Abgang

DAS Thema der letzten Monate - und alles nur, weil ich nicht geglaubt hatte, dass es wirklich sowas geben könnte - dass man(n) einfach nicht verstehen will und kann, dass Dinge für eine "potentielle" Partnerin ganz anders sein könn(t)en als er glaubt.

Ich schreibe hie rmeine Sicht meiner letztendlich wieder mal gescheiterten Nicht.Beziehung - weil es eigentlich von meiner Seite her von Beginn an klar war, dass ich weder auf der Suche nach einer neuen Beziehung war - noch unbedingt eine wollte/brauchte - und weil ich jetzt endlich die ganze Geschichte - für mich - end.gültig abschliessen möchte.

Ja - auch öffentlich meine Sicht darlegen möchte - nicht, um ihm zu schaden - sondern mich davon zu be.freien. Wenn ich etwas niederschreibe, dann brauch ichs mir nicht länger merken
- ich hatte nach meiner 3. Scheidung ein eBook geschrieben

Seitenspringen für Dummys


Diesmal wars nicht sooo lang andauernd und wichtig, dass ich mich an ein derartiges Projekt mache - aber ein ausführliches Statement meinerseits muss es schon noch geben - und vielleicht bewegt es ja "die Eine" oder "den Anderen" auch dazu - endlich wirklich mal irer/ihrem PartnerIn wirklich zu zu hören, was sie/er sagt - und das als das an zu nehmen, was es ist - deren/dessen Wahrheit.

Worum gehts? Ich glaube um das Vorurteil mancher Männer, dass Frauen nie sagen, was sie wirklich wollen - und daher dann ein Problem damit haben, dass Frau "NEIN" meint, wenn sie "NEIN" sagt - und wenn sie "vielleicht" meint, auch "vielleicht" sagt.

Ich für mich hab den Eindruck, dass ich einfach nicht ernst genommen wurde mit meinen Aussagen - ich suche keine Partnerschaft und ich kann mir auch gar nicht vorstellen, wieder in einer Beziehung zu leben - bzw. schliesse es grundsätzlich aus, wieder mit jemanden echt zusammen zu leben.

Doch eins nach dem anderen ;-)

Vorab mal ein toller Song, der mich jetzt eben grad mal wieder auf dieses Thema gebracht hat


Begonnen hat dieses Thema - für mich - in einem der ersten Kurse in der AMS-Maßnahme, in der ich seit Mai als Trainerin tätig bin. Da gabs ein "Pärchen", welches unterschiedlicher nicht hätte sein können - sie eher eine liebe nette "Büromaus" (mein ich ganz lieb) und er eher ein Gelegneheitsarbeiter, der offensichtlich dem Bier sehr zugetan war/ist.

Sie war nett zu ihm - wie zu jedem andern auch - sie war/ist einfach wirklich nett und freundlich - er hegte die Hoffnung, dass sie ihm mehr als zugetan sein könnte - sie war in einer Beziehung, er irgnorierte es einfach - ja, er machte ihren Partner bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit "schlecht".

Und irgendwann reichte es ihr, weil er dann schon einfach kurzfristig bei ihr zu Hause auftauchte und sie auch ständig mit SMS belästigte. Sie wurde 2 Wochen vor Ende der Maßnahme "krank" - er belagerte mich täglich 3 Stunden, damit ich ihm erklären sollte, was er falsch gemacht hätte, weil es könne doch nicht sein, dass sie ihn jetzt nicht mehr mögen würde.

Meine ständig wiederkehrenden Antworten - da war noch nie was, was aus sein könnte - kamen einfach nicht zu ihm durch - und bei ihm an.

Dann lernte ich selbst einen tollen Mann kennen - wir kamen uns näher - der Sex passte perfekt - ich lebte auf - wie mir mein Freundeskreis auch immer wieder bestätigte. Er gab mir vom körperlichen all das, wonach ich mich jahrzehntelang gesehnt hatte - Wärme, Nähe, Streicheleinheiten, geilen Sex .....

