Angst vor Ablehnung

Ups - und nu?

"Wenn du mit deinem eigenen Business sichtbar werden möchtest, dann geht es um dich. Solange du unselbständig tätig warst, ging es nie um dich."



So in der Art - nicht zu mir - zu jemand anderen im ZoomCall - aber mir rollte es von gleich auf jetzt die Zehennägel auf - beim eigenen Business gehts um mich - und dann kommt sie hoch - die Angst vor Ablehnung - diese ganz tief verwurzelte - und vergrabene - Angst vor Ablehnung.

Mich hatte nie jemand gemocht - schon gar nicht geliebt - weder meine Eltern - noch meine Großeltern - letztendlich auch nicht meine Exen - für die war ich MamaErsatz - zumindest für zwei der drei.

Naja, wahrscheinlich hat mich mein Großvater geliebt - an das erinnere ich mich gottseidank nicht mehr - aber sonst war da irgendwie nie jemand, dem ich wichtig war - nie.

Und im Business war es genauso - ich habe mich für andere aufgeopfert - sie waren mir dankbar - das wars dann auch schon. Auch die, die mir vortäuschten, dass sie mit mir gemeinsam eine Zukunft aufbauen wollten - wollten letztendlich auch nur meine Arbeitskraft.

Jetzt bin ich in Pension - jetzt kann ich das tun, was ich schon immer wollte - und was mir wirklich Spaß und Freude macht - warum sollte mich jetzt irgendwer wollen - warum sollte es letztendlich jetzt irgend jemanden um mich gehen?

Ja - es gibt Menschen, denen ich wichtig bin - meine Tochter - meine Jungs - aber steht es mir zu, das auch im Business zu erleben?

Ja - tut es - weil ich löse mich - ab jetzt - von den Erfahrungen meines bisherigen Lebens - davon, was mir von frühester Kindheit an eingetrichtert wurde - ich hab mich den jeweiligen Partnern untergeordnet - ich bin ihnen zu Willen gewesen - weil das hat ja so zu sein.

Es ist nicht meins - es war nie meins - es waren die Muster meiner Mutter - die Vorbildwirkung meiner Eltern - aber es war und ist nicht mein Leben - es war deren.

Sie dürfen all ihre Überzeugungen dort behalten, wo sie jetzt sind - ich habe Null Bock darauf, mir selbst weiterhin das Leben schwer zu machen, nur, um ihre Muster weiter zu leben - nur, um vielelicht deshalb irgendwann mal irgend eine Art von WertSchätzung von ihnen zu erhalten.

Spielts nicht mehr - sie sind beide tot - das Tollste, was ich je erlebte - in Bezug auf meine Ahnen - war, als mein Vater dachte, ich wäre meine Tochter - und mir indirekt sagte, dass er mich für das, was ich bis dahin schon erreicht hatte - bewundert.

Ab sofort übernehme ich die volle Verantwortung für mein Leben - für meine Beziehungen - sowohl beruflich, als auch privat. Ich habe in den letzten Wochen und Monaten und Jahren erleben dürfen, das es Menschen gibt, denen ich wirklich wichtig bin.

Ich weiß, dass es auch Menschen gibt, die das zu schätzen wissen, was ich bereit bin, ihnen beruflich zu geben - sei es mit meinen Blogs - mit meinen eBooks - oder auch mit allem, was da noch Online kommen wird.

Es war eine große und schmerzliche Lernerfahrung, die mich da in den letzten Tagen über.frau.t hat - ich habe viel geheult, mit dem Schicksal gehadert - meine Emotionen waren voll im Keller - aber ich bin wieder raus - es kann und darf wieder bergauf gehen - täglich mehr und mehr - emotional und auch mitn Business.

Und zum Geburtstag schenke ich mir selbst den ultimtiven Business Kick mit Katl - inkl. der Teilnahme am Heldinnentag in Dresden am 31.1.2020 - so als zusätzliches Tüpfelchen auf meinem Business.


Beitragsbild von Stefan Keller auf Pixabay

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