Hexenplatz

Im Anschluss an den gestrigen Beitrag über Blitzkneisser heute mal wieder mehr übers Gegenteil - über Gemeinschaft und Teamarbeit - und ich beginne mal wieder mit boniup, weils einfach "meins" ist - und ich mit jeder Faser meines Körpers dafür brenne - nein, nicht verbrenne - da pass ich schon auf - bzw. hab ich nen Deal mit meinem Körper, dass er mich flachlegt, wenn ich mal wieder nicht hören will :-)

Auch hier passiert es, dass ich die Idee habe, einen neuen Newsletter zu verfassen - und während ich grad beim Schreiben bin, unser Big Boss online geht, weil er gern nen neuen Newsletter rausschicken möchte - und dann heissts einfach nur mehr - Gaby kontrollieren lassen und raus.

Auf der anderen Seite - mein unelbständiger Vollzeitjob - ich bin für den Standort in Ternitz verantwortlich - und dabei meinem Vorgesetzten in St. Pölten verantwortlich - und es ist im letzten halben Jahr nur 2 x passiert, dass er mir einen Abschlussbericht mit einem Absatz ergänzt hat - und ich hab in letzter Zeit viele geschrieben - weil am Freitag viele unserer Jugendlichen ausschieden - und am Montag gleich viele wieder neu einsteigen.

Es ist für mich so toll, weil ich hatte so einen Gleichklang eigentlich noch nie - ich hatte immer davon geträumt - und es mir gewunschen - aber irgendwie auch nie zu hoffen gewagt, dass es wirklich sowas wie echte Teamarbeit geben könnte - wo jede und jeder ihren/seinen Platz in diesem Team hat - und keine.r niemanden nichts neidig sein muss.

Bei boniup habe ich meinem Platz im System - und wenn ich nicht irgendwas unverzeihliches anstelle, gehe ich davon aus, dass dieser Platz so sicher ist, wie selten jemals etwas in meinem Leben bisher war. Ja, ich habe ihn mir nicht erkämpft - manchmal schon auch - aber eigentlich hab ich ihn mir erarbeitet - ich habe immer getan, was zu tun war - und ich bin da, wenn man(n) mich braucht.

Und ich habe nicht gefragt - wie soll ich dieses und jenes jetzt anfangen? Sondern ich hab nen Überbegriff zugeworfen bekommen - hab ihn aufgefangen - und meins draus gemacht - das war der Support - das war der Newsletter - das ist noch vieles mehr - sei es das händische Verbuchen von bonishares - bis hin zur Auszahlungsüberwachung.

Wir hatten zu Beginn klare Trennungen unserer Aufgabenbereiche vollzogen - die Grenzen sind schon lang verschwommen - ich hab Zugang und Zugriff zu vielem, wovon ich vor Monaten noch nicht mal zu träumen wagte.

Aber das ist gewachsenes gegenseitiges Vertrauen - und ja, auch das war und ist immer ein Thema - ich habe oftmals anderen Menschen vertraut - und wurde ent.täuscht - weil sie meines Vertrauens in keinster Weise würdig waren - ganz im Gegenteil, dieses mein Vertrauen schamlos mißbraucht haben.

Ja - ich steh dazu - ohne Vertrauen gibts bei mir gar nix mehr.

Doch - auch, wenn ich jemanden nicht mehr vertraue - auch, wenn ich meine schützende Hand von ihm genommen habe - wenn diese Person etwas dienstliches braucht, bekommt sie es trotzdem - weil da geht es dann um etwas ganz anderes - um das Vertrauen einer anderen Person in das, was ich versprochen habe.

Ja - es gibt sie - Menschen, die mir ähnlich sind - die mein Denken nicht nur verstehen, sondern ähnlich ticken - die eben wirklich diese Blitzkneisser sind, die auch einen Sickerwitz innerhalb von Sekunden behirnen - die nicht auf permanenten Durchzug geschalten haben.

Wenn du dazu gehörst - schön, dass es dich gibt - du bist ein ganz wertvoller Bestandteil meines Lebens -  es ist soooooo genial, dich real und/oder virtuell getroffen zu haben - und mit dir gemeinsam einen Teil meines Weges zu gehen.


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

rund und xund

Shopping Marathon

Wo Tauben sind, fliegen Tauben zu