mich persönlich angegriffen fühlen

Sorry, wenn sich jetzt jemand persönlich angegriffen fühlt - ich kanns nicht ändern - und wird seinen Grund haben :-)

Für mich und für mein Wohlbefinden ist es einfach wichtig, dies nieder zu schreiben, ums nicht weiter mit mir rumschleppen zu müssen. Wers nicht lesen mag, solle es bitte einfach bleiben lassen :-)


Ich hatte gestern einen Beitrag in einer Facebook-Gruppe geschrieben, warum ich etwas Bestimmtes genau so mache, wie ich es mache - daraufhin kam so in der Art

Persönlich find ich die Idee super. ....... aber ........
 ergänzt mit


Gemeinschaft ist schön Christina doch bezahlt sie keine Rechnungen!
Die "Vorwürfe" (also das beim ....... aber ........) aufgreifend antwortete ich dann 
Ja - wir drehen uns im Kreis - aber daran bin sicher nicht ich schuld - weil ich rede nicht schon seit Jahren, was andere tun sollten - sondern ich tue - ich leiste meinen mir möglichen Beitrag, nicht mehr und auch nicht weniger - wems zu wenig ist, möge einfach selbst mehr tun.
 kam dann prompt
Fühlst dich schon wieder persönlich angegriffen?  
........
Solltest du eigentlich auch mal anfangen zu verstehen

Und ich frage mich mal wieder - was sonst sollte ich tun - ausser mich persönlich angesprochen - oder auch angegriffen - zu fühlen - wenn jemand, den ich persönlich kenne - auf einen Beitrag von mir antwortet - und mich darin namentlich erwähnt?

Wenn jemand mit mir spricht, gehe ich doch auch davon aus, dass er mich meint, wenn er mich anspricht - hatte ich irgendwann so gelernt, dass ich nicht jemand dritten meine, wenn ich wem ganz anderen direkt anspreche - aber vielleicht war das ja ein Fehler, den ich bisher noch nicht bemerkt hatte.

Auf der anderen Seite - warum fühle ich mich wirklich persönlich angegriffen?

Anders gefragt - wann fühle ich mich persönlich angegriffen?

Ich hatte gestern noch einige Zeit drüber nachgedacht - und kam zu dem Ergebnis

  • wenn ich jemanden persönlich kenne
    oder schon intensiven Online-Kontakt mit dieser Person hatte
  • wenn ich unterstelle, dass mein Gegenüber weiß, was sie/er tut
  • wenn ich das, was mein Gegenüber schreibt/sagt, ernst nehme
Schlußfolgerung - es gibt Menschen
  • die einfach nicht ernst zu nehmen sind
  • die einfach nicht wissen, was sie tun
  • die mir einfach egal sein müssen
 einfach nur so - für mein persönliches Seelenheil ;-)

Einer meiner Chefs meinte letztens, ich sei nicht konfliktfähig, weil ich nicht so lange streite, bis eine Person gewonnen hat - oder auch niemanden schön tue und ihm hinterrücks das Messer in den Rücken steche - weil ich Konflikten aus dem Weg gehe - und jenen Personen, die immer weiter sticheln, intrigieren und verleumden - keinen Platz mehr in meinem Leben einräume.

Ja, ich spreche Unstimmigkeiten an - ich versuche, meinem Gegenüber zu erklären, was mein Problem an der aktuellen Situation ist - wir können darüber diskutieren - und eine gemeinsame mögliche (Geschäfts)Basis finden - wenn sie/er bereit ist, mir zu zu hören, so wie ich ihr/ihm zuhöre.

"Ich bin Profi" ist kein Argument, welches ich gelten lasse - wenn die Taten eine andere Sprache sprechen. Wobei, die, vor deren Arbeit ich mich verneige, es auch noch nie nötig hatten, dass immer und immer wieder zu behaupten :-)

Dieser eine meiner Chefs meinte auch, dies sei eben mein Charakter - ja - isser - und wem das nicht passt, muss sich eben jemand anderen suchen, der das macht, was ich mache - zu den Bedingungen, die ich bereit war/bin, einzugehen.

Ich habe letzte Nacht - für mich beschlossen - dass ich endlich wirklich - und auch in Zukunft - alle Menschen, die mir nicht gut tun - nachhaltig und unwiederbringbar - aus meinem Leben entferne.

Ich unterstelle grundsätzlich jedem Menschen, dass sie/er eben weiß, was sie/er tut - dass sie ernst zu nehmen sind - und wenn ich sie noch dazu real kenne - und sie mal für Freunde gehalten hatte - dann brauch ich eben immer länger - um ihnen den einstigen Status abzuerkennen.

Aber ich weiß mittlerweile auch, dass es sinnlos ist, jenen, die sich als Schaumschläger entpuppen, irgendwie versuchen zu wollen - etwas von dem zu erklären, was mir wichtig ist - ist echt nur vergeudete Liebesmüh - kostet meine Zeit - und meine Nerven.

Nein - ich bereue nicht, ihn damals verteidigt zu haben, als ich ihn noch für meinen Freund hielt - bevor ich das 1. Mal drauf kam, dass er mich bewusst belogen und hintergangen hat. Ich bereue auch nicht, dass er sogar noch ne 3. Chance bekam,nachdem ich das 2. Mal drauf kam, dass er mich bewusst belogen und hintergangen hat.

Aber ich bereue, ihn so lange "ernst genommen" zu haben - gedacht zu haben, dass er auch nur die Ahnung einer Idee hat, was er tut - und warum er es tut - und mir dadurch mal wieder das Leben selbst schwerer gemacht habe, als es hätte sein müssen.

Von daher - ziehe(t) hin in Frieden - aber flott ^^v^^ - und end.gültig.

Ich geh jetzt mal ins Wasser
und löse abschliessend die letzten Fäden in einer reinigenden rituellen Dusche :-)


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