Tja - ich hatte ihn vorm ersten Kuss gesagt, dass ich mir nach 4 Jahren Singledasein nicht vorstellen könne, wieder in einer Beziehung zu leben - ich möchte es auch gar nicht - aber ich versuchte es - ihm zuliebe. Nach nicht mal nem Monat wars mir viel zu dicht und zu intensiv - es machte mich krank - im wahrsten Sinne des Wortes.

Ich sagte ihm genau das - mir wäre es zu nah und dicht - ich bräuchte mehr Freiräume - ich wollte nicht "Schluss machen" -einfach mehr Zeit für mich und die Dinge, die einfach mein Leben ausmach(t)en - er sagte, er verstünde es - und ich ließ mich überreden, "uns" noch eine Chance zu geben.

Nach nach nicht mal nem weitern Monat rissen die alten Sachen wieder ein - er klammerte, nervte mit privaten Nachrichten auf facebook und schrieb ständig SMS - auch, wenn er wusste, dass ich in Weiterbildung bin.

Und - was hnoch viel ärger war - er hatte inige Male rote Augen und torkelte, wenn ich ihn abholte, auf dem Weg zu mir heim - und in diesem Zustand war er auch "recht witzig" - aus seiner Sicht. Er hatte es ja geschickt eingefädelt, weil er meinte, seine letzte Ex hätte ihn verlassen, weil sie meinte, er sei Alkoholiker, aber er trinke doch nur ab und zu gerne mal ein Bierchen - und er werde dabei ja auch nicht aggressiv, sondern nur lustig.

Au weia - ja - stimmte - das ab und zu wieder wieder häufiger - er wurde sich meiner wieder sicherer - und dachte, dass er sich alles erlauben dürfe. Nach dem 2. Monat re.agierte dann schon mein Körper, indem mir schlichtweg kotzübel wurde, wenn ich in mein eigenes Schlafzimmer kam und es dort nach Bier stank - obwohl er angeblich ja nur zum Exxen ein oder zwei Bierchen getrunken hatte.

Ich packte wieder mal meine Sachen - brachte ihm seine zurück - machte diesmal Schluss - er bat um eine neuerliche Aussprache - verspach mir, nichts mehr zu trinken, weil ich sei ihm so wichtig, dass er mich nicht verlieren woll(t)e - dieses Versprechen hielt genau 3 Wochen.

In dieser Zeit renovierte er seine Wohnung - war wirklich vorbildlich in seiner Abstinenz - und schliesslich konnte er am ersten Tag, als er mal wieder "in die Stadt fuhr, um Erledigungen zu machen" an einem kleinen Gulasch und zwei Seiterl nicht vorbei gehen.

Ich sprachs an - meinte, er könne saufen, wann und wo er wolle - aber wenn er wüsste, dass ich bei ihm übernachten würde - oder wir fortgehen wollten, dann will ich keine Bierfahne ertragen müssen. Das neuerliche Versprechen hielt von Freitag bis Dienstag - wobei ich das genze Wochenende bei ihm war - und da wars auch leichter für ihn, sich dran zu halten, dass er beim Mineral blieb.

Nein - ich wollte nicht, dass er sich ändert - ich habe mehrfach gesagt, er brauche wegen mir nicht zu saufen aufhören - aber ich würde mir ganz sicher keinen Partner "leisten", der seine Sucht nicht unter Kontrolle hat - aber ich hatte auch ab meinem ersten "Auszug" mich nicht mehr wirklich auf irgendwas intensiveres eingelassen - von daher auch kein Problem, wirklich zu gehen und ihn mit seinem kühlen Blonden allein zu lassen.

Was er nicht verstand - weil er wollte nur mich - und natürlich seine täglichen Bierchens - und er war offensichtlich überzeugt, was 2x funktioniert hatte - ich liebe dich so - du bist meine Traumfrau, all das, was ich mir nie zu erhoffen gewagt hatte - wegen dir höre ich sofort zu saufen auf - würde auch für den Rest seines Lebens so funktionieren.

