it's time to change

Heute hat mich Facebook an einen Event von vor 5 Jahren erinnert - MegaMeeting in Brunn am Gebirge - mit einigen hochkarätigen Sprechern und Sprecherinnen von OrganoGold - unter anderem mit Patrick Temmermann, mittlerweile einer der ganz Großen in diesem Bereich:




Ich lernte ihn kennen - und schätzen - als meine Upline von OrganoGold flächendeckend in der Therme lag und ich dringend eine Frage beantwortet brauchte - obwohl er nichts mit mir zu tun hatte, half er mir trotzdem - und seither war er irgendwie so mein ganz persönliches grosses Vorbild in Bezug auf Network Marketing. 

Wie ging es damals weiter?

Network Marketing fasziniert(e) mich - von der Idee an sich - aber ich bin jetzt nicht so der Typ, die jemanden etwas aufschwatzen möchte - und ja, für mich ist es das - ist so - vielleicht wars auch einfach (noch) nicht das richtige Produkt ;-)

Danach kamen dann einige kleinere Versuche in unterschiedlichste Richtungen - bis dann boniup startete im Herbst 2013 - und nach der Frage, ob ich den Support machen möchte - gab es eine ähnliches Foto wie schon 2,5 Jahre zuvor - strahlend - mit einem tollen Mann an meiner Seite.


Es war eine tolle Herausforderung - ich habe unheimlich viel gelernt - und auch umsetzen können - mir wurde binnen kürzester Zeit bewusst, dass dies eine Aufgabe ist, wo ich all das einbringen kann, was ich jemals gelernt habe.

Ja, ich habe mein Herzblut reingelegt - hatte ich vorher bei keinem Unternehmen im Bereich Network Marketing - oder MLM, Multilevelmarketing - oder auch Empfehlungsmarketing - diesmal war es so ganz "meins".

Möglicherweise hätten wir es auch geschafft, gemeinsam etwas aufzubauen, wovon wir irgendwann glücklich und zufrieden hätten leben können. Als im Sommer 2016 die neue IT kam und wir auch davon ausgingen, dass jetzt alles besser wird, gab es sozusagen einen neuen Höhenflug - alles war geplant und organisiert.

Tja - wenn das Wörtchen "wenn" nicht wär. Dann kam der tolle neue Vertrieb. Nach der ersten Aktion des neuen Vertriebes hab ich nachhaltig meine Bedenken geäussert - ich weiß zwar nicht, warum sie nicht gehört wurden - aber genau das war der Anfang vom Ende.

Nachdem die komplette Planung von gleich auf jetzt über den Haufen geworfen war, konnte ich nichts mehr tun, ausser Schadensbegrenzung zu betreiben - aber es macht keinen Spaß mehr - die Typen, die glaubten, mir ans Bein pinkeln zu müssen, wurden immer mehr - und ich hatte keine Lust mehr, mir den Allerwertesten aufzureissen.

Nein, ich bin nicht am Ende - oder wie ein ehemaliger FastFreund mal meinte - das wäre mein letztes grosses Projekt, welches ich unbedingt durchziehen müsse, bevor ich dann abdanke - und deshalb mache ich mich da jetzt so wichtig - oder was auch immer.

Irrtum - ich hatte mich nie wichtig gemacht - ich wars - aber einige werden das nie checken - soll aber nicht mehr mein Problem sein - ziehet hin in Frieden - oder was auch immer .....

Ja, auch ich habe Geld verloren - mehr als die meisten anderen - abgesehen von den 2,5 Jahren Arbeit - welche letztendlich sinnlos war - von den Anfeindungen mancher Wichtigtuer abgesehen - da es nicht "gut ausgegangen" ist.

Nein, war natürlich nicht sinnlos - meine Arbeit - weil ich habe unendlich viel gelernt, habe meine Kreativität täglich aufs Neue geschult und bewiesen - und ich bin noch mehr Lösungsfinderin als ich es vorher war.

Und ich habe mir einen Namen gemacht - als Support - weil ausser den paar Hanseln, die mit mir nicht konnten, waren alle anderen durchaus zufrieden, manche sogar begeistert von dem, was ich allein alles geleistet hatte - und es wurde in der ganzen Branche bemerkt - warum sonst hätte ich mittlerweile schon 3 Angebote bekommen, als bezahlter Support tätig zu werden ;-)

Es gab keine Idee, welche ich nicht irgendwie umsetzen konnte - immer wieder fiel mir was ein - immer wieder war ich bereit, meine Freizeit zu opfern, um etwas auszuprobieren, was auf Grund der technischen "Unterstützung" eigentlich nicht machbar hätte sein dürfen.

