Detective

Wie geil ist das denn? Erinnert mich doch grad an etwas.

Da gabs die Beiden, die es nicht über die Lippen brachte, mich beim Vornamen anzureden - es hieß immer nur - unsere Frau Maywald - weder Tina noch ChrisTina noch sonst irgendwas, was in Richtung Vorname ging.



Und dann schau ich mir grad die Serie Lucifer an - und da gibts in der 3. Staffel die Szene, wo sich Lucifer bemüht, seinen Detective zu verstehen, und heraus zu bekommen, warum sie den anderen heiraten möchte.

Und mir fällt spontan - Frau Maywald - ein und ich erinnere mich an die mühsam aufrecht erhaltene Distanz, die anscheinend so wichtig war - wofür und für wen auch immer ;-)

Achja, da war noch was, was nicht wirklich zusammen gepasst hatte - damals - ich störte die Konzentration des grossen Künstlers, weil ich ja so verliebt in ihn war - also seine Aussage - und letztendlich auch der Grund, mich abzuservieren und es auch nicht der Mühe wert zu finden, mir das Geld zurück zu zahlen, dass ich ihm geliehen hatte.

Ja - ich weiß - ist auch ein Muster - Vertrauensvorschuss ohne echten schriftlichen Vertrag - weil es wiederholte sich danach noch einmal - mit mehr Geld, welches ich letztendlich in den Wind schoss - und den anderen hatte ich wirklich geliebt.

Tragisch ;-)


Oder doch nicht. Irgendwie find ichs grad voll spannend - ich, die ich mich jahrzehntelang nicht öffnen konnte, hab in dem Moment, wo ich begann, dieses mein angelerntes Verhalten zu verändern - ständig Männer getroffen, die mir genau das gaben, was ich vorher gelebt hatte.

Distanz - Zurückhaltung - ja nicht zu viel aufmachen - ja - meine erste große Liebe war letztendlich nicht so erbaulich - und der Moment, wo ich ihn auf der Nachbarin vorfand, trug sicher nicht dazu bei, dass ich auch weiterhin noch jemanden so richtig vertraute - vertrauen konnte.

Und letztendlich zog ich auch danach die gleichen Personen an, die vorher selbstverständlich für mich waren. Ich hatte es irgendwie nie bewusst gelöst - diesen Knoten, mich mit Menschen zu umgeben, von denen keine Gefahr drohte, dass wir genau das leben, was ich mir so sehr wünschen würde:


Tja - Perpetuum Mobile vom Feinsten - ich bin verschlossen - ich ziehe Männer an, die sich von mir distanzieren - ich arbeitete an mir - ich öffnete mich - ich ziehe weiterhin Männer an, die sich von mir distanzieren - die logische Folge davon wäre - ich verschliesse mich wieder.

Aber ich mag nimma - ich bin, wie ich bin - jetzt bin ich eben offen für Vieles - und wems nicht passt, dem passts eben nicht - und wenn weiterhin Männer daher kommen, die die Distanz wahren wollen - dann tun sies eben - ich ändere mich trotzdem nicht nochmal.

Von daher - es ist, wie es ist - Detective hin - Frau Maywald her - ich bin ich - wer damit nicht klar kommt, muss eben noch etwas an sich arbeiten ;-))))

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