Wobei - letztendlich sorgte nicht der Alk für meinen end.gültigen Abgang - auch, wenns er so sehen möchte und auch so weiter kommuniziert - sondern ich hätte damit leben können, dass wir nur Sex als gemeinsames Interesse haben - und er sonst eigentlich nur auf Fernsehen und seine Bierchens stand.

Ich holte ihn an diesem Dienstag ab - er hatte nicht nur ein "Spitzerl" - er war in meinen Augen mehr als überdrüber - wir erledigten das, was wir vor hatten - und ich lud ihn dann einfach bei sich zu Hause ab - verweigerte einen Abschiedskuss - und erklärte, er solle nüchtern werden und wir sehen uns am Freitag wieder.

Was übrigens schon Tage vorher ausgemacht war, dass ich Mittwoch und Donnerstag unterwegs sei und nicht vorbeikommen würde. Am Mittwoch Nachmittag kam dann der erste Anruf - wo ich sei - warum ich mich nicht melden würde - ich meinte nur - hatte ich ja gesagt, dass ich unterwegs sei - naja, er hätte trotzdem gerechnet, dass ich mich melde - ich hatte es aber nie versprochen.

Ok - Donnerstag eskalierte es dann - ich schrieb ihm kurz vor Mittag in facebook noch, dass ich jetzt abdrehen würde und wahrscheinlich erst am späten Abend wieder online sei, weil ich nach dem Nachmittagskurs in Wiener Neustadt noch schnell was Essen fahren würde und dann gleich nach Brunn am Gebirge weiter zur Einschulung.

Als ich von dort raus kam hatte ich ne SMS - was jetzt am Freitag sei - ob wir jetzt gemeinsam massieren fahren würden? Ich rief an - meinte, war ja ausgemacht und ich hätte es Mittags ja auch noch kommuniziert, dass ich um 8 bei Ihm sei und anrufen würde, wenn ich bei mir weg fahre. Er entschuldigte sich - ich furh heim - fiel gleich in die Badewanne und kam gegen 21 Uhr erst zum PC.

Und dann hatte ich an die 7 private Nachrichten - die erste von kurz nachdem ich geschrieben hatte, dass ich nicht mehr online sein würde bis Abends - alle mit dem gleichen Inhalt - was jetzt werden Freitag und massieren sei - über - nimmst jetzt mich mit oder wen andern - bis zu - da stimme doch was nicht, sage ich, ich fahre früher nach Brunn und wäre dann um 19:20 im Auto unterwegs als ich ihn zurück rief.

Ich gestehe, dieser "Terror" reichte mir dann end.gültig - und ich kommunizierte das dann auch - dass er sich die Massage denken könne - ich käme zwar runter und bringe ihm seine Sachen - aber das wars dann - diesmal end.gültig,

Er verstands und versteht es nicht - mittelerweise sinds mehr als 2 Wochen - und er glaubts es noch immer nicht - obwohl er mich zwischenzeitlich als Schlampe und Nutte bezeichnet hatte - schriftlich - zwar nicht öffentlich - aber ich lass mir sowas sicher nicht öfter als 1x von wem auch immer "sagen".

Und vor allem, wenn mir jemand derartiges sagt/schreibt - sollte er sich nicht wundern, wenn ich mit so einer Person nicht mal nix mehr zu tun haben möchte. Er verstand auch das nicht - kommentierte immer und immer wieder meine Postings auf facebook - ich habs einige Male gelöscht - dann ihn gelöscht und blockiert.

Aber er spielte es über meine Tochter und Freunde weiter - viele davon haben ihn mittlerweile auch schon aus der Freundesliste gelöscht und blockiert - ich bin mittlerweile überzeugt - er wirds nie akzeptieren - weil ers einfach nicht verstehen kann und/oder will.

