Man(n) sollte mich ernst nehmen

Klar, Frau auch ;-)

Aber ist eben bisher öfter mit Männern "passiert", dass sie das kleine Schnuckelchen, welches sowieso nicht aufzumucken wagt, einfach belächelten und eben nicht ernst nahmen - und dann drauf kamen, dass sie letztendlich in der Rue de la Kack landeten.



Ja, ich bin harmoniesüchtig - wenn ich wen liebe - oder auch einfach nur mag - dann bin ich nachsichtiger als wenn mir jemand egal ist - dann kann diese Person auch wesentlich mehr von mir haben als andere.

Aber es sollte nie die Grenze übersehen werden - wo meine Zuneigung kippt - und wo ich dann einfach nur mehr auf mich schaue - und rette, was zu retten ist - aus meiner Sicht - und für mein Leben.

Da gabs meinen LetztEx - der doch allen Ernstes davon ausging, ich könne ihn nicht verlassen, weil ich ohne ihn nicht leben könne - weil er von sich auf mich schloss - und eben noch nie allein gelebt hatte - mit fast 60.

Er hatte übersehen, dass ich zwischen 1. und 2. Ehe 4 Jahre sehr wohl allein lebte - und auch gut zurecht kam - aber dann eben auch mal wieder was anderes erleben und lernen wollte. Wir waren verheiratet - wir hatten ein gemeinsames Haus - es fiel mir schwer, das alles auf zu geben - aber irgendwann wollte ich mich auch nicht mehr länger selbst fertig machen.

Ja, ich hab ihm vorher noch sein (Über)Leben abgesichert - was er danach draus machte ist mir letztendlich mehr als nur gleich.gültig - ist mir schlichtweg egal - ich hab getan, was ich vor mir verantworten konnte und musste - und dann ließ ich ihm seines Weges ziehen.

Ich hatte 3x meine Bedürfnisse kommuniziert - er hat weder zugehört, noch irgendwas von dem getan, was ich zu diesen Zeitpunkten gebraucht hätte - beim 4. Mal redete ich nicht mehr - ich ging einfach.

Ja, ich kam nochmal zurück, weil er mich anrief und sagte, er würde mich brauchen - als ich zurück war kam dann allerdings der Nachsatz - ich wüßte ja nicht, was ich ohne dich tue. Schwerer Fehler. Drei Monate später waren wir geschieden.

Danach hatte ich nen voll geilen Lover - der Sex war hervorragend - etwas, was ich nie zuvor erlebt hatte - er bekochte mich, er verwöhnte mich, er erdrückte mich - ich kommunizierte, dass ich mehr Freiraum brauche - er akzeptierte es - kurz - dann wollte er mich wieder voll und ganz vereinnahmen - beim dritten Mal ließ ich ihn bei sich zu Hause aussteigen - an seinem Geburtstag - und fuhr einfach heim.

Drei Tage später holte ich meine Sachen - Waschbeutel und Bürste - und ward nie mehr gesehen. Er hats nicht ernst genommen, hätte nie gedacht, dass ich auf diesen geilen Sex verzichten könnte - dass meine Forderung - wenn er mit mir unterwegs ist, will ich ihn nüchtern - mein absoluter Ernst war.

Es gäbe noch einige Beispiele - der Freund, der mir einiges an Geld kostete - aber erst, als er jemand anderen "schadete", den ich mochte - ich nach ca. 5 Jahren diese Freundschaft beendete - und seither doch wesentlich ent.spannter meine Tage verbringe.

Aber sie alle gingen davon aus, nur, weil ich gutmütig bin - und mir mein Gegenüber - wenn ich irgendwas für diese Person empfinde - wichtiger ist als vieles, was mir eigenltich wichtig ist - können sie tun und lassen, was sie wollen.

Sie haben alle den Punkt übersehen - der Punkt, an dem ich umschwenke - und wieder mehr auf mich selbst schaue - meinen Bedürfnissen mehr Raum gebe - und was dann meist auch letztendlich zu einem Ende der Beziehung führte.

Ja, wenn ich liebe, liebe ich voll und ganz - aber wenn der Bogen überspannt wird, kann auch diese Liebe kippen - oder eben wie ein Pfeil in den luftleeren Raum entfleuchen - und zurück bleibt....

Ich

..... denn ich lasse mich nicht unter kriegen - von nichts und niemanden. Und war der Traum von der Zweisamkeit auch noch so groß - und noch so schön - bevor ich zerbreche, ziehe ich die Konsequenzen - und das manchmal ziemlich aprubt.

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