hab jahrelang das Layout unserer Gemeindezeitung gemacht - zu einem Freundschaftspreis. Was war der Dank? Ich wurde kaltblütig "abgeschossen" - per Email - von einer Sekunde auf die andere.

Ja - ich weiß - wenn jemand zu viel gibt -  fühlt sich das Gegenüber oftmals bedrängt und nicht fähig, das alles wirklich auch zurück geben zu können - bzw. aufstellungstechnisch gesagt - wer zu viel bekommt, der geht meist.

Genau das erlebe ich ja auch gerade - es ist mir in den letzten Tagen bewusst geworden - und drum möchte ich meinen Anteil daran lösen - darum stelle ich mich morgen dieser Theamtik - und bis dieser Beitrag online geht, werde ich schon wissen, wie es ausgegangen ist.

Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Fakt ist - ich kann mich dabei verwirklichen, wenn ich anderen Menschen dabei helfe, ihren Weg zu finden - und/oder ihn zu gehen - ich bin Coach aus Überzeugung - und dafür setze ich all mein Wissen ein - von EDV über Social Media bis hin zu Organisation und Planung und Buchhaltung.

Es ist - für mich - befriedigender wie der geilste Sex - wenn ich miterleben darf, wie die Augen eines anderen Menschen wieder zu strahlen beginnen, weil sie/er einen neuen Blickwinkel auf eine vielleicht schon verfahren scheinende Situation bekommt - das kann ein Freund sein, den ich ein Stück seines Weges begleite - das kann aber auch eine fast fremde Person sein, die "zu.fällig" neben mir sitzt und mit der ich ins Gespräch komme.

Das kann auch sein, dass ich von meinen Erlebnissen erzähle und mich dann jemand, mit dem ich eigentlich noch nie wirklich viel geredet hatte - spontan umarmt und meint - "Es ist so schön zu sehen, dass du nicht im Trübsal blasen versinkst, sondern binnen kürzester Zeit wieder strahlend das Leben geniesst." Ich gebs zu, das war gestern einer meiner schönsten und befriedigensten Momente.

Das schaffe ich nicht, wenn ich jemanden eine Seite oder einen Blog ins Netz stelle - das schaffe ich nur, wenn ich mich auf das Gespräch mit einem Menschen einlasse - wenn ich ihm/ihr zuhöre und Fragen stelle, bis ich das, was diesen Menschen betrifft, auch in irgend einer Form nachvollziehen kann - und sie/er dadurch auch klarer sieht und wird, was ihre/seine eigene Befindlichkeit betrifft.

Ich hatte auch heute ein Gespräch, welches mir einige Aha-Erlebnisse bescherte - war fast so, wie hier im Blog zu schreiben - weil mein Gesprächspartner doch einige abweichende Vorstellungen von mir hatte - mir dabei dann aber auch schlagartig bewusst wurde, was mir wirklich wichtig ist.

Autsch - aber hallo - das war jetzt grad ein nachhaltiges Deja-Vu *lach*

Ich wollte jetzt grad einen Satz schreiben - überlegte, wie ihn am Besten formulieren kann - und auf einmal hatte ich nen "Flash" - die Erinnerung an eine Rückführung, an die ich schon lange nicht mehr gedacht hatte.

Szene - ich habe Schmerzen an Schultern und Nacken - und mein Thearpeut führt mich zurück in das entsprechende Leben - und ich spüre, dass ich am Pranger stehe - dass der Scheiterhaufen schon zu brennen beginnt - und auf die Frage - warum? dann meine spontane Antwort kommt:

Weil ich mich geweigert hatte, mein Können - meine Fähigkeiten - meine Künste ein zu setzen für etwas, was meiner persönlichen Einstellung nicht entspricht.

Die Hexe, die dafür gefoltert und verbrannt wird, weil sie ihre Fähigkeiten nicht für die Bereicherung des Herrschers zur Verfügung stellt. Ich hab echt schon ewig nicht mehr dran gedacht - aber jetzt grad war sowohl die Erinnerung, als auch das dazugehörende Gefühl da.

Ich liebe Win-Win-Situationen - aber ich möchte in Zukunft nur mehr für Menschen tätig werden, die auch zu dem stehen - und davon überzeugt sind - was sie tun - und wie sie es tun. Keine Ahnung, ob das jetzt für irgend jemanden verständlich ist, der beim Gespräch heut nicht dabei war ;-)

Ich habe mich heute mit einem Projekt auseinander gesetzt, dass auf den ersten Blick verlockend und reizvoll erschienen ist - und irgendwann gabs einen "Cut" - mir wars nicht bewusst - zu dem Zeitpunkt - was es war - ich wusste nur - nein, dass isses nicht.

Jetzt grad isses mir eben klar geworden - es war ein Satz - "also ich glaub ja nicht dran, aber das wär die Verpackung, mit der wirs verkaufen könnten" - und da schaltete ich ab - begann, mich von der Idee zu distanzieren - und letztendlich brachte dieser Satz auch das ganze Gespräch zum kippen.

Ich möchte auch nur mehr Menschen in ihrem Tun und Handeln unterstützen, die von dem, was sie anbieten, auch selbst überzeugt sind - die hinter dem stehen, was sie verkaufen - in welcher Form auch immer sie dass dann auch tun.

Wobei - noch etwas - mein heutiger Gesprächspartner ist ein begnadeter Verkäufer - und ich hatte nach unserem Gespräch auch schon die Idee, meine persönlichen Dienstleistungen von ihm verkaufen zu lassen - doch irgendwas hielt mich zurück - und jetzt isses klar.

Ich möchte auch nicht von jemanden beworben und verkauft werden, den ich nicht selbst auch unterstützen möchte - auch, wenn mich jemand "verkauft", solte "die Chemie stimmen". Oder, wie es der österreichische Verleger meines LetztEx mal meinte - er würde nie ein Buch von jemanden verlegen, mit dem er nicht auch mal "so richtig einen draufmachen" möchte ;-)

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