Und da komm ich wieder zurück zu dem Seminarteilnehmer, der mir immer und immer wieder erklärte, er verstünde gar nicht, was seine Angebetete an ihrem Lebensgefährten, mit dem sie seit Jahren zusammen lebte, finden würde, weil ER wäre doch so viel lieber und netter und besser für sie.

ER, der Alkoholiker, der keinen graden Satz raus bekam - ER, der ihr und ihrer Mutter den Garten machte und ihr alle Wünsche von den Lippen ablesen würde - der sie auf immer und ewig lieben und auf Hände3n tragen - und sie dabei und dadurch ersticken würde - ER wäre doch der Inbegriff ihrer Wünsche und Träume - und ER konnte das überhaupt nicht verstehen, dass sie keine gemeinsamen Interessen hatten - und dass ihr seine Sauferei einfach nur zuwider war.

Tja - oft hast ein Pech.

Ich möchte noch erwähnen, dass ich diesen meinen Text jetzt nicht auf den Schreiber des Songs umlegen möchte - die beiden erwähnten Fälle sind eigentlich Extrembeispiele - und in beiden Fällen war Alkohol im Spiel, dass die Männer nicht verstehen konnten, dass andere Menschen anders ticken als sie in ihrem Suff.

Ich kenne den Songschreiben auch schon seit einiger Zeit - und ich gesteh, ich schätze ihn auch als ganz anderen Typ Mann ein - aber scheint ein flächendeckendes Problem sein, dass eben Menschen immer nur von sich auf andere schliessen - und dem Gegenüber keine Chance geben, sich wirklich klar und verständlich aus zu drücken.

Gestern war ich übrigens auf einer Geburtstagsfeier, wo wir auch über dieses Thema gesprochen hatten - und da meinte ein ehemaliger Schulkollege, dass seine geschieden Ehe eigentlich voll super war - bis zu dem Zeitpunkt, wo während der Schwangerschaft des zweiten Kindes anscheinend irgendwas in Bezug auf Kommunikation schief gelaufen war - ab dieser Zeit ergab dann ein Mißverständnis das nächste - und letztendlich scheiterte es nachhaltig.

Wovbei für mich Kommunikation nicht heißt, dass ich rede und rede und mein Gegenüber einfach nicht zuhört, was ich sage - sondern nur das versteht, was er verstehen will - ohne mir die Chance zu geben, mich verständlich aus zu drücken.

Ja - ich weiß, ich habe mich nicht bemüht, auf die Bedürfnisse meiner letzten kurzen Nicht.Beziehung Rücksicht zu nehmen - weil ich steh weder auf Bier noch auf stundenlang vorm Fernseher zu liegen und blöd in die Kiste zu glotzen. Ich hab nie verlangt, dass er sich für mich ändern soll - er hatte es von sich aus angeboten - und ich hab ihm 3x die Chance gegeben, es mir zu beweisen.

Ich hatte ihm auch überall hin mitgenommen, damit er "mein Leben" kennen lernen könne - es hatte ihm nichts davon interessiert - das Einzige, was wir gemeinsam hatten war Sex - und das reicht mir persönlich ganz sicher nicht - ich lebe - ich brauche Action - beruflich und geschäftlich - und ich brauch brauch weder einen Mann an meiner Seite noch regelmässigen Sex, auch, wenn er noch so gut ist.

Ja - um diesen Teil ist mir leid - aber ich bin nicht bereit, mit irgend einem Mann den Preis zu bezahlen, den ich dafür hätte zahlen müssen. Ich akzeptiere Menschen, die jegliche Art von Suchtproblem haben - ich helfe und unterstütze sie auch gerne, wenn sie es ändern wollen - aber ich brauche keinen davon alsoffiziellen Partner an meiner Seite.

Ich gebs jetzt wirklich auf, auch nur ansatzweise zu überlegen, ob es irgendwas, was mir ein Mann verspricht, wert sein könnte, jemals wieder darüber nach zu denken, mir auch nur annähernd irgendwas wie eine Beziehung an zu tun :-)

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