Spielchen spielen

Gibt noch ein paar Themen, die mich seit einiger Zeit begleiten - und die ich mal wieder irgendwie ausformulieren möchte. Da gibts das Thema - bewusst Spielchens spielen - auch mit und bei Menschen, die einem mehr bedeuten.

Ich könnts auch mit den Drama.Spielchens in Verbindung bringen - aber diesmal gehts mir nicht unbedingt darum, ein Drama zu initiieren - oder daraus wieder aus zu steigen - sondern generell darum, andere Menschen bewusst zu manipulieren.

(Mehr über Dramen nach zu lesen - von mir - im Netz - in meinen Buch.Blogs
Seelenheil - Lösung systemischer und karmischer Verstrickungen
Familiendramen
All.Parteilichkeit
Mein Freund KU - bewusste Arbeit mit dem UnBewussten
spiegeln und projezieren
Weltbilder bilden Welten - von Don Quijote bis Pippi Langstrumpf
Drama-Spiele
geheimnisvolle Alltags-Dramen
Lösung des inneren Dramas)

Wir haben schon real einige Male darüber diskutiert - meine Einstellung - ok, wenn mal was "passiert" - unbeabsichtigt und nicht bewusst provoziert - was vom Gegenüber als Spielchen aufgefasst wird - soll vorkommen.

Ich glaub, hat auch viel mit der jeweiligen inneren Einstellung zu tun - und da beziehe ich mich jetzt auch aufs "spiegeln und projizieren" - wenn ich glaube, jemanden bewusst etwas vormachen zu müssen/können/wollen, dann bin ich nicht mehr bei mir, sondern initiiere eben etwas, was entweder ein Spielchen - oder eine Drama.Einladung - ist.

Klar hat mein Gegenüber jederzeit die Möglichkeit, nicht darauf einsteigen zu müssen - aber wenn ich weiß, dass ers einfach automatisch tut - indem sie/er auf das re.agiert, was ich initiiere, dann wirds für mich zur Manipulation.

Also jetzt mal so "in freier Wildbahn" - im Coaching.Kontext ist es oftmals sehr wohl hilfreich, ab und an etwas zu "initiieren" - wobei es auch da nicht unbedingt sein muss :-)

Da kommt jetzt eben auch noch dazu, ob ich mein Gegenüber irgendwo mit rein ziehe, wo ich vorweg schon vermute, dass es ihm nicht unbedingt gut tut - oder ihn zu Höchstleistungen ansporne - immer mit Rücksicht darauf, ihn nicht zu über.fordern.

Und dann kommt natürlich auch wieder dazu, dass das, was ich als meine grenzen definiert habe - nicht unbedingt auch das sein muss, was den Empfindungen meines Gegenübers entspricht - d.h. kann durchaus sein, dass ich da auch irgendwie falsch liege in meinen Vermutungen - daher plädiere ich auch dafür, immer wirklich hin zu schauen, wie das Ggegenüber re.agiert.


Angefangen drüber nach zu denken hab ich, als mir bewusst wurde, dass ich mir vor einiger Zeit einen Partner "bestellt" hatte, mit dem ich eben keine Spielchen spielen brauche, weil wir uns einfach verstehen und ergänzen.

Und seitdem ist es eben immer wieder Thema - und irgendwie ist mir zwischenzeitlich eben klar geworden, dass es schon auch immer wieder mal "passiert" - aber für mich persönlich schliesst sich Partnerschaft und diese bewussten einseitigen Spielchens aus.

Schon - bewusste und abgesprochene - ev. auch lust.volle Spielchens - aber nicht diese bewusste Manipulation - das Drücken von Knöpfen, um beim Gegenüber das zu bewirken, was man von ihr/ihm haben möchte.

Das "passt" für mich einfach nicht mit dem zusammen, was ich mir unter Partner.schaft - in welchem Bereich auch immer - vorstelle. Ich habs letztens auch meiner Freundin so gesagt - wenn ich jemanden liebe, bemühe ich mich, darum, immer offen und ehrlich zu agieren - sobald ich beginne, Spielchens zu spielen, zweifle ich an meiner eigenen Kongruenz :-)


Wahrscheinlich bin ich auch einfach milieugeschädigt ;-)

Schliesslich hab ich die komplette NLP.Ausbildung nicht nur absolviert, sondern auch assistierenderweise noch ein zweites Mal durchlaufen - und ich hab auch noch die natürliche Veranlagung eines reinrassigen Skorpions, um eben genau derartiges meist schlagartig zu erkennen.

Wobei sich ja jetzt auch die Frage stellt - ab wann bezeichnen wir - oder eben ich - etwas als "Spielchen"?

Ich würds so definieren - Spielchen ist, wenn ich die Schwächen meines Gegenübers bewusst ausnutze, um etwas von ihm zu bekommen, was allein meinem eigenen Wohl dient - ohne Rücksicht auf seine Gefühle und seine Bedürfnisse zu nehmen.

Wenns von Beginn an klar ist, wo die jeweiligen Grenzen verlaufen - und beide diese respektieren - ok - wenn sich dann einer der beiden selbst was vormacht - dessen Problem.

Aber ich persönlich träume halt noch immer von einer gleichwertigen Partnerschaft - in allen Bereichen des Lebens - und ab und an gelingt es auch ganz gut, dass sich wirklich gleich.wertige Partner.innen finden, die einen Teil ihres Wegs gemeinsam gehen.

Keine Ahnung, obs irgendwer nachvollziehen kann, worums mir geht - mir fallen auch grad keine Beispiele ein, die es wirklich klarer machen würden - ist halt einfach grad eines meiner ureigensten persönlichen Themen.

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