Jetzt wirft man mir vor, ein abgekartetes Spiel betrieben zu haben - von langer Hand geplant zu haben, irgendwen jetzt mit dem neuen System nochmal so richtig abzuzocken - und ich frage mich, wie beschränkt logisch denkfähig manche Menschen sind.

Mal ganz ehrlich - hätte ich meinen Weihnachtsurlaub geopfert, um die BoniShares und Aktien zusammen zu suchen - wenn ich davon ausgegangen wäre, dass es nicht weiter geht? Glaubt wirklich auch nur irgendwer, dass ich so bodenlos bescheuert gewesen wäre?

Ja, wir wollten etwas stabiles und langfristiges schaffen - gemeinsam - aber ich sags ja immer - zu viele Köche verderben den Brei - und offensichtlich gibt es keinen richtigen Vertriebler mehr - abgesehen von der ursprünglichen Crew von OrganoGold - die, die bewiesen haben, dass sie auch nach 5 Jahren noch ganz vorne an der Spitze stehen - und sicher auch einigen anderen guten Leuten in anderen Firmen.

Aber "Vertriebler", die ohne Landingpages und tollen Videos nichts auf die Reihe bekommen, die sollten sich nicht Vertriebler nennen wollen - meine ganz persönliche Überzeugung.

Wie heißt es so schön - mit einer vollen Hose ist leicht stinken - und wenn wir die ganzen Tools gehabt hätten, hätten wir nie einen Vertrieb gebraucht - weil mit dem kanns jede und jeder - das ist dann aber auch nicht Vertrieb, sondern irgendwas irgendwo blöd auf die Seiten klatschen - das ist keine Substanz und Fülle.

Als boniup gestartet war, wollten wir den Vertrieb aus den eigenen Reihen abdecken - aber ausser groß reden und Landingpages fordern - kam nicht viel. Wir wollten Unterlagen für die, die rausgehen und für ein stetes Wachstum sorgten - aber ausser dem, was ich in all den Jahren machte, kam nichts.

Dann kam der erste "echte" Vertrieb, der jetzt neuen Schwung in die geheiligten Hallen bringen würde - neue Besen kehren gut - es gab ein neues Konzept - welches jetzt als nicht durchführbar kommuniziert wird, obwohl mans selbst gemacht hat - und man forderte Landingpages und geile Videos.

Durch die Umstellung - und da wir die alten Daten nicht hatten - fiel die Mitgliederzahl über Nacht von an die 30.000, wovon 1/3 auch wirklich immer wieder mal aktiv war - auf knappe 1.000.

Also mir war das von Beginn an klar, wenn Versprechungen gemacht werden, die nicht einhaltbar sind, weil man vorher auch nicht zuhört, wenn genau das kommuniziert wurde.

Der eine Vertrieb sprang ab - der neue stieg ein - wollte einen schnellen und kompletten Umstieg - und Landingpages und tolle Videos - mir kam da irgendwas bekannt vor - aber ich bin eben nur die, die eine logisch begründete realistische Sicht auf Träume und Visionen hat - von daher ;-)

Im Sommer 2013 - bevor boniup startete - fragte mich ein lieber Freund bei einer Veranstaltung im Schloss Potzneusiedl, warum ich eigentlich immer bei anderen mit mache - warum ich nicht selbst etwas auf die Beine stelle.

Er traute es mir zu, selbst etwas aufzubauen - selbst etwas zu initiieren - und das dann auch durch zu ziehen - und ja, ich weiß, dass ichs kann - ich habs jetzt mehr als 2 Jahre lang bewiesen - in großem Rahmen - und es heißt nicht, dass ich etwas in einem derartigen Umfang aufziehen will und werde.

Aber ich bin noch lange nicht am Ende meines Weges - ich bin aktuell am Sammeln der Lernerfahrungen - am Reflektieren über all das, was funktioniert hatte - und was von Beginn an zum Scheitern verurteilt war - und danach werde ich entscheiden - wie genau es bei und mit mir weiter geht.

Es gibt mehrere Möglichkeiten - entweder kehre ich zurück zu meinen Wurzeln - oder ich geh mit (m)einer neuen eigenen Idee raus. Eines weiß ich mit 100 %-iger Sicherheit - ICH werde sicher keinen Finger rühren, um myboniup wieder aufleben zu lassen.

Wenn der Insolvenzverwalter irgendwas rettet, bleib ich selbstverständlich dabei - als normales Mitglied - um die Früchte dessen zu ernten, was ich in den letzten 2,5 Jahren gesät hatte - aber ICH lehne mich da nie wieder auch nur irgendwie aus dem Fenster.

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