Beuteschema

Nachdem ich es letztens erwähnte, möchte ich hier jetzt noch ausführlicher dazu Stellung nehmen ;-)

Ich führte Zeit meines Lebens einen Kampf zwischen - ich möchte ein stattlichen Mann - und - ich sollte mich nicht von Äusserlichkeiten blenden lassen.


Mittlerweile habe ich diesen Kampf aufgegeben, weil mir mittlerweile auch klar ist, warum es einen Typ Mann gibt, der mich absolut abschreckt - ich werde mit kleineren, zarten Männern nicht warm - und schon gar nicht, wenn sie Zigarre rauchen.

Ja - ist ein Trauma, welches ich mir zugestehe, nicht länger aufarbeiten zu wollen und/oder zu müssen ;-)

Ich erinner mich an den Geschäftsmann, der uns in 3. Ehe fallweise besuchte - und dann auch einmal da war, nachdem ich geschieden war. Aufgrund der mittlerweile langjährigen Bekanntschaft bot er mir das DU-Wort an - steckte mir beim obligaten Kuss die Zunge in den Rachen - und erklärte mir, er würde ALLES für mich tun - auch oben (sprich Wohnbereich = Schlafzimmer)

Nachdem ich ihm unmißverstädlich klar machte, dass dies für mich keine Option sei, erzählte er mir dann von seiner bösen Frau und seinem Stress mit seinen 5 Kindern, die alle in meinem Alter waren/sind. Ich gestehe, hat mich dann nicht dazu veranlasst, meine Meinung zu ändern.

Klein, mickrig, alt, selbstherrlich, überheblich, schmierig, rumschleimend - geht gar nicht.

Also bleiben eher die stattlichen Männer.

Dann gab es, wie auch letztens schon erwähnt, die Männer, die den Eindruck vermittelten, mit beiden Beinen fest im Leben zu stehen und finanziell eine solide Basis zu haben. Leider war dies auch mehr Schein als Sein - bzw. erwiesen sie sich letztendlich eher als Belastung, denn als Unterstützung.

Als ich auch hier meine Beweggründe hinterfragte und daraufhin den Großteil meiner Zeit mit arbeitssuchend gemeldeten Männern verbrachte, wurde auch immer klarer, dass das keine Grundlage für (m)eine Beziehung sein kann.

Nein, ich brauche niemanden, der mich versorgt - ich will aber auch niemanden mehr erhalten müssen - und ich habs auch nicht nötig, mir einen jüngeren Liebhaber zu "kaufen".

Also bleiben die Männer, die eine solide finanzielle Basis mitbringen.

Und dann gibts noch das Thema Alkohol und Drogen. In den letzten Jahren hab ich viel dazu gelernt - hatte ja zahlreiche unterschiedliche Studienobjekte - manche Süchte kann ich jetzt auch schon an den Augen erkennen - oder an den jeweiligen Verhaltensauffälligkeiten.

Es wird auch nicht mehr so schnell passieren, dass ich auf die Heucheleien derartiger Typen rein falle. Sorry, wieder ein anscheinendes Vorurteil - aber, wenn wer seit Jahren säuft und sich das nicht eingesteht, wird ers auch in den nächsten Wochen nicht tun.

Ich habe die letzten Jahre mit sooo vielen Süchtlern geredet - und gearbeitet - Männlein und Weiblein - und es immer und immer wieder probiert, ihre Beweggründe zu verstehen - bzw. ihnen zu glauben, wenn sie sagen, dass sie sich ändern wollen - und es letztendlich wieder und wieder nicht tun.

Also bleiben die, die weder saufen und kiffen, noch irgendwelche härteren Drogen einwerfen.

Let's talk about Sex ;-) Ich steh weder auf Dirty-Talk noch auf Oralverkehr als einziges Allheilmittel - ich hab Null Bock, als Wixvorlage zu dienen. Nur Sex ist mir eindeutig zu wenig, auch, wenn er noch so geil ist.

Achja - und da ist dann noch das Thema mit - nicht zusammen ziehen wollen - an dem wäre das damals mit dem Alki gescheitert - wenns nicht vorher am Alk gescheitert wäre.

In diesem Sinne - was ist mein Beuteschema?

Stattlich, mit solider finanzieller Basis, "trocken", will nicht nur Sex, sondern auch Intimität und Nähe - jeweils für gewisse Stunden und Tage - aber nicht für ständig und immer.

Unerfüllbarer Traum?

Wie auch immer - mit weniger gebe ich mich nicht mehr zufrieden.


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